Rosstäuscher am Ende: Die SPD

Es sage hinterher keiner, er habe nicht gewusst, was kommt. Denn eines kann man den Sozialdemokraten heute nicht vorwerfen: Sie wären unehrlich geblieben. Nein, die SPD steht immer mehr zu einer Politik links der Mitte. Sie zeigt sich als Partei des Sozialismus - also von Enteignung, Revolte und Lagersystem.

Veröffentlicht:
von

Diese Haltung hat die SPD über Jahre erfolgreich kaschiert. Koalitionen mit Kommunisten wurden als notgedrungen bezeichnet; im Bund blieb man an der Seite des christdemokratischen Kanzlers. So wusste man nie genau, wo die SPD wirklich steht. Mal bei den Kommunisten - mal bei den Christdemokraten. Doch in Bremen sind die Sozialdemokraten kurz vor den Landtagswahlen einen entscheidenden Schritt weiter gegangen. Die SPD schließt eine Zusammenarbeit mit den Christdemokraten grundsätzlich aus und plädiert für eine Koalition mit Grünen und Kommunisten. Mit anderen Worten: die SPD steht den Kommunisten näher als den Christdemokraten. Daran ändert auch die bekannte Tatsache nichts, dass die Halbwertzeit sozialdemokratischer Koalitionsaussagen nicht sonderlich groß ist.

Diese Haltung mag schierer Verzweiflung entspringen. Denn im Bund und in mehreren Ländern torkelt die SPD in die Einstelligkeit. Und wenn sie es schon unter den Wählern kaum mehr über die 15%-Marke schafft, dann muss sie sich diesen Anteil als Teil einer Volksfront hochrechnen. In Bremen sieht das Kalkül dann eben so aus: 24% bei der Wahl sind knapp unter 50% in einer Volksfront. Da kann man den Bürgermeisterposten erhalten und man kann auch so manches aus Kevin Kühnerts kühnen Träumen umsetzen. Und schließlich ist man da, wo man hingehört: In der links-kommunistischen Ecke.

Aber jenseits von Verzweiflung und Rettungsversuchen werden die Sozen im Niedergang endlich ehrlich. Sie fühlen sich erst so richtig wohl im Dunstkreis der Anhänger einer Mörderideologie. Denn nichts anderes sind die Phantasien von Enteignung und neuen Wegen zum Kommunismus, wie sie unter Linken grassieren: Sie sind die Blaupause für eine neue Welle von Gewalt und Terror, wie sie die Geschichte vielfach dokumentiert. Kommunismus und Massenmord sind nicht zu trennen. Und wer das eine will, will auch das andere tun. Oder glaubt wirklich jemand noch an das Märchen von den fehlgeleiteten Idealisten? - Kevin Kühnerts Enteignungsphantasien wurden in der Öffentlichkeit als Irrtum von einem bezeichnet, der den realen Sozialismus nicht kenne. - Was für ein Unsinn! Kühnert weiß sehr genau, was Sozialismus bedeutet. So wie vor ihm die Schlächter auf den Killing Fields der Geschichte des Kommunismus. Sie wussten genau, was sie taten und es machte diesen Aktivisten des Todes jeden Tag neuerlich Spaß, den politischen Gegner auszumerzen. Ein Blick in die Gesichter linksradikaler Gewalttäter bestätigt das wieder und wieder. Wer das nicht erkennt und meint, der mörderische Charakter des Sozialismus wäre ein Irrtum, ist ein Opfer einer subtilen Rosstäuscherei über den wahren Charakter linker Ideologien und Ideologen.

Ein Rosstäuscher ist ein Betrüger. Er handelt mit kranken Pferden und täuscht deren guten gesundheitlichen Zustand lediglich vor. Und die Sozialdemokraten mögen zwar ehrlich sein, wenn sie sich zu einer Koalition mit Kommunisten bekennen - aber wenn es um die Beurteilung sozialistischer und kommunistischer Ideen geht, sind sie politische Rosstäuscher reinsten Wassers. Sie täuschen darüber hinweg, dass Sozialismus und Kommunismus blutrünstige Ideologien sind und immer bleiben werden.

Es gab Zeiten, da haben zumindest einige Sozialdemokraten den mörderischen, kranken Charakter linker Ideologien zumindest geahnt. Doch heute kehrt die SPD zur Linken zurück; deshalb arbeitet sie lieber mit Kommunisten als mit Bürgern zusammen. Heute, da die kommunistischen Massenmorde aus der Erinnerung der deutschen Öffentlichkeit dank linker Medienmacht erfolgreich verdrängt worden sind - erfolgreicher als jeder Holocaustleugner es sich je vorstellen kann -, heute kann die SPD sagen: Wir sind wieder da, wo wir vor 100 Jahren schon waren. Wir marschieren Seit an Seit mit Grünen und Kommunisten in den Sozialismus. Was die Sozialdemokraten dabei vergessen ist die Geschichte. Denn wehe wenn Grüne und Kommunisten die SPD nicht mehr brauchen.

Aber genaugenommen brauchen die Wähler die SPD schon jetzt nicht mehr wirklich. Die wählen entweder gleich kommunistisch - oder sie machen ihr Kreuz in der Mitte, weit weg von den Sozialdemokraten. Irgendwann fliegt die SPD dann zum ersten Mal aus einem Landtag. Und der Spuk dieser notorischen roten Rosstäuscher findet in Bälde sein Ende.

Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Abonnieren Sie jetzt hier unseren Newsletter: Newsletter

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Hajo

Das ist nicht nur Roßtäuscherei sondern wie immer die große Umverteilung ohne zu berücksichtigen, daß die Steuern von irgend jemand erwirtschaftet werden und sie sehen immer nur auf den Kontostand, nicht aber auf den Zustand der einzelnen Bevölkerungsgruppen und dieses Prinzip hat bei ihnen Tradition, denn damit will man sich Stimmen und Ruhe im Land erkaufen, wer es bezahlt ist eine andere Sache, sie selbst sicherlich nicht und deshalb ist ihre Weltanschauung auf Sand gebaut und andere Systeme ähnlicher Art sind ja daran gescheitert und sie können nur von Glück reden, daß die Leute mit ordentlichem Einkommen und Pflichtbewußtsein diesen unseeligen Zustand noch tolerieren, wobei sich bereits ein Bewußtseinswandel vollzogen hat, denn sonst würden sie nicht so abschmieren, aber die Roten allein sind nicht das Problem, die Schwarzen und Grünen ticken ähnlich und erst wenn diese es nicht mehr schaffen Mehrheiten zu bilden, können wir von einem Umschwung ausgehen, wenn nicht vorher schon alles zusammen kracht.

Gravatar: Wilhelm

Das Christentum und Massenmord sind nicht weniger schwer zu trennen. Jede Ideologie hat einen Hang zum fanatischen.

Gravatar: Lutz Schnelle

In die Scheiße reiten können wir uns selber. Dafür brauchen wir keine pädagogische Anleitung.

Wer sich die Wahlplakate anschaut, wird feststellen, daß nur die Gosse drauf herum schmiert. Die AfD-Seite hat auf der Straße keine Lobby. Und wenn, dann ist die dumpf und unkreativ. Sie postuliert nur das No go.

Kreativ hieße auch: Jetzt seid ihr mal die Nazis!

Wem die Straße gehört, dem gehört die Stadt. Die AfD würde auch von den Rechten gewählt werden, wenn sie sich mit einfachen Parolen an die bürgerliche Mitte gewendet hätte, statt nur das hochzuhalten, was die anderen wegwerfen. Sie hätte den Umweltschutz unter ihre Kontrolle kriegen können und den Euroa als neoliberal kritisieren, wenn sie sich geöffnet hätte, so daß auf Umweltparaden auch AfD-Plakate hochgehalten würden.
In der Mitte werden die Stimmen geholt. Und mit der AfD geht niemand hausieren.

Die Rechten hätten gar keine andere Möglichkeit zu wählen gehabt. Und die AfD hätte in der Mitte schön wildern können.
Statt dessen bildet sie in Brüssel einen Block mit den Rechtsparteien, was schon zeigt, daß da eine Angst herrscht vor eigenständigem Denken.
Und nun geht Strache baden. Vor der Wahl, wann sonst. Die AfD muß wieder auftreten als Verteidiger des Rechtspopulismus und Schadensregulierer.

Nigeria explodiert. Die Afrikaner hier sind nur ein laues Lüftchen gewesen. In 20 Jahren werden nur in Nigeria so viele Menschen leben wie in ganz Europa: Prost Mahlzeit!

Na ja, in der Bibel steht ja auch: sie beißen sich lieber die Zungen ab sich zu bekehren.

Gravatar: Pierre Sens

@germanix

Vielen Dank für die anerkennenden Worte.

Das erfreut mein Herz.

Gravatar: germanix

@ Pierre Sens 23.05.2019 - 07:14

Ihren Wahlaufruf in Gottes Ohr!

Damit stelle ich mich an Ihre Seite und halte das Megaphon!

Ihr Buch:

"Illusion und Paradoxon: philosophische Gedankenspielereien" kennen ich - hat mir sehr gut gefallen - DANKE DANKE!

Gravatar: Pierre Sens

Wahlaufruf!

Mit meinem guten und untadeligen Namen als Schriftsteller, Kinderbuchautor, Philosoph und Künstler möchte ich Sie bitten am Sonntag wählen zu gehen, Ihre Stimme aber nicht mehr den Altparteien zu geben, sondern eine Alternative zu wählen.

Wer ist für den schlechten Zustand in der Welt (und speziell in Deutschland) schuldig (politisch, ökonomisch, ökologisch, sozial, ethisch und moralisch)?

Es sind die, die die Politik in den letzten Jahren und Jahrzehnten gestaltet und geprägt haben.

Für unser Land sind da zuerst zu nennen: CDU/CSU, SPD, Grüne, FDP und Linke.

Die Welt hätte eine bessere sein können, mit anderen Politikern und Parteien.

Sie alle haben mit ihrer Regierungsarbeit versagt und sind objektiv nicht mehr wählbar.

Geben wir daher den neuen Alternativen eine Chance.

Für eine bessere Zukunft!

Pierre Sens

Gravatar: a

Nehmen Sie es gelassen. Nach Thüringen und Berlin kommt nun auch in Bremen RRG. Beide Länder sind bis jetzt aber noch nicht untergegangen. Der Vorteil nach einer RRG Regierungsperiode: es ist dann soviel zu reparieren, daß die Auftragsbücher der Betriebe, besonders der Hanswersbetriebe, wiede voll sind!

Gravatar: karlheinz gampe

@ germanix

Die SPD hat sogar ihre eigenen Genossen gemordet - die Noske ! Selbst ihre linken Ikonen Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg wurden nicht verschont ! Der rote SPD Kuckuck Gabriel hat schon den richtigen Namen seiner Partei gerufen. Pack ! Auch eine rote CDU IM Stasi Merkel hat sich einem roten Mörder- Staat angedient, der nicht nur an der Mauer Menschen ermordete ! Diese mörderischen Roten, die wählen doch wohl nur Idioten ?

Gravatar: germanix

Zitat: "Kommunismus und Massenmord sind nicht zu trennen".

Chefhenker der Roten-Khmer beruft sich auf Menschenrechte - gleichwohl ist er der Menschenschlechter mit 1,7 Millionen ermordeter Kambodschaner, ein Massenmörder schlecht hin!

Beruft sich die SPD auch auf Menschenrechte der Deutschen - ihr Hab und Gut "treuhänderisch" zu enteignen und zu verhökern?

Trommelt EVP-Spitzenkandidat Weber nicht im Augenblick die Armeen von SPD, Antifa und Schwarzer Block für seine Ziele zusammen, um durch den Klarnamen im Internet, diesen Armeen die Adressen zuzuspielen, damit sie deren Häuser, Güter, Autos etc. abzufackeln?

Wo ist der Unterschied zwischen Weber und Kühnert?

Wo ist der Unterschied zwischen CDU/CSU und SPD?

Ich kann keinen Unterschied erkennen - beide haben eine umbringende Kultur!!!

Schreiben Sie einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang