Was der Bundesrechungshof unterlässt

Obwohl er der Energiewende-Politik eine verheerende Bilanz bescheinigt, eine wirkliche Generalabrechnung mit ihr ist sein „Prüfbericht“ nicht – Damit fehlt ihm die letzte, fundamentale Konsequenz, denn das Wesentliche beanstandet er nicht – Damit lässt er die von der Energiewende gebeutelten Bürger lässt letztlich im Stich - Immerhin ist der Bericht besser als nichts und weit besser als die Energiewende-Jubelarien

Veröffentlicht: | von

Gewiss, der Prüfbericht des Bundesrechnungshofes zur deutschen Energiewende-Politik hat es in sich. Er bescheinigt ihr eine verheerende Bilanz. Er wirft der Politik ein katastrophales Management vor. Eine Steuerung des Generationenprojekts finde praktisch nicht statt. Der Ressourcenverbrauch sei beispiellos. Der Aufwand für den ökologischen Umbau der Energieversorgung stehe in einem krassen Missverhältnis zu dem bisher dürftigen Ertrag. Die Bundesregierung drohe mit ihrem Generationenprojekt der Energiewende zu scheitern. Die Tageszeitung Die Welt titelt „Bei der Energiewende droht Deutschland der endgültige Kontrollverlust“ (hier), der Spiegel, die Regierung wisse nicht, was die Energiewende koste (hier).  Andere Blätter sprechen von Abwatschen (Tagespiegel), massiver Kritik (Finanznachrichten), vernichtender Kritik (Deutsche Welle)  oder Generalabrechnung (FAZ). Ist es denn wirklich eine Generalabrechnung? Nein, denn es fehlt dem Bericht die letzte, fundamentale Konsequenz.  Bitte hier weiterlesen

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Hand Meier

Angenommen man versteht den technischen Sachzusammenhang eines Wechsel-Stromnetzes nicht, dann sind wir in der deutschen Öffentlichkeit angekommen, wo staatliche System-Medien permanent desinformieren, bzw. lügen.
Wechsel-Strom pulsiert mit exakt 50 Hertz, also 50 sinusförmigen Strom-Impulsen pro Sekunde.
Die Wechsel-Strom-Leistung im Leitungs-Netz muss dabei praktisch eine konstante Balance zwischen dem aktuellen Leistungsverbrauch an elektrischer Energie und der diesem Bedarf entsprechenden Leistungseinspeisung sicherstellen, sonst kollabiert das Wechselstromnetz.
Für diesen, zu ständig zu regulierenden Zusammenhang verwendet man exakt steuerbare Antriebe, wie z. B. Dampf-Turbinen und vermeidet alle rein vom Sonnenstand oder den Winden abhängige, politisch visionär ins Spiel gebrachte Subventions-Empfänger, die lediglich hohe Zusatzkosten verursachen.
Die Energiewende scheitert natürlich krachend an der Physik, wobei es entlarvend ist, wer sie zur Zerstörung der Stromwirtschaft vorantreibt, bzw. auch den Industrie-Standort Deutschland, vorsätzlich in den Ruin treibt.
Falls „der Bundesrechnungshof“ nun die Unfähigkeit, bzw. Destruktivität der aktuellen Jubel-Kultfigur in Frage stellt, wird eine System-Reaktion der politischen Berufsfunktionäre erfolgen wie es beim Chef des Verfassungs-Schutzes geschehen ist.
Wer sich weigert zu lügen „ist nicht hilfreich bei der Zerstörung Deutschlands“.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Obwohl er der Energiewende-Politik eine verheerende Bilanz bescheinigt, eine wirkliche Generalabrechnung mit ihr ist sein „Prüfbericht“ nicht – Damit fehlt ihm die letzte, fundamentale Konsequenz, denn das Wesentliche beanstandet er nicht – Damit lässt er die von der Energiewende gebeutelten Bürger lässt letztlich im Stich - Immerhin ist der Bericht besser als nichts und weit besser als die Energiewende-Jubelarien“ ...

Wurden die lächerlichen Kleinigkeiten(?) wie die EU-Umwelthilfe
https://www.journalistenwatch.com/2018/10/08/bericht-bund-hunderttausend/
und der Bundestag, auf dessen - wohl besonders grünen - Mist dieser Wahnsinn bisher prächtig gedieh
https://www.journalistenwatch.com/2018/10/08/bundestag-milliarde-euro/ -
dabei etwa bewusst nicht erwähnt???

Gravatar: Hans Diehl

Im Gegensatz zum Autor des Artikels, sehen die vom Rechnungshof das Ganze ideologiefrei, stellen deshalb die Energiewende als solche nicht in frage.

Während der Autor das für ihn ins Konzept passende, nämlich die Co2 Einsparung, in den Vordergrund stellt, schließen die vom Rechnungshof auch die Tatsache mit ein, dass fossile Rohstoffe endlich sind.

Was die bemängeln ist gezielt hausgemacht, in Form eines „Kalten Krieges“ zwischen zwei Systemen.

Und die „Kalten Krieger“ sind an den Schaltstellen der Front, leider einseitig platziert.

Siehe hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Externe_Mitarbeiter_in_deutschen_Bundesministerien
Einer breiteren Öffentlichkeit wurden Personalaustauschprogramme, und die Mitarbeit Externer in Bundesministerien, durch das Fernsehmagazin Monitor am 19. Oktober 2006 bekannt. Der Beitrag wurde anmoderiert mit den Worten:
„Lobbyisten versuchen, die Politik zu beeinflussen, um ihrem Arbeitgeber Vorteile zu verschaffen. Dazu sprechen sie auch in Ministerien vor. Manche Lobbyisten haben das gar nicht mehr nötig – sie sind nämlich schon da. Ja, richtig, das ist neu: Lobbyisten haben in unseren Ministerien mittlerweile eigene Büros – Tür an Tür mit Regierungsbeamten und […] mit eigener Durchwahl, und schreiben an Gesetzen mit. Bezahlt werden sie von ihren Unternehmen. Leihbeamte – gut für die Wirtschaft, schlecht für Bürger. Zitat Ende.



Schon in den Neunzigerjahren, war das Folgende im Fachblatt der VDEW zu lesen.

Siehe hier beim SfV im Archiv.
Abwehraspekte grüner Angebote
Auszug aus: Zeitschrift für Energiewirtschaft, Heft 1/98; S. 59: "Green Pricing: kundenorientierte Angebote in der Elektrizitätswirtschaft" von Thyge Weller
"In erster Linie, wenn auch weniger stark öffentlich verkündet, sind indes unternehmenspolitische Zielsetzungen entscheidend für die Initiatoren Grüner Angebote.[...]
Schließlich ist nicht zu übersehen, daß in einem Grünen Angebot durchaus auch Abwehr-Aspekte enthalten sein können: in diesen Fällen wird das Gegenteil dessen angestrebt, was vordergründig als Ziel vorgegeben ist. Vergleichbar mit dem Konzept industrieller Selbstverpflichtung soll ein solches Grünes Angebot im Einzelfall weitergehende staatliche Vorschriften zur Förderung erneuerbarer Energien verhindern helfen oder dem gesellschaftlichen Druck etwa zur Einführung kostendeckender Vergütung entgegenwirken. Ferner können derartige Abwehr-Projekte daraufhin konzipiert werden, daß dem Kunden die Beschränkungen (Kosten, Verfügbarkeit etc.) der erneuerbaren Energien deutlich werden und damit die Notwendigkeit einer fossil-nuklearen Erzeugung betont wird.[...]"
Anmerkung der Redaktion: Konkret formuliert. Sicher ausgesprochen. Entlarvung pur! Zitat Ende.

Fazit: Wenn die Energiewende von Anfang an in Zusammenarbeit beider Systeme stattgefunden hätte, wäre die heute bei Weitem kein Thema.

Glücklicherweise hat die konventionelle Seite unterdessen eingesehen, dass sie die Energiewende nicht mehr verhindern können, und bauen auf dieser Basis immer mehr neue Geschäftsmodelle auf.

Die neue EON als Beispiel lässt grüßen.

Gravatar: Otto Weber

@Hans Diehl 08.10.2018 - 10:31
>>Im Gegensatz zum Autor des Artikels, sehen die vom Rechnungshof das Ganze ideologiefrei, stellen deshalb die Energiewende als solche nicht in frage. Während der Autor das für ihn ins Konzept passende, nämlich die Co2 Einsparung, in den Vordergrund stellt, schließen die vom Rechnungshof auch die Tatsache mit ein, dass fossile Rohstoffe endlich sind<<.

???????????????

Was fantasieren Sie sich propagandistisch-verdummend da wieder zusammen??????????

Wenn der Rechnungshof etwas als MANGELHAFT beurteilt, stellt er sehr wohl etwas in Frage.

Aber sicherlich ist diese einleuchtende Erkenntnis bei Ihrer kranhaften Verbohrtheit nicht erwünscht.

Auch ist Ihre Einlassung, dass der Rechnungshof den CO2-Ausstoß nicht in den Vordergrund stellt, eine LÜGE!!!

In dem er eine CO2-Steuer ins Spiel bringt, hat er dies eindeutig in den Vordergrund gestellt.

Anmerk.: Wobei eine CO2-Steuer WELTWEIT eingeführt werden müsste, insbesondere für China, Indien…. die größten CO2-Emittenten.

>>>>>>>>>>>

https://www.wiwo.de/politik/deutschland/knallharter-bericht-bundesrechnungshof-beurteilt-energiewende-als-mangelhaft/23122022.html

>>BUNDESRECHNUNGSHOF BEURTEILT ENERGIEWENDE ALS „MANGELHAFT“

Mangelhaft setze die Bundesregierung die Energiewende um. Zu diesem Ergebnis kommt der Bundesrechnungshof. TROTZ FINANZMITTELN in Milliardenhöhe verfehle der Bund die Klimaziele. Helfen könnte eine CO2-Steuer.

Seit fast 20 Jahren WERKELT Deutschland schon an der Energiewende. Um das Klima zu schonen, sollen Wind- und Sonnenenergie, Biomasse und Wasserkraft die klimaschädlichen Energiequellen Kohle, Öl und Gas ersetzen. Grüner Strom, sichere Versorgung und bezahlbare Energiepreise, das sind die wichtigsten Ziele, die sich Deutschland bei der Umsetzung der Energiewende gesetzt hat.

Geschafft hat Deutschland die Energiewende nach all den Jahren nicht. Zu diesem Ergebnis kommt ein neuer Bericht des Bundesrechnungshofes. Die unabhängige Bonner Behörde ist verantwortlich für die Finanzkontrolle des Bundes<<.

Und weiter in Welt-Online:

>>Der Bundesrechnungshof hat der Bundesregierung ein weitgehendes Versagen bei der Steuerung der Energiewende vorgeworfen. Der Aufwand für den ökologischen Umbau der Energieversorgung stehe in einem „*)KRASSEN MISSVERHÄLTNIS zu dem bisher DÜRFTIGEN ERTRAG“, sagte Rechnungshofpräsident Kay Scheller in Berlin: „Die Bundesregierung droht mit ihrem Generationenprojekt der Energiewende zu scheitern.“

Etwas mehr als ein Jahr vor dem klimapolitischen „Meilenstein 2020“ zog das Kontrollgremium eine geradezu katastrophale Bilanz der Energiepolitik. Bei der angestrebten Reduktion der Treibhausgasemissionen und des Primärenergieverbrauchs werde Deutschland seine Ziele ebenso verfehlen wie bei der Steigerung der Energieproduktivität und der Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien im Verkehr. Gleichwohl habe die Politik *)ENORME KOSTEN PRODUZIERT“<<.

PS: *) Ihre großspurig angekündigte Kosten/Nutzen-Rechnung können Sie sich sparen: „Der Aufwand für den ökologischen Umbau der Energieversorgung stehe in einem „KRASSEN MISSVERHÄLTNIS zu dem bisher DÜRFTIGEN ERTRAG“, sagte Rechnungshofpräsident“

Gravatar: Hans Diehl@gmx.de

Otto Weber sagt:

Was fantasieren Sie sich propagandistisch-verdummend da wieder zusammen??????????

Wenn der Rechnungshof etwas als MANGELHAFT beurteilt, stellt er sehr wohl etwas in Frage.

Aber sicherlich ist diese einleuchtende Erkenntnis bei Ihrer kranhaften Verbohrtheit nicht erwünscht.

@ Otto Weber.

Warum denn immer so aufgeregt.????
Sie gehören wohl zu den "Kalten Kriegern" und fühlen sich nun ertappt.

Natürlich hat der Rechnungshof etwas als mangelhaft beurteilt, aber doch nicht das Gesamte in Frage gestellt.

Zitat aus dem Artikel. . Der eine und andere von ihnen mag zunächst sogar wähnen, im Rechnungshof einen Mitstreiter gefunden zu haben. Irrtum, haben sie nicht. Der Rechnungshof stellt die Energiewende-Politik nicht infrage, Zitat Ende.



Otto Weber sagt:

Auch ist Ihre Einlassung, dass der Rechnungshof den CO2-Ausstoß nicht in den Vordergrund stellt, eine LÜGE!!!

In dem er eine CO2-Steuer ins Spiel bringt, hat er dies eindeutig in den Vordergrund gestellt.


@ Otto Weber
Wer „richtig“ lesen und verstehen kann, ist klar im Vorteil.

Schauen Sie mal was ich geschrieben habe.

Während der Autor das für ihn ins Konzept passende, nämlich die Co2 Einsparung, in den Vordergrund stellt, schließen die vom Rechnungshof auch die Tatsache mit ein, dass fossile Rohstoffe endlich sind. Zitat Ende.

Es geht um Vordergrund.

In den Vordergrund und ausschließlich die C02 Einsparung, stellt eindeutig der Autor.

Der Rechnungshof kritisiert die ..„gesamte“.. Energiewende in ihrer Ausführung, aber ohne sie in Frage zu stellen.

Gravatar: Otto Weber

@ Hans Diehl@gmx.de 08.10.2018 - 16:16

Guter Mann, wenn der Rechnungshof sogar die ..„GESAMTE“.. Energiewende nicht nur „kritisiert“, sondern als MANGELHAFT bewertet, stellt er sie doch in Frage!!

Sie nix verstehen??????????

Hierbei ist zu bedenken, dass der Bundesrechnungshof nur für die FINANZKONTROLLE des Bundes zuständig ist und sich offiziell in seiner Bewertung auf diese, auch im Sprachgebrauch, beschränken muss.

So gesehen ist die Bewertung des Bundesrechnungshofes vernichtend!!!

Gravatar: Hans Diehl

Na gut Herr Weber, dann lassen wir die Realität sprechen.

Schauen Sie mal hier:
https://www.pv-magazine.de/2018/10/08/weiter-sehr-hohe-versorgungssicherheit-in-deutschland/
Gut 15 Minuten saßen die Letztverbraucher in der Nieder- und Mittelspannung im vergangenen Jahr im Dunkeln. Die Bundesnetzagentur spricht weiterhin von einer Stromversorgungsqualität auf sehr hohem Niveau und auch die fortschreitende Energiewende wirkt sich nicht negativ aus.

Oder hier:
https://www.pv-magazine.de/2018/10/09/100-prozent-erneuerbare-energien-stromversorgung-der-uez-mainfranken/

Oder hier:
https://m.tagesspiegel.de/wirtschaft/energiewende-80-prozent-erneuerbare-sind-kein-problem/13688974.html
Wir verstehen uns als Labor der Energiewende. Unser Netzgebiet umfasst mit dem Nordosten etwa ein Drittel Deutschlands. Im vergangenen Jahr lag der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch rechnerisch bei 49,5 Prozent.

Wir sind sehr stolz darauf, dass wir es im Februar geschafft haben, zum ersten Mal Windenergieanlagen für die Erbringung von Regelenergieleistung zu qualifizieren.

Gravatar: Egon Dirks

Werter Dr. Hans-Peter Krause,...

...was zu diesem Thema HIER schon geschrieben wurde, reicht das nicht aus?, muss man das alles in den Details noch kräftig durchkauen?, Sie haben von allen Seiten recht und Sie wissen doch genau, dass das Rechnungshof-Bla-bla ändert ABSOLUT nichts und wird schon Morgen vergessen und nächstes Jahr erscheint derselbe Schwachsinn erneut, mehr gesagt, bin sicher, dass das alles abgesprochen und geregelt ist und hat, wie auch die ganze "Energiewende"-Kritik, ein Ziel, das Volk auf Dauer für Deppen zu halten versuchen. Mich quälen die letzte Zeit andere Gedanken, nämlich, um die Rolle der deutschen Doktoren-Professoren in den Schlüssel-Fragen der "Energiewende", z.B., warum von mehr reingesteckten Windmühlen es MEHR Strom im Netz sein soll und warum besonderst viel Strom, wenn die Herbststürme "Herwart" und "Xavier" bei der Stromproduktion mitmachen und warum, sagen wir, Professor H.-W. Sinn vertieft sich in den Dschungel von Flatterstrom, dessen Spitzen er mit Speichern glätten will und lässt kein Wort fallen zur Stromproduktiom von "Herwart" und "Xavier"? Selbst ich habe nur Dank der "Energiewende" verstanden, warum die Amis 7 Mal mehr Strom produzieren, als wir in DE, ja, weil wir produzieren Strom mit Hilfe von Orkanen, die Amis aber - mit Tornados Hilfe...

Nehmen wir den Artikel "GroKo treibt schnelleren Ökostrom-Ausbau an", 02.10.18., SPIEGEL: -"Nach langem Streit strebt die große Koalition eine baldige Einigung über einen schnelleren Ökostrom-Ausbau an... Im Koalitionsvertrag hatten sich Union und SPD darauf verständigt, den Anteil der erneuerbaren Energien bis 2030 auf 65 Prozent zu steigern. Derzeit liegt er bei 36 Prozent." und aus der WELT, 02.10.18.: -"Der Bau von rund 1380 Windrädern extra entfaltet jetzt nicht mehr die gewünschte Wirkung... Zugleich wird sich dann wohl auch der Genehmigungsstau langsam auflösen, in dem heute noch bundesweit Windkraft-Projekte mit rund 10.000 Megawatt feststecken."

Was ist das? Lassen wir die Regierung erstmal weg. Mir geht es um alle Doktoren-Professoren von, sagen wir, C. Kemfert bis H.-W. Sinn, die die Regierung in den Streit versetzen und ALLE ohne Ausnahme scheint der Überzeugung zu sein, - Je mehr Windmühlen reingesteckt werden, desto mehr Windstrom soll es im Netz geben! Das war, ist und bleibt die Basis der "Energiewende", ABER, das ist eben, "mit dem Finger in den Himmel getroffen", weil, um das wahr zu haben, müssen dutzende Voraussetzungen ausgeführt werden und vor allem - die Windmühlen müssen ans Netz angeschlossen sein!, und ich war und bin derjenige, der behauptet, dass mit Brüderle und Rösler wurden noch Anstrengungen vorgenommen, den Windstrom ins Netz zu bringen (Ein schwimmendes Umspannwerk, Einspeisenetze 110 kV), mit Gabriel und Baake war Schluss damit und so bis heute, die Windmühlen werden reingesteckt, ob sie ABER ans Netz angeschlossen werden, das ist eine große Frage, WEIL, schauen wir aus demselben SPIEGEL dies an: - "Union und SPD hatten seit Wochen über einen schnelleren Ökostrom-Ausbau gestritten. Die Union hatte argumentiert, es nütze nichts, wenn Windanlagen zugebaut würden, diese aber nicht ans Netz angeschlossen werden könnten."

Über Ökostrom-Ausbau zu reden, wenn die Windanlagen ans Netz nicht angeschlossen werden könnten, das ist soviel, (gestern gelesen), wie auf einem Bahnhof stehen und auf ein Schiff warten, noch dümmer ist, dem Volk nicht sagen, ob diese Windmühlen Reinstecken-Epopöe irgendwan irgendein Ende in Zahl oder Zeit haben wird, sagen wir so, 27 Milliarden Windmühlen bis zur Mitte des DRITTEN Jahrtausends! Aber das ist noch nicht das Lustigste!

Ist doch bekannt, dass parallel mit dem "schnellerem Ökostrom-Ausbau" P. Altmaier den Netzausbau beschleunigen wird und das ist die Ausgangsposition:- "Nach Informationen der Bundesnetzagentur sind derzeit 950 Kilometer Stromtrassen gebaut, weitere 1.750 Kilometer sind genehmigt. Erforderlich für eine flächendeckende Stromversorgung seien allerdings 7.700 Kilometer."

Es scheint, kriegen jetzt die alte Netzausbau-Anekdoten aus dem Jahr 2010 eine neue Verpackung! In dem oberen Text, diese 950 km, die sind schon zum Kotzen geworden, ABER schauen wir die "flächendeckende 7. 700 km" an, was ist das?! SüdLink - 800 km, OstWestLink - 500 km, schließen wir die Augen und sagen, - das ist wichtig, obwohl es ein weltweiter Schwachsinn ist, ABER, was sind die fehlende 6. 000 km Leitungen, vielleicht sollte man dem Volk auch Mal die Wahrheit sagen, dass das die fehlende Verbindungen zwischen WKAs und ihre Anschlüsse ans Netz und die nötigen NEUEN paarhundert Umspannwerken 10/110 kV, die sog. "Einspeisenetze 110 kV" sind und fehlen nicht 6 000 km, sondern mindestens 60 000 km... Eins, was ich jetzt sicher bin, diese 7 700 km verschwinden bei der Bundesnetzagentur für immer...

"Im Koalitionsvertrag hatten sich Union und SPD darauf verständigt, den Anteil der erneuerbaren Energien bis 2030 auf 65 Prozent zu steigern. Derzeit liegt er bei 36 Prozent."

Ganz kurz. Hab mehrmals geschrieben, wir können noch 10 oder 10 000 WKAs ans Netz, wie es heute aussieht, anschalten, das steigert den Ökostromanteil auf kein EIN Prozent, da braucht man kein Elektriker oder Doktor-Professor sein, WEIL, um den Effekt zu haben, muss man parallel mit Öko rein - Fossile raus, und das NUR, wenn auch der Hochspannungsnetzbetreiber (einer von vier) das haben will, er macht, was ihm finanziell wichtiger ist, wieder WEIL jede WKA kommt ans Netz NUR um Umspannwerk, alle UW gehören den Hochspannungsnetzbetreibern, also, den Stromkonzernen, die WKA liefert Strom auf Sammelschienen 10 kV NUR, wenn der Schalter der WKA im UW EIN ist und so in ganz DE, ob ABER er EIN ist, entscheiden die Stromkonzerne, sie sind für die sichere Stromlieferung und Netzstabilität verantwortlich, haben aber vor allem seine finanzielle Interessen; was das Gesetz vom Ökostrom-Vorfahrt im Netz angeht, da haben die Elektriker den Spruch: Das Gesetz, das ist ein Mast, den kann man nicht überspringen, den kann man aber immer umgehen!, und wer soll die Konzerne kontrollieren?, wohl die Bundesnetzagentur, die bis Ohrenspitzen im "Überschüssigem Strom", wie im Dreck drin steckt?, und so EBEN sieht die nackte Realität aus und so weiter, und so fort, und sind die derzeit 36 Prozent für mich NUR eine plumpe unprofessionelle Lügerei... Da kann ich viel schreiben, war beim Bau, Projektierung und Betrib solch Elektroanlagen und Netzen mein ganzes Elektro-Profileben aktiv dabei, bin nicht sicher, das ich das schaffe, aber ich würde gern ein Artikel "Energiewende und die deutschen EE-Doktoren-Professoren" schreiben, die obere Fragen versuchen erklären, aber breiter auf Grund der physikalischen Gesetzen, Standards und Normen...

Aber jetzt reicht es.

Was will ich sagen? Ja, alles Mögliches, außer des EE-Papageien-Theaters: Hier der Link, was Onkel Achmet über PV-Stropreis in Saudi-Arabien schreibt, hier - was Tante Dunja zur Strompreisdifferenz in Australien gesagt hat... Was will ich machen? Eine Antwort auf die Frage finden: Warum die EE-Doktoren-Professoren über das alles Obere so geschlossen schweigen?! Icn bin sicher, dass das wissen und die EE-Doktoren-Professoren, und ich und das gehört auf den Tisch! Das sind wir den Lesern der FW schuldig...

Beste Grüße.

Gravatar: Hans Diehl

Egon Dirks sagt:
Werter Dr. Hans-Peter Krause,..
.was zu diesem Thema HIER schon geschrieben wurde, reicht das nicht aus?, muss man das alles in den Details noch kräftig durchkauen?, Sie haben von allen Seiten recht und Sie wissen doch genau, dass das Rechnungshof-Bla-bla ändert ABSOLUT nichts und wird schon Morgen vergessen und nächstes Jahr erscheint derselbe Schwachsinn erneut, mehr gesagt, bin sicher, dass das alles abgesprochen und geregelt ist und hat, wie auch die ganze "Energiewende"-Kritik, ein Ziel, das Volk auf Dauer für Deppen zu halten versuchen.


@ Egon Dirks.
Warum fürchten Sie diese Diskussion. Sie haben wohl Angst die EE Matrosen hier würden einiges, Daten und Fakten fundiert, bei Lichte betrachten.

Machen Sie sich mal die Mühe und betrachten Sie alles was Sie nun geschrieben haben vor dem folgenden Hintergrund.

Die Energiewende findet – zwar notgedrungen immer weniger – leider noch auf der Basis eines „Kalten Krieges“ zwischen zwei Systemen statt.

Und die maßgebenden Akteure kämpfen leider nicht auf der Seite der Energiewende.

Siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Externe_Mitarbeiter_in_deutschen_Bundesministerien
Einer breiteren Öffentlichkeit wurden Personalaustauschprogramme, und die Mitarbeit Externer in Bundesministerien, durch das Fernsehmagazin Monitor am 19. Oktober 2006 bekannt. Der Beitrag wurde anmoderiert mit den Worten: „Lobbyisten versuchen, die Politik zu beeinflussen, um ihrem Arbeitgeber Vorteile zu verschaffen. Dazu sprechen sie auch in Ministerien vor. Manche Lobbyisten haben das gar nicht mehr nötig – sie sind nämlich schon da. Ja, richtig, das ist neu: Lobbyisten haben in unseren Ministerien mittlerweile eigene Büros – Tür an Tür mit Regierungsbeamten und mit eigener Durchwahl, und schreiben an Gesetzen mit. Bezahlt werden sie von ihren Unternehmen. Leihbeamte – gut für die Wirtschaft, schlecht für Bürger. Zitat Ende.

Ein typisches Konstrukt dieser Berater ist die EEG Neuordnung die 2009 im Schnellverfahren ( Ermächtigungsgesetz ) durchgewunken wurde.
Siehe hier: https://www.iwr-institut.de/de/presse/presseinfos-energiewende/erneuerbare-energien-werden-subventioniert-staat-zahlt-keinen-cent
Zitat: Der steigende Anteil erneuerbarer Energien hat am Spot- und Terminmarkt zu immer niedrigeren Strom-Einkaufspreisen geführt. Grund ist ein von der Politik beschlossener Wechsel der EEG-Lieferung ab 2010 (Wälzungsmechanismus). Bis 2009 erhielten die Stadtwerke den EEG-Strom als sog. EEG-Stromband monatlich tatsächlich physisch geliefert, so dass die großen Vorlieferanten (RWE, E.ON, Vattenfall, EnBW, etc.) auch faktisch weniger an die Stadtwerke liefern konnten. Seit 2010 muss der EEG-Strom an der Börse verkauft werden und das hat weitreichende Folgen: RWE, E.ON & Co. beliefern Stadtwerke seit 2010 wieder weitgehend vollständig mit konventionellem Strom, der EEG-Strom an der Börse kommt zusätzlich auf den Markt und drückt auf die Preise. Weil die Börsen-Strompreise durch den Verkauf des EEG-Stroms teilweise auf Rekordtiefs sinken, profitieren zwar die Großabnehmer und die Industrie, gleichzeitig steigen die Differenzkosten zu den Vergütungspreisen und letztendlich steigt dadurch die EEG-Umlage Zitat Ende.


Eine Veränderung die sich wie ein roter Faden nachteilig durch die gesamte Energiewende zieht, und Vieles erklärt, was Sie kritisch angesprochen haben in Ihrem Beitrag.
Bis 2009 wurden die EE den Versorgern zwingend zugeteilt, und z.B. Kohlestrom musste angepasst werden. Bei zunehmenden EE musste  kontinuierlich immer weniger Kohlestrom „angepasst“ werden. Ganz im Sinne der Energiewende.
Ab 2010 können Kohlekraftwerke wieder unbeschadet drauf los produzieren, mit dem folgenden Ergebnis.
Siehe hier: https://www.iwr.de/news.php?id=26696
Münster – Die deutsche Stromwirtschaft hat im Jahr 2013 mit dem Export von Strom so viel verdient wie noch nie.
Und hier:
https://www.solarify.eu/2017/08/25/207-zu-viel-schmutziger-strom/
Wir verdrängen bei unseren Nachbarn deren Dreckschleudern, der Dreck bleibt bei uns, und wir müssen uns vorhalten lassen, dass wir trotz Energiewende die Klimaziele nicht erfüllen können.

Betrachten Sie all Ihre Kritikpunkte mal unter diesem Gesichtspunkt.. Sie können an diesen belegten Tatsachen z.B. erkennen, warum . Windräder nicht ans Netz können, wenn Kohlestrom seit 2010 wieder ungehindert vorfahrt hat.

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