Nie wieder Stalingrad

Moskau bereitet sich auf Monate des Gedenkens vor. Traditionell sind es die Feierlichkeiten anläßlich des 9. Mai 1945. In diesem Jahr gibt es einen weiteren Anlaß. Dieser ist mit dem Datum des 22. Juni 1941 verbunden. Es ist der Tag, an dem vor achtzig Jahren das damalige Deutsche Reich der damaligen Sowjetunion den Krieg erklärte und einmarschierte.

Veröffentlicht:
von

Moskau bereitet sich auf Monate des Gedenkens vor. Traditionell sind es die Feierlichkeiten anläßlich des 9. Mai 1945. In diesem Jahr gibt es einen weiteren Anlaß. Dieser ist mit dem Datum des 22. Juni 1941 verbunden. Es ist der Tag, an dem vor achtzig Jahren das damalige Deutsche Reich der damaligen Sowjetunion den Krieg erklärte und einmarschierte. Die mit diesem Krieg verbundenen Folgen übersteigen bis heute jedes menschliche Vorstellungsvermögen.
 
Gleichsam in der Einstimmung zum Gedenken an das, was Menschen anderen Menschen angetan haben, aber nie im Leben hätten antun dürfen, haben sich in diesen Tagen zwei prominente deutsche Politiker zu den Beziehungen zwischen Rußland und Deutschland im "Spiegel", abgedruckt bei "Spiegel-online" geäußert. Es handelte sich um den Grünen-Frontmann und ehemaligen Außenminister, Herrn Josef Fischer und für die Freien Demokraten Alexander Graf Lambsdorff. Ihre Botschaft war klar und eindeutig. Danach müsse man heute Rußland da treffen, wo es wirklich weh tue. Dieser Satz, gesprochen von zwei verantwortlichen Politikern aus Deutschland, kann nur Empörung und Abscheu hervorrufen. Dabei ist gerade der ehemalige Außenminister Fischer (Grüne" derjenige, der durch den auch von ihm zu verantwortenden und völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Deutschlands, im Verbund mit der NATO, für Deutschland das Kriegführen wieder auf die Stufe des 1. September 1939 gestellt und den einzigen zivilisatorischen Fortschritt des Zweiten Weltkrieges in der Form der Charta der Vereinten Nationen und dabei des Gewaltmonopols in der Luft und auf dem Boden regelrecht zerschossen hat.
 
In Zusammenhang mit diesem Postulat für das deutsche Vorgehen gegen Rußland fällt einem nur der frühe Satz von Konrad Adenauer ein, nach dem die Hand verdorren möge, die wieder ein Gewehr halten würde.
 
Dabei handelt es sich nicht um Ausreißer-Stimmen, was die Partei die "Grünen" und/oder die FDP anbetrifft. Die einen haben sich nicht von der schäbigen Äußerung des Grafen Lambsdorff distanziert. Die anderen freuen sich über ihre Spitzenkandidatin, Frau Baerbock, die Rußland einzukreisen gedenkt und dem europäischen Friedensprojekt in Form der Ostsee-Pipeline umgehend die politische Unterstützung entziehen will. Das soll künftige deutsche Politik einem europäischen Nachbarvolk gegenüber sein, das bis heute an den Folgen des Zweiten Weltkrieges leidet und 1871 und 1989/1990 zu Deutschland stand?
 
Willy Wimmer, 27. April 2021

Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Abonnieren Sie jetzt hier unseren Newsletter: Newsletter

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: non-konform

Ist das Dummchen und die als Kanzlerkandidatin gehandelte 40-jährige Annalena Baerbock nicht das beste Beispiel für den bereits jetzt in unserem Land evidenten Bildungsnotstand? Das betrifft nicht nur ihre Technologie-(Un)kentnisse, besonders auch ihre Geschichtslosigkeit.
Armes Deutschland!

Gravatar: Braungrüne Soße

Anallena und die anderen Feminazis sind eben auch nur Nazis. Bei Frau Baerbock ist es wie bei Mutti: Die Guten kommen in den Himmel, die Bösen kommen überall hin, und ein deutsches "Mädel" heute darf gerne das tun, was die "Buben" seit fünfundsiebzig Jahren zum Glück nicht mehr tun dürfen. So kommt es eben, wie es kommen muss: Ein einziges, großes rat race der irren Denunziantinnen, Dreckschleudern, Volksverhetzerinnen, Spalterinnen und Mobilisierungsexpertinnen ...

https://menschundrecht.de/blog%20rot%20forum%20rot%20memory%20rot%20truth%20rot.pdf#page=3

https://app.box.com/s/39hdzu4lp1kk9xppnl9l4rufm8b2h1k2 .

Ein wesentlicher Teil des politischen Jobs der Damen ist es also, sich irgendwie als Opfer von Ländern darzustellen, die den ganzen schwulen Gendergagakram und die entsprechenden Denunziationen nicht mitmachen wollen, darunter Russland.

Auch Uschi Höchst - Strafes "Sofaprobleme" in der Türkei gerade jetzt und das, was das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda daraus macht, sind ein schönes Beispiel dafür, wie ekelhaft diese Hitlerei doch ist, wenn ausgerechnet Spitzenpolitikerinnen, über denen es, wenn überhaupt, nur noch den lieben Gott gibt, einen auf "Opfer" machen ...

https://www.spiegel.de/politik/ausland/ursula-von-der-leyen-sieht-sich-wegen-sofagate-als-frau-diskriminiert-a-331dac44-af98-47fe-8f3f-86de75ce522a

https://app.box.com/s/vko3bdd1m6k1t74igsisotgzz2vq4f3d .

Dabei ist es ganz einfach: Je tiefer die eigentlich Tatverdächtigen im Hintern der US - amerikanischen Freundinnen und Freunde stecken, desto ausgeprägter neigen sie dazu, sich irgendwie als Opfer solcher Länder darzustellen, wie Russland. Da ist es dann auch kein Problem, wenn das mit schamlosester Geschichtsklitterung verbunden ist. Strafbar ist Holocaustleugnung, ja, aber die Leugnung der Ermordung von 26.000.000 Russinnen und Russen durch Deutsche in den Vierzigerjahren ist wahrscheinlich kein Problem.

Der "Joschka" ist auch so ein Fall, als deutscher Politiker eigentlich nie etwas anderes gewesen, als Madeleine Albrights Enddarmbewohner und trendy - cooler Staatsgast in Usbekistan ...

https://www.youtube.com/watch?v=Ce36Ic1M1EE&t=1946s ,

... fanden spätestens nach dem 18.10.1984 viele Leute in Deutschland, dass der verirrte Taxifahrer mit dem losen Mundwerk einfach nur das größte rotbraune A. der Nation und deswegen genau das sei, was die Nation braucht ...

https://menschundrecht.de/Spiegel%20online%202007%20-%202020.pdf#page=366 .

Gravatar: Croata

Wir hatten Stalingrad
und Titograd (Podgorica).

Es fehlt noch - Merkeldorf!!

Gravatar: Gerhard G.

@ Hajo 27.04.2021 - 17:06
1952 hat Stalin eine Wiedervereinigung in den alten Grenzen des deutschen Reiches angeboten unter der Bedingung der immerwährenden Neutralität Deutschlands.
Wird dieser Fakt noch im Geschichtunterricht gelehrt oder unter den Tisch gekehrt ? Es gibt schon wieder zu viele Unbelehrbare (unter NATO Einfluß stehende).

@ zum Kommentar von harald 44
Mir hat man mal gesagt ...die USA u. GB hätten nur in den Krieg eingegriffen...weil sie Angst hatten das die Rote Armee bis zu den Pyrenäen durchmarschiert...
da wären die USA mit ihren Waffenlieferungen an Stalin nicht mehr nachgekommen.... wenns denn stimmt....

Gravatar: Ekkehardt Fritz+Beyer

... „In Zusammenhang mit diesem Postulat für das deutsche Vorgehen gegen Rußland fällt einem nur der frühe Satz von Konrad Adenauer ein, nach dem die Hand verdorren möge, die wieder ein Gewehr halten würde.“ ...

Ist unsere(?) heißgeliebte(?) - angelblich christliche(?) - Göttin(?) etwa deshalb davon überzeugt, dass die „gemeinsame, europäische Antwort auf Russlands Handlungen richtig“ ist
https://www.welt.de/politik/deutschland/article135110372/Wuerden-Sie-Krieg-mit-Russland-fuehren-Frau-Merkel.html,
auch weil die Ansichten des v. Bismark Otto längs völlig veraltet sind
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/bismarck-und-merkel-deutschland-darf-niemals-krieg-mit-russland-fuehren/11368378-3.html?ticket=ST-490675-96Atk2yYDI4JLHWkB6LH-ap3
– und die Eroberung Europas durch die USA auch schon deshalb durch die in der Nato gebundene Bundeswehr unterstützt werden muss(?)
https://www.westendverlag.de/wp-content/uploads/booksample/9783864891892.pdf,
weil es bei dieser Gelegenheit so einfach sein könnte, Russland und China gleich mit zu unterwerfen?

Ist es da zur Gewinnung neuen Kanonenfutters nicht aber äußerst kontraproduktiv, auch der Versorgung von Gefängnisinsassen mit Kondomen Priorität zu geben???
https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/kondome-gefaengnis-insassen-jva-100.html,

Wird das deutsche Volk sicherlich auch dazu ´nicht` befragt
https://www.bitchute.com/video/cWDkePiDqHt7/,
weil unserer(?) Allmächtigen(?) längst klar ist, dass es ihre Partner(?) in der Nato ´eben nicht` unterstützen will???
https://www.zeit.de/politik/ausland/2015-06/nato-ukraine-russland-umfrage-pew-stimmung-deutschland

Gravatar: harald44

Man kann es nur bedauern, daß Hitlers damaliger Gegenspieler im Osten die expansionistische Sowjetunion war, die hoffte, daß Deutschland und die Westmächte sich in einem weiteren Krieg nach 1914-1918 erschöpfen würden, so daß Stalin mit seiner gewaltig überlegenen Roten Armee bis an die Pyrenäen hätte durchmarschieren können, um sich mit den rotspanischen Kommunisten zu vereinigen.
Wären Hitler und Putin in dem gleichen welthistorischen Zeitabschnitt aufeinandergetroffen, dann wären Verlauf und Ergebnis der Geschichte ganz anders geworden.
Im übrigen hatten es auch die Angelsachsen (GB und USA) darauf angelegt, daß das Deutsche Reich und die damalige Sowjetunion in einem Krieg sich gegenseitig so schwächen würden, daß diese sozusagen den "Rest Deutschlands" leicht würden einsacken können.
Und so geschah es auch, und deshalb sind die USA auch siebzig Jahre später immer noch als Besatzungsmacht wider Recht und Gesetz auf deutschem Boden tätig, und einige weinerliche Ortsbürgermeister wehren sich mit allen Kräften gegen einen (Teil-)Abzug US-amerikanischer Besatzungstruppen aus Deutschland.
Irrenhaus BRD!

Gravatar: Jürgen kurt wenzel

Darum beharre ich darauf, daß der Artikel 107/53 in der UN -Carta seine Gültigkeit nicht obsulet ist ! War es nicht offensichtlich was da droht, nach dem die Kreidefresser 1990 aus den Löchern gekrochen und in wenigen Jahren zur Macht und Größenwahn gefunden haben !!!Heute heucheln SIE im Bendlerblock nachdem SIE nach der ,, Einheit den Widerstand gedemütigt und zerbrochen haben !!! Wieder und immer wieder das Schlcksal des Hitlerattentäters Axel von dem Bussche versus Friedrich von Weitzsäcker etc !!!!!Nun die Witwe Freislers durfte sich einer Zusatzrente erfreuen !!!! Pfui Teufel diese Bagage und die nachgewachsenen größenwahnsinnige Brut !!!!! Die Feindstaatenklausel bezieht sich auf die Grenzen von 1937 !! Die ,, Berliner Republik "Gott sei Dank nur ein Fliegenschiß des Ganzen !!!Hierzu noch einmal bei Egon Baar ,, die Lebenslüge der Westdeutschen " und die Kanzlerbriefe !!!!

Gravatar: Hajo

Sie haben absolut recht, Herr Wimmer, aber ein Umstand sollte nicht außer Acht gelassen werden, das Angebot der russischen Sieger, wo Stalin der deutschen Bundesregierung ein faires Angebot gemacht hat, trotz aller Scheußlichkeiten die Jahre zuvor stattgefunden haben.

1952 hat Stalin eine Wiedervereinigung in den alten Grenzen des deutschen Reiches angeboten unter der Bedingung der immerwährenden Neutralität Deutschlands.

Das aber wurde von der Administration von Konrad Adenauer abgelehnt, wobei es sicherlich nicht allein seine Entscheidung war, denn die anderen Sieger wollten sich doch nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und deshalb wurde uns diese einmalige Chance zum Verhängnis, die sich im Verbleib des westlichen Blockes bis heute auswirkt.

Mit dieser Neutralität wäre Deutschland völlig ungebunden gewesen und daß die Russen es auch damals ernst meinten, kann man am Rückzug nach dem Niedergang der DDR beweisen, denn seither betreiben sie lediglich eine defensive Politik, während der Westen gegen alle Normen verstößt und sogar noch gegen jede Abmachung bis an die russische Grenze vorrückt, was ja ein Unding ist.

Nun kann sich jeder seinem Reim darauf machen, wer nun der Ehrlichere im Spiel ist, unabhängig von diversen Rangeleien und Unanständigkeit, die nie ganz auszuschließen sind, vor allen Dingen dann nicht, wenn es direkt vor der Haustür geschieht.

Mit dem Verbleib im westlichen Bündnis sind wir seither allen Imponderabilien ausgesetzt, die nicht nötig wären, aber zur Allmachtsstrategie der Führungsmacht USA gehören und damit sind wir direkte Zielscheibe geworden, was im Ernstfall verheerend wäre und eine Neutralität im Sinne der Schweiz durchaus sinnvoll gewesen wäre und leider nicht von Erfolg gekrönt war.

Rückblickend wird es uns natürlich so verkauft, daß damit eigenes Versagen verschleiert wird oder wir dem Druck der westlichen Sieger nicht gewachsen waren und das wäre dann bis heute kein gutes Zeichen, weil man so mit Partnern nicht umgeht, wo sie stets vorgegeben haben wir seien es.

Gravatar: karlheinz gampe

2 kriminelle Politiker von vielen

Flick-Affäre und Steuerhinterziehung
Im Zuge der sogenannten Flick-Affäre hob der Bundestag am 2. Dezember 1983 auf Ersuchen der ermittelnden Bonner Staatsanwaltschaft die Immunität des amtierenden Bundeswirtschaftsministers Lambsdorff auf, der dann, als die Anklage zugelassen wurde, am 27. Juni 1984 zurücktrat. Der Prozess vor dem Bonner Landgericht zog sich rund anderthalb Jahre hin. Am 16. Februar 1987 wurde Otto Graf Lambsdorff gemeinsam mit dem Flick-Manager Eberhard von Brauchitsch sowie dem vormaligen Bundeswirtschaftsminister Hans Friderichs wegen Steuerhinterziehung rechtskräftig verurteilt.[9] Lambsdorff erhielt eine Geldstrafe in Höhe von 180.000 DM. Vom Vorwurf der Bestechung bzw. Bestechlichkeit sprach das Gericht die Angeklagten mangels Beweisen frei.[10] Vom Bundeswirtschaftsministerium wurden ihm jedoch 515.000 DM zur Deckung seiner Anwaltskosten zugesprochen.[11]

Zu dem grünrotem Fischer und seinem kriminellem Milieu
https://www.tagesspiegel.de/politik/opec-prozess-joschka-fischer-wird-im-klein-prozess-oeffentlich-vernommen/182958.html

Schreiben Sie einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang