»Wer hat uns verraten?«

Kanzler Scholz findet am Brandenburger Tor per Video die typischen bewegenden Worte eines Sozialdemokraten für den Freiheitskampf der Ukrainer.

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Von allen Parteien in Deutschland ist die SPD wohl die verkommenste. Keine andere Partei hat es geschafft, in den Jahrzehnten seit dem Beginn des Ersten Weltkriegs so häufig so wenig Rückgrat zu zeigen, wie die Sozialdemokraten.

Eigentlich darf es also nicht wundern, dass Kanzler Olaf Scholz kein bisschen besser ist, als jene Figuren, die am Ende des Ersten Weltkriegs ein Jammerbild boten, sich in der Weltwirtschaftskrise um ihre Verantwortung drückten, Hitlers Außenpolitik unterstützten, sich mit Stalins KPD zur SED vereinigten und in den 1970er Jahren die Bürgerrechtsbewegungen in Osteuropa an Moskau verrieten. Es sind nicht nur vaterlandslose, es sind Gesellen ohne jede Moral.

Und doch überrascht es immer wieder, welchen Zynismus die SPD an den Tag legt. Denn anders kann man die Worte von Olaf Scholz, die dieser gestern in einer Video-Botschaft in Richtung Ukraine schwadronierte: »Wir sind im Herzen und in Gedanken bei euch«, nicht verstehen. Solche Sätze sind der blanke Hohn gegenüber einem Volk, das um sein Überleben kämpft und dem die SPD die effektiven Waffen systematisch verweigert.

Ausgerechnet jene Partei, deren einstmals unter sozialistischen Terror-Regimen eingekerkerten Mitglieder es ausnahmslos fremden Soldaten zu verdanken hatten, dass sie jemals wieder das Licht der Freiheit erblickten, ausgerechnet diese Partei begnügt sich mit schnöden Worten, wo Waffen die einzige richtige Wahl sind. Und falls jemand nicht weiß, was ich meine:

1945 waren es britische, amerikanische und russische Soldaten, die Deutschland vom Übel des nationalen Sozialismus befreiten. Sozialdemokraten haben dagegen herzlich wenig getan. Richtig, sie haben schwadroniert. Aber mehr eben auch nicht.

Bis 1989 waren es wiederum britische und amerikanische Soldaten, die dafür sorgten, dass nicht ganz Deutschland Ostzone wurde unter einer Einheitspartei SED, wie sie viele in der SPD sich wünschten. Die SPD hatte in Westberlin nur Sprüche auf Lager. Und sobald sich die Gelegenheit bot, wurden Verhandlungen mit den Satrapen-Regimen Moskaus geführt. Kanzler Schmidt dinierte mit Honecker, während die polnischen Kommunisten versuchten, Solidarność zu zerschlagen.

Nun also ist Olaf Scholz an der Reihe. Seit drei Monaten verweigert er der Ukraine die Waffensysteme, die sie braucht. Schlimmer: Zugleich redet er davon, Waffen liefern zu wollen. Die in ihrer Unfähigkeit schwer zu überbietende Frau Lambrecht macht es ihm zusätzlich leicht. Was am Ende aber egal ist. Was zählt ist allein: Es werden keine Waffen geliefert.

Zusätzlich zu seinen zynischen Bekundungen einer Herzens- und Gedankennähe zur Ukraine wagt es Scholz, sich selbst mit Ruhm zu bekleckern, wenn er behauptet, mit Freunden und Partnern würde Deutschland dafür sorgen, dass die ukrainische Wirtschaft noch funktioniere. »Wir schicken«, so der Kanzler weiter auf Englisch, »Waffen in die Ukraine und brechen so mit der langjährigen deutschen Tradition, keine Waffen in Kriegsgebiete zu liefern.«

Bitte schön? – Welche Waffen schickt Deutschland denn? Vielleicht die letzten funktionstauglichen Gulaschkanonen mit Helmen als Schüssel. Aber nur ohne Fleisch. Das fehlt, wie alles bei den Sozialdemokraten, die in ihrer Geschichte immer nur eines vor Augen hatten: Die Versorgung ihrer Parteimitglieder und die Rente. Von andere Werte hat diese Partei nur schlecht geträumt. Sie fehlen wie die Munition für die Panzer.

Und noch etwas fehlt ihr.

Als Otto Wels, SPD, im März 1933 seine letzte Rede im Reichstag hielt, gipfelte diese in dem Satz: »Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.« Immer und immer wieder hat die SPD bis runter zum letzten kleinen Ortsverband sich diese Worte an die Brust geheftet. Als hätte sie Widerstand gegen Hitler geleistet.

Ja, es gab einige. Wenige. Sie haben aufrecht gegen die sozialistischen Diktaturen gefochten.

Aber als Partei hat die SPD praktisch immer versagt, wenn es um mehr ging als um Grundversorgung und Rente. Denn diese Partei hat nicht nur kein Vaterland; das hat sie auch nicht. Sie hat keine Ehre. Sie weiß gar nicht, was es bedeutet, um etwas wirklich zu kämpfen. Das lässt sie andere machen.

Deshalb kann man der SPD ihre Ehre nicht nehmen. Sie hat einfach keine. Auf das »Wer hat uns verraten?«, reimt daher all überall vom Kind bis zum Greis jeder: »Sozialdemokraten«.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Uwe Kah

"Wolfgang Hebold 30.05.2022 - 14:20
Werter Herr Klein,

nur ein klein wenig Kenntniss der Historie macht deutlich, dass ohne die West-Alliierten Stalin sich unter den Nagel gerissen hätte, was er wollte. "

Herr Hebold, es ist allgemein bekannt das Sie vollkommen lernbefreit sind aber hier kommt mal wieder eine ihrer grösseren Fehlleistungen?

Das muss geschichtlich korrekt lauten
"nur ein klein wenig Kenntniss der Historie macht deutlich, dass ohne die USA Stalin ....
-Russland unter Materialmangel an ALLEM litt
-Europa nicht hätte angreifen können
-Somit keine Vorbereitungen hätte treffen können
-Dem DR nicht hätte standhalten künnen
-WENN Hitler dann den Angriffsbefehl überhaupt gegeben hätte denn zu dem Zeitpunkt gab es genug Fronten,
-Russland somit NIEMALS nach Europa gelangt wäre
-Nicht zu den Kriegsgewinnern gezählt hätte
-Später keine Supermacht geworden wäre.
"

Und das ganze ist fatalerweise auch noch geschichtlich belegt :-)

Googel fragen: "ww2 military aid usa to russia"

Roughly 17.5 million tons of military equipment, vehicles, industrial supplies, and food were shipped from the Western Hemisphere to the USSR, 94% coming from the US. For comparison, a total of 22 million tons landed in Europe to supply American forces from January 1942 to May 1945.

(Zusammengerechnet haben die USA 40 Mio. Tonnen in WW2 eingesetzt und fast 45% davon gingen an den Russen.)

"Totaling $11.3 billion, or $180 billion in today's currency, the Lend-Lease Act of the United States supplied needed goods to the Soviet Union from 1941 to 1945 "

Also, die USA, welche sich offiziell raushielten aus allem und als Neutral angesehen wurden (weil das schmutzige politische Spiel der USA zusammen mit dem British Empire und den Franzosen, zur Beeinflussung Polens damit es sich dem DR wiedersetzt erst sehr viel später öffentlich wurde) haben schon Jahre vor Kriegseintritt auf Planwirtschaft umgeschaltet (war bei WW1 genauso und wird derzeit gerade in ersten Zügen gestartet mit dem Ukraine Lend-Lease-Act), unglaubliche Mengen an Kriegsmaterial geschaffen (darunter 98 Flugzeugträger) und ca 45% des ganzen ging nach Russland.

Ohne den Stahl, das Gummi, Oil, Benzin, Schiesspulver, Gewehre, Munition tausende von LKW und unzählige weitere Dinge hätte Russland nicht tausende von Panzern bauen können und für seine 30 Millionen Soldaten nichtmal annähernd genug Waffen/Munition gehabt. Nicht mal genug Verpflegunng.

DAS, Herr Hebold, ist der einzige Grund WARUM Russland uns von den Nazis befreien konnte....
Und zur Supermacht aufstieg, es später zum kalten Krieg kam und so weiter.

Also, KORREKT dargestellt bedeutet es das die Westalliierten die Russen nicht daran gehindert haben Europa zu überrennen sondern ihnen überhaupt erst die Möglichkeit gegeben haben an dem Krieg teil zu nehmen und von ihm zu profitieren.

Man wusste nach 1 Jahr in dem das DR fast ganz Europa überrannt hatte das man sich mit den falschen angelegt hatte, die Deutschen Soldaten waren erschrecken mutig und eloquent und die grosse französische Armee, sie rannten wie die Hasen.
Und das glorreiche British Empire schrie um Hilfe weil es das erste Mal in seiner Existenz einem überlegenen Gegner hatte.

Also musste man bei der Invasion dafür sorgen das der Feind, also die deutschen Armeen, auch an anderen Fronten beschäftigt sein würden und nahm die Russen in den Plan auf.

Nachdem Hitler dann durch grössere strategische Fehlentscheidungen Russland angreifen liess anstatt zu warten und den kommenden Angriff der Russen ab zu wehren und die Elite seiner Soldaten im russischen Schnee lag nahm die Russische Armee Fahrt auf, gen Berlin und wäre auch weitergegangen um alles zu erobern was möglich gewesen wäre und da kamen die Westalliierten von der anderen Seite und haben sie daran gehindert ganz Europa zu übernehmen...
Jahre nachdem sie die Russen überhaupt erst dazu befähigt haben in den Krieg ein zu treten.

Die Geister die ich rief....

Gravatar: Tom aus Sachsen

@Hans-Peter Klein 31.05.2022 - 21:20 , Sie haben damit wieder einmal bestätigt, daß man mit Ihnen nicht und niermals auf sachlich- vernünftiger Basis diskutieren kann. Mit meinem Schreiben vom 31.5. hatte ich lediglich meine Sichtweise betreffs damaliger Ost - West - Konflikte dargelegt und freundlicherweise versucht , Ihnen das zu vermitteln. Ich kann aber auch gern anders, wenn Sie darauf bestehen.

Gravatar: Nordmann

"Nun also ist Olaf Scholz an der Reihe. Seit drei Monaten verweigert er der Ukraine die Waffensysteme, die sie braucht. Schlimmer: Zugleich redet er davon, Waffen liefern zu wollen. Die in ihrer Unfähigkeit schwer zu überbietende Frau Lambrecht macht es ihm zusätzlich leicht. Was am Ende aber egal ist. Was zählt ist allein: Es werden keine Waffen geliefert. " Zitat Ende.
Genau mit dieser Verzögerungstaktik rettet Scholz Leben.
Diese Krise kam nicht von ungefähr! Auch einmal die andere Seite betrachten. Und nicht nur den US-Kriechern gefällig sein, Herr Hebold. An einem schnellen Waffenstillstand oder gar einer neutralen Ukraine sind die USA nicht interessiert. Wir sollten es sein. Ist gesünder.

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Tom aus Sachsen 31.05.2022 - 08:37

Geben Sie sich erst mal unter Ihrem vollen klaren Namen hier zu erkennen, kämpfen Sie mit offenem Visier.

Mit anonymen Feiglingen setze ich mich prinzipiell nicht auseinander.

MfG, HPK

Gravatar: Hans-Peter Klein

Hallo Herr Hebold,
mich würde Ihre aktuelle Analyse zum Russland/Ukraine Konfklikt interessieren.

Den Artikel mit Sergej Lawrow hier auf FW vom 30.05.22 haben Sie ja bestimmt gelesen.

Wenn die beiden Donbas Republiken nun an Russland gehen sollten, wie dort beschrieben, und der Krieg würde damit ein Ende finden, wie würden Sie dann die Lage im Nachhinein beurteilen ?

Hier die Meinige Analyse:
Der sog. "Wertewesten" hätte auf ganzer Linie verloren.
Er hätte es militärisch, wirtschaftlich und politisch.

Militärisch, was sollte man dann dazu noch sagen, die beiden Donbas Republiken wären nun nicht mehr Teil der Ukraine.

Wirtschaftlich, eine einzige Katastrophe. Deutschland hätte sich selbst den größtmöglichen wirtschaftlichen Schaden zugefügt mit verhängnisvollen Langzeitfolgen.

Politisch, Deutschland als erbärmliches Anhängsel der USA hätte sich mal wieder als braves Wauwauchen aufgeführt, das kläfft, wenn man es böse ankuckt.

Nein, obwohl ich von Anfang an diese Optionen favorisiert habe, hätte Deutschland leider eine durch und durch lächerliche Figur in der ganzen Zeit dabei abgegeben.
Deutschland als ein in Ketten gelegter, zahnloser Löwe der gerade noch fauchen kann, die Krallen kann er schon lange nicht mehr ausfahren.

MfG, HPK
P.S.: Ein starker deutscher Löwe, das wäre ein Deutschland gewesen, das zu jedem Zeitpunkt eine eigenständige, nach eigenen Interessen und eigenen Werten ausgerichtete Politik verfolgt hätte und am Ende zu beiden Seiten hin, zu Russland UND zur Ukraine, offen geblieben wäre.

Gravatar: Karl Meininger

"Solche Sätze sind der blanke Hohn gegenüber einem Volk, das um sein Überleben kämpft und dem die SPD die effektiven Waffen systematisch verweigert. "

Also ich denke, das "Volk" hätte überhaupt nicht kämpfen müssen. Die Russen wollen dem ukrainischen Volk überhaupt nichts.

Das Volk kämpft, wiedereinmal, für die da Oben. Wobei Oben wiedereinmal der geopolitische Nordpol bedeutet. Angloamerika!

"Wir bekämpfen Russland bis zum letzten <Ukrainer>."

(Hierbei kann Ukrainer durch jeden beliebigen anderen Namen erstetzt werden.)

Churchill, Brzezinski, . . . (sinngemäß):

- NIEMALS darf ein wirtschaftspolitisches Zusammengehen von Deutschland und Russland zugelassen werden.

- Wenn einer zu gewinnen scheint, unterstützen wir den anderen. Hauptsache es verrecken so viele wie möglich von ihnen.

Gravatar: Müller Milch

Und ich bin so froh und dankbar, dass wir einen zögerlichen Sozialdemokraten als Kanzler haben und keinen Transatlantiker wie Merz oder einen NGO-gesteuerten Grünen.

Aber es ist auch eine Frage der Generation: Ich bin mir sicher, dass Konrad Adenauer, Willy Brandt, Helmut Schmidt und Helmut Kohl ebenfalls nicht mit wehenden Fahnen die Ukraine mit Waffen gegen Russland unterstützt hätten. Denn diese Kanzler hatten noch eine Ahnung davon, was die Eskalation eines Krieges bedeutet.

Dieses Bild von der hilflosen Ukraine und dem Aggressor Russland ist so einseitig schwarz-weiß, dass man es mit der Angst zu tun bekommt, weil so viele Menschen immer noch darauf reinfallen.

Gravatar: Tom aus Sachsen

@HPK, ich hatte ja bei der DDR - NVA gedient, und soviel ich weiß gab es tatsächlich Planspiele des Warschauer Paktes, den Westen vom Osten her aufzurollen, da war Stalin aber schon lange unter der Erde. Es gab auch die Idee, sogenanntes Besatzungsgeld zu drucken und dann in den eroberten Gebieten zu verteilen. Die DDR - Armee würde dann als Pufferzone regelrecht verheizt werden bis die Russen ihre Kräfte voll entfaltet hätten, so also im Groben. Das passte natürlich unseren Offizieren auch nicht, denn auch bei denen war das Hemd näher als der Rock. Und die Soldaten hatten auch wenig Lust für irgend jemanden den Kopf hinzuhalten den sie nicht einmal kannten.

Aber diese Sandkastenspiele gab es auch von westlicher Seite, da gab man sich gegenseitig die Kante.

Was mich immer ärgerte war die politische Mauschelei in der DDR , das ganze Jahr lang wetterte man gegen den Klasenfeind und zweimal im Jahr war der Klassenfeind ein gern gesehener Handelspartner bei den Leipziger Messen.

Gravatar: Wolfgang Hebold

Werter Herr Klein,

wir müssen da jetzt nicht lange diskutieren. Stalin hat zu jedem Zeitpunkt seiner Diktatur deutlich gezeigt, dass er bestimmt, wenn man ihm keinen Widerstand leistet. Den hätte Deutschland 1945 nicht mehr leisten können, also hätte Stalin Westdeutschland nur als weitere Ostzone akzeptiert oder er hätte seine Truppen einmarschieren lassen. Im übrigen: Warum sollte für Westdeutschland nicht gelten, was Sie für Westberlin einsehen?

Zur Erinnerung auch das: Anders als die USA hat Russland nach dem Krieg nicht abgerüstet.

Grüße,

Wolfgang Hebold

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Wolfgang Hebold 30.05.2022 - 14:20

Im Falle Berlins mag da was dran sein, ich gestehe zu wenig Ahnung zu haben und will Ihr Szenario nicht kategorisch ausschließen.

Aber Sie sprachen ja von "ganz Deutschland zur Ostzone".
Auch hier gestehe ich, das mir ein derartiges Szenario (Stalin einverleibt sich ganz Westdeutschland) gänzlich neu ist.
Davon habe ich noch nie gehört.

MfG, HPK

Gravatar: Wolfgang Hebold

Werter Herr Klein,

nur ein klein wenig Kenntniss der Historie macht deutlich, dass ohne die West-Alliierten Stalin sich unter den Nagel gerissen hätte, was er wollte. Und ich bin ehrlich etwas irritiert, dass Sie davon nichts wissen: Die Absicht der Berlin-Blockade war eindeutig. Und die Russen hätten keine Sekunde gezögert, in den Westteil der Stadt einzufallen. Und das spätere Berlin-Ultimatum von Chruschtschow belegt, dass sich auch in den 1969er Jahren nichts geändert hat.

Die USA haben Westeuropa vor einer Besetzung durch Russland bewahrt. Das sie das durchaus im eigenen Interesse gemacht haben, ist sicher richtig. Aber sie haben es gemacht.

Grüße,

Wolfgang Hebold

Gravatar: Hans-Peter Klein

Hallo Herr Hebold,
ich unterlasse es, über Ihre Einstellung zu Waffenlieferungen in Krisen/Kriegsgebiete zu diskutieren,
da haben Sie sich festgelegt und ich kann daran nichts ändern.

Aber Ihr folgender Satz, Zitat:
"Bis 1989 waren es wiederum britische und amerikanische Soldaten, die dafür sorgten, dass nicht ganz Deutschland Ostzone wurde unter einer Einheitspartei SED, wie sie viele in der SPD sich wünschten. "

Wie bitte ? Den Satz glauben Sie doch wohl selber nicht.
Wir, die Wessis der BRD, haben es den britisch-amerikanischen Soldiers zu verdanken, dass mir nicht zur Ostzone wurden ?

Ich kann mich an keinen einzigen Moment meines Daseins erinnern, indem diese Gefahr überhaupt real bestanden haben sollte. Wir Wessis zur Ostzone?
Von wem soll diese vermeintliche Gefahr überhaupt ausgegangen sein ?
Eher umgekehrt bis heute: das wir immer mehr und stärker in die Sackgasse eines US-amerikanischen Vasallenstaates abrutschen, auf Gedeih und Verderb entmündigt und sämtlicher nationalen Eigenständigkeit beraubt, geschwächt durch innere Verweichlichung und Dekadenz und äußere Masseneinwanderung kulturellel weit entfernter Fremdkulturen.

Ob es die Deutschen jemals wieder schaffen werden vereint unter dem gemeinsamen Banner "Wir sind das Volk" unseren eigenen, deutschen Weg frei und selbstbestimmt zu gehen ?

MfG, HPK

Gravatar: Wolfgang Hebold

Werter Hajo,

ist da Bild mit der Spur im Schnee auch von Bismarck?

Grüße,

Wolfgang Hebold

Gravatar: Schnully

Warum wollte die Ukraine bereits vor dem angeblichen Russeneinmarsch unsere Waffen und Munition ? Denn der Konflikt mit Russland bestand ja schon Jahre !

Ich möchte nicht das Deutschland Waffen und Munition an die Ukraine liefert , deren Schauspieler Präsident und seine Botschafter uns beleidigen und als unhöriges EU Schmuddelkind darstellen .
Auch bekommen wir nur Ukraine Behauptungen zu lesen und zu hören . Warum verhindert unsere Regierung die Berichterstattung deutschsprachiger aber russischer Medien ?

Seit noch angeblich in Kiew gekämpft wurde , aber gleichzeitig westliche Politiker sich dort die Klinke gegenseitig in die Hand gaben . Glaube ich nichts mehr was und ständig unter die Nase gerieben wird.

Sind es nicht die Alliiirten die Deutschland bis Heute manipulieren , um uns auch über die Medien ihren Willen und ihre Erzeugnisse überteuert aufzuzwingen . Unser Grüner Wirtschaftminister arbeitet bereits daran uns wirklich von den USA und den überteuerten Emiraten abhängig zu machen . Der bisherige Lieferant ist näher und war zuverlässig und Günstig . Aber mit Günstig will unsere Ampelregierung ja nichts zutun haben ! Die will den amerikanischen Willen einer Natoerweiterung erfüllen .
Ich nicht ! Auch will ich nicht das Plaudertasche Annalena und Co . weiter unnötig provozieren !

Gravatar: Axel Gojowy

treffender kann man es nicht sagen. Danke

Gravatar: Werner Hill

"Diese SPD hat kein Vaterland" (und die anderen "Altparteien" leider auch nicht).

Aber wenn Scholz sich mal ein klein wenig für die Interessen dieses Vaterlandes einsetzt, indem er den US-befeuerten und von uns zum eigenen Schaden unterstützten Kampf gegen Putin etwas ausbremst, wird er trotzdem (oder gerade deswegen) kritisiert.

So schreibt Prof. Hamer in einem äußerst lesenswerten Beitrag bei "goldseiten.de" *):
"Seit in der Ukraine geschossen und gestorben wird, haben die USA und ihre Westverbündeten nach Sanktionen, Rache und Eskalation statt nach Verhandlungen und Frieden gerufen".

*) 29.5. 7 Uhr unter "Schritt vor Schritt in den 3. Weltkrieg"

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Deshalb kann man der SPD ihre Ehre nicht nehmen. Sie hat einfach keine. Auf das »Wer hat uns verraten?«, reimt daher all überall vom Kind bis zum Greis jeder: »Sozialdemokraten«.“ ...

Was allerdings auch m. E. unter göttlichem(?) Diktat gemeinsam mit der CDU und den restlichen Altparteien gründlichst vorbereitet wurde!

Ist es da nicht schon ´extrem` hinterfotzig und gemein, dass sich die zwangsrekrutierten und deshalb(?) unbesiegbaren(?) Freiheitskämpfer der Ukraine schon wenige Wochen nach dem Beginn der russischen Militäroperation derart demoralisieren ließen, dass trotz massiver Nato-Unterstützung ein Kollaps dieser glorreichen Truppe zu erwarten ist?
https://report24.news/ukraine-demoralisierte-fronttruppen-lassen-baldigen-kollaps-der-armee-erwarten/

Wen wundert es da noch, dass dieses Selenskyj fordert, Russland als Terrorstaat einstufen zu lassen?
https://www.spiegel.de/ausland/ukraine-wolodymyr-selenskyj-fordert-einstufung-russlands-als-terrorstaat-sjewjerodonezk-bleibt-umkaempft-das-geschah-in-der-nacht-a-405460b6-e6bc-4c31-b886-b4cf81afe27e

Auch weil dieses ´Bush` die „Existenz der US-Biolabore in der Ukraine“ in aller Offenheit längst bestätigte???
https://www.anti-spiegel.ru/2022/ex-us-praesident-bush-bestaetigt-die-existenz-der-us-biolabore-in-der-ukraine/

Gravatar: Hajo

Sie sind und bleiben das, wie sie Bismarck schon beschrieben hat, vaterlandslose Gesellen und das sieht man an ihrer Spur, wie die Fährte im Schnee, wenn man in der Lage ist, diese zu deuten.

Es ist völlig unverständlich wie man solchen Typen eine Regierungsverantwortung übertragen kann und so wie die Roten handeln, so werden sie verantwortungslos gewählt, weil ihre einzige Kunst nur in der Propaganda liegt und in der Umverteilung und bei Freibier sagt keiner nein und das ist ihr einziges Geschäftsmodell und das derzeitige Vorzeigegesicht ist der Ausdruck geballten Unvermögens, wie immer, wenn sie mal regieren dürfen.

Über die letzten Wahlergebnisse kann man auch so seine Bedenken kriegen, wie die Wählerwanderungen schlagartig erfolgt sind oder gar nachgeholfen wurde, das ist zwar Spekulation, aber normal ist es nicht und der Verlust der Ostkommunisten durch Zugewinn der Roten kann Zufall sein oder es wurde auch Nachhilfe erteilt, wer weiß, was da so gedreht wurde, heutzutage ist da nichts mehr auszuschließen.

Gravatar: Hans Meier

Wer denn wohl? Alle Politiköre:
Oh Manomann die Stockholm Konferenz, der Oberhanseln, von der Welt der Wichtigen, die das Wetter un das Klima beeinflussen.
Ich fang mal, ganz klein an. Ich war erst 16 Jahr, un im 1. Lehrjahr, als mich die anderen in der Lehrwerkstatt, wo wir, „am Eisen erzogen wurden“ manchmal nach Gaudi von Kerlchen`s in dem pubertären Alter Dinge taten, die uns so in den Sinn kamen. Ich hatte aus meinen Erfahrungen in meinem Dorf, Erfahrungen, wie man „Donnerschlag baut“ un nach langem Zögern hab ich nachgegeben, weil alle in meinem Lehrjahr, wollten, „Hansy mach uns die Mischung“.
Ok, alle Fenster un Türen auf, alle Mund aufmachen un in die Hocke, in Deckung gehen.
Der Willy nahm „nen glühenden Schweißdraht“ und stach in „das eine Liter von Gasgemisch“ und der Donner ging ab.
Die Großen in blauer Montur, kamen aus der Stahlbauhalle herauf gerannt, um zu gucken, ob die Lehrwerkstatt noch vorhanden, sei „un die Kleinen ok seien“, der Lehrmeisterich un sein Geselle, sagten, „ihr könnt euch privat anziehen, un nach Hause gehen, un kommt nich wieder“. War eher ne Drohung, die Wogen der Erschütterung legten sich bis Mittag wieder. Un wir gingen in die Betriebsmensa.
Hihi, da hatten wir „ne Grenzwert Erfahrung“ durchgezogen, so rein aus „Donner + Blitz“ und die Theoretiker von Stockholm mit Syndrom un ohne jede praktische Berufsausbildung, können „uns das Konferenzbesteck nich reichen“ um ihre Reisespesen ab zurechenen.
Wo werden denn die eigentlich, von wem „gesponsert“?
„Die das Stockholmsyndrom mit dem Klima kombinierte haben un sich als „genial im Schritt empfinden“.
Sind das so „Claudias vom Dr. Prof. Berliner Dreisatzinstititut“?
Ich vermute die alten Schlingel wie der György, alias Soros, haben fast überall, „ihre Griffel drinn“ um Zaster zu ziehen, denn, „die Kontroverse“ wer muss zahlen, un wer wird reicher, is ein „Börsenspiel“ wo 99% Konsumenten „für 1% Eliteleute vom Fach der Superreichen, die Renditen einstreichen“, die ihnen ihre „Politiköre wie Uschi & Co“ mit „Klimaschutzverordnungen“ überweisen.
Konkret, „eine Riesensauerei von Volksver@rschung“ aus weiblicher Eitelkeit.
Vielleicht wäre „eine Prise von Anarchie keine schlechte Alternative, um die Politiköre mal aufzumischen“ un an „Blaues Blut zu erinnern https://www.youtube.com/watch?v=xG57STNaeTY

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