Schurkenstücke

Die erfolgreiche Falle auf Ibiza – Gelingen solche schmutzigen Coups immer nur dem politisch linken Lager? – Doch zu dergleichen bereit war auch ein Mann wie Strache aus dem rechten Lager – Allerdings ging diese Intrige von Rechts gründlich schief – Außerdem, zur Falle gehören immer zwei: einer, der sie stellt, und einer, der in sie hineintappt – Aus der Giftküche der Geheimdienste – Auf Spurensuche mit einer Arbeitshypothese

Veröffentlicht:
von

Einerseits, wieder eine erfolgreiche Falle: Strache zurückgetreten, österreichische Koalition im Eimer, Kanzler Kurz kündigt fürs Parlament eine Neuwahl an. Erster Gedanke: Warum gelingen solche schmutzigen Coups gegen „Rechts“ immer nur dem linken politischem Lager und nie dem rechten gegen das linke? Sind die dort einfallsreicher? Sind sie im Umgang mit politisch Andersdenkenden hemmungsloser? Haben sie mehr militante Energie? Setzen sie sich über Rechtswidriges leichter hinweg? Oder täuscht dieser Eindruck? Wie dem auch sei: Es kommt der Eindruck auf, um seine Gegner auszuschalten und seine politischen Ziele zu erreichen, scheint das linke Lager dergleichen Schurkenstücke nötig zu haben - als ob es das auf anständige Weise nicht zu  schaffen vermöchte.

Andererseits, zweiter Gedanke: Unanständiger, schmutziger Umgang mit politischen Gegnern ist offensichtlich wohl doch nicht auf die „Linken“ beschränkt, denn zu einem Schurkenstück zeigte sich doch auch der „Rechte“ Strache bereit: Zuschanzen von Staatsaufträgen zu überhöhten Preisen, Kungeln um die Über­nah­me der Kro­nen-Zei­tung, um deren kritische Redaktion loszuwerden, und eine Ver­schleie­rungs­kon­struk­ti­on für Par­tei­spen­den. Allerdings ging die Intrige von rechts gründlich schief, weil das Ibiza-Geplauder nur dazu diente, Strache bloßzustellen, seiner Partei und der österreichischen Regierungskoalition zu schaden sowie deren Chancen bei der Wahl für das EU-Parlament zu verringern.  Bitte hier weiterlesen

Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Abonnieren Sie jetzt hier unseren Newsletter: Newsletter

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Hartwig

@ Hajo 23.05.2019 - 14:05

Es ist nocht nicht erwiesen und schon gar nicht bewiesen, Strache hätte irgendeinen Unsinn verzapft.

Wahr ist lediglich, dass einige Menschen den Stil von Strache nicht mögen. Das ist etwas völlig anderes.

Ich mag ihn.

Rechtschaffene Menschen warten geduldig bis zum Urteil des Richters. Es gilt immer noch die Unschuldsvermutung für Strache. So schwer zu verstehen?

Die Methoden der STASI wurden nicht von der STASI erfunden. Alles altbekannte kriminelle Methoden Menschen zu diffamieren.

Gravatar: Hartwig

@ germanix 22.05.2019 - 00:01

Doch, das bemerken schon viele.

Enttäuschend ist, wieviele Menschen sich die dreiste Lüge der linken Linken gefallen lassen, sie dürften ungestraft lügen und hätten, obwohl (schon immer!!) dümmer als Stroh, die Deutungshoheit für und über alles.

Das hochkriminelle Presseimperium der SPD, der linken Linken, wird dieses Land vollkommen ruinieren, sofern es nicht zerschlagen wird. Langsames Gift wirkt langsam aber es wirkt.

Vor allem wird das Land nach und im Namen der atheistisch-wissenschaftlichen Kriterien auseinander genommen und in die Armut getrieben.

Es gibt auch hier viele Narren, die den Kommunismus immer noch für eine "Wissenschaft" halten. Nichts könnte falscher sein.

Der neueste Betrug der grünen Kommunisten hat mit dem Windatlas in Baden-Württemberg zu tun. Schon gehört und informiert? Die gravierenden Implikationen sind enorm.

Spötter sagen, man will jetzt sogar dem Wind Befehle erteilen. Der Wind weht dort kaum, aber er soll jetzt richtig die Arbeit aufnehmen, der Sklave Wind.

Und im Bundesland Hessen planen die gleichen Öko-Intriganten auch einen Anschlag auf den deutschen Wald, hoch im Norden.

Die Deutschen sollen mal lernen, was es heißt, mit Betrügern Geschäfte zu machen.

Der Deutsche gilt als Finanzanalphabet. Man mag das nicht für möglich halten. Und wer da nichts versteht, der kapiert auch nich viel von erfolgreicher Wirtschaft.

So wie man sät, so wird man ernten. Das ist sehr gerecht.

Gravatar: Sam Lowry

Mit genügend krimineller Energie, Geld UND den entsprechenden Medien im Background kann man JEDEN zu Fall bringen.
Warum stehen sich denn Merkel, Springer und Burda so nah?

Hätte man bei denen mal eine Kamera und ein Mikrofon im Hinterraum, dann käme exakt dasgleiche bei raus.

Genauso bei den Bilderberger-Treffen, Atlantik-Brücke pp.

Gravatar: Hajo

Wer selbst aus freien Stücken in dieser Position Mist verzapft, kann sich nur bedingt aus dieser mißlichen Situation herausreden, denn niemand hat ihn dort gewaltsam hingeschleppt und wenn er dennoch darauf hereingefallen ist, hat das etwas mit der eigenen Unvernunft zu tun oder war ein übersteigertes Ego und beides sind schlechte Ratgeber und was die Gegenseite angestellt hat ist auch verwerflich, aber über Dummheit zu stolpern ist mehr als peinlich, das andere ist kriminell.

Gravatar: harald44

In den vergangenen Tagen ging mir durch den Kopf, ob nicht ein anderes Wahlverfahren besser sein könnte als das jetzige. Das jetzige wählt im Grunde genommen durch Ankreuzen eine Partei, und wenn diese dann mit anderen die Machtverhältnisse ausgekungelt hat, dann können diese machen, was sie wollen. Mit dem Scheinargument an den Wähler gewandt: "Ihr habt uns ja gewählt!"
Sollte man nicht besser als Personen oder Parteien Dinge (Sachverhalte, Pläne, usw.) ankreuzen können, die einem wichtig sind? Also um nur einige Beispiele zu nennen:
- Bevorzugter Schienennetzausbau.
- Abschalten der Kernkraftwerke.
- Grenze wieder wie früher durch einen Grenzschutz schützen.
- Grundrente für Alle.
- Abschaffen der Fernseh- und Rundfunkgebühr.
Usw., usf.
Das könnten z. B. dann fünf Punkte sein aus einer größeren Auswahl, die die meiste Zustimmung erhalten haben, und diese müßten dann mit Vorrang ausgeführt werden.
Also weg von Parteien und Personen, hin zu Sachfragen! Und diejenigen davon, die dem Volk am wichtigsten sind, werden hernach durchgeführt.

Gravatar: kassandro

Wer auch immer Strache diese üble Falle gestellt hat, er hat ihn damit als ebenso dummen wie charkterlosen Menschen entlarvt. Schon die ganze Szenerie des Videos ist alles andere als bürgerlich konservativ. Es ist gut, dass seine Karriere zu Ende ist. Ungewollt haben die Video-Macher der konservativen Sache damit wahrscheinlich sogar einen guten Dienst erwiesen.

Gravatar: Westphale

Ich halte mich an das Bismarck Zitat "Niemals wird soviel gelogen wie vor Wahlen, während des Krieges und nach der Jagd"

Gravatar: Sting

Kratzen wir an der Fassade unserer tollen Demokratie, so kommt vielfach etwas ganz anderes zum Vorschein.

Auch in der heutigen Demokratie wird das Leben der Menschen weitgehend von außen durch Gesetze reglementiert, die von einer privilegierten Politiker-Kaste beschlossen werden, nur dass diese ihre Stellung nicht der Geburt, sondern den Wahlen des Volkes verdankt.

Mit der Wahl aber, die stets als großes demokratisches Ritual gefeiert wird, beschränkt sich die Mitwirkung des Bürgers an der politischen Willensbildung darauf, seine Stimme im doppelten Wortsinn abzugeben und anschließend ohnmächtig zu verfolgen, was die Parteien und Politiker daraus machen.

Gravatar: Axel Gojowy

Wahlkämpfe kosten nun mal Geld. Alle Parteien versuchen's halt - mehr oder weniger sittsam. Wer erinnert sich noch an Graf Lambsdorf, Möllemann, Friedrichs, an Schäubles "Aktenkoffer", Helmuts Ehrenwort usw.
Vielleicht sollten Ischiasgeplagte Politiker nicht in der ersten Reihe stehen, dann haben es die "Fallensteller" etwas schwerer

Gravatar: H. Meier

Eine konservative, nationale Regierung, die der Islamisierung und der Flutung Europas mit Migranten nicht zu Willen war, wurde beseitigt.
Einer Regierung die der Ausbeutung der Bevölkerung durch Steuererhöhung und dem Entzug von Freiheitsrechten a la Merkel, Weber & Co das demokratische Gegenbeispiel lieferte, wurde mit Heimtücke der Boden entzogen.
Es wurde ein Exempel in Auftrag gegeben, um Funktionärs-Macht zu demonstrieren, wie man mit politischen Gegnern und der Bevölkerung verfährt, die man als herrschende Elite hasst.

Gravatar: germanix

Zitat: "...wohl doch nicht auf die „Linken“ beschränkt, denn zu einem Schurkenstück zeigte sich doch auch der „Rechte“ Strache bereit: Zuschanzen von Staatsaufträgen zu überhöhten Preisen, Kungeln um die Über­nah­me der Kro­nen-Zei­tung, um deren kritische Redaktion loszuwerden, und eine Ver­schleie­rungs­kon­struk­ti­on für Par­tei­spen­den.

@ Dr. Klaus Peter Krause

Das was Strache tun wollte - Beispielsweise "kritische Redaktionen loszuwerden", also Journalisten austauschen, das machen die Polit-Eliten und die Mainstream-Medien schon flächendeckend seit Jahrzehnten! Das allerdings ist dann das Ober-Schurkenstück...und keiner merkt es...!

Schreiben Sie einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang