Was der Rechnungshof unterschlägt

Die zweifache Stromkapazität? Für ihn kein Thema - Schon jetzt eine Überschusskapazität an „Ökostrom“ von 40 Prozent - Noch mehr Überschusskapazität macht die Stromversorgung trotzdem nicht sicherer - Die inhärent technisch-bedingten Defizite der Energiewende - Eine vorgegaukelte, aber nur scheinbare Wirtschaftlichkeit - Die eigentliche und nötige Kritik an der Energiewende ist für den Rechnungshof sakrosankt - Die staatliche Reaktion unverbesserlich und arrogant

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Die Überschrift lautete „Rechnungshof kritisiert Merkels Energiewende“. So war es vor ein paar Tagen auf der FAZ-Online-Seite FAZNet zu lesen (hier). Aber gerade die Energiewende kritisiert der Bundesrechnungshof nicht. Es wäre zwar schön, wenn er es getan hätte, und er hätte es tun sollen, doch getan hat er es nicht. Daher ist die Überschrift unzutreffend. Der Bericht unter dieser Überschrift dagegen ist nicht unzutreffend. Der Rechnungshof kritisiert durchaus und zwar kräftig und viel. Doch kritisiert er nur Schlampereien und Ausführungsmängel sowie finanzielle Folgen der Energiewende, nicht die Energiewende an sich. Damit ist so gut wie nichts gewonnen, das Entscheidende fehlt. Bitte hier weiterlesen

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Udo Stemmer

· Der Bürgerentscheid in München (5.11.2017)
»Raus aus der Steinkohle«
hat 60,2 Prozent Ja-Stimmen auf die Frage
»Sind Sie dafür, dass der Block 2 (Steinkohlekraftwerk) des Heizkraftwerks Nord bis spätestens 31.12.2022 stillgelegt wird?«
so ist das Ergebnis sogar sehr eindeutig ausgefallen.

Gravatar: Egon Dirks

Werter Dr. Krause,…

…hab zufällig hier vorbei geschaut, es tut mir leid, aber die GANZE Ihre Erklärung ist absoluter elektroenergetischer Schwachsinn. Also, nur das und ganz kurz:-

„Das Problem bei der Windkraft Einspeisung sind nicht die 50 Hertz, sondern die ungeheuren Leistungsschwankungen von z. B. morgens 9 Uhr fast Null bis nachmittags, wo dann ein Windpark mit einer Leistung vom 50 Megawatt durch aufkommenden Starkwind plötzlich am Netz hängt und Strom einspeist ohne Rücksicht darauf, ob eine Nachfrage besteht.“

Die Leistungsschwankungen in Netz, die von der Windstärke (von Null bis max. zulässig stark) verursacht werden, HABEN KEINE Wirkung auf die STROMGRÖßE im Netz! Z.B., ein Knoten, ein riesen Umspannwerk, von einer Seite ein Kohle Kraftwerk eingespeist, von der anderen – ein Windpark, Leistung egal, von dem UW gehen 10 Leitungen 110 kV, noch 10 Leitungen 10/20 kV, jede Leitung hat seine Stromgröße gemäß dem Verbrauch, der Abnahme und Sie werden doch nicht behaupten, dass bei ankommenden Starkwind die Stromgröße in den Leitungen sich ändert!!! Was sie abschalten und schalten sie was ab oder nicht - ist doch scheißegal, d.h., ist der Wind Null – haben wir in Netz nur Kohlestrom, umgekehrt - nur Windstrom, die STROM-Größe ABER in den Leitungen (im Netz) ist die gleiche – WAS VERBRAUCHT WIRD! Dasselbe, werter Dr. Krause, bei der Frequenz. Wenn Sie behaupten, dass die Frequenz höher als 50Hz sein kann, dann vermute ich sind Sie nicht ganz sicher, woher die Frequenz kommt und wie sie stabil gehalten wird... Ich schlage vor, ich übertrage diesen Ihren Kommentar, mit Ihrer Erlaubnis in die „Elektroenergetik“, dort ist viel Platz und wir alle zusammen versuchen manche Grundlagen der Stromversorgung klären, ich finde dass das ein Skandal ist, wenn man in solch Sachen „schwimmt“! Ich bitte Sie um Zustimmung…

@Hans Meier.

„Die Sonne schien schön.
Es war vollkommen windstill.
Und trotzdem drehten sich ein Teil der Windräder auf den Feldern.

Da war also kein anderer „Antrieb“ außer einem „elektrischen“ aus dem Strom-Netz.“
Sie haben völlig Recht, aber mit Sonne hat das nichts zu tun, merken Sie sich, dass sie sich auch ohne Sonne drehen, also, vom Strom-Netz, mehr dazu, die Offshore-Windparks im Norden, dass die Windmühlen nicht verrosten und die Achsen sich nicht verbiegen, werden sie mit Diesel gedreht…

Beste Grüße.

Gravatar: Hans Meier

Klaus Peter Krause 03.02.2017 - 21:50

Sie beschreiben die Problematik im technischen Sinn, völlig klar.

Ende Januar habe ich Folgendes mit Zeugen beobachtet.

Die Sonne schien schön.
Es war vollkommen windstill.
Und trotzdem drehten sich ein Teil der Windräder auf den Feldern.
Da war also kein anderer „Antrieb“ außer einem „elektrischen“ aus dem Strom-Netz.

Da wurde also ganz klar der „Klima-Rettungs-Sonnen-Strom“ von „den Netz-Wärtern“ zu den Windmühlen geleitet, damit diese „Bewegung“ in die „Klima-Bolitik“ bringen und die Fans der „Energie-Wände“ (HPK & Co) und die, welche der Merkelin zur Hand gehen sich erhaben und gut „gepolstert“ fühlen können.

Die Frage ist nun, was passiert denn, wenn die Sonne demnächst noch mehr „Klima-Rettungs-Strom“ ins Netz drückt, weil das Energie-Einspeise-Gesetz die Kartell-Privilegien wie 20 Jahre Vorrang und feste Vergütung garantiert, um Groß-Investoren die Möglichkeit zu eröffnen, die Parlamentarier zu Neben-Erwerbs-Millionären aufzuhübschen. https://www.youtube.com/watch?v=wnnuosDXFg4
Man muss sich diesen Film mal antun, um zu verstehen, welche Figuren die Bevölkerung wissentlich und vorsätzlich versch..sern

Was mich stört: Ich soll diesen gigantischen Betrug auch noch finanzieren.

Jeder deutsche Haushalt ist mit fast 300 €pro Jahr an der „Edel-Strom-Erzeugung“ ohne Alternative mitgefangen worden, weil „die gierigen Parlamentarier sich Millionen an Bestechung“ nicht entgehen lassen wollen.
So eine Saubande!
So geht’s nicht mit mir, „ihr Berufs-Betrugs-Politiker“!

Zumindest erwarte ich, dass „mit dem Sonnen-Klima-Rettungs-Strom“ der ja im Frühjahr stark zunimmt, Windmaschinen am Baggersee betrieben werden, um uns eine gleichmäßige Windstärke einstellen zu können, damit wir in der Freizeit surfen können.
Technisch ist das durchaus möglich, weil der „Mist-Strom“ sowieso da ist, sogar „einen Einspeise-Vorrang genießt“ und wir alle diesen „Betrüger-Strom zwangs-bezahlen“ müssen, weil die größten Gauner in der Berliner „Omnipussi“ exakt das machen, was ihnen am meisten „Klingeling“ aufs anonyme Consultingkonto spült.

Da gibt es nur noch absolute „Abwahl“ des charakterlich abgeschmierten Gesindels.

Gravatar: Klaus Peter Krause

@Norbert Mirschberger:
Das Problem bei der Windkraft Einspeisung sind nicht die 50 Hertz, sondern die ungeheuren Leistungsschwankungen von z. B. morgens 9 Uhr fast Null bis nachmittags, wo dann ein Windpark mit einer Leistung vom 50 Megawatt durch aufkommenden Starkwind plötzlich am Netz hängt und Strom einspeist ohne Rücksicht darauf, ob eine Nachfrage besteht.
Dafür werden jetzt die traditionellen Kraftwerke gebraucht, um diese oft sehr schnellen Leistungsänderungen auszugleichen, denn aus physikalischen Gründen müssen Stromeinspeisung und Stromnachfrage im Netz immer ausgeglichen sein.

Wenn etwas weniger Strom eingespeist als Strom nachgefragt wird, kann die Frequenz des Stromnetzes an dieser Stelle nicht mehr auf den 50 Hertz gehalten werden, sie geht etwas zurück auf beispielsweise 49,8 Hertz. Das führt dann schon zu Problemen, so dass verzweifelt gesucht wird, ob der fehlende Strom z.B. über eine Koppelstelle hergeholt werden kann, oder ob ein in der Nähe stehendes Kraftwerk noch etwas mehr hochgefahren werden kann. Falls das nicht geht (also die Diskrepanz zwischen Einspeisung und Nachfrage bestehen bleibt oder grösser wird ), dann fällt die Netzfrequenz weiter ab auf 49,5 Hertz oder noch tiefer. Dann gibt es an dieser Netzstelle plötzlich den gefürchteten Black-out, so dass die Netzbetreiber Sofortmaßnahmen einleiten, und diesen Netzteil 'isolieren' müssen. Wenn's nicht geschieht oder nicht gelingt, breitet sich der Stromausfall immer mehr aus.

Im umgekehrten Fall, wenn der Windpark mehr Strom einspeist, als in diesem Netzteil nachgefragt wird, dann geht die Netzfrequenz an dieser Stelle etwas hoch z.B. auf 50,1 Hertz. Nimmt die Diskrepanz zwischen Einspeisung und Bedarf noch zu und bringt die Netzfrequenz auf, sagen wir, 50,5 Hertz, dann passiert dasselbe: das Netz bricht an der Stelle zusammen, weil es nicht mehr mit den anderen Netzteilen synchron läuft.

Aber diese Änderung der Netzfrequenz bei Netzeinspeisungsproblemen hat absolut nichts mit einem Wechselrichter zu tun. Solche Wechselrichter werden überall dort eingesetzt, wo eine Stromfrequenz in eine andere umgesetzt werden muss.
Das kann auch die Stromfrequenz Null sein (also Gleichstrom), aus der 50 Hertz Wechselstrom gemacht werden. So geschieht es z.B. bei der Fotovoltaik-Technik, bei der die Module Gleichstrom erzeugen, der dann anschließend als 50-Hertz-Wechselstrom in das Netz eingespeist wird. Das geschieht ebenso
am Ende einer Gleichstrom-Hochspannungs-Übertragungsleitung (HGÜ), wo der ankommende Gleichstrom wieder in die 380-Kilovolt-50- Hertz-Wechselstrom umgewandelt wird. Ebenso geschieht es in den neueren Windkraftanlagen. Weil sich die variabel drehen und somit Wechselstrom mit variabler Frequenz erzeugen, stellt der Wechselrichter die 50 Hertz sicher.
Insofern, Herr Mirschberger, haben Sie recht.

Gravatar: Peter Bretting

Herr Rösler schreibt
„Eine Umfrage innerhalb eines PV-Forums ist sicher nicht repräsentativ und kann nicht mal andeutungsweise die Einstellung von AfD-Wählern zu den Erneuerbaren wiedergeben.“

Repräsentativ ist das natürlich nicht nur verwunderlich, dass über 3 mal mehr sich politisch zur AfD tendiert haben 2013.
Bei der Bundestagswahl 2013 ist die AfD ja unter 5% gewesen über alle Bevölkerungsschichten.
Die PV-Leute sind mit 17% verdrehten.
Ich dachte eigentlich das die „Grünen“ über 50% haben bei den PV-Leuten sind aber nur 30% bei der Umfrage.


Herr Rösler schreibt
"denn es kann gut sein, dass die Realität diesen Boom der Erneuerbaren zusammenfallen läßt und dies für erhebliche gesellschaftliche Unruhe sorgen wird."

Herr Rösler,
mit neuen Erneuerbaren-Anlagen macht man das kWh unschlagbar günstig, dass schlaft kein Konventioneller Neubau oder neues AKW den kWh Preis zu unterbieten.
Alte abgeschriebene Kohlekraftwerke können noch mithalten, nur die haben auch nicht das ewige Leben und müssen mal ersetzt werden.
Das neue Kraftwerk Moorburg ist ja auch mit eine Finanziellen Desaster bei den Baukosten ans Netz gegangen.
Jetzt wird noch das Kohlekraftwerk Datteln IV fertig gebaut und dann kommt lange Zeit nichts in Deutschland.

Auch weltweit wird mehr Geld in Erneuerbare investiert als in alle Konventionellen zusammen einschließlich der Kernkraft.

Das EEG ist ohnehin ein Auslaufmodel.

Man bekommt noch für PV-Kleinanlagen ca. 12 Cent Einspeisevergütung.
Der Strom aus der Steckdose kostet ca. 28 Cent, speist da noch jemand was großartig ein für 12 Cent?

Herr Rösler schreibt
„Natürlich murren die Erzeuger der Erneuerbaren, wenn der Geldhahn (EEG-Umlage) etwas gedrosselt werden soll.“
Der Strompreis aus der Steckdose ist die „Einspeisevergütung“ und da sieht es doch gut aus da der Strompreis für den Endverbraucher ständig steigt und die z.B. PV-Anlage immer wirtschaftlicher wird mit steigenden Strompreisen.


Herr Rösler schreibt
„Um beim Bild des Pferdes zu bleiben, wenn es tot umfällt, muß der Reiter zu Fuß weitergehen.“

Aber man ist zumindest die vergangen 10 km bequem geritten und musste nicht laufen.

Herr Rösler schreibt
„Das, was man uns verkaufen möchte, wird natürlich mit positiven Merkmalen angepriesen. Verkaufspropaganda eben, die mit gefühlswirksamen Etikettierungen arbeitet,
um Zustimmung zu erlangen.“

Bei uns in der Stadt gilt es ein Solarbedeiligungsgesellschaft da konnte man ab 500€ vor ca. 10 Jahren einsteigen. Die zahlen bei einen Anteil von 500€ über 70 € jährlich aus und das bereits seit Anfang an da ist man bei ca. 15%.
Gut RWE und Co hatten über 20% aber die Leute sind vermutlich auch mit nur 15% zufrieden.

Gruß

Gravatar: Rösler

Hallo Herr Bretting,

nein, nein, es war schon meinerseits als Kritik an dieser Goldgräberstimmung gemeint.

Ihre Annahme, die 'Erneuerbaren' würden von der Bevölkerung getragen, darf angezweifelt werden. Dies auch ungeachtet der Tatsache, das es sicherlich Profiteure dieser Entwicklung gibt und Menschen daran Anteil haben möchten. Moral und Geld ist ja bekanntlich eine zweischneidige Sache.
Eine Umfrage innerhalb eines PV-Forums ist sicher nicht repräsentativ und kann nicht mal andeutungsweise die Einstellung von AfD-Wählern zu den Erneuerbaren wiedergeben.
Ich kenne erstaunlich viele CDU-Wähler, die sich vehement für ein Umsteuern in unserer Energieversorgung aussprechen, denn es kann gut sein, dass die Realität diesen Boom der Erneuerbaren zusammenfallen läßt und dies für erhebliche gesellschaftliche Unruhe sorgen wird.

Natürlich murren die Erzeuger der Erneuerbaren, wenn der Geldhahn (EEG-Umlage) etwas gedrosselt werden soll. Die jetztige Reglegmentierung, die ja eine kleine Anpassung an marktwirtschaftliche Verhältnisse beinhaltet, wird dementsprechen ja auch von Unmutsäußerungen begleitet, dennoch werden für das Wahlverhalten maßgeblich andere Gründe vorliegen, warum eine Partei verliert oder nicht mehr in den Bundestag kommt.

Natürlich könnte man auf die Idee kommen aufzuspringen und das Pferd zu reiten. Die Natur des Menschen..., Sie verstehen schon. Aber letzten Endes, wenn jemand erkennt, das wir die Zukunft damit verschachern, ist es doch recht kurzsichtig.
Um beim Bild des Pferdes zu bleiben, wenn es tot umfällt, muß der Reiter zu Fuß weitergehen.

Das, was man uns verkaufen möchte, wird natürlich mit positiven Merkmalen angepriesen. Verkaufspropaganda eben, die mit gefühlswirksamen Etikettierungen arbeitet,
um Zustimmung zu erlangen. Leider funktioniert es bei so manchen. Nicht umsonst konnte Dr. Horacius W. Tomlin seine Wunder-Essenzen als Allheilmittel gegen jedwedes Zwicken und Zwacken, einschließlich Spulwürmern und Nackensteife, an den Mann bringen.
So mancher Kenner vermutete zwar schlicht Pferdepisse als Grundrezept, dennoch tat dies dem geschäftlichem Erfolg keinen Abbruch.
Nutzlos, teuer und doch getragen von leichtgläubiger Hoffnung - ein immer wieder beliebtes Verkaufsrezept.

;-)

Gravatar: Hans Meier

@Hans-Peter Klein 26.01.2017 - 08:23

Noch mal!

Beste Grüße!

Ich habe Sie komplett

verstanden!

Gravatar: Peter Bretting

Hallo Herr Rösler,

wen Sie erkenne das die EEG Nutznießer gewinnträchtig Geld scheffeln, da würde ich möglichst schnell auch in EEG-Anlagen investieren und auch mit Geld scheffeln.

Nach Ihre Einschätzung sind da ja die nicht in EEG investieren etwas „Dumm“ so verstehe ich Ihre Aussage zu „gewinnträchtig Geld scheffeln“.

Gruß

Gravatar: Peter Bretting

Hallo Herr Hans-Peter Klein,

die AfD hat noch nicht erkannt das genau ihre Wählergruppe bei Windkraft und Solar investiert sind.
Das ist doch der Mittelstand vom Beamten bis zum Handwerker.

Bei ca. 1,5 Millionstem PV-Anlagen, ca. 25.000 Windkraftanlage und 9.000 Biogasanlagen, ca. 5.000 Kleinwasserkraftanlagen sind min. 3 bis 4 Millionen Bürger in EEG-Anlagen investiert, hauptsächlich über Beteiligungsmodelle.

Inklusive der Wahlberechtigten Familienangehörigen sind das vermutlich 5 bis 10 Millionen Bürgerinnen und Bürger die sich zu den „Erneuerbaren Energien“ hingezogen füllen.

Bei der letzten Bundestagswahl 2013 gab es beim bekanntesten Photovoltaikforum in Deutschland eine kleine Umfrage zum Wahlverhalten der PV-Leute.

Die AfD hat da das zweitbeste Ergebnis im Parteienvergleich mit 17% und bei der Wahl 2013 ist die AfD an den 5% gescheitert, so jetzt vergrault man ein überproportionale AfD Wählergruppe.

Jede Partei muss wissen was sie macht das hat auch die FDP 2013 feststellen müssen und hat den Mittelstand verärgert mit ihren „EEG-Verschlechterungen“ und flog aus den Bundestag.

Bei den Solarleute sind überdurchschnittlich AfD Sympathisanten, zumindest 2013, ob das 2017 auch so ist ?

AfD 17%
Bündnis90 / Die Grünen 26%
CDU/CSU 15%
Die LINKE 7%
FDP 2%
ödp 4%
Piratenpartei 6%
SPD 15%
eine andere Partei 3%
Ich weiß noch nicht was ich wähle! 3%
Ich gehe nicht wählen! 1%
Ich darf nicht wählen. (bin nicht aus Deutschland) 3%

http://up.picr.de/28136612uj.jpg
Gruß

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Rösler

Bevor uns allen das Licht ausgeht, halte ich es für erstrebenswerter, das einigen Ihres Fan-Clubs noch ein Licht aufgeht, zu Lebzeiten versteht sich.
War aber trotzdem ganz witzig.
MfG, HPK

Gravatar: Rösler

Lieber Herr Klein,

die exclusive Clubatmosphäre wird sicher sehr nostalgisch wenn auf der Insel der Seligen eines Tages das Licht ausgeht. Wenn Sie sich dann bei Kerzenschein an die Dinosaurier erinnern, wird 'Volkes Wille' bedeutend weniger verklärend rüberkommen. :-)

Und eines kann man mit Bestimmtheit sagen, das Volk möchte sicher nicht immer mehr für eine ideologiebesetze ungewisse Zukunft zahlen, deren Nutznießer gewinnträchtig Geld scheffeln und letzten Endes Propangas-Kartuschen und Kerzenlicht anzubieten haben.

Das tolle Husarenstück AfD kontra Volk können Sie also getrost vergessen. War aber trotzdem ganz witzig. :-)

Gravatar: Norbert Mirschberger

Herr Dr. Klaus Peter Krause ist mit der Behauptung:
„Dazu gehören ihre zu geringe Energiedichte, ihre Unzuverlässigkeit und ihre schlechte Re-gelbarkeit. Dadurch können sie die erforderliche Netzstabilität nicht leisten – im Gegensatz zu Kohle-, Gas- und Kernkraftwerken. Nur die drei Letztgenannten vermögen es, die Soll-Netzfrequenz von 50 Hertz stabil zu halten.“

Das nur Kohle-, Gas- und Kernkraftwerke die Netzfrequenz von 50 Hertz stabil halten können ist einfach nur Quatsch.

Es sollen ja Gleichstromleitungen vom Norden in den Süden Deutschlands gebaut werden im GW Bereich.
Aus dem Gleichstrom werden mit unter Zuhilfenahme von Leistungselektronik wieder die gewohnten 50 Hertz erzeugt und da braucht keiner ein Großkraftwerk um das hinzubekom-men, wen man das möchte.

Die 50 Hertz kommen ja recht gemütlich daher wen man sich vor Augen hält das selbst 5.000.000.000 Hertz (5 G Hertz) bei der Elektronik keine Herausforderung mehr darstellt.
Man muss ja nur im GW Bereich die gemütlichen 50 Hertz bewerkstelligen.

Beim Einsatz einer Leistungselektronik kann ich innerhalb einer halben Sinuswelle, 0,01 Sekunden die Leistung, Spannung, Frequenz u.s.w. anpassen, ändern, dass schafft kein Kohle-, Gas- und Kernkraftwerk so schnell.

Elektronische HGÜ-Wechselrichter können wesentlich Scheller die Netzfrequenz wieder in den grünen Bereich drücken als schwerfällige Turbinen-Generator Kombinationen.
Ist alles nur eine Frage wie die Wechselrichter, Systematisch ausgelegt sind bei den HGÜ-Leitungen.

MfG

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Peter Bretting 24.01.17-21:41

Willkommen im Club, Sie merken mit wem wir es hier zu tun haben:

Hartgesottene Dinosaurier vergangener Energiemonopole und deren nostalgischer Fan-Club.

An die AfD:
Die Energiewende ist als Bürgerbewegung Anfang der '80 er entstanden, sie war von Anfang an Ausdruck dessen, was ihren Kern ausmacht: Volkes Wille.
Der ewige Kampf David gegen Goliath.
Die AfD täte gut daran, sich dieser Parallele bewusst zu werden.

MfG, HPK

Gravatar: Hans Meier

An HPK
http://www.freiewelt.net/reportage/elefantin-im-globalen-porzellanladen-10058337/

eigentlich kann man sich keinen Dipl. Ing. „kaufen“ wenn man von Logik keine Ahnung hat, das merkt doch jeder früher oder später.

Sogar Volkswirt klappt nicht, wenn einem die Kosten völlig Wurst sind, verstehen Sie, warum Sie so einfach, „einsortierbar“ sind?

„Schreibtischbär“ am Sekretär.

Das emotionale Wörter trommeln, betreiben sonst die Rapper.
Und da kommt es wirklich nicht auf den Inhalt, sondern den Rhythmus und die Beats an, und in unserer Band, scheinen Sie schwer daneben zu kloppen.

Beste Grüße!

Gravatar: Aufbruch

Mein Gott, HPK, sind Sie ein überheblicher Zyniker, der weniger gut betuchte Menschen via Energiepreise in die Sozialfürsorge zwingen will. Verdammt abgeschmackt. Abgesehen von der Verspargelung ganzer Landstriche durch die Windräder wird die Volatilität des Windstroms die Netzbetreiber nach der vorgesehenen Abschaltung aller Atom- und fossilen Kraftwerke noch vor massive Probleme stellen. Blackout eingeschlossen.

Gravatar: Peter Bretting

Hans-Peter Klein 24.01.2017 - 13:17
„keinen Vortrag von EIKE-Repräsentanten erleben dürfen, lasse mich aber gerne von Ihnen eines besseren belehren. „

Hallo Herr Hans-Peter Klein,

EIKE ist doch das Paradebeispiel für Zensur und hat doch keinen Anspruch auf nur den hauch einer wissenschaftlichen seriösen Veranstaltung.

Zensur ? Da werden Beiträge nicht veröffentlicht.
Beiträge nachträglich bei Überfrührun der Falschmeldung geändert oder gelöscht.

Der Meinung bin nicht nur ich auch so die Mehrheit der Leute die sich über EIKE im Netz unterhalten.

Gruß

Gravatar: Egon Dirks

Werter Hans-Peter Klein,…

…ich lese Ihr Schablonenkikeriki fast nicht, beim Dr. Krause, lese ich nur, was fett gedruckt ist, habe geschrieben, dass sie für mich zwei absolut gleiche Elektrospezialisten sind, einer ohne welcher Ahnung, was Strom ist, der Zweite - um nicht bei den Plagiaten zu landen, stellt sich in seiner „Kritik“ der „Energiewende“ einfach elektronaiv an!

„Unter Fachwelt verstehe ich z.B. Fachzeitschriften der Ingenieurswissenschaften, die… “.

Sage sofort: Man kann lesen und nichts nicht verstehen, oder mit gleichen, wie Sie, Ingenieurswissenschaften zu tun zu haben, schauen wir Ihre Schablonen von dezentral, neue Technologien und-und...an. Sie wissen doch nicht, was „dezentral“ ist, das ist ja bei Ihnen nur zum Geschrei…

Also, was ist „dezentral“? Na, klar, alles, was in der Stromversorgung nicht „zentral“ ist, ist „dezentral“! Sehen Sie, wie klug in bin? Zwei Brüder in Polen fertigen WKAs 4-8 kW, die in jedem Garten aufstellbar sind, das ist und dezentral und genial, Solar auf dem Dach, jeder Wolkenkratzer in New-York hat seine Station, inneres Stromnetz, ist und dezentral, und autark. Die Windparks im Ärmelkanal und bei Wales (300-450 MW) sind auch dezentral, sie „arbeiten“ auf bestimmte Verbraucher getrennt vom Zentralnetz, aber reserviert vom ihm und-und…

Wenn aber bei uns in einem Dorf FÜNF 3 MW Windmühlen reingesteckt werden, ist das zentral oder dezentral? Richtig, weder eins, noch das zweite, sondern - das ist idiotisch dumm! Und da will ich Sie fragen, wie bezüglich des „zukünftigen Stromnetzes“ soll das Dezentral aussehen, was soll „dezentral“ werden und wohin verschwindet das bestehende „zentral“? und Sie schreiben keine zwei Zeilen dazu! Ich kann aber helfen.

Die SüdLink (800 km, 4 GW), weil sie nicht mit dem Zentralnetz verbunden ist und nur den WIND-Strom in seiner ursprünglichen Form übertragen wird, ist ein klassisches dezentrales Beispiel und deshalb elektroenergetisch gesehen klassisch DUMM, weil keinem Elektrotrottel in der Welt kommt es NIE ins Gehirn WIND-Strom auf solch Entfernungen zu transportieren, das ist EINS und was sollen die Bayern machen, wenn im Norden eine Woche lang Windstille ist,, das ist das ZWEITE! Diese Frage will kein „Energiewende“-Komödiant auch seitens der Regierung hören, habe diese Frage etablierten Parteien, BNA und Ministerien gestellt – Stille, wie im Grab! Wie soll man so eine „Energiewende“ verstehen?!

Also, schreien „dezentral“, das ist eins, irgendwas vom „dezentral“ im Schädel drin haben, das ist was anderes, eins wollen solch wie Sie EE-Prediger nicht verstehen, dass Ihr unprofessionelles Elektro-Kikeriki der beste Beweis ist, warum professionelle Elektriker der Stromkonzernen von der „Energiewende“ nichts nicht hören wollen und da hilft nicht Mal die finanzielle Erpressung… „Energiewende“ ist ein Elektrokonzept und muss gemäß Elektrogesetzen, Regeln, Normen und Elektro-Standards gemessen und bewertet werden, die Natur, die toten Fledermäusen und Kinder, die zwischen den Windmühlen Versteck spielen, das ist die zweite Reihe und für Kritiker, die mit der linken Hand ins Gesicht der „Energiewende“ drohen, mit der rechten – hinten den Po streicheln, Sie, werter Hans-Peter Klein, können aber ruhig weiter agitieren, ich habe es mir so überlegt, ja, was ist die „Energiewende“ hier ohne Sie und Dr. Krause, nein, nein, bitte weiter machen…

Beste Grüße und Tschüss.

Gravatar: Hans Meier

Hallo Herr Klein? Was iss los?

Jetzt man nicht aufgeben, Ihre Grenzwertbetrachtung verdient es in Differential-Gleichungen mit Ableitungen, als streng wissenschaftlichen logischen „metha-physischen“ quasi der „höheren Kanzlerinnen-Physik“ mit ethisch getöpferter Consulting, mit Angstellten & Friends beworben zu werden wie etwa http://www.wiwo.de/technologie/

Ich komme auf diese Seite, „einer äußerst erfolgreichen Zeitschrift“, die seit dem Frau Meckel, als Chefin diesen Laden, der sich „gras-grün-lackiert“ hat, führt, eine unterbeschäftigte Anzahl von Schreibern hat, die „mit Regelmäßigkeit und Verbalisierungen ohne Ende“, uns Vernünftigen, herrliche „Sparrings-Partner“ sind, um nicht nur zu üben, sondern unsere coole Überlegenheit, immer weiter auszubauen.

Schauen Sie, z. B. „Roland Tichy, war mal Chef bei der Wirtschafts-Woche“.
Er und ein par fähige Journalisten, waren der einzige Grund, für die Auflage des Blattes.
Da gab es welche, die hatten „die neue Zeit“ in den Medien erfunden, mit so Anglizismen und so, diese Damen haben sowieso „die schöneren Frisuren“ und „gerade das“ ist doch ein weithin sichtbares Zeichen, von hoher Intelligenz, oder stimmen Sie hierbei, etwa auch nicht zu?

Wenn ich sehe, wie Tichys-Enblick, als Startup sich entwickelt, dann sehe ich auch wer woanders bis zu letzt, verzweifelt als Texter kämpft, und das obwohl er uns schon mal, früher als „der Dipl. Ing. HPK“ eine technische Intelligenz antäuschen wollte.

Und noch was, der Herr Endres ist erstens echt und verzichtet darauf Andere, zu verschaukeln.
Ich weis, so ein Schreiben ist eigentlich viel zu schade für die Situationen und Wortgefechte, die Sie hier veranstalten.

Also sollten wir uns schön an die Regeln halten, so wie beim fairen Boxen. Wobei ich vor allem, einen richt guten Uppercut einsetzen mag, denn danach ist Ruhe und Klarheit im Ring, und keine Frage, wer noch gute Reflexe hat.

Beste Grüsse

Gravatar: Peter Bretting

EPEX SPOT Auktions Preise um ca. 19:00 Uhr.

Strom in Deutschland mit EEG-Strom ca. 8,6 Cent/kWh

Günstiger Kernkraftstrom in Frankreich ca. 12,1 Cent/kWh


Oder ist ca. 75% Atomstrom doch nicht so günstig ?

Gravatar: Heinz Eng

@HPK
Innovative Lösungen, ja neeee, is klar...gibbet doch schon.
http://www.science-skeptical.de/energieerzeugung/erneuerbare-energien/smart-region-pellworm-ein-vorgeschmack/0011435/

Großes und super teures Experiment, das nicht ohne konventionelle Energie auskommt, großspurig mit Preisen überhäuft und am Ende nur ne teure Lachnummer, wenn man das Deutschlandweit aufbohren würde.

Ich sach mal so, als Mitarbeiter der Verhassten Energiewirtschaft hab ick da meine eigene Meinung zu.
Während ein Hobby-Wendefreak sich am Hochglanz der "Experten" hoch zieht, muss ick an der Basis den ganze Wendemüll umsetzen.....und wat so mancher E-Konzern-Geschäftsführer ins Micro blubbert.....bringt mich bisweilen zum Lachen, ersatzweise zum Heulen, weil dahinter die Gesellschafter und die Politiker im Aufsichtsrat zu hören sind, nicht aber die Techniker, die sich heute schon die Haare raufen.
Naja....manche sammeln Briefmarken, andere wiederum machen freiwillig Werbung für ein Produkt, das die Menschheit nicht braucht....ich gönne jedem sein Hobby, obwohl mir da die Briefmarkensammler eindeutig sympathischer sind.

Heinz Eng, alias Energie-Ossi

Gravatar: Freigeist

Abgeordneter kassiert €90.000 von RWE #Nebeneinkünfte @a_watch

Der Abgeordnete Gregor Golland (CDU) kassiert im Nebenjob mehr als 90.000 Euro pro Jahr von einer RWE-Tochter. Gleichzeitig gehört er im Nordrhein-Westfälischen Landtag dem Wirtschafts- und Umweltausschuss als stellvertretendes Mitglied an. Die Informationen, zu denen Golland dort priviligierten Zugang erhält, können auch seinen Zweitarbeitgeber betreffen. Ein eklatanter Interessenkonflikt...

Gravatar: Herbert Piergalski

Lassen wir es doch dem Markt ausrichten.

Das intelligente Stromnetz gilt in der IT-, Elektro- und Energiebranche als wichtigster Wachstumsmotor der nächsten Jahre. Smart Grids sollen die Einspeisung von Strom aus unterschiedlichen Energiequellen steuern und elektrische Verbraucher in Gewerbe, Industrie und Gebäuden intelligent nach den Belangen des Netzes zu- oder abschalten. Der Stromtarif dafür sollte bei 0,06€ liegen, da diese Erzeuger-Stromkosten bereits vom Verbraucher- Steuerzahler, nach der derzeitigen Regelung, über die EEG Umlage bezahlt wurden. Es zeichnet sich heute bereits ab, dass Smart Grid auch die Anforderungen an künftige Klima-, Kälte- und Wärmepumpenanlagen und das Verbrauchsverhalten der übrigen Haushalte nachhaltig verändern wird.

http://www.elektro.net/22316/smart-grid-in-der-kaeltetechnik/

Gravatar: Rösler

Nur sind, lieber HPK, die Energiekosten Teil des Armutproblems. Man kann nicht einfach sagen, das spielt sowieso keine Rolle, denn die Armen kommen auch durch niedrige Energiepreise auf keinen grünen Zweig. Das heißt, sagen kann man das, aber das ist dann eben die nüchterne Bilanz eines 'Fortschritts', bei dem viele auf der Strecke bleiben. Klingt jedoch irgendwie zynisch in meinen Ohren. Ich wüßte auch nicht, weshalb hohe Stromkosten dann etwas an der Situation bessern würden. Doch eher das Gegenteil, nicht?
Es gibt also schon heute Opfer der Energiewende, die irgendwie unter den Tisch zu fallen scheinen.

'Anerkannte Fachwelt' ist ja nun ein künstliches, wasserdichtes Gebilde, welches durch bestimmte Mechanismen, die außen vor hält, die einer bestimmten Lehrmeinung oder einem bestimmten Konsens nicht zustimmen. Sehen Sie sich in der Historie und in der Gegenwart um, wie mit 'rebellischen' Querdenkern umgegangen wurde. Im besten Falle totgeschwiegen, waren sie kämpferischer veranlagt, folgten die Demütigungen,Verächtlichmachungen und das kategorische Absprechen von Kompetenz, anstatt einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung.
Hauen und Stechen, Zähne und Klauen sind Instrumentarien der Wissenschaft wenn es um die eigene Reputation geht.
Also wundern Sie sich nicht, wenn sie in der 'Fachwelt' nicht alles zu lesen oder zu hören bekommen, welches Relevanz und einen fundierten Hintergrund hätte.
Auch Wissenschaftler folgen einem Trend und noch so manchem anderem. Das dort ein deutlicher Bias Einzug gehalten hat, was man publizieren darf und was nicht, sollte da nicht verwundern.

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Rösler

Lieber Rösler,

die Menschen, die momentan mit großen wirtschaftlichen Nöten zu kämpfen haben, die kommen auch durch niedrige Strompreise nicht aus ihrer schwierigen Situation, die Ursachen liegen ganz woanders und es gilt, wie immer, an die Ursachen heran zu gehen.
Dies nüchtern zu analysieren hat nichts zynisches, zynisch wäre es die wahren Ursachen zu bagatellisieren (Finanz-Kapitalismus, Globalismus, etc.) und die Schuld z.B. bei der Energiewende zu suchen.

Unter Fachwelt verstehe ich z.B. Fachzeitschriften der Ingenieurswissenschaften, die seit weit über 30 Jahren etabliert sind und in denen kontrovers diskutiert wird, Fachkongresse wo in 'zig Foren zu 'zig Themen innovative Lösungen präsentiert werden, Fachbranchen die marktreife Produkte anbieten und sich der internationalen Konkurrenz stellen, usw.

Dort habe ich bisher noch keinen Stand, keinen Artikel, keinen Vortrag von EIKE-Repräsentanten erleben dürfen, lasse mich aber gerne von Ihnen eines besseren belehren.

Mir geht es hier übrigens oft wie Ihnen, über vieles kann ich nur schmunzeln, es aber nicht zu ernst nehmen, denn schließlich sind wir ja hier:

Im Feuilleton, und da zählt nun mal der Unterhaltungswert.

MfG, HPK

Gravatar: Frank Endres

@ Hans-Peter Klein

Danke für diese Erläuterungen. Es beruhigt mich ungemein, dass Sie mich als Pseudonym bezeichnen.

Gravatar: Rösler

Lieber HPK,

das klingt so nach dem Motto: Anerkannter Fachmann ist, wer die Energiewende befürwortet. Wer dies nicht unterstützt kann kein Fachmann sein und sollte auch kein Gehör finden.
Solche Logik bleibt bei einer quasireligiösem Thematik wie der Energiewende oder dem Klimawandel natürlich nicht außen vor. Wozu selbstverständlich dann auch die Autoritätsgläubigkeit gehört.

Und der Ausdruck 'anerkannte Fachwelt', darüber dürfte dann noch zu diskutieren sein. Die Darstellung einer Alternativlosigkeit hat zwar Saison und ist momentan beliebt, führt aber lediglich in Sackgassen, in die man sich künstlich hineinmanövriert.

Das Sie den rationalen Diskurs einfordern, ist angesichts Ihrer lebhaften Kommentare an Herrn Krause und welches Bild Sie von ihm zeichnen möchten, ziemlich .... lustig. Da kann man schmunzeln, es aber nicht ernst nehmen. :-)

Gravatar: Hans Meier

„Donnerlitchen“ Herr HPK, nun werden sie ja „persönlich“!

Könnte, und bin ich manchmal wohl auch, aber ich bemühe mich dabei, die „Sache“ an sich, nicht völlig zu verdrängen, um als „Verbalier zu adornosieren“.

Also nochmal: Die Sonnendächer „ernten Klima-Strom“ und bei Windstille werden damit „die Klima-Klingeling-Windräder“ angetrieben, damit sich „was sichtbar dreht“, und Sie, Sie lenken von dieser Tatsache ab, und wollen ins Verbal-Gebüsch, wieso eigentlich?

Warum loben Sie diese technische Kombination denn nicht?
Sind Sie denn „völlig agora“ und nachhaltig „getöpfert“ oder was befleißigt Sie?

Wo bleiben denn nun Ihre Jubel-Kommentare, zu der Optimierung der Makro- und Mikro-Ökonomischen Nebenerwerbs-Chancen in den politischen Clustern?
Schauen Sie mal, wenn im Bundestag Gesetze gemacht werden, dann gibt es Verlierer und Gewinner https://www.youtube.com/watch?v=wnnuosDXFg4

Nehmen Sie sich die Geduld und die Zeit den Abgeordneten zuzuhören und versuchen Sie unbedingt, jeden Gedanken, darüber hinwegzujagen, diese Parlamentarier würden keine völlig integre, rechtschaffene Politiker sein.
Die uns als Stromkunden nicht betrügen, um daraus persönliche Vorteile für sich ziehen, Sie, Sie schaffen das doch sicher oder?

Und nochmal, ich möchte, wenn ich diesen Mist schon zu zahlen gezwungen werde, dann in der Freizeit auch den künstlichen Wind nutzen können.
Also soll der Solarstrom eine Windmaschine am See antreiben, um einen kontinuierlichen Wind mit Stärke 5 am See zu haben, mit dem man schön surfen kann.
Es würde ja reichen wenn der Wind von 17.00 bis 20.00 eingeschaltet würde, dann könnten auch die Surfer nach Feierabend mitmachen.

MfG

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Pseudonym Frank Endres

1. Mich gibts wirklich, mit Geburtstag, 1. Wohnsitz, usw. Sie auch?

2. Ich verstehe mich als überzeugter Vertreter für die Energiewende. Lobbyist wäre ich, hätte ich einen Auftraggeber, den habe ich aber definitiv nicht, mein Engagement ist Privatsache.

3. Ich gebe Ihnen in Folgendem völlig recht: Auch die äußere Form lässt Rückschlüsse auf die innere Haltung zu. Ihre schlechten Erfahrungen kann auch ich umgekehrt bestätigen (seitens Energiewirtschaft bis hier im Feuilleton),

4. Ich bin nicht nur der Meinung sondern der festen Überzeugung, wenn wir es beim Thema Energiewende nicht schaffen, zu einem rationalen Diskurs zurück zu kehren, dann wird auch dieses Thema unsere Gesellschaft immer weiter zerreissen. Genau dem möchte ich mit meinen Kommentaren entgegen wirken.

5. Unter rational verstehe ich hier, das es den Fachleuten überlassen bleibt, Fragen der technischen Machbarkeit zu beantworten und aus den Kreisen der Fachleute sollten die Vorschläge an die Politik kommen über die energiepolitischen Rahmenbedingungen zu verhandeln.

6. Genau diese Diskussion innerhalb der wissenschaftlich anerkannten Fachwelt beobachte ich intensiv, ein sichtbar wahrnehmbares Engagement seitens EIKE konnte ich dort bisher nicht beobachten.

5. Autoren wie Herrn Dr. Krause zähle ich hier nicht zu Fachleuten, die Fragen der Netzstabilität überhaupt beantworten können. Legitim ist es, als Laie solche Fragen mit system-relevanten Auswirkungen aufzuwerfen und es obliegt der Fachwelt die adäquaten Antworten zu liefern.

Meine Meinung ist einfach zusammenzufassen:
Wer will, der findet Lösungen, wer nicht will, der ist an Lösungen gar nicht wirklich interessiert.

MfG, HPK

Gravatar: Frank Endres

@ Pseudonym Hans-Peter Klein:

Ich habe Sie schon mal gefragt, wenn ich mich recht erinnere, ohne Antwort erhalten zu haben (müssen Sie natürlich auch nicht):

Wo und wie profitieren Sie von der Energiewende? Sind Sie ein Energiewende-Lobbyist? Letzteres wäre völlig in Ordnung, nur sollten Sie das dann auch so deklarieren, damit jeder weiß, dass Sie "ge-biased" sind. Sie schreiben so viel offensichtlichen Unsinn, dass Sie auf gar keinen Fall neutral sein können. Das Meiste Ihrer Abhandlungen lässt sich leicht wissenschaftlich widerlegen, aber ich bewundere Ihren Fleiß, hier einseitig Propaganda zu betreiben. Und, immerhin, Sie bleiben meist höflich, das ist in Energiewende-Kreisen gegenüber Andersdenkenden nicht die Regel, ich wurde schon massiv bedroht und diffamiert.

Meine Meinung ist einfach zusammenzufassen: Machen kann man viel, nur muss man es sich auf einigen Ebenen auch leisten können.

Gravatar: @Heinz Eng

@HPK
"""Die Energiewende ist DIE technologie-getriebene Errungenschaft des 21. Jhds......."""

Klingt wie die Durchhalteparolen einer ehemals ekelhaften 12 Jahresherrschafft.....und genauso wie Honnecker kurz vor dem Zusammenbruch der Ostzone, also Propaganda vom Feinsten.

Was hier großspurig als "Energiewende" betitelt wird, ist lediglich das sinnlose in die Landschaft pappen von überteuerten Zufallsstromerzeugern, ohne Rücksicht auf Verluste der anderen, aber mit ganz viel Netzausbau drinne.
An Kommunismus anmutende zwangsweise Abnahme zu festen Preisen (erinnert mich an Erdbeeren in der DDR)....ohne auch nur im Ansatz genug Speicher zu haben um die Wackelströmlinge zu veredeln, dies überlässt man großzügig den alten und fiesen Energieunternehmen, denen man aber heimlich sämtlich Krätze der Welt an den Hals wünscht.
Die nächste Eskalationsstufe beginnt demnächst mit dem smarten Zähler und den supertollen intelligenten Netzen, die einzig dazu ausgelegt sind in Mangelzeiten den Leuten den Saft abzudrehen.

Ich mach es mal wie die Bundeskanzlerin, ich denke vom Ende her......und das, ist schon in absehbarer Zeit, erkennbar.

Dann lieber wie Trump, Förderung des Freakings um Amerika unabhängig von der OPEC zu machen, auch ne Art von Autarkie, nur billiger und besser als die deutsche (Weltrettungs)lösung.
Einen fröhlichen Werbeagenturtag noch, wünscht...
Heinz Eng, alias Energie-Ossi

Gravatar: Lutz Niemann

Danke, Herr Krause, Sie haben das gut dargestellt. Ich möchte etwas hinzufügen. Die Energiewende wurde um 2000 von Schröder – Fischer erfunden, sie sollte der Ersatz der Kernkraft sein durch die 3 E’s: Erneuerbare, Effizienz, Energiesparen. Das geht grundsätzlich nicht, Sie haben es gesagt, wir alle wissen es (die Sonne geht unter, der Wind hat Flaute, speichern geht nicht). Mir geht es um die Kernkraft, zu der eben viel Falsches gesagt wird. Aber eben nicht immer, denn im SPIEGEL 17/2016 wurde vieles sehr deutlich gesagt: Es wird hingewiesen auf die Opfer der Evakuierung in Fukushima, das sollte deutlicher geschehen, damit es die Leser auch verstehen: Es sind in Japan infolge der drei Kernschmelzen und Freisetzung von Radioaktivität NULL Menschen gestorben, niemand wurde in seiner Gesundheit auch nur geschädigt (nachzulesen bei UNSCEAR). Aber es gibt etwa 150 StrahlenSCHUTZopfer, weil die Intensivpatienten evakuiert und so deren ärztliche Versorgung abgebrochen wurde. DER SPIEGEL berichtet von 150 bis 600 Evakuierungsopfern, (meines Wissens das einzige Medium in Deutschland bisher mit deutlichen und richtigen Worten zum Sachverhalt) siehe DER SPIEGEL „Schön verstrahlt“ 17/2016 Seite 106 ff.
Es gibt bedeutende Wissenschaftler, die den derzeitigen Umgang mit Strahlung als den folgenreichsten wissenschaftlichen Irrtum der Neuzeit bezeichnen. Und wir kommen zu der eigenartigen Erkenntnis, daß inzwischen der Strahlenschutz viel mehr Todesopfer fordert als die Strahlung. Es ist SCHUTZ vor Strahlenschutzmaßnahmen erforderlich, also ein Strahlenschutz-SCHUTZ.
Kerntechnik ist KEINE Risikotechnik, denn laut UNSCEAR hat die Kerntechnik durch ihre friedliche Nutzung seit Beginn von 1945 bis 2007 durch Strahlenunfälle insgesamt 147 Todesopfer gekostet, da sind Tschernobyl und Unfälle in der Medizin mit eingeschlossen (z.B. versehentliche Bestrahlungen mit tödlicher Dosis bei der Krebsbehandlung), auch der militärische Bereich in den Anfängen. Die IAEA gibt eine um etwa 20 höhere Zahl an.
Die weltweit seit einem halben Jahrhundert gültige Strahlenschutzphilosophie ist falsch, sie sollte geändert werden (siehe die Profs. Becker, Feinendegen, Jaworowski, Chen et.al., Henriksen, Muckerheide, Doss, Calabrese...). Dazu ist der Gesetzgeber gefordert, er sollte sich nicht von hauptamtlichen Strahlenschützern beraten lassen, die von unsinnigen Strahlenschutzmaßnahmen leben.

Gravatar: Frederik Friedrich

Schön, dass hier auf das Agorameter verwiesen wird. Nichts zeigt uns so gut, dass die Energiewende eben nicht funktionieren wird!

Gravatar: Peter Bretting

Rüdiger 23.01.2017 - 13:11
„Weil den Erzeugern der Marktpreis völlig gleichgültig ist, da sie auf jeden Fall die hohen Einspeisevergütungen erhalten. Für 7,5 Cent würden weder Windmühlen noch PV Anlagen installiert."


EPEX SPOT Auktion um ca. 14 Uhr
Deutschland 10,1 Cent/kWh
Frankreich 11,6 Cent/kWh

Nun bekommen die neusten PV-Anlagen nach EEG-Ausschreibung noch 5,38 Cent.
https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2016/161128_PVDK.html
Das macht eine Differenz von rund 4,6 Cent/kWh zu den ca. 10,1 Cent, heute ist zumindest bei uns ja strahlen blauer Himmel.

Wer steckt sich nun die ca. 4,6 Cent Differenz in die Tasche?
Genau, die 4,6 Cent entlasten das EEG-Konto für alle Bürger.

Der PV-Strom aus der neuen PV-Anlage koste ja nur noch die Hälfte als der günstige Atomstrom in Frankreich.

Gravatar: Ulli P.

>>Die Energiewende steht für Demokratisierung, Dezentralisierung, für Liberalisierung der Strommärkte, sie steht für den klassischen Deutschen Mittelstand und 90 TWh an Jahresstrom in 2015 durch EE sind das stolze Jahres-Ergebnis einer gesteigerten Ressourceneffizienz die wir aus eigener Kraft geschafft haben, sie stehen auch für eine Selbtstbefreiung aus den Fängen intransparenter multinationaler Globalisten, namentlich den Öl-, Gas,-, Uran-Konzernen.<<

Lieber Herr HPK, es tut mir leid, aber ich kann weder Demokratisierung, Dezentralisierung noch Liberalisierung erkennen, wenn ich ungefragt eine (EEG-)Umlage bezahlen soll, die mir wie uns allen zentral (von oben) aufs Auge gedrückt wurde. Und was ist daran liberal, wenn wir in Europa nicht darüber entscheiden durften, den höchsten Strompreis des Kontinents zu bezahlen?

In Ihrer Antwort an Berger Anton verhöhnen Sie jetzt auch noch die Leser:, wenn Sie von moderaten Strompreisen schwafeln, die der "Normalverdiener aufwärts" (wer ist das überhaupt?) locker bezahlen können soll, während der Rest die "soziale Fürsorge in Anspruch nehmen" soll?

Ihnen ist wohl in Ihrer grünen Gutmenschen-Besserverdiener-Kaste jeglicher Sinn für die Realität abhanden gekommen? Wissen Sie eigentlich, wie viele Leute schon heute ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen können?

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Eng Heinz

Das AGORA-Meter kenn ich mindestens so gut wie Sie, wenn Sie's noch genauer haben wollen, dann gehen Sie doch mal auf die energy charts des Fraunhofer-ISE.

Die Energiewende ist DIE technologie-getriebene Errungenschaft des 21. Jhds, mit dem erklärten Ziel einer marktwirtschaftlichen Durchdringung aller dafür erforderlichen Technologien, nur wer das begriffen hat, wird sich auf diesem Markt behaupten, einige ham's, andere nicht: So läuft Marktwirtschaft.

Wo ich Ihnen uneingeschränkt recht gebe ist, das in der Vergangenheit Fehler gemacht wurden, diese sind aber reversibel und können korrigiert werden, DER große Vorteil der EE, da fehlerfreundlich, im Gegensatz zu ... usw..

MfG, HPK

Gravatar: Rösler

"Wer dazu nicht in der Lage ist, der muss sich halt in die Schlange stellen und soziale Fürsorge in Anspruch nehmen, als moderner Sozialstaat kümmern wir uns schließlich um die Schwächsten dieser Gesellschaft, Herr Berger."

Lieber HPK,
ist dies nun eine Art von Zynismus, der außer acht läßt, dass der Anstieg der Stromkosten ursächlich mit der Energiewende zu tun hat? Sagt Ihnen der Ausdruck 'Energiearmut' etwas, der in diesem Zusammenhang die soziale Tragfähigkeit immer weiter ansteigender Strom-und Energiekosten in Frage stellt?
Es ist natürlich einfach, dies mit einem Hinweis auf unseren Sozialstaat, beiseite zu schieben und die Situation der betroffenen Menschen, deren Anzahl übrigens zunimmt, zu ignorieren.
Armut ist und bleibt ein Stigma und wenn Armut durch Energiekosten noch verstärkt wird, spricht dies nicht für eine sozialverträgliche Angelegenheit.

Gravatar: Rüdiger

@Bretting und Martin K., Und weshalb kann der EE- Strom verschleudert werden? Na? Weil den Erzeugern der Marktpreis völlig gleichgültig ist, da sie auf jeden Fall die hohen Einspeisevergütungen erhalten. Für 7,5 Cent würden weder Windmühlen noch PV Anlagen installiert. Leider können auch grundlastfähige Produzenten dafür keinen Strom erzeugen, deshalb werden sich auch mehr und mehr von denen verabschieden.

Gravatar: wolfgang w.

Ich verweise auf das Hydro-Wind Projekt auf El Hierro. 100% Strom aus Regenerativen Energiequellen war das ehrgeizige Ziel. Die 7000 Bewohner von El Hierro sollten nur mit aus Wind und Wasserkraft erzeugter Elektrizität versorgt werden. Tolle Sache?
Im Jahre 2015 wurde der Wunschtraum 100% Strom aus Erneuerbarer Energie zu beziehen am 9. August für etwas mehr als 2 Stunden erreicht. In der ersten Jahreshälfte konnten die sauberen Energiequellen zu 30% genutzt werden. In den Monaten Juli und August lagen die Mittelwerten zwischen 49 und 55%. Die fehlende Energie musste das alte Schwerölkraftwerk beisteuern das man eigentlich stilllegen wollte.
Leider bleibt die Vision von der saubersten Insel der Welt nun doch unerfüllt und bei einem schöngerech- neten KWh Preis von 0,81 € ein teurerTraum.

Gravatar: Martin K.

@Peter Bretting
Den ganzen Beitrag lesen, dann wäre Ihnen die Ironie entgegen getropft! :)

Aber danke für die Zahlen.

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Berger Anton

Diese stolzen 90 TWh PV-Strom (+Wind, +Wasser, + Bio, etc.) haben wir sogar geschafft bei durchaus moderaten Strompreisen, die jeder Normalverdiener aufwärts locker bezahlen kann.

Wer dazu nicht in der Lage ist, der muss sich halt in die Schlange stellen und soziale Fürsorge in Anspruch nehmen, als moderner Sozialstaat kümmern wir uns schließlich um die Schwächsten dieser Gesellschaft, Herr Berger.

MfG, HPK

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Meier Hans

"Soviel Nüchternheit geht einfach zu tief in die Zusammenhänge, "

... nüchtern klingt aber anders.

Sie reden wie ein besoffener Pastor von der Kanzel, und das schon am Montag morgen..

MfG, HPK

Gravatar: Heinz Eng

@HPK
Mit Verlaub, Sie verbreiten hier Industrielobbyismus der edelsten Art.
Kleiner Tip, sehen Sie sich mal bei AGORA die letzten 7 Tage an, was die glorreichen Wind und Sonnen-Zufallsstromerzeuger an lächerlichen Leistungen abgeliefert haben. Da nutzen die allermächtigsten Wechselrichter nix, wenn der Input bei Nahe Null liegt.

Dezentral, na toll, da investieren Geldsäcke aus allen Herren Ländern in Windrädchen, die dann hiesigen Einwohnern den letzten Nerv rauben, hauptsache man kann deutsche Energiekonzerne mal so richtig in die Pfanne und den Ruin hauen....um dann einen anderen deutschen Großkonzern übern Klee zu loben, das scheint mir doch recht schizophren daher zu kommen.

@Egon Dirks
Ich habe Ihren Kommentar mehrfach durchgelesen aber es ergiebt sich bis jetzt kein tieferer Sinn hinter ihren Worten.

Netzverluste,.... kann ick als Verteilnetzbetreiber aber schon heute berichten, das sich diese bei uns um 10% erhöht haben durch die Energiewende.
Jede zusätzliche Leitung erhöht die Verluste und nun kommt noch die paradoxe Situation dazu, das wir auch noch die Netzverluste des entsorgten EE-Zappelstroms zu tragen haben.
Als Netzbetreiber dürfen wir dann diese Netzverluste fein artig auf der Börse einkaufen um diese dann auch noch unseren Kunden in Rechnung zu stellen.
Kapitalismuskritik is ja in gewissen Kreise grad echt Hipp aber wer denkt mit Energiekommunismus ne bessere Schiene zu fahren, darf seinen geneigten Blick mal in die deutsche Vergangenheit (DDR) werfen.

Heinz Eng, alias Energie-Ossi

Gravatar: Hans Meier

Gestern war schönes Wetter.
Auf der Rückfahrt, nach dem Spaziergang habe ich eine „Entdeckung“ beobachtet.

Ein Teil der Windräder stand still, weil kein Wind wehte.
Ein weiterer Teil drehte sich aber ganz langsam, obwohl kein Wind wehte.

Da habe ich begriffen, die Sonnen-Einstrahlung auf die Dächer der Scheunen und Hallen erzeugte einen „Sonnen-Strom“ und der wurde zu den Windmühlen geleitet“, weil er ja den gesetzlichen Vorrang genießt,
vergütet zu werden und „die Netz-Wärter die gestern dafür sorgten“, dass das Strom-Netz nicht die 50 Hertz verlor, „müssen eisern schweigen“, was die Klima-Kanzlerin mit den Bundestags-Millionären sich so gebastelt haben.
Denn sie werden alle an Consulting Ltd.`s beteiligt sein, die mit ihrer Anonymität eine Garantie für die heimlichen Briefkasten-Konten in Delaware sicher stellen.
Schließlich geht es jährlich um zig Milliarden, die der Bevölkerung per Lobby-Gesetz aufgebrummt werden und wer das eifrig tut, der erhält doch eine „Erfinder-Provision“ oder etwa nicht?

Nun habe ich vor, zu diskutieren, am schönen Bagger-See, sollte eine Windturbine eingerichtet werden.
Denn wenn im Sommer die Sonne scheint, dann könnte der Solar-Paneele-Strom doch uns Seglern und Surfern endlich „den passenden Wind liefern“, um unser Freizeit-Vergnügen zu haben, denn diesen „Strom-Betrug“ müssen wird doch sowieso bezahlen, weil die Umlage für den „Klima-Betrug“ bekommen alle, in der Merkel-Ära aufgebrummt, weil sie es Gesetz werden ließ.
Die Einen merken es, und die Anderen schnallen es eben nicht, weil sie „mit der Anneliese unterwegs sind“, und die mag auch keine Analyse.
Soviel Nüchternheit geht einfach zu tief in die Zusammenhänge, nicht wahr Herr HPK?

Gravatar: K Becker

Was erwarten wir von unserer "Intelligenz"?
Siehe gerufene Invasoren, wir brauchen diese Flutung,
siehe Berliner Flughafen, als Beispiel,
siehe Haß und Hetze auf Trump,
siehe Haß und Hetze auf den Brexit,
siehe Haß und Hetze auf nicht Gleichgesinnte
und beim "Strom" ist es die gleiche Lachnummer.
Wo sind die Menschen mit Hirn und Verantwortung oder mit dem Blick über ihren eigenen Tellerrand geblieben?
Versifft in der Selbstbeglückung.

Gravatar: Anton Berger

"Die Energiewende steht für Demokratisierung, Dezentralisierung, für Liberalisierung der Strommärkte, sie steht für den klassischen Deutschen Mittelstand und 90 TWh an Jahresstrom in 2015 durch EE sind das stolze Jahres-Ergebnis einer gesteigerten Ressourceneffizienz die wir aus eigener Kraft geschafft haben, sie stehen auch für eine Selbtstbefreiung aus den Fängen intransparenter multinationaler Globalisten, namentlich den Öl-, Gas,-, Uran-Konzernen."

Ja, Ja und ich zahle wieder mehr dafür!
Obwohl Strom immer billiger und demokratischer und dezentraler und effizienter und vor allem und wird.

Gravatar: karlheinz gampe

Energiewende ist gut und richtig, denn nicht nur Klima sondern saubere Luft und saubere gesunde Umwelt sind eines Blickes würdig ! Man muss voraus denken, denn nur ein Idiot wird erst durch Schaden klug. Allerdings muss der Ausbau der Erneuerbaren mit Augenmaß geschehen und darf nicht krebsartig zu Überkapazitäten führen.

Gravatar: Peter Bretting

Martin K. schreibt am 22.01.2017 - 13:10
„Da lobe ich mir doch Frankreich. Die haben Atomkraft, die ist günstig und sicher!“

Da hilft ein blick an den Strombörse weiter.
Preise jetzt um 8 Uhr an der EEX kosten:

Deutschland ca. 7,5 Cent/kWh
Frankreich ca. 9,3 Cent/kWh

Da sind die reinen Herstellungskosten aber ca. 2 Cent höher beim Atomstrom in Frankreich.

Gruß

Gravatar: Frank Endres

Für die Energiewende-Anhänger und -Profiteure hier: 2009 fand ich den Umstieg auf "Erneuerbare Energien" von der Grundidee gut, ich war als vorbildlicher Energiewender der Liebling der Grünen, die ich aber auch 2009 nicht mochte, bis ich den schweren Fehler beging, die Rolle von CO2 zu hinterfragen und mich mit der Technik der Stromversorgung zu beschäftigen. Heute wûnsche ich mir, ich würde aufwachen und das, was ich täglich ertragen muss, war nur ein böser Albtraum. Leider will der Albtraum einfach nicht enden. Daher fürchte ich, dass der Energie-Irrweg noch mindestens 5 Jahre weitergehen wird.

Gravatar: Egon Dirks

Werter Dr. Krause,…

…schreien, wie NAEB-Vereinigung das macht: -„Stopp der Energiewende“ mit Ihren- und NAEB- Argumentationen dazu, ist elektroenergetisch gesehen einfach dumm! Ich bin sicher, dass alle diese etablierten Parteien, Umweltschutz, Rechnungshof, NAEB (mit Ihnen zusammen!) und-und kriegen den fetten „Energiewende“-Zuschuss, alle dürfen jammern und die „Energiewende“ kritisieren, wie alle es auch fleißig tun, ABER man darf nicht Fragen stellen, die die Existenz der „Energiewende“ in Frage stellen, wenn nicht das, hätte sich schon längst ein partei-politischer Schurke gefunden, der fragen würde – 40 000 Windanlagen, ja, das ist doch eine Wahnsinn große Stromleistung und wo ist denn dieser blöde Windstrom?, alle fossile Kraftwerke arbeiten auf Hochtouren, immer neue Kohle- und Gas-Kraftwerke kommen dazu (Moorburg 1,6 GW und-und) und kein Kilowatt fossilen Stromleistung wurde stillgelegt. Wo ist dieser Windstrom? Ich habe geschrieben, wie man ihm finden kann, jedes Windrad hat einen Hauptzähler, ABER Sie, werter Dr. Krause, und alle „Kritiker“ Ihrer Art, werden doch NIE so eine Frage stellen, werden NIE den Windstrom suchen versuchen! Und jeder normaler Mensch weiß WARUM!

„Die zweifache Kapazität ist ökonomischer Schwachsinn. Das haben die meisten Bürger offenbar noch immer nicht kapiert.“

Mit der zweifacher- und Überschusskapazität treiben Sie einfach Schwachsinn. Der Überschuss der Stromleistung im Netz für verschiedene Netze und Verbraucher ist weltweit normiert und was für eine Überschusskapazität dahinten steckt interessiert elektrisch gesehen keine Sau, deshalb ist diese Ihre „Kritik“- Staub in die Augen den „meisten Bürgern“!

Nebenbei. In von Ihnen vorgeschlagenem Buch „Strom ist nicht gleich Strom“ sind paar Seiten über SüdLink (800 km) und zwei Mal steht, dass die Leitung soll Gleichstromübertragungsleitung sein, ich kann wetten mit der ganzen Welt, dass nicht die Autoren, nicht Sie wissen nicht, warum diese Leitung soll eine Gleichstromleitung sein, mehr gesagt, Sie werden auch NIE fragen warum?, bitte mir nicht mit den Stromverlusten kommen, weil weder Sie, noch jemand in EE-D Ahnung hat, was Stromverluste im Netz sind, mehr, es gibt in D keine Broschüre oder Buch, wo man von Stromverlusten im Netz was lesen kann und hier seit 10 Jahren der „Energiewende“ habe ich kein einziges Mal von der Natur und Bedeutung der Stromverlusten was gelesen… Das sind Fragen, die einen Elektriker als Elektriker kennzeichnen, aber, ich wiederhole, Sie können ruhig weiter die „Energiewende“ so richtig provokativ kritisieren, weil da hat Honecker recht gehabt: - Den „Energiewende“ Lauf hält weder Trump, noch Esel auf! Man muss sich bloß warmer anziehen…

Beste Grüße.

Interessant, ich war sicher, dass das gelöscht wird...

Gravatar: Martin K.

Da lobe ich mir doch Frankreich. Die haben Atomkraft, die ist günstig und sicher!

Ach ne halt: Die haben ja gerade massive Probleme und rufen ihre Kunden zum Stromsparen auf, damit das Licht nicht ausgeht. Und dabei ist der Winter noch harmlos.
Und wenn man die Finnen und Briten fragt, scheinen neue AKWs auch nicht so wirklich günstig zu sein. Zumindest ohne Einspeisevergütung.
Gut, dass die Spanier mit überschüssigem EE-Strom aushelfen konnten.

Gravatar: Elmar Oberdörffer

Lieber Herr Krause, was erwarten Sie denn von den Beamten des Bundesrechnungshofes? Daß sie sich mit einer grundsätzlichen Kritik der Energiewende ihre Karriere versauen? Mal abgesehen davon, daß die wenigsten dieser Beamten technisch und naturwissenschaftlich genügend gebildet sein werden, um überhaupt zu verstehen, daß die Energiewende ein technischer und volkswirtschaftlicher Irrsinn ist und ihre Begründung, die Rettung des Weltklimas, nichts als ein gigantischer Betrug. Diese Kritik bleibt NAEB, EIKE und ähnlichen Organisationen vorbehalten. Und Gott sei Dank gibt es mit der AfD inzwischen eine Partei, die für diese Kritik empfänglich ist und die die Beendigung der Energiewende in ihrem Parteiprogramm anstrebt.

Gravatar: Hans-Peter Klein

Das Jahr 2017 fängt ja gut an, wenn Netzspezialist und Wirtschaftsfachmann Krause in gewohnter Manier gegen die Energiewende wettert.

„Nur die drei Letztgenannten ( ...Kohle-, Gas- und Kernkraftwerke ) vermögen es, die Soll-Netzfrequenz von 50 Hertz stabil zu halten. „

Ach Ja ? Tatsächlich ? Was sagen denn die Fachleute von Siemens dazu, wie ist denn der neueste Forschungsstand an 'zig Lehrstühlen über Hochspannungs-Leistungselektronik? Im kleinen Leistungsbereich (kW) gab's doch schon immer Lösungen (jeder Wohnwagen hat sowas), die moderne Wechselrichtertechnik tastet sich schon seit langem an große (MW) und vermehrt an größte Leistungseinheiten (GW) heran, im Small Talk erfuhr ich sogar, das sogar besagte 70 GW Peak über reine Leistungselektronik schon in den Horizont des technisch Machbaren rücken.

Man kann an der Energiewende sehr wohl berechtigte Kritik üben, wie an allem, sie ist sogar notwendig und erwünscht. Die Kritik des Bundesrechnungshofes ist eine solche, es gilt die dort aufgedeckten Schwachstellen konsequent abzuarbeiten.

Ihre „Kritik“ hingegen zählt Nicht dazu. Warum?

Weil man in jedem Abschnitt, jeder Zeile Ihre Fundamentalopposition heraus liest, damit haben Sie energiepolitisch mal wieder Ihren Kopf an der Garderobe (von EIKE) abgegeben und befinden sich mental in der ewigen Endlosschleife Ihres alten Denkens, das da lautet:

Zurück zu den wenigen Großkraftwerken und EVUs alter Zeiten, alter Prägung, als Wenige über die Energiepolitik und Energieversorgung des Landes das alleinige Sagen hatten, eine Transparenz gegen Null herrschte, alle Bürgerinitiativen Richtung Dezentralisierung mit allen Machthebeln über 30 Jahre lang rigoros bekämpft wurden.

Diese Zeiten sind Gott sei Dank vorbei.

Die Energiewende steht für Demokratisierung, Dezentralisierung, für Liberalisierung der Strommärkte, sie steht für den klassischen Deutschen Mittelstand und 90 TWh an Jahresstrom in 2015 durch EE sind das stolze Jahres-Ergebnis einer gesteigerten Ressourceneffizienz die wir aus eigener Kraft geschafft haben, sie stehen auch für eine Selbtstbefreiung aus den Fängen intransparenter multinationaler Globalisten, namentlich den Öl-, Gas,-, Uran-Konzernen.

Für die AfD gilt es zu zeigen, das wertkonservatives und modernes Denken sich hervorragend ergänzen, das Gegenteil von rückwärtsgewandt, wie es die reaktionären, restaurativen Kräfte insbesondere von EIKE hier repräsentieren.

Wertkonservativ, weil der Wille dahinter steht, aus eigener Kraft und Eigenverantwortung eigene Lösungsansätze zur Deckung unseres Primärenergieverbrauchs zu entwickeln ohne die bekannten Folgen aus Fossil/Nuklearer Energieversorgung.
Modern, weil die immense technische Komplexität riesige Herausforderungen an den Ingenieursgeist des 21. Jhd. darstellen mit der Perspektive, durch technologischen Vorsprung der deutschen Industrie internationale Exportmärkte zu eröffnen und zu sichern.

Und was gibt’s schöneres, als sich genau diesen Herausforderungen der Energiewende zu stellen?
Alles andere wäre doch: Langweilig.

Ja, das Jahr 2017 fängt gut an:
Die Energiewende nimmt Fahrt auf.

MfG, HPK

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