Sascha Lobo oder: Die Impf-Horde präsentiert ihren Zynismus

Eine Kolumne zeigt, wo Pandemie und geschürte Angst wirklich enden. Wir kehren zurück in die Zeit der Hexenverfolgung. Und in die Zeit von Sadisten.

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Im Grund enthält die Kolumne von Sascha Lobo inhaltlich nichts wirklich Neues. Und im Grund verdient eine Kolumne auch keinen Kommentar. Kommentiert werden Meinungen besser durch die Leser vor Ort. Aber diese Kolumne hat es in sich, denn sie schlägt einen völlig anderen Ton an; einen Ton, den es in der Pandemie bisher so noch nicht gab.

Seit weit über einem Jahr werden die Grundrechte der Bürger von Politikern und Wissenschaftlern, die sich dem Staat verschrieben haben, mit Füßen getreten. Systematisch wird das Recht auf freie Meinung durch Dauerpropaganda unterminiert und mit Hilfe der Nutzungsrechte diverser Konzerne anschließend beseitigt. Systematisch wird das Recht auf Bewegungsfreiheit durch die Behörden beschnitten und die Beschränkung mit Hilfe der Polizei durchgesetzt. Systematisch wird großen Teilen der Bevölkerung das Recht auf die Ausübung ihres Berufes genommen. Und alles mit dem Hinweis auf ein anderes Grundrecht: Die körperliche Unversehrtheit des einzelnen Bürgers.

Doch nun wird mit der Impfkampagne auch dieses Grundrecht beseitigt. Noch nicht ganz. Denn noch existiert keine Impflicht. Aber wer 12-Jährige zur Impfung drängt und vor der Impfung gesunder Kinder nicht zurückschreckt, wird auf kurz oder lang den Bürger auch zur Einnahme dirverser Vakzine verpflichten – egal, wie gründlich getestet worden ist oder auch nicht.

Das ist alles nichts Neues. Auch Sascha Lobo weist darauf hin. Und dass er die üblichen Floskeln vom »wissenschaftlichen Konsens« auftischt, ist mit seiner intellektuellen Dürftigkeit leicht erklärt. Wenn man Wiki vertrauen darf, hat er Vorlesungen über Publizistik und Biotechnologie gehört und ein Studium der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste Berlin abgeschlossen. Völkerrechtler ist er offenbar nicht.

Aber er hat eine Eigenschaft, die sich gerne mit Dummheit paart und die führt zu seiner Kolumne: Sein Zynismus.

Während Regierungsvertreter und regimetreue Medien die Auflösung der Grundrechte dem Bürger weiterhin als im Rahmen der Grundrechte bleibend versuchen schmackhaft zu machen, ergreift Lobo einen völlig anderen Ton. Er stellt sich gegen das, wie er es nennt, »Absingen pathetischer Freiheitslieder und Freiwilligkeitshymnen« und fordert Klartext zu reden. Man sollte aufhören, »so zu tun, als hätten Ungeimpfte keine Nachteile zu befürchten. Denn sie werden Nachteile haben.« Um zu ergänzen: »Allerdings kann ich nicht sagen, dass ich mit übergroßem Furor dagegen kämpfen möchte.«

Unmissverständlich spricht er aus, was wahrscheinlich viele Politiker und Virologen längst denken: Die kalte Impfpflicht wird kommen. »Sie« – diese kalte Impfpflicht – »wird in jedem Fall ein so interessantes wie vielsagendes Beispiel für eine harte Form der angewandten Mehrheitsherrschaft: Wir verlangen von dir, dass du dir etwas spritzt, damit wir nicht zu Schaden kommen.« Ich will den Satz gar nicht erst ergänzen zu: »dass du dir was spritzt, damit wir nicht zu Schaden kommst«, sondern du. Ich will auch nicht darauf verweisen, dass das Grundgesetz 1949 genau diese Art von Mehrheitsherrschaft nach der Nazi-Mehrheitsherrschaft begrenzen sollte.

Ich will nur eines betonen: Dass hier einer den Standpunkt der zynischen Machthaber übernimmt. Es ist also auch kein Wunder, dass Lobo »Ausgrenzung« für ein »hartes, aber sinnvolles gesellschaftliches Instrument« hält. Und wie gesagt: Merkel und Genossen sehen das mit Sicherheit ähnlich. Aber sie sagen es nicht.

Aber genau das macht den Unterschied aus, den Lobo nicht sieht. Der Schlächter, der hereinkommt und den Schafen das Messer nicht zeigt, ist nicht nur nicht schlechter, als der Schlächter, der sich mit seinem Messer gnadenlos nähert – er ist dem Schlächter sehr ähnlich, der den Moment genießt und auskosten möchte, wenn die Schafe das Messer zu sehen bekommen.

Die Lust des Machthabers an seiner Macht wurde vielfach beschrieben. Sie auszutoben war immer das Zeichen für den Übergang in die letzte Stufe totalitärer Herrschaft: In das System von Sadisten. Denn zuvor steht noch immer die ungestörte Ausübung und Aufrechterhaltung der Macht im Vordergrund. Die Opfer werden bis zum letzten Moment über die wahren Absichten des Mörders getäuscht, damit sie sich nicht – sei es aus reiner Verzweiflung, sei es aus der Erkenntnis, doch eine Mehrheit zu sein – der Mörder gewaltsam erwehren. Ruhe bewahren ist die erste Pflicht auf der Rampe.

Rücksichtslose Offenheit bei der Machtausübung beschreibt diesen neuen Zustand, den Sascha Lobo als »ehrlich« anpreist. Es werden Gesetze erlassen, die man vorher nur vorsichtig andeuten ließ. Wer sich anschließend immer noch weigert, dem werden die Kinder entrissen. Zuletzt wird er erschlagen oder sie als mit anderen Hexen verschworene Hexe verbrannt – nicht ohne zuvor die Folterinstrumente offen präsentiert zu bekommen, um die Angst der Opfer so recht zu genießen. Mehrheitsherrschaft nennt man das. Mehrheitsherrschaft, die auf Ausgrenzung baut. Impf-Horde ist heute das passende Wort.

Klar, dass die Täter ihre Offenheit als »ehrlich« verkaufen. Irgendwas was Gutes muss sie ja haben, die Freude an der Ausübung eigener Macht. Doch genau das ist sie nicht: Ehrlich. Der Sadist hat keine Ehre. Er kennt nur die Lust am Quälen deren, die sich die Mehrheit zum wehrlosen Opfer ausgewählt hat. Denn auch das muss sein: Die Mehrheit, die sich ohne eigenes Risiko an den Wenigen, die sich ihr nicht unterwerfen, vergreift.

In dieser Lust an der Mehrheitsherrschaft wird der tiefere aber immer schon sichtbare Sinn des typischen Punker-Outfits wie Sicherheitsnadeln, Stachelhalsband, Irokesenhaarschnitt und des Krachs, der als Musik verkauft worden ist, endlich deutlich: Er verweist auf den latenten Drang, andere quälen zu wollen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Andy Malinski

Na toll, dann ist es ja bis zu "Ungeimpfte in's Ghetto", danach "in's Lager" und bis zur Endlösung ja nicht mehr allzu weit ... und das von einem, der hinter jedem Busch das 4. Reich ante portas sieht!

Gravatar: Jürgen kurt wenzel

Mein Gott was für in perverses Pack verbirgt sich hinter dem vom Wohlstand verdorbenen Westlinken , die Lenin nur als blauäugige und nützliche Idioten definierte !!Was für in Zynimus und Verfall jeglichler Menschlichkeit !!! Warhaftig erkennbar an der,, Frisur " ! Ein unfömiger Schädel mit der Klinge , dem Schwert !!!!! Gänsehaut überzieht meinen geschundener !! Tränen und ohnmächtige Wut !!!!!!!

Gravatar: Werner Hill

Die "kalte Impfpflicht" dient m.E. weniger der Befriedigung von Sadisten sondern ist ein wichtiger Mosaikstein in einem teuflischen Plan, die Menschheit zu dezimieren bzw. zu versklaven.

"Damals" (wollt ihr den totalen Krieg?) wie heute (wollt ihr die totale Impfpflicht?) ist ein großer Teil der Menschen dank raffinierter Propaganda immer noch so leicht manipulierbar, daß sie bereit sind, ihren eigenen Untergang zu bejubeln.

Daß die Impfung die DNA verändert, Nanopartikel mit unbekannten Auswirkungen einschleust und - wie von totgeschwiegenen Experten befürchtet - die natürlichen Abwehrkräfte schwächt, wird verdrängt. Vielleicht (!) hat man ja bei Corona-Erkrankungen einen milderen Verlauf
und - vor allem - man erhält einen Impfausweis.

Die erfolgreich Gehirngewaschenen wird auch die "rücksichtlose Offenheit der Täter" nicht mehr stutzig machen ..

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