Wer kann Frieden?

Die Bilder aus London am Waffenstillstandstag des 11. November 2018 suchte man in den Hauptnachrichten von ARD und ZDF vergebens. Auch BBC rückte erst spät damit heraus. Bilder, die den deutschen Bundespräsidenten Steinmeier bei einer Kranzniederlegung in London zeigten. Hielt man diese Bilder deshalb zurück, weil weder der deutsche Bundespräsident Steinmeier noch die noch im Amt befindliche Bundeskanzlerin Merkel es an diesem denkwürdigen Wochenende für nötig gehalten haben, der deutschen Soldaten und Opfer des Ersten Weltkrieges in angemessener Weise dort zu gedenken, wo diese Toten ihre letzte Ruhe finden mußten.

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Die Bilder aus London am Waffenstillstandstag des 11. November 2018 suchte man in den Hauptnachrichten von ARD und ZDF vergebens. Auch BBC rückte erst spät damit heraus. Bilder, die den deutschen Bundespräsidenten Steinmeier bei einer Kranzniederlegung in London zeigten. Hielt man diese Bilder deshalb zurück, weil weder der deutsche Bundespräsident Steinmeier noch die noch im Amt befindliche Bundeskanzlerin Merkel es an diesem denkwürdigen Wochenende für nötig gehalten haben, der deutschen Soldaten und Opfer des Ersten Weltkrieges in angemessener Weise dort zu gedenken, wo diese Toten ihre letzte Ruhe finden mußten.
 
Damit macht die deutsche Staatsspitze deutlich, welchem Geschichtsbild sie anhängt. Vor allem im Vorfeld von Versailles 1919, an dem man sich im Sommer 2019 in besonderer Weise erinnern wird. Der Commonwealth-Historiker Christopher Clark hat es deutlich gemacht. Nichts hat Versailles und das Verdikt der Entente-Staaten über das Deutsche Reich gerechtfertigt. Clark hat sogar mit dem Segen der deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten dekretiert, daß es für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges keine Sonderverantwortung von irgendeinem Staat gebe, obwohl des deutsche Historiker Wolfgang Effenberger und andere auf die über ein Jahrzehnt laufende Vorbereitung des Ersten Weltkrieges durch britische und französische Zirkel, einschließlich der über das Deutsche Reich zu verhängenden Hungerblockade, hingewiesen haben. Eine Hungerblockade wohlgemerkt, die bis weit nach dem Waffenstillstand in den Sommer 1919 Millionen deutsche Opfer und den Verlust einer ganzen Generation von Kindern zur Folge haben sollte. Wenn es selbst nach Christopher Clark keine deutsche Sonderverantwortung für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges gegeben hatte, ist die in Versailles von den Alliierten dekretierte "deutsche Alleinschuld" nicht aufrecht zu erhalten. Die Vernichtung Deutschlands war das Ziel von Versailles und mittels Hitler und dem Zweiten Weltkrieg sollte es gelingen. Steinmeier und Merkel laufen Gefahr, Versailles und die gegen Deutschland gerichtete Vernichtungspolitik auf Dauer zu legitimieren.
 
 
Das könnte man der Geschichte überantworten, wenn dies nicht ins nächste Verhängnis führen würde. Zunächst einmal in grundsätzlicher Hinsicht. Wer heute Versailles legitimiert, beantwortet eine Frage nicht: Wer kann Frieden? Darauf hat es in der Geschichte Antworten gegeben, wie der Friedensschluß 1648 von Münster und Osnabrück sowie der Wiener Kongreß nach Ende der napoleonischen Kriege zeigen konnte. Man ließ dem besiegten Land sein Gesicht und schuf das "Recht auf Vergessen". Es war der russische Zar Alexander I, gemeinsam mit dem österreichischen Kanzler Metternich, einem Rheinländer aus Koblenz, der das europäische Überlebensprinzip schlechthin in die internationale Politik einzuführen versuchte: eine erneute Auseinandersetzung in Europa sollte vermieden werden, um nicht der Vernichtung der europäischen Zivilisation ins Auge sehen zu müssen. Absprache, wo Absprache möglich sein sollte, sehr zum Widerwillen der Angelsachsen. London wollte auf dem Kontinent schalten und walten wie es wollte. Das wurde gemeinsam mit dem späteren Marschall Foch aus Frankreich unter Beweis gestellt und ist bis heute der "rote Faden", der jede Beruhigung der europäischen Lage hintertreiben soll. Washington ist in Londoner Fußstapfen getreten, da kann in bei den französischen Feierlichkeiten in Paris der amerikanische Präsident Trump des russischen Präsidenten Putin anlächeln, wie er will.
 
 
Es ist schon pervers, wenn ausgerechnet ein französischer Präsident ein permanentes "Friedens-Forum" am Arc de Triomphe ankündigt. War es doch zuletzt und in Abfolge gerade Frankreich, daßsLibyen und Syrien mit allen sich daraus ergebenen Konsequenzen auf dem Kerbholz hat und in Afrika nichts anderes mehr fertigbringt, als Kriege zu führen. Statt "Friedens-Forum" hätte Selbstverpflichtung für die Zukunft den Menschen mehr gebracht. Und dann die Dauerschelte für den amerikanischen Präsidenten Trump. Man muß sich fragen, was das soll? Oder sind Merkel und Co. sauer darüber, daß Präsident Trump bislang jedenfalls nicht dem Modell der von Merkel und Co. bejubelten kriegstreibenden Präsidenten Clinton, Bush dem Unsäglichen und Obama folgt? Der russische Präsident Putin wird sich in Paris und nicht nur dort alles genau angehört haben. Von Clinton bis Merkel beklagt man, daß die angelsächsische Kriegspolitik durch Trump augenscheinlich nicht fortgesetzt wird. Trump wird mit Kübeln von Dreck zugeschüttet, weil er vorgibt, mit Rußland eine Form gedeihlicher Zusammenarbeit anstreben zu wollen. Kriege haben die Merkels dieser Welt freudig hingenommen, aber Frieden in Europa geht gar nicht? Das entspricht dem EU-Modell auf Zerstörung der bestehenden rechtsstaatlichen Ordnung durch diejenigen, die die Dämonen der Vergangenheit beschwören, obwohl gerade sie es sind, die diese Dämonen fördern. Trump kann gegenüber Moskau nicht liefern, aber er unternimmt alles, um das kriegszerrüttete Amerika wieder aufzurichten. Das mag ihm gelingen. Aber was kommt danach? Wieder ein Amerika, das sich Rußlands über die amerikanischen Militärbefehlshaber in Europa bemächtigen will? Paris war ein Gipfel an diesem Wochenende und zwar einer der politischen Heuchelei.
 

Willy Wimmer, 12. 11. 2018

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Friedhelm Freiländer

@ Ede Wachsam
Meine erste Empfehlung an Sie: “ Nicht mit der Lutherbibel auftrumpfen. Luther war und ist nachweislich bekannt als Judenhasser und insbesondere einst von Adolf Hitler und Konsorten als Vorbild bewundert und als Legitimation für den Holocaust hergenommen.“
Meine zweite Empfehlung an Sie: “ Mich nicht als Sektierer, eingebildeter Supertheologe, Fantasietexter und “ mein Freund “ zu bezeichnen, um sich von mir als überlegener Besserwisser vor den anderen Kommentatoren abheben zu wollen.“ Das kann ins eigene Auge gehen.
Eine meiner Bibeln stammt auch aus einer griechischen Übersetzung, nämlich die des CODEX BEZAE CANTABRIGIENSIS. Eine zweisprachige Schrift aus dem 4ten Jahrhundert in Griechisch und nebenliegend zugleich in Lateinisch. Ins Deutsche übersetzt von einem ehemals katholischen Priester, 1936, von Johannes Greber. Mit der Greber – Übersetzung komme ich zu anderen Schlüssen als Greber selbst.
Eine erstrangige von vielen Verschlüsslungen enthält z. B. Joh. Off. 17.15. Kurz gefasst: „ Die Wasser, die du…sahst, sind Völkerschaften, Nationen und Sprachen.“ Geht man damit in das Meer des Kapitels 13 der Joh. Off., so müsste auch Ihnen so aufgeschlossen sichtbar und klar werden, dass hier von einem Völkermeer die Rede ist. Und der “ Wasserstrom des Lebens, klar wie Kristall…aus dem Throne Gottes und des Lammes…“ nach Joh. OFF. 22.1 lässt sich als Mütter und Kinder erschließen.
Ihr – Jesus von Nazareth – hat definitiv nicht gesagt, dass man dem Kaiser Steuern zahlen soll; sondern man soll dem Kaiser geben, was??? des Kaisers ist. Des Kaisers aber ist nicht, was er zusammengeraubt hat, gestohlen hat. Und weiterhin mit Todesdrohungen erzwingen will, Steuern für Kriege und Kreuzigungen u. ä. In Ihrem gegenteiligem Verständnis würde Ihr Jesus das Gebot: „ Du sollst nicht stehlen!“ für den Kaiser aushebeln, außer Kraft setzen.
Der noch nicht zu Ihrem - Jesus von Nazareth- in Namen und Lehre verfälschte – Jeshua von Nazareth – vertrat nach NT. Lukas 23.2 in der Angelegenheit – Steuern – genau den gegenteiligen Standpunkt! Nämlich den, dem Kaiser selbst bei Todesgefahr keine Steuern zu zahlen:“ Wir haben festgestellt, dass dieser Mensch unser Volk aufwiegelt und es dazu verleitet, keine Steuern mehr an den Kaiser zu zahlen…!“ Weil ein jeder Mensch mit Staat- und Staatsoberhaupt – Verehrung mittels Steuern sich eine zweite Herrschaft außer der Gottes aufhalst. Mit der sich nur falsche Gottheiten arrangieren lassen. Worauf NT. Matthäus 6.24 hinweist: „ Kein Knecht kann gleichzeitig zwei Herren dienen.“
Im Übrigen kann der Antichrist nicht eine einzelne Person sein, so wenig wie der Christ. Seine Bezeichnung ist ein Sammelbegriff für alle Christen, die nicht kaufen oder verkaufen können ohne mit ihren in die Kauf-und/oder Verkaufspreise eingebaute Steuern an dem “ Gräuel der ganzen Erde “ Joh. Off. 17.5 finanziell mitschuldig gegen sich selbst mitbeteiligt zu sein. So, wie anders erklärt, auch jeder Privat- oder insbesondre Staatssklave die Kosten für seine Sklavenhaltung selbst erarbeitet und entrichtet. Dennoch. Mit freundlichen Grüßen Friedhelm Freiländer

Gravatar: Walter

Meinen Dank an Willy Wimmer, dass er mit seinem Beitrag die Mythen von deutscher und europäischer Geschichte einmal dargestellt hat.
Da muss man sich doch die Frage stellen, wieso unsere regierenden Spitzenpolitiker und auch die sogenannten Hofhistoriker immer noch ein historisch diffuses Untergebenheits - Gebaren an den Tag legen und sich als Marionetten gegen das eigene Volk beweihräuchern.

Gravatar: Tina

@ Ede Wachsam
“ JESUS CHRISTUS IST DER FRIEDE IN PERSON “ insbesondere mit seinem Wort sich beglaubigend, dem Kaiser Steuern zu zahlen inklusiv für Kriege und Kreuzigungen. Wann und wenn immer. Bedenkenlos, gewissenlos, selbstverständlich sich selbst für schuldlos haltend. Dafür stets andere.
Erst als man “ Jeshua von Nazareth “ nach seiner Kreuzigung zum “ Jesus von Nazareth “ in Namen und gegensätzlicher Steuer – Lehre insbesondere verfälscht hatte und mit vielen, geradezu unglaublichen Wundern auferstehen ließ, konnte er in einer Welt, die sich ihm als die des Teufels vorgestellt hatte, nun als “ etwas Hohes “ gelten. Entsprechend seiner grundsätzlichen, zeitlosen Einschätzung: “ Denn, was in den Augen der Welt als etwas Hohes gilt, wird von Gott als etwas “ Verabscheuungswürdiges “ angesehen!“ Siehe Bibel, NT. Lukas 16.15.
Mit diesem Zitat sollten sich “ Jeshua von Nazareth “ und “ Jesus von Nazareth “ bzw. nun “ Jesus Christus “ einschließlich ihrer unterschiedlichen Gottverständnisse als Gegensätze verstehen. Denke ich.

Gravatar: Ede Wachsam

Gebt die Hoffnung nicht auf es wird nach den vielen Kriegen auch einen ewigen Frieden geben. Alles war nur unser aller Schuld.

Jesaja 48,17+18 +22

17 So spricht der HERR, dein Erlöser, der Heilige Israels: Ich bin der HERR, dein Gott, der dich lehrt, was dir hilft, und dich leitet auf dem Wege, den du gehst.
18 O dass du auf meine Gebote geachtet hättest, so würde dein Friede sein wie ein Wasserstrom und deine Gerechtigkeit wie Meereswellen.
22 Aber die Gottlosen, spricht der HERR, haben keinen Frieden

Jesaja 9.1+4-6

1 Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.
4 Denn jeder Stiefel, der mit Gedröhn daher geht, und jeder Mantel, durch Blut geschleift, wird verbrannt und vom Feuer verzehrt.
5 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst;
6 auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, dass er's stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des HERRN Zebaoth.

JESUS CHRISTUS IST DER FRIEDE IN PERSON und die Verheißungen gelten auch für uns aus den Heiden, wenn wir IHM unser Leben anvertrauen. Sein Reich welches jetzt noch der Himmel aufnimmt, wird bald auch auf diese geschundene Erde kommen und sein Wille wird geschehen und unser Friede wird sein wie ein Wasserstrom und unsere Gerechtigkeit wie ruhige Meereswellen, wie es oben geschrieben steht.

Jesaja 2,4
Und ER (der Messias) wird richten unter den Heiden und zurechtweisen viele Völker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.

Dies wird nach der Wiederkunft Jeshua‘s sein in dem letzen Abschnitt der Erdgeschichte, dann im 1.000 jährigen Friedensreich (Offenb 20) nach dem Strafgericht der großen Trübsal und bevor es einen neuen Himmel und eine neue Erde geben wird. Die jetzige Erde wird von Gott noch einmal repariert werden, bevor sie nicht mehr gebraucht wird und im Feuer vergeht

Siehe 2. Petrus 3, 3-13

3 Ihr sollt vor allem wissen, dass in den letzten Tagen Spötter kommen werden, die ihren Spott treiben, ihren eigenen Begierden nachgehen
4 und sagen: Wo bleibt die Verheißung seines Kommens? Denn nachdem die Väter entschlafen sind, bleibt es alles, wie es von Anfang der Schöpfung gewesen ist.
5 Denn sie wollen nichts davon wissen, dass der Himmel vorzeiten auch war, dazu die Erde, die aus Wasser und durch Wasser Bestand hatte durch Gottes Wort;
6 dennoch wurde damals die Welt dadurch in der Sintflut vernichtet.
7 So werden auch der Himmel, der jetzt ist, und die Erde durch dasselbe Wort aufgespart für das Feuer, bewahrt für den Tag des Gerichts und der Verdammnis der gottlosen Menschen.
8 Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, dass ein Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.
9 Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde.
10 Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; (gemeint ist plötzlich und unerwartet so wie manch einer sterben muss) dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden verbrennen. (Es ist atomares Feuer wenn die Elemente (Atome zerschmelzen)
11 Wenn nun das alles so zergehen wird, wie müsst ihr dann dastehen in heiligem Wandel und gerechtem Wesen,
12 die ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und erstrebt, an dem die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden.
13 Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt.

Ede Wachsam

Gravatar: Alina Hübsch

Die Soldaten aller durch den gemeinsamen teuflischen Geist der Staatengemeinschaft ihrer Zeit organisierten Feindschaften beider Weltkriege kämpften praktisch um ihre lebenslange Weiterversklavung durch ihren Multi –Milliardärs- und Multimillionärs – Boden – und Geld – Adel. Der ihre Staaten als Einzugs- Administration für arbeitslose Einkommen und staatsreligiöse Verdummung gegründet hatte. Inklusiv Totenverehrung und -Kulte.

Gravatar: Friedhelm Freiländer

Frieden kann werden, so jedenfalls nach zwei zweitausend Jahre auseinander liegende gleiche Lehre, sobald die Menschen ihre eigenen mit Steuern, Zoll und Zins finanzierten Herrschaften über sich aufgeben. Die grundgesetzlich verankert auf Grundeigentum gründen statt auf Pachteigentum. Pachteigentum, erwerbbar für jeden, der Menschen – Antlitz trägt, im freien Meistbietungspachtverfahren statt mit Kriegen. Dessen Pachtzinsen insgesamt in den Wasserstrom des Lebens zurückzuleiten sind, den Müttern und Kindern, aus deren Nachfrage nach Grund und Boden die Pachtzinsen nach Natur – Gesetz oder, wer es Gott – glaubensbezüglich haben will, nach göttlichem Gebot und Gesetz sich realisieren.
Die beiden, zeitlich so weit auseinander liegenden gleichen Friedens – Lehren sind zusammengefasst in dem Weinberg = Erde – Gleichnis nach der Bibel, NT. Markus 12 und in der gleichfalls global zu verstehenden Freiland – Lehre des ehemaligen 9-Tage Finanzministers der Münchener Räterepublik von !919, Silvio Gesell.

Gravatar: Andi

Wenn wir Frieden wollen und auch eine Benennung der deutschen Soldaten, dann MÜSSEN wir endlich die immer noch im Raum schwelende "Deutschlandfrage" klären.
Das ist der Einzige Weg zu Frieden.

Gravatar: Dissident

Brillant analysiert wie immer!!

Vielen Dank Herr Wimmer und

beste Grüße aus Wien.

Gravatar: Hans von Atzigen

Da läuft eine unselige Sache.
Grundsätzlich sollte man aus der Geschichte lernen.
Aktuell wird jedoch Geschichte, zur beförderung und durchsetzung zeitgenössischer Politischer Ziele,
verantwortungslos missbraucht.
Die Geschichte wird sich nicht in der Gestalt des
3. Reiches wiederholen.
Da droht, ein neues Deaster, sicher nicht nach dem Muster der Vergangenheit, sondern das Muster wird durch die veränderten Umstände, geprägt , danach des ,,Drehbuch geschrieben,,.
Das Entscheidende wird leider, fatalerweise weitestgehend ausgeblendet.
Die Hintergrundursache die zum 1. Weltkrieg führte, hatte Ökonomische Gründe.
Im wesentlichen war das mit dem Ende des Eisenbahn-
baus,resp. des Kohle- Dampfzeitalters verknüpft.
Das sog. Ölzeitalter war erst in Ansätzen am Anlaufen,
der volle Durchbruch erfolgte erst nach dem 2. Weltkrieg.
Letztlich wurde der 2. Weltkrieg durch die unselige Wirtschaftsplitik nach dem 1. Weltkrieg und dem
daraus resultirenden Finanzsystem- Zusammenbruch,
VERURSACHT.
Und wo stehen wir heute???
Der Zustand der Weltwirtschaft ist gelinde ausgedrückt wenig erfreulich. Was sich da in der Folge eines erneuten Wirtschaftszusammenbruches entwickeln kann,
das kann man nur Erahnen, sicher nicht das Drehbuch aus der Vergangenheit, darum bringt das nix dauernd,
hysterisch die Oberflächengeister der Vergangenheit
an die Wand zu mahlen.
Entweder die Wirtschaftsprobleme der Gegenwart, werden angegangen und gelöst, oder ein erneutes
Wirtschaftsdesaster, Zusammenbruch, wird zum Nährboden eines 3. Weltkrieges.
Was für, und welche Spinner, das zum bitteren Ende,
,,organisieren,, da kann man NUR spekulieren.
Sicher ist, die Gebeine der Spinner von vor 70-80 Jahren
werden nicht wieder lebendig, und aus den Gräbern
aufsteigen.
Sicher ist lediglich auf dem Hintergrund der innzwischen vor allem in den Brutto-Volumina,
anders gestalteten Welt, droht ein noch deutlich umfangreicheres heftigeres Desaster.
Die zeitgenössische Entwicklung, mit teilweisem
eher chaotischem, orientierungslosem Zeitgeschehen,
hinterlässt ein ungutes allgemeines Hintergrund-Gefühl.
Die Zeit des kalten Krieges wurde von einer stabilen,
Wirtschaftsentwicklung begleitet, das hat den heissen, sehr unwahrscheinlich gemacht.
Nach dem Zusammenbruch des roten Ostblockes,
ergab sich in diesem Raum eine alternatieve Entwicklung, ein Glücksfall der Geschichte, der damals schlimmeres verhinderte.
Die sog. Finanzkriese war ein deutliches Warnsignal,
ob das zuwenig ernst genommen wurde???
Na ja wir werden sehen, wohien das letztlich führt
und endet.
Fatal leider lernt der Mensch, mehrheitlich, in aller Regel
erst wenn es zu spät ist.

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