Ukraine-Krieg: Die deutsche Rechte und das Richtige

Wo sind Patriotismus, Freiheitsliebe und christliche Ideale der deutschen Rechten angesichts des Ukraine-Krieges geblieben?

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Wer in diesen Tagen einen Vertreter der politischen Rechten Deutschlands aufs Glatteis führen will, hat es leicht. Er muss nur darauf verweisen, dass die Ukrainer in diesen Tagen aus Liebe zu ihrem Vaterland gegen die Invasionstruppen aus dem benachbarten Russland kämpfen; dass es sich bei den Ukrainern praktisch durchgehend um Christen handelt, die mit den pathologischen Ideologien Westeuropas so ziemlich gar nichts verbindet; dass die Ukrainer mit allem, was sie haben und im äußersten Fall mit ihrem Leben für ihre Freiheit eintreten.

Natürlich könnte man auch noch darauf verweisen, dass die Ukrainer für eine Wiederbelebung der soldatischen Tugenden sorgen; dass sie mit den anderen mitteleuropäischen Ländern, insbesondere Polen, eine Front gegen die Bürokraten der EU bilden werden; dass es sich bei den Flüchtlingen aus der Ukraine um Flüchtlinge handelt, wie die Deutschen es 1944/45 waren, die ebenfalls vor einer brutalisierten Russischen Armee ihre Heimat verließen. Und dass es die Russen waren, die Deutschland für 40 Jahre in zwei Hälften teilten und die östliche Hälfte im wesentlichen drangsalierten.

Man könnte schließlich auf die enge Verbindung von Kanzlerin Angela Merkel und Vladimir Putin verweisen und auf Putins Antinazi-Parolen gegen Kiew, die jedem deutschen Antifa-Aktivisten und einer Ministerin Faeser das Herz aufgehen lassen.

Kurz: Dem deutschen Rechten wird deutlich gemacht, dass, wenn er im Ukraine-Krieg auch nur neutral bleiben will, er auf einer Seite steht, mit der er ansonsten und aus den besten Gründen, nichts aber auch gar nicht zu tun haben will. Und dafür braucht es kein umstrittenes Massaker von Butscha. Es braucht allein den Kriegsverlauf seit dem 24. Februar 2022.

Doch in der deutschen Rechten hält sich eine tiefe und verstörende Zuneigung zum Moskowiter Despoten Vladimir Putin. Sie äußert sich in offener Sympathie für den ersten offenen Angriffskrieg in Europa seit fast 80 Jahren oder in verqueren Versuchen, den Angriffskrieg mit allerlei rhetorischen Tricks und Schlichen zu begründen und letztendlich zu rechtfertigen. Ich erspare mit die Nennung der Argumente, da sie allseits bekannt sind.

Ein links aufgestellter Ideologe wird über die Kapriolen der deutschen Rechten nur lachen. Er freut sich, dass der Rechte seine Ideale schneller verraten hat, als es sich die deutschen Linken in ihren besetzten Häusern und kuscheligen Cafés vorstellen konnten. Plötzlich sind sie es, die Linken, die für die Finanzierung der Bundeswehr plädieren und die deutsche Rechte schliddert durch ihren eigenen ideologischen Sumpf und knallt von Bande zu Bande.

Dabei hätte sie sich doch einfach nur hinstellen brauchen und rufen müssen: Sehr die Ukrainer. Sie kämpfen wie wir für ihre Freiheit. Sie verteidigen ihre Gotteshäuser gegen weltliche Macht und den schnöden Mammon der russischen Oligarchen. Sie treten für ihr Vaterland ein. Sie bringen ihre Frauen und Kinder in Sicherheit, statt sich in die sozialen Hängematten der deutschen Hilfsindustrie zu flüchten. Und mit Häme hätte man zur Rede von Kanzler Scholz Beifall geklatscht, als dieser der Bundeswehr 100 Milliarden Euro versprach, als hätte es die Zustimmung zu den Kriegskrediten 1914 niemals gegeben.

Aber Nein! Die deutsche Rechte entschied sich, das Falsche zu tun, als sie das Rechte hätte tun können. Statt voran zu gehen und das Europa der Vaterländer zu feiern, das sich in der Ukraine gegen den russischen Despoten Putin verteidigt und dabei auch das europäische Russland an seiner Seite weiß, verkroch sie sich zitternd hinter Floskeln von einer Neutralität und schürte, was sonst nur Salonpazifisten offen zeigen: Feigheit und Zaghaftigkeit.

Ein wesentlicher Teil der deutschen Rechten stellte sich in die Tradition des deutschen Gartenzwergs, platzierte sich hinter Putin oder fing an, sich um die Höhe der Gasrechnung Sorge zu machen. Materialismus wird plötzlich groß geschrieben. Der Horror Inflation wird beschworen. Und das alles habe seine Ursache im falschen Umgang mit Russland. Mit anderen Worten: Der deutsche Rechte fordert: Lass Moskau seinen Angriffskrieg führen, solange weiter Gas nach Deutschland gepumpt wird, ist alles Paletti.

Und selbst die, die nicht unbedingt mit Russland sympathisieren, weil ihnen die Historie Deutschlands noch so einigermaßen bekannt ist, liegen mit den Putinisten an einem Punkt auf einer Linie: In ihrem Hass auf die andere europäische Großmacht, die einen Kontinent für sich reklamiert: Die Vereinigten Staaten. Dem Sieger aus drei Weltkriegen gilt der besondere Hass.

Dafür werden den Russen alle Verbrechen verziehen. Dafür begibt sich die deutsche Rechte sogar in die Nähe der Linken. Und natürlich wird den USA alles Böse zugetraut. Dass die anglo-amerikanischen Geheimdienste in den vergangenen Monaten mit praktisch allen Voraussagen über die nächsten Schritte Putins richtig lagen, ist vergessen. Hauptsache, der Hass auf Amerika erhält weiteres Futter.

Und plötzlich wird deutlich: Teile der deutschen Rechte verbindet nur ein einziges Thema. Nicht die Vaterlandsliebe. Nicht die Liebe zur Freiheit. Auch nicht die Nähe zum Christentum. Es ist der gemeinsame Hass auf die Vereinigten Staaten, der sie in Teilen eint. Denn genau dafür stehen die USA: Für Vaterlandsliebe, Freiheit und christlichen Glauben.

Verglichen mit den üblichen Anfeindungen von staatlicher Seite ist dieser Widerspruch innerhalb der deutschen Rechten ein wirklicher Riss, der sie zerreißt. 

[Langfassung des Artikels]

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: eva

Werte Eva,
Kalter Krieg als Dritter Weltkrieg überzeugt Sie nicht? Nein!
Das ist Ihre Aussage oder These ohne jegliche Quellenangabe (Link oder Artikel), wo das so bestätigt wird (ist ein "Synonym" lt. G.W.Bushs oder "fiktiv" zu finden in Buch /Film.
Warum nicht?
Hatte ich schon geschrieben.
Aktuell wird vor dem "DRITTEN WELTKRIEG" gewarnt.

s. Artikel
Ehemaliger Merkel-Berater: Waffenlieferungen sind »Weg in den Dritten Weltkrieg«

Die beiden Militärexperten wissen sicher ganz genau, vor welchem Krieg sie warnen.

Weil keine Atombomben geworfen wurden?
Nein, ganz sicher nicht! (Merkwürdige Frage)
Ich denke, es gibt mittlerweile eine solch immense Aufrüstung und ein Ende eher nicht in Sicht, dass ein Dritter Weltkrieg allein schrecklich und verherrend genug wäre. Atombombe dazu wäre dann Atomkrieg und hätte sicher um ein Vielfaches schlimmere Auswirkung.
Es fällt schon schwer, dass in Worte zufassen. Hoffentlich finden Militärexperten Beachtung und Gehör!

Gravatar: Wolfgang Hebold

Werte Eva,

Kalter Krieg als Dritter Weltkrieg überzeugt Sie nicht? Warum nicht? Weil keine Atombomben geworfen wurden?

Die Bezeichnung ist bei angelsächsischen Historikern nicht ungewöhnlich und gut begründet. Nehmen Sie nur Korea. Der Norden greift mit russischen Waffen den Süden an bis die US-Navy in Inchon landet und den Krieg in den Norden trägt. Anschließend führen US-Airforce und russische Flugabwehr in Form von MIG-Jägern einen langen Luftkrieg über dem Norden mit teils schweren Verlusten unter den B-29 Verbänden. Da haben russische Piloten in russischen Flugzeugen gegen amerikanische Piloten in amerikanischen Flugzeugen gekämpft. Über Vietnam später das gleiche. Dann die Vielzahl von Untergrund-Kämpfen und Bürgerkriegen: Griechenland, Südafrika, Indonesien, Indien. Was ist mit Israel? Die Araber wurden, mit Ausnahme 1948, immer wieder von den Russen hochgerüstet, um den jüdischen Staat zu vernichten. Afghanistan? Die Russen marschieren ein und die USA versorgen die Taliban mit Waffen.

Summiert erreichen sämtliche Konflikte schnell Todeszahlen, die insgesamt nicht so weit unter denen der beiden Weltkriege liegt, allerdings über einen deutlich längeren Zeitraum.

Grüße,

Wolfgang Hebold

Gravatar: Nordmann

Herr Hebold sollte sich www.anderwelt.com von Peter Haisenko zum Thema Ukraine anschauen. Vielleicht hilft es ihm, die 8 Jahre Bürgerkrieg nach dem Maidan-Putsch zu verstehen und die ganze schäbige Geschichte darumherum.

Gravatar: eva

Werter Herr Hebold,
danke, dass Sie mir nochmals Ihre Sichtweise mitgeteilt haben und den Versuch einer Erläuterung dazu.
Das hat mich aber nicht überzeugt.

Kalter Krieg = Dritter Weltkrieg ist mir neu. Die Aussage habe ich so noch nie gehört, weder im zurückliegendem Geschichtsunterricht noch konnte ich das irgendwo nachlesen.

Der Kalte Krieg ging nach 1945 bis 1990 los. Er war eher eine Epoche, die geprägt war von Spannungen und Konflikten zwischen Ost und West, wobei die Sowjetunion und die USA das Sagen hatten.
Allerdings eine brenzlige Situation hätte beinahe zum
3. Weltkrieg geführt - 1962 die Kuba-Krise.

Das Ende des Kalten Krieges macht m. E. mehreres aus u. a. die friedliche Revolution der DDR-Bürger, Fall der Mauer 1989 und Politiker, die sich mit dafür einsetzten
1990 lösten sich die Sowjetunion und das Militärbündnis Warschauer-Pakt auf.
Frage ist: Warum gab es daraus resultierend eigentlich keine Auflösung der Nato?

USA als Sieger 1989, dass kann ich nicht nachvollziehen. Anfangs sahen sich die Ostblockstaaten sicher als Sieger. Im Nachhinein waren es wohl eher der Westen und vor allem die USA-Nato.

Gravatar: Wolfgang Hebold

Werte eva,

neben dem Ersten und Zweiten wird der Kalte Krieg als Weltkrieg gezählt. Der dauerte länger und hat kaum weniger Opfer gefordert. Und die USA haben ihn 1989 gewonnen.

Grüße,

Wolfgang Hebold

Gravatar: Wolfgang Hebold

Werter Catacuzene,

"Der Punkt ist der: Zwischen dem woken homo- transgender- FFklima Westen und dem heiligen Rußland gibt es keinen irgendwie gearteten dritten Weg."

Das ist sicher die entscheidende Frage, die Sie jedoch als Aussage hinstellen. Dabei liefern Polen, die baltischen Staaten und eben die Ukraine gerade ein Beispiel für eine Variante zwischen dekadent-tyrannischem Woke-Gender-Gedöns und Putins GULAG-Terror. In den USA gibt es eine beachtliche Rechte, die sich zum Beispiel auf Eric Voegelin berufen kann.

Grüße,

Wolfgang Hebold

Gravatar: Cantacuzene

Der Punkt ist der: Zwischen dem woken homo- transgender- FFklima Westen und dem heiligen Rußland gibt es keinen irgendwie gearteten dritten Weg. Europa und auch der Autor müssen sich einfach entscheiden! Entweder ist man für Russland oder für Merz, Scholz, Biden und Bärbock. Dazwischen gibt es schlicht nichts mehr.

"Dem echten Russen sind Europa und das Schicksal der ganzen großen arischen Rasse ebenso teuer wie Rußland selbst, wie das Schicksal seines eigenen Vaterlandes."

Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Gravatar: eva

...Die Vereinigten Staaten. Dem Sieger aus drei Weltkriegen...Wie bitte, wann soll der "Dritte" mit dem Sieger Vereinigte Staaten" denn gewesen sein?

Die Vereinigten Staaten waren weder im Ersten noch im Zweiten Weltkrieg der alleinige Sieger.

Zwei große Weltkriege gab es. Die waren schlimm genug und haben viel Leid verursacht.
Erster Weltkrieg (1914-1918) über 17 Mio. Tote
Zweiter Weltkrieg (1939-1945) über 60 Mio. Tote

Denn genau dafür stehen die USA: Für Vaterlandsliebe, Freiheit und christlichen Glauben.
Aber wohl nur im eigenen Land? Das Negatives wie Unfrieden stiften, Putschversuche bis hin zu Krieg führen, dafür müssen für USA andere Länder herhalten.

https://www.dw.com/de/irak-krieg-mit-allen-mitteln/a-1782096
https://www.bundesheer.at/pdf_pool/publikationen/09_iau_02_ofa.pdf
https://www.nzz.ch/international/jugoslawien-die-humanitaere-intervention-die-ein-krieg-war-ld.1468966
http://www.ag-friedensforschung.de/themen/NATO-Krieg/Welcome.html
https://www.humanistische-union.de/publikationen/vorgaenge/218/publikation/rueckkehr-zum-gerechten-krieg-1/

Gravatar: Tom aus Sachsen

Ich selbst bin dann wohl auch eher " rechts " aber warum zum Geier sollte ich jetzt in das Gegreine der deutschen Regierung und Medien einstimmen ? Die haben sich ja seit fast ewigen Zeiten allesamt gegen das eigene Volk verschworen und richten bewußt Schaden an wo es nur geht, besonders Kirche, Grüne und SPD. Das Land bis zur Unkenntlichkeit zerstört, Haß und Hetze verbreitet, ausländische Kriminelle verschont , ehrbare Bürger per Corona-Diktatur in den Ruin getrieben, Steuerzahlergelder in alle Welt verschwendet und GEZ - Zahlungsunwillige eingesperrt. Nicht zu vergessen - Wasserwerfer und Knüppel gegen Demonstranten , auch gegen Familien, ältere Bürger und Kinder. Wo liegt da der Unterschied zu Putin ? Wenn die deutsche Regierung finanziell und materiell in der Lage wäre, einen Angriffskrieg zur Durchsetzung ihrer Interessen durchzuführen dann hätte sie es auch gemacht. So aber muß man sich erstmal mit Zersetzung des eigenen Volkes und Hetze gegen Andersdenkene ( siehe Ungarn und Orban ) begnügen.

Und nun erwarten DIE auch noch Unterstützung und Solidarität ? Wenn DIE nicht aufgrund ihrer grenzenlosen Überheblichkeit nicht in´s Putin.Messer laufen dann bekommen wir DIE nie wieder los, jedenfalls nicht auf demokratische Art mit Wahlen denn auch die Wahlen werden je nach Lust und Laune manipuliert.

Gravatar: eva

Wo sind Patriotismus, Freiheitsliebe und christliche Ideale der deutschen Rechten angesichts des Ukraine-Krieges geblieben? Wer soll sich denn hier angesprochen fühlen und outen als "deutsche Rechte"?

Ich glaub, es gibt wichtigere Fragen z.B. immense Staatsverschuldung, aber fortlaufend Mio-. u. Mrd-Hilfen. Wie passt das zusammen? Warum wollen wir Unfrieden schüren durch immense Aufrüstung? Warum wird Hass, Hetze und Feindschaft gegen Russland, vor allem verwerflich gegen hier Lebende, angeheizt?
Warum interessiert also viele Deutsche nicht vorrangig ihr eigenes Land und das schon seit Jahren?
Erst hat sich die Gesellschaft wegen Corona ängstigen, einschränken und sogar spalten lassen. Nun gehts so weiter inbezug zur Ukraine.
Patriotismus, Freiheitsliebe und christliche Ideale sollten wir erst mal im eigenen Land betrachten, ob damit alles passt.

Gravatar: Hajo

Das hat doch mit links oder rechts nichts zu tun, hier geht es um Recht oder Unrecht und wer einen gewählten Präsidenten mit Hilfe der Amis wegputscht, die die Ukrainer aufgehetzt haben um sie mit falschen Versprechungen gegen die Russen zu mobilisieren, der ist doch der wahre Verursacher und ihnen geht es doch ausschließlich darum ihren Einflußbereich weiter in Richtung Osten auszubauen und das lassen sich die Russen nicht mehr gefallen und sind nun einmarschiert um den alten Zustand wieder herzustellen.

Genau in der Zeit haben sich doch US-Politker mit Anhang die Taschen in der Ukraine vollgestopft und das wollen sie auch nicht verlieren und so ist es nicht nur ein Kampf der geostrategischen Interessen, sondern es sind auch persönliche mit dabei vermischt und interessant, wie sich dann ganz Europa über die Nato als verlängerter Arm des US-Hegemons mit einspannen läßt. ohne darüber nachzudenken, daß sie dabei Richtung Osten alles verspielen, während andere die Gewinner sind und wir im Ernstfall die ersten sind die in den Himmel auffahren.

Diese Heuchelei und Hinterlistigkeit ist nur noch schwer zu ertragen, denn es wird sehr wohl erkannt, wer der Urheber des Ganzen ist und das ist für jeden Menschen mit politischem Sachverstand klar erkennbar und hat auch nichts mit Parteinahme zu tun, denn wäre es anders herum, würde es ebenfalls kritisiert werden, das ist aber nun mal nicht so und deshalb sind die krummen Hunde auf unserer Seite zu sehen und nicht in Moskau, die nur ihre Ruhe vor der Haustür wollen, wo der Nachbar schon bis vor die Haustür angebaut hat, daß kein Licht mehr herein kommt und das würde sich niemand auf der Welt gefallen lassen, wäre er in der gleichen Situation.

Man darf sich nur die Kriege der Amis ansehen, seit dem zweiten Weltkrieg, dann muß man nicht mehr viel dazu sagen, denn das ist keine friedliche Nation, die kommen, räumen ungefragt auf, bereichern sich dabei und das alles im Zeichen des Weltfriedens, der nur durch sie gestört wird, weit weniger von anderen Nationen.

Gravatar: Ulrich Müller

Für Herrn Hebold gibt es offenbar nur Schwarz und Weiss. Typisch eigentlich für Propaganda-Autoren. Jeder, der nicht seiner Meinung ist, wird vorsorglich gleich mal mit irgendwelchen finsteren "Rechten" in dieselbe Ecke gestellt. Alle natürlich laut Hebold voller "Hass". Was für ein armseliger, amateurhaft psychologisierender Artikel. Hier die tapferen, todesmutigen Ukrainer, angeführt von ihrem achillesähnlichen Führer Selenskyj. (Für den sich das Ganze übrigens lohnt, wie zu hören ist, soll er schon 500 Millionen Euros auf die Seite geschafft haben). Auf der anderen Seite der Herr der Finsternis, der Teufel persönlich, diesmal in Gestalt von Putin. Gähn, was für ein unausgewogenes, einseitiges und vorurteilbeladenes Weltbild!

Gravatar: Werner Hill

Wenn Herr Hebold mit diesem Beitrag viele kritische Kommentare provozieren wollte, ist ihm dies bestimmt gelungen.

Da ist einmal die Frage, ob es überhaupt noch zeitgemäß ist, von "Rechten" oder "Linken" zu reden.

In zunehmendem Maße muß man wohl zwischen jenen unterscheiden, die über die Medien denken lassen und den anderen, die noch selber denken und Politik kritisch hinterfragen. Nur bei letzteren ist auch noch jene Vaterlandsliebe anzutreffen, für die Herr Hebold die Ukrainer so sehr lobt.

Und es geht - egal von welcher Seite - nicht um Haß gegen die USA sondern um die (leider nicht von allen geteilte) Erkenntnis, daß unsere ganze einseitig orientierte Medienlandschaft von Schwab-Milliardären (incl. Biden) beherrscht wird, die eben vor allem von den hochgerüsteten USA aus operieren und bei der Vorbereitung des menschenverachtenden Great Reset schon sehr weit vorangekommen sind.

Wenn es "rechts" ist, die Verherrlichung Selenskyj's und die einseitige und kriegstreiberische Medienhetze gegen Putin abzulehnen und deutschen Interessen im Zweifel den Vorzug zu geben, gehöre ich auch zu dieser "Rechten".

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