Habeck, die Grünen und ihre Sündenböcke

Hat sich die Presse des Gutdeutschen Reichs doch am Wochenende empört über die halbe grüne Parteispitze. Robert Habeck, einer der vielen Intellektuellen einer Partei, die auf ihre Intellektualität so viel hält, hatte die Enteignung von Wohnungsbesitzern zum möglichen Mittel der Politik erklärt, die Wohnungsnot zu bekämpfen. Verwundert stellte die Presse fest, dass die Grünen damit sozialistische Positionen beziehen.

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Da fragt man sich doch: Worüber wundern die sich ? Etwa darüber, dass eine Partei, deren Funktionärselite im wesentlichen aus Alt-Kommunisten besteht, Enteignungen fordert ? Da kann man dann wohl wirklich nur noch den Kopf drüber schütteln. Denn dafür sind Kommunisten doch schließlich da: Um zu enteignen. Erst werden die Besitzer enteignet und dann eignet die Partei sich an, was andere durch Arbeit schaffen. Verwunderung und Empörung sind also eher ein Zeichen für die fortgesetzte Blindheit der Medien gegenüber einer Partei, die mit Umfragewerten bei 18% schon von Kanzlerschaft träumt.

Das heißt nicht, dass die Empörten nicht auch im Recht sind. Denn die Forderung nach Enteignung widerspricht dem Grundgesetz, das das Recht auf Eigentum garantiert. Bezeichnend an der Debatte, die seit fast einer Woche tobt, ist jedoch etwas ganz anderes: Die Hintergründe der aktuellen Mietpreiserhöhungen werden konsequent ausgeblendet. Zwar verweisen die meisten Kommentatoren auf den Markt, der Dank größerer Nachfrage höhere Preise erlaubt – aber warum die Nachfrage gestiegen ist und wohl noch weiter steigt, darüber schweigen Habeck und auch die Blätter.

Dabei ist die Sache ganz einfach: Die Nachfrage steigt, weil Bevölkerung wächst. Und die Bevölkerung wächst insbesondere in den Städten, weil die Regierung als Ergebnis einer grünen Ideologisierung der Politik immer mehr Menschen ins Land holt bzw. ins Land hineinlässt. Mit anderen Worten: Asyl- und Flüchtlingspolitik sind die wirklichen Ursachen für die momentane Misere am Wohnungsmarkt. Dass Linke und Grüne, die bekanntermaßen von Marktwirtschaft nichts verstehen, das nicht sehen, wundert nun mich nicht. Aber dass auch die Medien keinen Zusammenhang herstellen wollen bzw. nicht einmal danach fragen, zeigt an, wie sie es mit der Wahrheit halten.

Wenn aber die Politik der ungebremsten Zuwanderung der Grund für die Wohnungsnot ist, dann sind es vor allem die Grünen, denen wir die hohen Mieten verdanken und eben nicht fiktive Spekulanten. Sie sind nur die Sündenböcke für die Folgen einer Politik der offene Grenzen. Die Forderung "Deutsche Wohnen enteignen" erhält damit auch einen tieferen Sinn: Für Deutsche wird der Wohnraum durch die Grünen verknappt. Deutsche werden im Grunde enteignet.

Damit ergibt sich aber auch sofort eine einfache Lösung des Wohnraumproblems: Möglichst umgehende Rückführung der Migranten in ihre Heimat. Sind die ca. 2 Millionen Männer, Frauen und Kinder erst wieder in ihren Ländern, wird entsprechend Wohnraum frei für jene, die schon länger hier wohnen. Die Mieten werden sehr bald nicht weiter steigen. Und weil das so ist, verstößt die Forderung des Vorsitzenden der Grünen gegen das Grundgesetz. Denn die Enteignung ist, weil sie einem anderen Artikel der Verfassung widerspricht, erst möglich, wenn andere, leichtere Wege staatlicherseits nicht gangbar sind. Diesen leichtere Weg gibt es aber, wie eben gezeigt, ganz offenbar. Keine Lösung ist das, was Grüne, Linke und Sozialdemokraten immer wieder vehement fordern: Die Grenzen gänzlich zu öffnen. Wer das fordert, sorgt für weiter steigende Mieten. Wer das will, sollte das deutlich so sagen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Alfred

Einspruch! "...einer der vielen Intellektuellen einer Partei, die auf ihre Intellektualität so viel hält, ..."
Das war einmal. Es sind nur die dümmlichen Rotarmisten zurückgeblieben. Der Beweis ist "Habeck"!
Die Sozialisten und National- Sozialisten standen schon immer für Enteignung. Knieschuss! Wie der aus der National-Sozialisten-Nummer rauskommt wird interessant!

Gravatar: Unmensch

Die mediale Aufregung zeigt, dass in der linksgrünen Medienmacht manche erst auf Linie zu bringen sind.

Gravatar: karlheinz gampe

Denken war noch nie die Sache von Roten und Grünen. Diese roten Idioten sind so doof, dass sie es nicht blicken, dass sie ursächlich für die hohen Mieten und mangelnden Wohnraum mit ihrer Zuwanderungspolitik verantwortlich sind. SIE sind es und niemand anderes !!! Es sind halt Idioten ! Idioten werden nur von anderen Idioten gewählt ! Das Grundrecht auf Eigentum hat die CDU Rote, die CDU Merkel mit ihrem Stasi Betonkopp am EuGH schon aufgeweicht. Nach Intervention von Merkel ? entschied die 2.te Kammer, dass das Grundrecht auf Eigentum vor den Belangen der BRD zurück treten muss.Die 1.te Kammer hatte noch entschieden dass es ein Grundrecht auf Eigentum gibt. Und noch nie davor hat eine 2.te Kammer anders als die 1.te entschieden. Kommunisten kommen auf leisen Sohlen und irgendwann sind die Menschen versklavt.

Gravatar: Vorsokratiker

im Übrigen bin ich dafür, jedem, der länger als ein Jahr Hartz4 bezieht, das Wahlrecht zu entziehen

Gravatar: Stephan Grübel

Ich frage mich, ob ihr Artikel ernst gemeint ist?
Das steigen der Immobienpreise, der daraus folgenden hohen Mieten ist der Hauptgrund für den entstandenen (angeblichen!) Wohnraummangel.
Entweder verschweigen Sie das genüßlich, weil Sie es nicht besser wissen - wovon ich nicht ausgehe -, oder sie schreiben einfach Interessenbestimmt.
Wir haben seit Jahren Inflation im Immobiliensektor.
Gerade nach der letzten Krise, wissen wir wo gerade in Deutschland Kapital in sog. Feststoffe investiert werden.
Der Staat und die Kommunen sind ganz einfach gefordert, Wohnungen zu bauen, und günstig durch sie geschaffene Wohnungsbaugesellschaften, zu vermieten.
Als Mensch hat man doch die kognitive Fähigkeit zur Kreativität.
Also, Wohngeld wird bei den jeweiligen Mietern von sog. Sozialwohnungen eingespart, sprich, mich genehmigt.
Nach ein paar Jahren oder Jahrzehnten, abhängig von der Marktlage, können diese Wohnungen unter bestimmt Mietervoraussetzungen privatisiert, oder zumindest Teilprivatisiert werden.
Enteignung ist ein schlechtes Mittel, und eine Bankrotterklärung für jeden Staat und seiner Regierung.
Auch wenn es im Baurecht möglich ist.

Gravatar: Teresa

@karl-heinz gampe:

Da gibt es einen fiesen Witz: Kennen Sie den Unterschied zwischen Sachsen und Berlin? In Sachsen müssen sich immer noch fünf arbeitslose Rechte ein Luftgewehr teilen. In Berlin dagegen müssen sich immer noch fünf etablierte Linke ein Spatzenhirn teilen.

Aber Einspruch zu Ihrer These von den "dummen Roten"! "Denken" ist ja genau deren Sache: Die "denken" leider nicht zu wenig, sondern zuviel. Sie sind der unausrottbaren, festen Überzeugung, dass ausdauerndes fleißiges "Denken" irgendwann einmal die traurige Erfahrung einer an Naturgesetze gebunden Welt überwinden können muss. "Denken" und "Verstand" sind eben nicht deckungsgleich. Der "Verstand" - den auch die polnische Putzfrau und der Facharbeiter haben - glaubt eben nicht an die Überwindungskraft der Realität durchs Denkens, sondern an die plumpe Erfahrung der Realität. Das ist dann eben "rechts" und "gefährlich". -

Gravatar: karlheinz gampe

@ Stephan Grübel

Klar hängt der Anstieg der Mitpreise mit vermehrter Nachfrage zusammen. Denn leer stehender Wohnraum nutzt auch dem Vermieter nicht, denn der verursacht Kosten zu vermeiden. Großer Leerstand in Deutschland würde für fallende Mieten sorgen. Ein Spekulant könnte natürlich auf einen höheren Verkaufspreis spekulieren. Bei schrumpfender Bevölkerung würde, der jedoch mit Zitronen handeln. Die Zuwanderung nützt den Immobilienbesitzern solange bis Deutschland endgültig ein failed state ist und die Urbevölkerung das Land fluchtartig verlässt und dieser Prozeß beginnt gerade.

Gravatar: Jürgen

Es sind nicht nur die "Schutzsuchenden", die mit ihrer ungezügelten Zuwanderung für Wohnraumverknappung sorgen (obwohl das schon reichen würde),auch die komunalen Politiker haben total versagt, indem sie vor Jahren im blinden Wahn ihre Wohnunggesellschaften verscheuert haben, die auch jetzt noch für eine gewiße
Verlangsamung der Mietzuwächse sorgen könnten. Aber unsere Politiker ......siehe Zuwanderung!!!

Gravatar: Wolfgang Hebold

Werter Herr Grübel, die Miete richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Das ist nur im Sozialismus anders. Und die Nachfrage nach Wohnraum ist rapide durch den Zuzug von sogenannten Flüchtlingen und anderen Migranten gestiegen. 2.000.000 zusätzliche Personen schaffen Druck auf dem Wohnungsmarkt. Wollen Sie das leugnen? Dass das nicht der einzige Grund ist, bestreite ich nicht. Aber es ist ein wesentlicher und er wird systematisch verschwiegen.

Gravatar: Erdö Rablok

Wo sind bei den Grünen die Intellektuellen? Die sucht man genauso vergeblich, wie Produzierende.
Als die Wissenschaftler verkündeten, sie hätten ein "Schwarzes Loch" fotografiert, haben sie wahrscheinlich mit einem Endoskop ins Ohrwatschel eines Grünen geschaut.

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