Wie wir mit besserem Geld eine bessere Welt schaffen können

»Mit Geld zur Weltherrschaft« – Interview mit Prof. Thorsten Polleit über sein neues Buch

Im Interview mit der Freien Welt stellt Dr. Thorsten Polleit (geb. 1967) Chefvolkswirt der Degussa, Europas größtem Edelmetallhandelshaus, sein neues Buch vor. Es geht darin um den Prozess, an dessen Ende ein einheitliches Weltgeld steht, und dessen wirtschaftliche und politische Folgen schlimme Folgen haben können.

Foto: T. Polleit
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[Siehe auch Interview von Beatrix von Storch mit Prof. Dr. Thorsten Polleit auf Freie-Welt-TV HIER]

Freie Welt: Herr Professor Polleit, Ihr neues Buch (»Mit Geld zur Weltherrschaft: Warum unser Geld uns in einen dystopischen Weltstaat führt – und wie wir mit besserem Geld eine bessere Welt schaffen können«), das vor einigen Tagen erschienen ist, trägt einen Titel, der wirklich neugierig macht und wohl auch Erwartungen weckt. Doch bevor inhaltlich einsteigen, nennen Sie uns doch vorab vielleicht ein, zwei Gründe, warum man Ihr Buch lesen sollte.

Thorsten Polleit: Ich führe zwei Gründe an. Erstens: Mein Buch beschäftigt sich mit einer sehr dramatischen Entwicklung, die leider vielfach übersehen wird. Und zwar mit einem Prozess, an dessen Ende ein einheitliches Weltgeld steht, und dessen wirtschaftliche und politische Folgen schlichtweg furchtbar wären. Zweitens: Ich wende die sogenannte „apriorische Handlungslogik“ an, um Geschehnisse, die schon seit Jahrzehnten im Gange sind, zu erfassen und zu deuten. Das ist ein analytischer Denkansatz, der meines Wissens so noch nicht angewendet wurde, der jedoch wissenschaftlich richtig und daher auch augenöffnend ist.

Freie Welt: Sie schreiben Sie, das derzeitige Geldsystem führe in einen «dystopischen Weltstaat» führt. Das müssen Sie mir genauer erklären. Meine erste Frage dazu wäre: Wie kann denn das heutige Geldsystem einen Weltstaat hervorbringen?

Thorsten Polleit: Am Anfang steht die Einsicht, dass der „demokratische Sozialismus“ die heute weltweit dominierende Ideologie ist. Ihm zufolge müssen die Politiken der Nationen immer enger miteinander koordiniert werden – denn die Herausforderungen unserer Zeit – Umwelt, Terrorismus, Finanz- und Wirtschaftskrisen – könnten nur noch in der Gemeinschaft der Nationen gelöst werden, am besten natürlich, wenn die Nationen ihre Souveränität an eine zentrale supra-nationale Instanz abgeben, an so etwas wie einen „Rat der Nationen“, an eine Weltregierung …

Freie Welt: … nun gut, aber wie soll daraus eine Weltwährung entstehen können?

Thorsten Polleit: Dem Traum der demokratischen Sozialisten von einer Weltregierung stehen die Nationen entgegen. Eine einheitliche Weltregierung lässt sich nämlich nicht errichten, solange es Nationen und Nationalstaaten gibt, die auf ihre Souveränität pochen. Und das ist auch der Grund, warum die demokratischen Sozialisten auch so bestrebt sind, die Nationen, den Nationalstaat zu überwinden. Ein Stichwort lautet hier: Politik der offenen Grenzen. Und ich zeige in meinem Buch mit logischen Mitteln auf, dass sich die Nationen und die Nationalstaaten sich in absehbarer Zeit nicht überwinden lassen, wenn die Demokratie erhalten bleiben soll.

Freie Welt: Aber wenn das so ist, wie sie sagen, wie lässt sich denn dann eine Weltwährung aus der Taufe heben? Das setzt doch die Zustimmung der Nationen voraus, oder irre ich mich?

Thorsten Polleit: Sie irren sich ganz und gar nicht! Und jetzt wird es wirklich spannend. Ein einheitliches Weltgeld ist quasi der „Zwingmeister“, mit dem sich die Nationalitäten, die Nationalstaaten quasi durch die Hintertür überwinden lassen. Denn es gibt einen ökonomisch vernünftigen Grund, dass die Nationen, die Nationalstaaten sich auf ein Geld einigen. Er lautet: Ein Geld auf der Welt wäre optimal. Denn wenn alle Menschen mit dem gleichen Geld handeln, dann wird die produktive Kraft des Geldes optimiert. Und weil heutzutage die Nationalstaaten das Geldmonopol in ihrem jeweiligen Territorium innehaben, sind diejenigen unter ihnen, die demokratisch-sozialistisch gesinnt sind, nur allzu bestrebt, ihre Währungen in eine Einheitswährung zu überführen … .

Freie Welt: … wenn ich Sie so sprechen hören, dann erinnert mich das sogleich an den Euro!

Thorsten Polleit: Ganz zu Recht! Der Euro ist gewissermaßen ein Weltwährungsprojekt „im Kleinen“: 1999 wurden 11 nationale Währungen in eine Einheitswährung überführt. Dahinter steckt der demokratische Sozialismus mit seinem Bestreben, eine, nennen wir es, europäischen Einheitszivilisation zu schaffen: Mittels Euro die „Vereinigten Staaten von Europa“ schaffen, die Nationalstaaten überwinden, sie einer zentralen Instanz unterstellen. Aber nicht etwa um eine freie Marktwirtschaft zu schaffen, sondern um ein sozialistisches Großprojekt zu realisieren. Und genau das müssen die demokratischen Sozialisten auch „im Großen“ anstreben. Denn ihr demokratischer Sozialismus kann nur funktionieren, wenn alle mitmachen. Konkurrenz kann nicht geduldet, sie muss ausgeschaltet werden.

Freie Welt: Wie weit sind wir auf dem Weg in Richtung Weltgeld und Weltstaat vorangeschritten?

Thorsten Polleit: Schon recht weit. Bedenken Sie: Bereits im 19. Jahrhundert gab es übrigens ein Weltgeld: und zwar in Form des Goldes. Das war nun aber ein freiwilliges Arrangement, getrieben von ökonomischer Vernunft, nicht politischen Ideologien. Im 20. Jahrhundert fiel man jedoch in den Währungsnationalismus zurück dank des demokratischen Sozialismus‘: Jedes Land will sein eigenes ungedecktes Papiergeld. Und nur deshalb gibt es heute die „multipolare Währungswelt“ mit US-Dollar, Euro, chinesischem Renminbi und vielen anderen.

Und da die weltweite Arbeitsteilung stetig voranschreitet, spricht heute immer mehr für ein Weltgeld, und die Frage steht längst im Raum: Wer soll das Weltgeld bereitstellen: Die Staatgemeinschaft oder der freie Markt? Viele Vorschläge wurden dazu gemacht von namhaften Ökonomen. Nahezu alle plädieren – aufgrund politischer Motive – für ein staatliches Weltgeld. Und genau das ist das Problem: Denn ein staatliches Weltpapiergeld schafft Strukturen, die die Freiheit des Individuums, wie wir sie heute kennen, beerdigen, die in Tyrannei enden.

Freie Welt: In Ihrem Buch bieten Sie eine Lösung des Problems an. Sie fordern einen „freien Markt für Geld“ und eine „Privatrechtsgesellschaft“. Was verbinden Sie damit?

Thorsten Polleit: Die Lösung ist denkbar einfach. Das staatliche Geldmonopol muss fallen. Ein freier Markt für Geld bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als jeder die Freiheit hat, das Geld wählen zu können, das er zu verwenden wünscht. Und dass jeder die Freiheit hat, Güter anbieten zu dürfen, von denen er meint, sie werden von den Nachfragern als Geld gewünscht. Ein freier Markt für Geld ist gewissermaßen der Ausdruck eines Selbstbestimmungsrechtes, das jedem Menschen zusteht.

Das Konzept der Privatrechtsgesellschaft reicht im Grund weit zurück in die Ideengeschichte. Es wurde in der Neuzeit vor allem in intellektuell großartiger Weise konzeptualisiert durch den US-amerikanischen Ökonomen und Philosophen Murray N. Rothbard (1926–1995) und seinen Schüler Hans Hermann Hoppe (* 1949). Privatrechtgesellschaft bedeutet, dass für alle das gleiche Recht gilt. Und das heißt nichts anderes, als dass es den Staat, wie wir ihn heute kennen – als den territorialen Zwangsmonopolisten – nicht mehr geben darf. Denn den Menschen steht ein unbedingtes Selbstbestimmungsrecht zu. Sie müssen ihre Nachfrage nach zum Beispiel Recht und Sicherheit selbst frei wählen können. Ein freier Markt für Geld ist gewissermaßen eine natürliche Konsequenz der Privatrechtsgesellschaft. Die Idee der Privatrechtsgesellschaft ist der Schlüssel für Frieden und Wohlstand auf dem Globus!

Freie Welt: Vielen Dank, Herr Professor Polleit, Ihre Antworten machen Appetit auf mehr, haben ganz bestimmt Interesse an Ihrem neuen Buch geweckt. Herr Polleit, vielen Dank für das Gespräch!

Weitere Infos zum Buch und eine Bestellmöglichkeit: hier.

Gespräch zwischen Beatrix von Storch und Prof. Polleit:
hier.


Seit April 2012 ist Dr. Thorsten Polleit (geb. 1967) Chefvolkswirt der Degussa, Europas größtem Edelmetallhandelshaus. Davor war er 15 Jahre im internationalen Investment-Banking tätig. Seit 2014 ist er Honorarprofessor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth. Thorsten Polleit ist Präsident des Ludwig von Mises Institut Deutschland und Fellow am Ludwig von Mises Institute, Auburn, US Alabama. 2012 erhielt er den The O.P. Alford III Prize in Political Economy. Zudem ist Thorsten Polleit Mitgründer eines 2012 aufgelegten Alternative Investment Fund. Seine private Website ist www.thorsten-polleit.com.

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Werner

Da spricht wieder einer voll und ganz den Freimaurern nach dem Munde.

Gravatar: Ede Wachsam

Du liebe Zeit, das Weltgeld, der dann voll satanischen Weltregierung wird eine 18 stellige Personalnummer sein die der Sohn des Satans, auch Antichrist genannt, (Hitler und Konsorten werden gegen den wie brave Chorknaben einer Sonntagsschule wirken), und der wahrscheinlich schon auf der Erde lebt und den Menschen an die rechte Hand oder an die Stirn mittels Tätowierung verpassen lassen wird, denn dieser Satansbraten ist seit dem Sündenfall der Fürst dieser Welt, auch Zorn Gottes genannt. Es gibt bereits seit 1999 ein US Patent für diese Tätowierung für genau diesen Zweck des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Ich habe darüber ein Dokument aus Kanada. 1983, also 16 Jahre vorher, habe ich das schon vorausgesagt und niedergeschrieben und kann es locker beweisen. Na ja und das der Bösartige nach seinem Rauswurf wegen Rebellion immer selbst als Gott angebetet werden wollte und immer noch will, ist für jeden der sich auch nur ansatzweise in der Bibel auskennt ein alter Hut.

Aber lassen wir erst einmal Jesus mit dem Satan reden:
Luk 4,5-8
5 Und der Teufel führte Jesus hoch hinauf und zeigte ihm alle Reiche der Welt in einem Augenblick
6 und sprach zu ihm: Alle diese Macht will ich dir geben und ihre Herrlichkeit; denn sie ist mir übergeben und ich gebe sie, wem ich will.
7 Wenn du mich nun anbetest, so soll sie ganz dein sein.
8 Jesus antwortete ihm und sprach: Es steht geschrieben (5.Mose 6,13): »Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.«

So und hier, geschrieben im letzten Buch der Bibel, bekommt der Sohn Satans die Macht über die Erde in der letzten Zeit (7 Jahre) Anfang 3,5 noch „etwas gemäßigt“ und dann 3,5 Jahre mit unvorstellbarer Grausamkeit. Daher werden diese letzen 3 ½ Jahre vor der Wiederkunft Jesu auch „die große Trübsal genannt! (Daniel 12,1)

Offenb. 13,15-18
15 Und es wurde ihm (dem menschlichen Sohn Satans, dem Antichristen) Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des (hohen) Tieres reden und machen könne, dass alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden.**
16 Und es macht, dass sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn
17 und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.
18 Hier ist Weisheit! (notwendig) Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres; denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist sechshundertundsechsundsechzig - 666. Bibelstelle Ende
**(Nun der Glotzkasten oder die Großleinwand ist ja schon längere Zeit zur Anbetung vorhanden. Insofern war der Roman 1984 schon ganz gut bezüglich des Kommenden getroffen. Jedoch George Orwell hatte sein Thema natürlich aus der Bibel geholt)

Also hier ist ein Muster der Zahl welche die Menschen wahrscheinlich weltweit tätowiert bekommen: 3 x 6 = 060666-258365-224587** (Geburtsdatum, Bankzahl, Sozialzahl je 6 Stellen. So ähnlich wird das „Weltgeld“ was jeder auf sein Konto als Giroguthaben bekommt, die Höhe natürlich unterschiedlich je nach Wichtigkeit des satanischen Speichellecker Postens. Damit ist dann die Totalkontrolle der Menschheit perfekt und die blökende Masse muss tun was ihr HERR und Meister ihnen dann befiehlt. Die Quittung dafür kann man dann etwas später in Off. 14,9-12 nachlesen.
**Jeder Bundesbürger hat ja schon seine persönliche Identifikations Nr. bekommen, welche schon mal 11 Ziffern hat. Meine bekam ich 2008. Weltweit, falls dann noch 7 Milliarden Menschen leben, werden dann eben ein paar Ziffern mehr benötigt also 18 an der Zahl. Diese dürften locker ausreichen Jedem seine eigene individuelle Zahl zu geben.

Gravatar: Hartwig

@ Kleeberg 25.01.2020 - 21:59

1.
Die Osteuropäischen Systeme waren NICHT Staatskapitalismus, SONDERN AUSSCHLIESSLICH STAATSSOZIALISMUS.

Das Märchen können Sie anderen auftischen.

Außerdem gab es in Rußland sehr wohl Privateigentum. Viele hatten einige Quadratmeter Boden, welches sie allein bewirtschaften durften. Diese Tatsache allein hat das Land vor bitterem Verhungern bewahrt.

2.
Niemand muß das Buch von Polleit lesen. Auf was Herr Polleit nicht eingeht, ist, dass nicht das Geld das Problem ist sondern NUR DER MENSCH.

Deswegen erzieht die Linke MIT TERROR und MORD ja den Menschen. Weil aber die Linke den Menschen nicht begreift, scheitern sie immer wieder.

Weil Polleit vom Menschen AUCH NICHTS verstehen WILL, übersieht er, dass auch sein System viele Schwächen hat und früher oder später, wie jedes menschliche System, KORRUMPIERT wird, durch die Lüge, durch kriminelles Verhalten.

Es ist nicht das Messer böse, sondern der, der das Messer verwendet.

Nicht das Geld ist böse, sondern wie man es verwendet.

Et cetera.

In GOTTlosen, unchristlichen Kulturen wird es nie Frieden geben können. DAS IST EMPIRISCH BELEGT!! Das kann dieser feine Mann VERGESSEN. Seine akademischen Titel bedeuten nur, dass er über etwas, sehr wenig, Bescheid wissen tut.

Über das Wichtigste, nämlich den Menschen, tut er nichts wissen.

Weisheit ist etwas völlig anderes und NUR christlich.

In der BIBEL steht immer noch: Kein Frieden den GOTTlosen.

Das ist eine logische Aussage: Weil jegliche GOTTlosigkeit AUTOMATISCH ins Chaos führen MUSS.

Wer das Christentum ablehnt, LEHNT AUTOMATISCH GERECHTIGKEIT, RESPEKT, ACHTUNG, ECHTE LIEBE, und WAHRHEIT, ABSOLUTE WAHRHEIT und so weiter ab.

Was sagt die BIBEL über Menschen, die dem anderen keinen Respekt entgegeben bringen? So ein Mensch ist ein NICHTS!!

Gravatar: Kleeberg

Der Artikel und sicher aus das Buch sind lesenswert. Ich muß aber den Begriff Sozialismus zurückweisen. 40 Jahre habe ich darunter gelebt. Sozialismus ist die Vergesellschaftung der Produktionsmittel. D.h. die Belegschaften verfügen über die Unternehmen. Das hat es nie gegeben und wird es auch nicht geben. Die Osteuropäischen Systeme waren Staatskapitalismus. Allein der Staat hat alles wie sein Eigentum behandelt. Die NATO-Staaten sind ebenfalls auf dem Wege zum Staatskapitalismus. Hier ist es die Hochfinanz, die den Staat scheibchenweise übernimmt und zu seinem Werkzeug macht. Damit verschmelzen Unternehmen und Staat zum Staatskapitalismus. Es gibt aktuell nur zwei Systeme, die im Wettbewerb stehen. Das sind die freie Marktwirtschaft und der Staatskapitalismus. Der Staatskapitalismus ist ineffektiv und kann nur gewinnen, wenn er weltweit alles beherrscht. Trump und die AfD streben die Marktwirtschaft an.

Gravatar: Hans von Atzigen

Das klingt denn mal bedenklich nach Verschwörungstheorie. Weltgeld, das war zur Zeit der
EURO Einführung tatsächlich unter dem Begriff GLOBO,
im Gespräch .Ausgebrütet wurden so Dinge im Umfeld der Bilderberger. Der erlauchte Kreis der Bilderberger beschränkt sich auf die USA und Europa.
DAS ist kaum ansatzweise die Welt. Asien, Afrika, Südamerika sind nicht in dem Verein, darunter so Schwehrgewichte wie China und zunehmend Russland.
Die beiden letzteren werden ganz bestimmt nicht mitmachen mit Weltregierung und GLOBO-Schwachsinn.
Aktuell ist das Geld, das Finanzsystem das alles beherrschende Thema.
Derweil laufen fast unbeachtet die Realwirtschaftsdaten zunehmend bedrohlicher, längst aus dem Ruder.
Letztlich entscheidet sich alles auf der Ebene Realwirtschaft, Geld ist lediglich ein Hilfsmittel das den Waren und Leistungstausch erleichtert.
Realwirtschaft und Geldwesen sind Siamesische Zwilinge. Die Realwirtschaft produziert die Brötchen und nicht das Geld. Das Geld erleichtert lediglich die Reale Arbeitsteilung in einer vielschichtigen komplex strukturierten Wirtschaft.

Gravatar: Klaus Reichel

Interessantes Buch, scheint sein Geld wert zu sein.

Nur eines: Meiner Meinung nach gibt es keinen "demokratischen Sozialismus", das ist für mich ein Widerspruch in sich. So wie es auch keine Freiheit und gleichzeitig Sozialismus geben kann. Also entweder Demokratie oder Sozialismus, beides zusammen geht nicht. Da muß man schon Demokratie und/oder Sozialismus neu definieren.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Am Anfang steht die Einsicht, dass der „demokratische Sozialismus“ die heute weltweit dominierende Ideologie ist. Ihm zufolge müssen die Politiken der Nationen immer enger miteinander koordiniert werden – denn die Herausforderungen unserer Zeit – Umwelt, Terrorismus, Finanz- und Wirtschaftskrisen – könnten nur noch in der Gemeinschaft der Nationen gelöst werden, am besten natürlich, wenn die Nationen ihre Souveränität an eine zentrale supra-nationale Instanz abgeben, an so etwas wie einen „Rat der Nationen“, an eine Weltregierung." ...

Wurde nicht auch aus göttlicher(?) Kehle längst diktiert, da es lt. „Anatomie des Wahns“ so vorgesehen ist???
https://www.rubikon.news/artikel/anatomie-des-wahns

Ist dies in einem etwaigen Umsetzungsplan der „Merkel-Doktrin“
https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-89932536.html
im geheimen Hintergrund vielleicht sogar schon beschlossen worden???

.

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