»TREIBJAGD AUF FRISCHFLEISCH!« – Schikane und sexuelle Belästigung im EU-Parlament!

Während im EU-Parlament kurz vor den Europawahlen noch über Migration und Klimaschutz gerungen wurde, existiert hinter den Kulissen ein ganz anderes Problem: Machtmissbrauch, Mobbing, psychische Schikane, sexuelle Belästigung bis hin zu offener Gewalt.

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Und das im eigenen Haus! Nur (fast) niemand berichtet darüber! EU-Mitarbeiter beklagen sogar eine „Treibjagd auf Frischfleisch“  – Frauen warnen einander vor bestimmten Abgeordneten. Das EU-Parlament als perverses Tollhaus. Ein Thema, das wahrlich keiner so kurz nach der wichtigen Europa-Wahl gebrauchen kann! Hier die ganze, schockierende Wahrheit …

Sophie L. (Name geändert) ist jung, Anfang 20 und Praktikantin bei einer (nicht benannten) Fraktion im EU-Parlament in Brüssel. Dort wird sie Mitte 2023 auf einer Party mit Abgeordneten, Assistenten und Beratern Opfer eines später aktenkundigen Falles von sexueller Nötigung.

Der mutmaßliche Täter: Der Assistent eines deutschen Abgeordneten, der sie nach der Party auch an den intimsten Stellen begrabscht und zudem versucht, ihr unter das T-Shirt zu fassen …

Sophie L. ist ein Beispiel von vielen anderen sexuellen Übergriffen und anderweitigen Grenzüberschreitungen im EU-Parlament und anderen EU-Institutionen. Und der Täter einer von vielen enthemmten Abgeordneten auf Anmachtour.

Obwohl es im „Hohen Haus“ für alles eine Statistik zu geben scheint – für diese Verstöße und Verbrechen gibt es keine!

Dabei fallen hinter vorgehaltener Hand immer wieder dieselben, teilweise prominenten Namen.

Assistentinnen, Beobachter und Arbeitnehmervertreter sprechen längst von einer Kultur aus Mobbing, sexuellen Übergriffen, Machtmissbrauch.

Und von Straflosigkeit der Täter, überwiegend Politiker.

Im März 2024 veröffentlichte die Initiative MeToo EP  eine Umfrage, an der mehr als 1.100 Beschäftigte teilnahmen.

Zwei Drittel davon waren weiblich.

Die erschreckenden Ergebnisse: 50 Prozent erlebten Mobbing, zirka 15 Prozent sexuelle Belästigung, knapp 7 Prozent sogar körperliche Gewalt.

Tatort: Ihr Arbeitsplatz im EU-Parlament – ausgerechnet an dem Ort, an dem für ganz Europa Gesetze gemacht werden, die eigentlich alle Bürger vor Übergriffen am Arbeitsplatz und vor sexueller Gewalt schützen sollen …

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Das EU-Parlament als perverses Tollhaus. Ein Thema, das wahrlich keiner so kurz nach der wichtigen Europa-Wahl gebrauchen kann!“ ...

Am Beispiel des vereinten(?) Deutschland, wo sich Ossis bei der Wessis für ihre Hilfe nach der „Wende“(?) bedanken sollen?

Danke(?): „Wir hätten das schon viel früher sagen sollen“! „Man vergibt sich nichts dabei und es ist gar nicht so schwer ... wenn man nur wüsste: Wofür?

Etwa für den entwürdigenden "Beitritt" zu einem "notdürftigen" Grundgesetz, das für diesen Fall eigentlich eine neue, gemeinsame Verfassung vorsah?
Dafür, dass bis dahin ein Teil Deutschlands den gemeinsam begonnenen Krieg allein ausbaden durfte? Oder etwa dafür, dass der Westen diesem Zustand am Ende mit Milliardenkrediten noch sinnlos lange und künstlich am Leben hielt, bevor er sich, was übrig war, einverleibte?“ ...
https://www.stern.de/politik/deutschland/schnauze-wessi/schnauze-wessi--danke--nein-danke--3526684.html

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