Nur eine Währung zählt in Zeiten der Gefahr: Vertrauen in die Staatsspitze

Die Bundeskanzlerin verspielt durch ihr Seuchen-Verhalten die einzige Währung, die unser Land zusammenhält: Vertrauen.

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Jens Spahn schlägt sich als Gesundheitsminister wacker. Und dennoch reicht das nicht aus. Die Seuche nimmt Dimensionen an, die unsere gesellschaftliche und staatliche Existenz lahmlegen können. Täglich neue Hiobsbotschaften müssen verkraftet werden und sie betreffen nicht nur die Überlebensfähigkeit von uns allen. Das Wochenende wurde zusätzlich bestimmt durch die wirtschaftliche Dimension, die sich am Horizont abzeichnet und bereits in den Unternehmen die Katastrophe ahnen läßt. Um uns herum stellen sich die Regierungschefs den damit verbundenen Aufgaben, denn die Dimension der Seuche macht nicht bei Fragen für die Volksgesundheit halt. In der Schweiz ist eine besondere Vorgehensweise festzustellen. Nicht nur, daß schon vor Wochen alle Lehrer in den Kantonen Verhaltens-und Sitzplatzregeln für die zu betreuenden Klassen mit auf den Weg bekommen haben. Genau, wie man in der Schweiz in Verteidigungsfragen ist, gibt es Alarmpläne für die häusliche Versorgung von infizierten Lehrern.

Beachtlich war die Geschwindigkeit und Präzision, mit der die Staatsspitze in der Schweiz überhaupt reagiert hat und es war in der Tat die Staatsspitze und nicht der für Gesundheitsfragen zuständige Minister. So agieren Staaten, die man noch Staaten nennen kann. Nicht auszuschließen ist, daß die rasche und deutlich dimensionierte Vorgehensweise der Staatsspitze in der Schweiz auch noch andere Ursachen hat. Man könnte dabei an das besondere Institut in der Schweiz für atomare, biologische und chemische Bedrohung in Spiez denken. Der Ruf dieser Einrichtung ist geradezu bombenfest, international hoch angesehen. Als Nachbar muß man sich fragen, ob sich in Anbetracht der Fragen, die sich zur Seuche ergeben, nicht an den besonderen Charakter des neuartigen Virus jenseits der medizinischen Dimensionen zu denken ist? Ist es erst durch das wochenlange Verschweigen chinesischer Behörden geradezu zu einer Waffe geworden oder war es von vorneherein eine wo auch immer konzipierte Waffe.? Spekulationen werden in den Medien mit offiziellem Hintergrund angestellt. Aber jeder auf der Welt kann sich ein eigenes Urteil dazu bilden, wen oder was dieses Virus trifft. Alles ist so offenkundig, daß es geradezu wie ein Film vor unseren Augen abläuft. Alle Staats-und Regierungschefs in unseren Nachbarstaaten haben ihren Bürgerinnen und Bürgern eine klare Botschaft in den Wochen der Seuche vermittelt und geben in den Wochen der ansteigenden Not ihren Staatsbürgern einen soliden Halt, unbeschadet der Dimension der Bedrohung. Der italienische Ministerpräsident Conti ist für uns Deutsche ein sagenhaftes Vorbild. Er ist das Gesicht Italiens, das den Kampf oder gar Krieg gegen die Seuche führt.
 
Und in Deutschland? Die Bundeskanzlerin glänzt nicht nur durch mediale Abwesenheit in diesen Fragen sondern geizt nicht mit läppischen Manifestationen, die deutlich machen, auf welcher mentalen Ebene sie sich mit dieser tödlichen Gefahr für uns alle beschäftigt. Deutsche Kanzler haben in Zeiten der Gefahr geführt und die Aufgaben nicht durch noch so gute Fachminister erledigen lassen. Die Seuche hat eine Dimension, die das Staatsganze betrifft und da gehört die Bundeskanzlerin an die Front und der Krisenstab gehört im Bundeskanzleramt angedockt. Dafür gibt es Gründe, vor die unser Land bisher nicht gestellt wurde.
 
Aber einen Grund gibt es ganz besonders: den Schutz der deutschen Weltmarktführer aus dem Bereich der mittelständischen Industrie. Warum? Um diese Frage zu beantworten, muß man sich die Entwicklung der
deutschen Industrie seit den neunziger Jahren und dem Aufkommen der amerikanischen wirtschaftlichen Massenvernichtungswaffe des "shareholder value" vor Augen führen. Zuerst wurde die "Deutschland AG" zerschlagen und die dabei gehobenen Assets außerhalb des Landes transferiert. Den Weg der ehemals bundeseigenen Unternehmen kann jeder nachverfolgen. Wenn es nicht "Lehmann-brothers" gegeben haben würde, wären die deutschen mittelständischen Weltmarktführer "dran" gewesen. Sieht man sich das an, was gemeinhin mit dem Namen "Wuhan" verbunden ist, aber längst nicht dort seinen Ursprung haben muß.
zwingt sich geradezu der Eindruck auf, daß zwar die Pleite der US-Bank und die folgende globale Verwerfung die deutschen mittelständischen Weltmarktführer gerettet hatte, aber die Seuche die damaligen Absichten umzusetzen in der Lage ist. Das ist weder eine Aufgabe für Herrn Spahn oder Herrn Altmaier, das ist Chefsache. Die "Deutschland AG" hat nicht im geringsten die Fragen nach dem Zusammenbruch von Lieferketten aufgeworfen. Wir hatten ungeheure Finanzmittel auf der "hohen Kante". Und heute? Die Bundeskanzlerin verspielt durch ihr Seuchen-Verhalten die einzige Währung, die unser Land zusammenhält: Vertrauen.
 
Willy Wimmer, 9. März 2020

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Willi Winzig

@Udo Schreck 12.03.2020 - 22:09
Ich unterstreiche alles was Sie gesagt haben und ergänze es durch drei Links bezüglich Bill Gates dessen Absicht es ist als Mitgleid der sog. NWO Cliqie durch Impfungen die Weltbevölkerung radikal zu reduzieren, so wie es als Ziel auf den Stelen von Georgia geschrieben steht.

Bill Gatess either predicted or planned the corona Virus
https://www.youtube.com/watch?v=7HzpcJ0Y2yw

Did Bill Gates predict the Coronavirus outbreak? Here's the Truth
https://www.youtube.com/watch?v=0dQrY1sREbg

The next outbreak? We’re not ready | Bill Gates
https://www.youtube.com/watch?v=6Af6b_wyiwI

Gravatar: Brigitte Sütam

Wie lange will sich diese an die Spitze eines Landes wie Deutschland geschobene Frau Merkel noch halten ??
Die Flüchtlinge sind eine zusätzliche Last für Deutschland in diesen Zeiten und müssen umgehend ausgewiesen werden. Sie sind eine Ansteckungsgefahr zusätzlich.
Helft den deutschen Problembürgern höheren Alters und nicht sinnlos herein gepressten.

Gravatar: Hajo

Wie recht sie haben, Vertrauen, Zuverlässigkeit und Verantwortung ist der beste Garant für ein gedeihliches Miteinander, was sicherlich viele in sich tragen, aber in der Politik vermutlich ein Fremdwort ist und in der Gesellschaft weiß doch fast niemand mehr was alte Tugenden sind, das ist ja erzkonservativ und schon deshalb muß man es in Acht stellen um eigene Verhaltensweisen nicht mit einem Fragezeichen zu belasten.

Gravatar: Udo Schreck

Vertrauen in die Regierung - oder Frau Merkel verlieren?
Ein schlechter Witz. Man kann nichts verlieren, das schon längst verloren ist.
Ansonsten ist die Coronakrise eine medial hochgejazzte Volksverblödungspropaganda, - vielleicht um von anderen Problemen abzulenken. Corona ist wie Influenza, nicht schlimmer und nicht gefählicher. Immungeschwächte Personen müssen sich entsprechend verhalten, es wird ein paar Tote geben. Traurig, aber normal. Bei Influenza werden berechtigterweise auch weder Ausgangssperren verhängt, noch Landesteile abgeriegelt, noch Versammlungsverbote verhängt...
Bisher sehe ich nur verheerende Einbrüche durch die medial inszenierte, politisch propagierte, hysterischen Coronapanik.
Die panische Reaktion auf Corona kostet zig- Milliarden Euro und verhindert keine Toten. Die Folgen einer unkontrollierten Ausbreitung könnten nicht schlimmer sein.

Gravatar: Willi Winzig

Wer dieser Frau vertraut hat, der hat sich offenbar nie wirklich um Politik gekümmert, denn von Anfang an war klar, das dieses "Kohlmädchen" uns regelrecht verkohlen würde, denn Kommunisten, Linksradikale und Sozialisten sind von Hause aus Lügner und wer denen vertraut ist wie hier schon vermerkt wurde, mehr als nur naiv.

Gravatar: R. Avis

Dieses Vertrauen in den Staat und auf den Zusammenhalt in der Gesellschaft ist das größte Kapital, welches eine Gemeinschaft überhaupt besitzen kann. Dieses soziale Kapital war in Deutschland noch vor hundert Jahren immens.
Seitdem wird es, teils von außen, seit 1968 aber auch von innen, mit allen Mitteln abgebaut. Das amerikanische Dogma, "keep USA in, the Russians out, and Germany down" gilt nach wie vor, obwohl der Kalte Krieg vorbei ist.
Nach dem Mauerfall und den 2+4 Verträgen war es klar, daß die Wirtschaftskraft eines vereinigten Deutschlands unbedingt kanalisiert werden mußte und alles Werthaltige nach außen abfließen sollte, also Richtung USA.
Deutschland ist nach wie vor ein besetztes Land und auch Frau Merkel muß nach der Pfeife der Allierten, sprich Obama tanzen. Aber nicht einmal ein amerikanischer Präsident ist allmächtig. Wenn gewisse Kreise der Hochfinanz es wünschen, werden Kriege geführt und ganze Volkswirtschaften ruiniert. Hinter den Kulissen wird gemauschelt und entschieden; nur ein "einig Volk und Vaterland" könnte sich dagegen wehren. Daher wird das "soziale Kapital" mit voller Absicht zerstört. Mittels ferngesteuerter Medien, über das Vergiften der Bevölkerung mit Drogen und durch das massenhafte Einschleusen von Menschen, die auf lange Sicht nie und nimmer zum sozialen Zusammenhalt beitragen werden.
Mein persönlicher Eindruck ist, daß Frau Merkel derzeit auf der Bühne steht, ohne aus Übersee einen Text zum Aufsagen bekommen zu haben. Auch der Minister für Gesundheit vermag nur jemanden zu überzeugen, der von vornherein keine hohen Erwartungen hatte.

Gravatar: P.Kurtz

Vertrauen in die Staatsspitze ?
Das tun nur Naive. Wer dem Staat vertraut hat auf Sand gebaut. Immer und in jedem Land. Wer die Menschen wirklich kennt, der weiß das auch, denn die meisten Menschen sind nicht vertrauenswürdig. Daher ist es auch besser gefürchtet zu werden als Sympathie zu genießen.
Ich vertraue meinem Friseur wenn er mir die Haare schneidet aber einem Politiker würde ich niemals vertrauen.

Gravatar: renhard

Jeder spricht zu Recht über das Corona Virus und seine
Auswirkungen. Aber niemand spricht über das, sich seit fast 2 Jahrzehnten innerhalb der CDU ausbreitende
Virus Merkel! Und es sollte doch gestattet sein, darauf-
hinzuweisen, daß dieses Virus bis heute bereits uner-
meßliche Schäden diesem Land gebracht hat. Ich per-
sönlich bedaure ausserordentlich, daß BK Kohl bereits
verstorben ist und nicht mehr mitansehen muß, welch
großer Fehler es war, Merkel, damals in der CDU so
einen Weg zu bereiten . Aber man war halt trunken vor
Freude über die Wiedervereinigung und hat gerade
bei Aktivisten aus der früheren DDR nicht so genau
hingeschaut. Das trifft insbesondere auf Merkel zu.
Eine ehemalige tief in der DDR sozialisierte und aktive
SED-Parteigenossin hätte niemals in das Amt des BK
gelangen dürfen. Das war die Erbsünde der CDU im
20./21 Jahrhundert. Und das betrifft auch das Versäum-
nis, die SED und ihre zahlreich wechselnden Nachfolge
Organisationen nicht verboten zu haben!

All das geschah wie gesagt im Taumel der Wiederver-
einigung und heute sehen wir, was uns letztendlich durch die CDU eingebrockt wurde. Der Führungskreis um Kohl herum war geradezu fahrlässig gegenüber Personen wie Merkel und ähnlichen Figuren. Allein schon die durch
Kohl verwendete Bezeichnung ..sein Mädchen.. für
Merkel zeigt die ganze Fahrlässigkeit im Umgang mit
dieser ehemaligen strammen SED Agitatorin und Funk-
tionärin.

Gravatar: Angela Spiel - Regel

Die Frau Bundeskanzlerin hatte das Vertrauen schon kurz nach Amtsantritt 2005 verspielt, denn zum Beispiel auch die Frage blieb und bleibt wohl unbeantwortet, warum sie, kaum im Amt, schnell die Veröffentlichung vordergründig unverfänglicher Fotos aus ihrer Stasi - Akte im Stern verboten hat (Merkel mit dem Haus von Robert Havemann in Berlin - Grünheide im Hintergrund).

Vertrauen hat sie aber nicht nur verspielt, sondern sie hat es mit ihren kranken, kriminellen und verfassungswidrigen sogenannten "Spielregeln" vor Allem auch zerstört, mutwillig zerstört, um das Land von Anfang an zu spalten.

Bei vielen Bürgerinnen und Bürgern hatte sie das Vertrauen schon vor Amtsantritt verspielt

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-03/union-spd-kanzlerkandidat-cdu-csu-armin-laschet-friedrich-merz

https://www.youtube.com/watch?v=oHQc3tltKkU&feature=youtu.be&t=61

https://www.youtube.com/watch?v=V8w_ry10xi8&feature=youtu.be&t=525

https://www.cicero.de/comment/139645#comment-139645

https://www.youtube.com/watch?v=exwEddTSGik

Gravatar: karlheinz gampe

Da STASI Leute nur auf Sicht fahren können und nicht in der Lage sind Pläne für die Zukunft zu entwerfen, kann es nur schlimmer werden. Denn ist nicht schon die DDR mit Planwirtschaft gescheitert, Man denke an Prometheus, den Vorherbedenkenden und Epimetheus, den Nachherbedenkenden, der die Büchse der Pandora( der Allbeschenkten(mit Übeln) öffnete.Der Vorherbedenkende versucht Schaden im Voraus abzuwenden und der Nachherbedenkende wird erst durch Schaden klug. Unsere roten SED Politiker ( CDU; SPD,Grüne und LInke(EX SED)) gehören zu jenen, welche durch Schaden klug werden, das geht sogar soweit, dass sie ihre eigenen Parteien vernichten.

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