Richtiger Erdogan und falsche Gesten

Eines muss man Erdogan lassen – im Unterschied zu vielen anderen Moslems ist er wenigstens ehrlich. Die Täuschung des Gegners über seine weiteren Absichten kann man ihm wirklich nicht unterstellen. Er will, so kündigt er an, Neuseeländer und Australier mit antimuslimischer Gesinnung in Särgen nach Hause schicken.

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Über diese Bemerkung schweigen sich die hiesigen Staatsmedien aus; die Medien der sogenannten Zivilgesellschaft üben sich im Kaschieren und Verleugnen, wie man es von ihnen gewohnt ist. Die auf dieser internationalen Ebene undenkbare Formulierungsweise, scheint in Deutschland keinen Politiker zu stören. Demnächst, wenn Erdogan wieder ein Medienliebchen – "unser Dennis" – freilassen lässt, setzt man sich wahrscheinlich mit ihm zusammen, um ihn gegen Ungarn und Polen, Tschechen und Balten in die EU aufzunehmen.

Dabei wäre es einmal mehr Zeit, Erdogan über die Geschichte seines Landes aufzuklären. Denn die Bemerkung, er wolle antimoslemische Neuseeländer und Australier in Särgen nach Hause schicken, nahm Bezug auf die Schlacht von Gallipoli – ein für die damaligen Alliierten des Ersten Weltkriegs Desaster erster Ordnung an den Gestaden vor Konstantinopel. Was Erdogan ignoriert: Dieselbe Alliierten hatten Erdogans Türken nach allen Regeln der Kriegskunst 1918 geschlagen, trieben sie aus Arabien vor sich her und besetzten das besagte Konstantinopel; das türkische Großreich zerfiel; daran konnte auch der Völkermord an den Armeniern nichts ändern. Wäre Russland im Weltkrieg geblieben wäre die Stadt an die Russen gefallen, trüge noch heute ihren richtigen Namen und der Anteil Christen läge noch heute bei den damals 30 bis 50%. So wurden die Christen von den Türken in ihrem Rumpfreich ab 1920 behandelten, wie die Juden von den Nazis ein paar Jahre später: Wer nicht schnell genug außer Landes war, wurde ermordet.

Erdogan nun moralisch zu kommen, wäre aber verfehlt. Ihn interessiert nur der Sieg bei der Abwehr neuseeländischer und australischer Truppen. Also sollte man ihn auch nur an die Niederlage der Türken im Jahre 1918 erinnern.

Wenn man nun schon dabei ist, sollte man die neuseeländische Ministerpräsidentin Ardern an die Geschichte erinnern und dass es keine gute Idee ist, einer Mörderideologie mit Verständnis zu begegnen. Dass sie nach dem Anschlag von Christchurch in eine Moschee geht und sich vor die Menschen dort stellt, ist ganz sicher richtig, wenn auch nicht ganz so mutig wie der den deutschen Medien so verhasste G.W.Bush: Der ging nach den Massenmorden vom 11.September ebenfalls in eine Moschee erklärte den Menschen dort: "Ihr ward es nicht."

Aber dass die Ministerpräsidentin mit einem Kopftuch daherkam, das war ebenso sicher vollkommen falsch. Was hätte man wohl gesagt, hätte 1965 ein russischer Politiker in Deutschland bei den Deutschen für die Verbrechen seiner Landsleute an den Deutschen um Vergebung gebeten und dabei eine Hakenkreuzfahne getragen – allein der Gedanke ist unvorstellbar. Wenn sich nun Frau Ardern mit einem Kopftuch zu den Menschen in der Moschee stellt, dann macht sie im Grunde genau das: Sie trägt das Symbol, von dem der Moslem Erdogan selber erklärte, es sei das Zeichen der moslemischen Eroberung Europas.

Dabei zeigt Frau Ardern durchaus Sinn für Symbole. Dass sie den Namen des Mörders nicht nennt, ist eine absolut richtige Geste. Solche Täter haben keine Namen verdient, an die man sich ihrer später erinnert. Die Geschichte muss sie mit dem Vergessen bestrafen und nicht mit Bekanntheit belohnen. Moslems wissen das. Sie nennen immer zuerst den Namen ihrer Attentäter; Osama ist ein in Arabien begeistert verliehener Name.

Frau Arderns Kopftuch wird daher zum verkehrten Symbol. Denn es erwarte doch niemand, dass man in moslemischen Ländern von nun an mit Christen menschlicher umgeht, nur weil Frau Ardern mit Kopftuch ermordete Moslems betrauert. Kein moslemischer Politiker vergleichbaren Ranges hat sich nach den Massenmorden vom 11.September in seinem Land vor die Christen gestellt. Als die Christen aus Syrien und dem Irak vertrieben wurden, hat man es – freundlich gesagt – taten- und kommentarlos geduldet. Nein, solche gut gemeinten Gesten werden von Moslems nicht honoriert. Sie werden als das gelesen, was sie objektiv sind: Gesten der Unterwerfung.

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Über diese Bemerkung schweigen sich die hiesigen Staatsmedien aus; die Medien der sogenannten Zivilgesellschaft üben sich im Kaschieren und Verleugnen, wie man es von ihnen gewohnt ist.“ ...

Nicht so allerdings Sott Morrison!!!

Er nennt die Äußerungen von Erdogan „sehr beleidigend“ – was sogar zu diplomatischen Verwerfungen führen könnte!!!
https://web.de/magazine/panorama/scott-morrison-nennt-aeusserungen-recep-tayyip-erdogan-anschlag-neuseeland-beleidigend-33618232

Die Staatsmedien in Europa - besonders aber Deutschland - allerdings schweigen!!!

Weil die Türkei - etwa auf allein göttliche(?) Initiative - in Kürze doch in die EU aufgenommen werden soll und man gute Freunde schon deshalb nicht kritisiert, weil man sie damit auch vor den Kopf stoßen könnte???Shttps://web.de/magazine/panorama/scott-morrison-nennt-Äußerungen von Recep in Neuseeland

Gravatar: Hartwig

Es ist noch sehr viel schlimmer.

1. Das türkische Großreich zerfiel, wegen (!) dem Holocaust an den christlichen Armeniern.

2. Die Türken baten die Kurden um Hilfe, um Beistand und nach dem Krieg brachen die gleichen Türken die Vereinbarungen mit den Kurden. War es nicht so?

3. Wieso ist in Neuseeland ein Frau Premierministerin? Das ist krank. Frauen haben keine "Eier". Muslime verachten das zu recht.

4. Hierzulande das Gleiche. Warum sind Frauen in Frankreich (?) und in Deutschland Verteidigungsminister? Ich kann das erklären, aber NICHT akzeptieren.

5. In anderen europäischen Ländern ein ähnliches Bild. Eine Mehrheit der europäischen Männer sind hochgradig dumm geworden, feige, korrupt, blöd, haben sich dem Schwachsinn hingegeben, in dem sie sich von Frauen haben betrügen lassen.

6. Frauen sind nicht in der Lage ein Land klug zu führen. Das ist logisch unmöglich. Jeder Gegner lacht die aus. Frauen und Männer wurden unterschiedlich gemacht, vom christlichen Gott, und mit verschiedenen Aufgaben beauftragt. Die Frau ist sehr viel leichter zu verführen. Ich weiss das, aus tausenden von Beobachtungen. Ein Witz.

7. Nur eine Frau, die wie ein Mann wird, könnte ein Land anführen. Dafür muss sie aber einen sehr hohen Preis zahlen. Sie ist dann keine Frau mehr.

8. Weil der atheistische Westen pervertiert und dekadent wird, fallen jetzt alle über uns her.

9. Der Atheist lehnt sich seit Anbeginn der Menschheit gegen den christlichen Gott auf. Und die Bibel sagt sehr genau, was diesen arroganten Gottlosen droht und mit ihnen geschehen wird. Nicht einmal die Deppen in Hollywood kriegen das so punktgenau hin.

10. Europa hat die Wahl. Entweder sofort die Perversion und Dekadenz abschaffen und der Untergang ist vorprogrammiert. Der Islam ist die eine grauenhafte Seite. Es ist aber die Perversion und die Dekadenz, die das, den Islam, erst ermöglicht.

Und das wird immer noch nicht angesprochen. Und das ist sehr schlimm. Wehe diesen Menschen, die machen sich an meine Kinder heran. Wehe diesen Menschen.

P.S.: Zu Erdogan, noch ein Wörtchen, dieses Großmaul. Die Kurden sollen doppelt so viele Kinder haben, wie die Türken. Erdogan mag die Kurden nicht. Also, auch ihm droht ein bestimmtes Schicksal, welches ihm gar nicht behagen kann. Nicht von heute auf morgen, aber es wird geschehen.

Ohne die Befolgung christicher Werte ist dieses einfältig gewordene atheistische Europa ERLEDIGT!!

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