Europäische Union und der Hitler-Stalin-Pakt

In Brüssel kam am 17./ 18. Juli 2020 die Führungsspitze der Europäischen Union zusammen, um den Kollaps des bisherigen Westeuropas infolge Corona zu verhindern. Unter Führung der deutschen Bundeskanzlerin und derzeitigen Ratspräsidentin der Europäischen Union sollte eine gewaltige Finanzlast geschultert werden, weil es anders angeblich nicht mehr geht.

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In Brüssel kam am 17./ 18. Juli 2020 die Führungsspitze der Europäischen Union zusammen, um den Kollaps des bisherigen Westeuropas infolge Corona zu verhindern. Unter Führung der deutschen Bundeskanzlerin und derzeitigen Ratspräsidentin der Europäischen Union sollte eine gewaltige Finanzlast geschultert werden, weil es anders angeblich nicht mehr geht. Wie sehr dieser Finanzlast-Vorschlag gegen die bisherigen Regeln der Europäischen Union zur Verhinderung einer Schuldenunion verstößt, kann man an dem Widerstand von Ländern wie Dänemark, Schweden, Österreich und vor allem der Niederlande sehen. Der Spaltpilz ist in Brüssel angekommen.

Das zeigt sich in Brüssel bei diesem Gipfeltreffen auf einem ungewohnten Feld, mit dem man für ein Gipfeltreffen nicht hätte rechnen sollten: dem Stalin-Hitler Pakt. Es war Litauens Staatspräsident, der das Gipfeltreffen über Europas Zukunft mit diesem Thema aus der Vergangenheit einleitete. Verbunden mit Vorwürfen an die Adresse des russischen Präsidenten Putin. Dieser wolle zu diesem Pakt die Geschichte umschreiben. Litauens Präsident lag damit in Brüssel exakt auf der Linie eines Entschließungsantrages des Europäischen Parlamentes vom 19. September 2019. Statt den Historikern die Geschichte zu überlassen und alle Archive, auch von Noch-Mitgliedern der Europäischen Union zum letzten „Kriegs-Jahrhundert“ zu öffnen, wird Geschichte aus Polen und dem Baltikum zur Frage von Abstimmungen gemacht. Bei Präsident Putin begründet?

Der russische Präsident Putin und der französische Präsident Macron haben in Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Ende dieses Krieges in Europa eine geradezu dramatische Haltung eingenommen. Moskau öffnet die Archive und fordert alle anderen Staaten auf, es ihm gleich zu tun. Präsident Putin und Präsident Macron legen die Verantwortung für den Zweiten Weltkrieg in der Demütigung Deutschlands durch die Sieger des Ersten Weltkrieges bei dem Rachediktat von Versailles fest. Dieser Umstand, so Präsident Macron, habe den Nationalsozialismus in Deutschland hervorgebracht. Präsident Putin verweist darauf, daß Herr Hitler vor allen in seiner antisemitischen und antibolschewistischen Haltung aus Amerika und Großbritannien finanziert worden sei. In einer in Deutschland einmaligen Form hat das Medienhaus Ken Jebsen, zeitgleich zum Gipfel in Brüssel, eine mehr als dreistündige Debatte zu den historischen Fakten des Kriegs-Jahrhunderts veröffentlicht.

Der Fahrplan zum Zweiten Weltkrieg wurde, so der französische Marschall Foch, in Versailles 1919 festgelegt und auf zwanzig Jahre nach Versailles 1919 terminiert. Im Vorfeld des deutschen Angriffs auf Polen, das im Sprachgebrauch Londons ein kriegslüsterner Schurkenstaat zu jener Zeit war, kam es nach einer polnischen Mobilisierung seiner Truppen, zum Pakt zwischen Stalin und Hitler. Eine gleichzeitig in Moskau verhandelnde französisch-britische Delegation durfte ausdrücklich keinen Pakt abschließen, weil der führende britische General keine Verhandlungsvollmacht hatte. London wollte unbedingt diesen Krieg und dafür war seine eigene Verweigerung eines Abkommens mit Moskau geradezu zwingend.

Natürlich sind alle Entwicklungen auf Versailles 1919 und nicht nur das zurückzuführen. Die deutsche Haltung kann nur „geschichtsvergessen“ genannt werden, wenn die deutsche Staatsspitze es am 28. Juni 2019 nicht für nötig hielt, an Versailles und das Tor zur globalen Hölle in der Verantwortung der Siegermächte zu erinnern.

Aber es war nicht nur Versailles 1919, das für das Elend des ganzen Globus zwanzig Jahre später die Verantwortung trägt. In diesen Tagen hat der ehemalige Luftwaffenoffizier, Her Jochen Scholz, auf die Rede des britischen Premierministers Disraeli nach der Gründung des Deutschen Reiches 1871 hingewiesen. Mit der Reichsgründung ging für London und Paris die Zeit vorbei, auf dem Kontinent schalten und walten zu können, wie man wollte, Preußen oder andere als Festlandsdegen zu benutzen. Dieser Haltung in London und Paris stand man in Washington nicht nach. Inzwischen hat man uns oft genug gesagt, daß nach der Reichsgründung eines unter allen Umständen verhindert werden mußte: eine Zusammenarbeit zwischen Rußland und Deutschland. Es war nie die zahlenmäßig begrenzte deutsche Marine, es war die deutsche Entscheidung, sich in einem Staat zu vereinen und friedlich und wohlhabend werden zu wollen, die den Mechanismus in Gang setzte, der dazu führte, ein eigenständiges Deutschland zu beseitigen. Diese Entscheidung wurde in London, Paris und Washington getroffen

Willy Wimmer

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Gravatar: Walter

@ Gerhard Fenner 22.7. 20 15:32

>Ihr Kommentar entlarvt Sie für mich als Geschichtsfälscher und Ignoranten<

Diese von Ihnen gemachte Aussage trifft voll auf alle Ihre geposteten Kommentare zu diesem Artikel zu. Da Sie offenbar keine haltbaren Gegenargumente aufzuweisen haben, versuchen Sie dies mit immer neuen nicht haltbaren Behauptungen und Unterstellungen zu vertuschen.
Zumindest mussten Sie zugeben, dass der polnische Volksheld "Lech Walesa"auch nur ein Geheimdienstspitzel war. Dies ist ja auch allgemein bekannt und kann nicht verleugnet werden. Das dieser auch ein vermutlicher Deutschenhasser ist, ist auch bekannt.

Ihre nach wie vor nicht haltbare Behauptung, dass der Streik in Danzig die Grundlage für die Vereinigung beider Deutscher Staaten wäre ist falsch.
Der 17. Juni 1953 in der DDR, der ungarische Volksaufstand 1956 und der Prager Frühling 1968 gegen die Regression des damaligen Sowjetimperiums und die im Jahre 1985 vom damaligen Präsidenten "Gorbatschow" eingeleitete Phase einer neuen politischen Ausrichtung mit Glasnost und Perestroika, waren letztendlich ausschlaggebend für den Zerfall des Warschauer Pakts und die Grundlage für die auch mit "Gorbatschows" Zustimmung mögliche DEUTSCHE EINHEIT und nichts anderes.
Auch gegen die MISERE der polnischen Minderheitenpolitik nach der Neugründung des polnischen Staates, welche hier in einigen Kommentaren aufgezeigt wurde und letztendlich als Ursache für den Einmarsch deutscher Truppen in Polen zu sehen ist, haben sie nichts entgegen zusetzen. Dies war der Auslöser für den späteren Beginn eines Krieges in Europa der sich zum zweiten Weltkrieg entwickelt hat. Ein wichtiger Punkt war auch die nicht erfolgte Kriegserklärung gegen den Einmarsch sowjetischer Truppen in Polen.
Ihre Beweihräucherung der damaligen polnischen Politik, damit haben Sie sich doch geoutet, dass Sie selbst ein Pole sind, welcher hier unter deutschen Nicknamen kommentiert.
Damit sind wohl auch Ihre hasserfüllten Äußerungen vor allem nur gegenüber den Deutschen in der ehemaligen DDR zu verstehen. Die DDR mit Nazideutschland gleichzusetzen ist das DÜMMSTE was ich je gehört habe. Aber solche großmundigen Äußerungen wie von Ihnen und auch einigen polnischen Politikern ist man ja gewohnt. Leider ist von diesen außer großen Sprüchen sonst nichts zu erwarten.
30 Jahre nach dem Zerfall des Warschauer Paktes ist Polen immer noch der größte Empfäger von EU - Geldern in der Euro - Zone, welche zum Großteil aus deutschen Zahlungen an die EU bestritten werden. Darüber sollten diese mal nachdenken und ihre Energie dazu verwenden ihre Wirtschaft auf EU - Niveau voran zubringen. Außer Ihrer Russophobie und Säbelrasseln an der russischen Grenze sowie Geldforderungen an Deutschland haben diese doch nichts vorzuweisen.

Außerdem habe ich kein weiteres Interesse daran mit unbelehrbaren Fanatikern wie Ihnen in diesem Forum einen Disput zu führen.

Gravatar: Frank

"Es war nie die zahlenmäßig begrenzte deutsche Marine, es war die deutsche Entscheidung, sich in einem Staat zu vereinen und friedlich und wohlhabend werden zu wollen, die den Mechanismus in Gang setzte, der dazu führte, ein eigenständiges Deutschland zu beseitigen. Diese Entscheidung wurde in London, Paris und Washington getroffen

Willy Wimmer"

Super auf den Punkt gebracht. Es gab weder einen 1. noch einen 2. Weltkrieg, es gab nur eine langfristige Vernichtungsstrategie gegen einen potentiellen Mitbewerber die bis zum heutigen Tage gnadenlos durchgezogen wird. Vom ersten Tage an sahen sie ihre Felle davonschwimmen.

Aber auch die Deutschen haben damals schon den Grundstein für ihren Untergang gelegt.
Das "(Sozial)system" wurde gestartet um das Volk günstig zu stimmen und ist heute zu einem vernichtendem Dampfhammer für das Rest(deutsche) Reservat geworden.

Es tötet jede Form von Eigenverantwortung und erstickt jede dahingehende Aktivität im Keim.

Schöner Beitrag!

Gravatar: Gerhard Fenner

@ Walter

Ihr Kommentar entlarvt Sie für mich als Geschichtsverfälscher und Ignoranten. Die Methoden von GESTAPO und STASI waren die gleichen menschenverachtenden Untaten. Ja, es stimmt, dass Walesa als "IM Bolek" für die Służba Bezpieczeństwa (polnische STASI) tätig war. Deshalb wird er heute auch in Polen sehr verachtet, im Gegensatz zu den Mainstream-Medien in Deutschland, die ihn zum Helden hochstilisieren, um gegen die Regierung der Partei Prawo i Sprawiedliwość (PiS) zu polemisieren.

Es bleibt aber trotzdem eine historische Tatsache, dass die deutsche Vereinigung ohne Danzig 1980 nicht hätte passieren können. Gorbatschow war schwach und "Glasnost und Perestrojka" ohne Konzept, also nur noch der Liquidator des auch moralisch abgewirtschafteten Sowjetsystems. Der brauchte keinen Heilgenschein der Axel-Springer-Journalie und den anderen deutschen Mainstream-Medien.

Wenn Sie jetzt aber sehen, was heute in Deutschland passiert, ist das die Folge von 12 Jahren Nazi-Diktatur und 40 Jahren SED-Unrechtsstaat. Wenn sie alte Wochenschau-Aufnahmen von Goebbels "UFA" und vom "Augenzeugen" der DEFA ansehen, sind die Bilder zugegebenermassen zum Verwechseln. Stechschritt von Wehrmacht und NVA, HJ, BDM und FDJ, Pimpfe und Junge Pioniere, Heydrich und Mielke, Plötzensee und Hohenschönhausen, alter Wein in neuen Schläuchen. NAZI- und SED-Diktatur hatten denselben deutschen Ungeist in sich, wie er leider einmalig auf der Welt ist. Wäre die DDR auch im Kriegszustand gewesen, hätte sie dem 3. Reich an Brutalität in keiner Weise nachgestanden. Hitler liess deutsche Panzer gegen Polen fahren, Honecker wollte NVA-Panzer gegen Polen fahren lassen. Da war nichts, aber auch gar nichts von deutschen "Dichter und Denker"!

Aber ich sehe die grosse Gefahr, dass aus Putins Russland mit tschekistischen Methoden in Deutschland links- und rechtsextreme, totalitäre Tendenzen neu aufgemischt werden, die wir uns bisher nicht vorstellen konnten. In den Sicherheitsapparat (KSK) ist er mit seiner Zersetzungstrategie schon vorgedrungen.

Gravatar: karlheinz gampe

@ Gerhard Fenner

Geschichte lehrt uns jedoch, dass gerade im Krieg sich aussichtslose Lage oft in einen Sieg verwandelt. (Hannibal Cannae gegen übermächtige siegessichere Römer) Ich hatte ja als Beleg schon den großen Friederich angeführt. Auch als anno 1866 die Österreicher bei Königgrätz die Preußen vor sich her jagten und Sieg schrien, da führte die Lücke in der Schlachtordnung, die dadurch entstand zu ihrer Niederlage. Hindenburg hat doch im Osten gezeigt, mit der Vernichtung 2 er riesiger Armeen, dass Taktik Überlegenheit leicht zur Nichte macht. Den Ist- Zustand auf den zukünftigen Zustand weiter zu interpretieren erwies sich oft als fataler Fehler.

Gravatar: Walter

@ Gerhard Fenner 21.7.20 9:57

Wenn ichI hren nach meinem Verständnis geistlosen Kommentar lese habe ich das Gefühl, SIe haben beim Schreiben etwas eingenommen. Ihre Unterstellungen mir gegenüber sind so absurd wie ihr ganzer Kommentar. Einesteils unterstellen Sie mir völkischen Revanchismus und dann bezeichnen sie mich als Komplitze der Kommunisten "Beria" und "Mielke", welche wohl mit völkischen Revanchismus aus dem Dunstkreis der AFD nichts zu tun haben.
Das Sie von historischen Vorgängen wenig Ahnung haben, haben Sie damit doch bewiesen. Ihre fanatische Argumentation hier im Blog zeigt doch wer SIe eigentlich sind. Für mich sind Sie nur ein kleingeistiger Geschichtsverleugner mehr nicht.

Übrigens haben wir die deutsche Vereinigung nicht dem polnischen Geheimdienstmitarbeiter "Bolek" mit Namen "Lech Walesa" zu verdanken, sondern dem ehemaligen sowjetischen Regierungschef "Michail Gorbatschow."

Gravatar: harald44

@ Gerhard Fenner, 20.07.2020, 10:43 Uhr

Bitte nennen Sie mir die eindeutige Quelle, daß es Hindenburg und Ludendorff waren, die Lenin die Durchreise durch Deutschland nach Schweden ermöglichten und was, wenn es diese gibt, sie sich davon erhofften. Wer einen Krieg auf Leben und Tod zu führen hat, der hat nicht viele Möglichkeiten sich die Wahl seiner Mittel auszusuchen.
Aber da das Kaiserreich im November 1918 endete, ist es zwangsläufig unschuldig an all den bolschewistischen Greueln der frühen und späten (unter Stalin) Sowjetunion.
Auch das ist eine Art "Dolchstoßlegende", die damit sozusagen - wie immer wieder - der deutschen Heeresleitung die Schuld an der Machtergreifung Lenins mitsamt der blutigen Sowjetherrschaft und den Zigmillionen Opfern in Rußland zuzuweisen versucht.
Umgekehrt wird ein Schuh daraus.
Vor 1914 gab es überhaupt keine territorialen oder sonstigen Probleme zwischen dem deutschen Kaiserreich und den zaristischen Rußland. Wer aber hatte Rußland gedrängt das deutsche Kaiserreich im Osten anzugreifen, um dieses zu umzingeln und in einen Zweifrontenkrieg zu verwickeln?
Es war der Fehler des letzten Zaren Nikolaus sich dem britischen Werben zu einem unnötigen Krieg gegen Deutschland anzuschließen, der diesem und seiner Familie letztendlich das Leben kostete und mit ihm Zigmillionen Russen und Ukrainern ebenfalls.

Gravatar: Gerhard Fenner

@ karlheinz gampe

Es gehört zur Taktik von Geschichtsrevisionisten, allgemein anerkannte Fakten zu relativieren, und andere mässig relevante Sachverhalte zu absoluten Wahrheiten hoch zu stilisieren. Man nennt dies manipulieren.

Hitler hat in seinem Pamphlet "Mein Kampf" ganz klar seinen Willen und seine Absicht zur Eroberung von "Lebensraum im Osten" für das deutsche Volk festgeschrieben. Die Frage des Korridors zu Danzig war nur ein fauler Vorwand für den aggressiven Überfall auf Polen. Schon bei der Sudetenfrage wollte er eine harte Konfrontation, doch hat das der britische Premier Neville Chamberlain mit seiner fatalen "Appeasement-Politik" 1938 zum "Münchner Abkommen" sozusagen aufgeschoben, nicht zuletzt um Zeit zu gewinnen für die nötige Aufrüstung Frankreichs und Grossbritanniens.

Weshalb hat die deutsche Heeresleitung 1918 einen Waffenstillstand angestrebt? Die militärische Lage an der Westfront wurde mit dem Kriegseintritt der USA 1917 immer schlechter. Ein wirklicher Sieg der Alliierten wäre also nur eine Frage der Zeit gewesen. Hindenburg und Ludendorf wollten die Monarchie in Deutschland retten. Als dies nicht gelang, wurde - um das Gesicht zu wahren - einfach die "Dolchstosslegende" in die Welt gesetzt. Nach dieser Erfahrung bestanden dann die Alliierten 1945 auf der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands.

Gravatar: harald44

Der Erste Weltkrieg begann nicht aufgrund des Thronfolgermordes in Sarajewo, sondern er begann viel früher durch die Gründung der Triple-ENTENTE in London mindestens zehn Jahre vor 1914, und diese war eindeutig gegen das Deutsche Kaiserreich gerichtet, auf dessen wirtschaftlichen Erfolg die Briten eifersüchtig waren. Wilhelm II., aufgrund seiner Mutter selbst ein halber Engländer, hatte das klar erkannt, wenn er von britischen Handelsneid als der Kriegsursache von 1914 sprach.
Der II. Weltkrieg begann nicht am 1. September 1939, als die Wehrmacht in Polen einmarschierte, um die Gewalttaten gegen die Deutschen in Posen und Westpreußen durch aufgehetzte Polen zu beenden, und diese Befriedungsaktion war nach nur 18 Tagen beendet. Zum II. Weltkrieg kam es erst, als Großbritannien wiederum unrechtmäßig am 3. September 1939 zusammen mit Frankreich dem Deutschen Reich den Krieg erklärte, obwohl die Frage, ob Danzig deutsch oder polnisch sein würde - 90 % der Danziger waren Deutsche - Großbritannien einen feuchten Kehrricht anging. Hatten wir Deutschen uns jemals eingemischt, ob Belfast eher irisch oder britisch sein sollte?
Fazit: Weltkrieg I. und II. gehören untrennbar zusammen, und Weltkriege entstehen nicht "einfach so", sondern weil die damalige Weltmacht Nr. 1, Großbritannien, diese beiden Kriege gegen den deutschen und äußerst erfolgreichen Weltmarktkonkurrenten wollte.

Gravatar: karlheinz gampe

@ Gerhard Fenner

Wäre da ein Wille gewesen, dann hätte man bei einem Korridor immer einen Weg finden können und das sogar mit einem kleinen Zugang zur Ostsee. Z. Bsp. mit Brücke oder Tunnel um über den Korridor zu kommen. Früher hatten die Polen ja auch keinen Zugang zur Ostsee.(Preußen). Heute regt man sich über einstige Kolonien auf aber über wirklichen Gebietsraub nicht. Zur Dolchstosslegende ist doch zu sagen, dass das Kaiserliche Heer sich zwar in keiner guten Lage befand. Es war aber nicht besiegt. Wie oft hat man eigentlich den großen Friedrich für besiegt erklärt und gehalten, jedoch es kam immer anders.

Gravatar: Gerhard Fenner

@ Werner N

Es war nicht nur das Durchschleusen Lenins, sondern die aktive Finanzierung des bolschewistischen Regimes durch die Herren Hindenburg und Ludendorf, die trotz dieses Manövers im Herbst 1918 die sehr schlechte militärische Lage in Frankreich feststellen mussten, dem Kaiser deshalb den Waffenstillstand nahelegten, und um diese Tatsachen zu verschleiern, die "Dolchstoss-Legende" in die Welt setzten.

Gravatar: Gerhard Fenner

@ Walter

Auch Ihre Darstellung der Geschichte entspringt dem deutschen, völkischen Revanchismus aus dem Dunstkreis der AfD, der in Deutschland wieder salonfähig gemacht werden soll.

Schauen sie sich diese Video an. "Der 2. Weltkrieg - Was.Guido.Knopp.verschweigt und verdreht."

https://www.youtube.com/watch?v=I3Dc-r8zBoE&bpctr=1595318772

Es ist verheerend, wenn die heutige Jugend in Deutschland durch eine solche Gehirnwäsche das Marschieren wider lernen würde!

Sie vergessen dabei aber, dass Sie sich zu Komplizen einer tschekistischen Ideologie machen, deren Methodik Heute durch Herrn Putin und früher durch die Herren Lawrenti Beria und Erich Mielke verbreitet wurden. Der Hitler-Stalin-Pakt war das erste kriegsverbrecherische Abkommen zweier totalitärer, menschenverachtenden Diktatoren. Ich möchte nicht rechnen, auf wessen Konto mehr vernichtete Menschenleben verbucht werden müssen.

Gravatar: Werner N.

@Gerhard Fenner 20.07.2020 - 10:43
Sicher schleuste die deutsche Reichsregierung Lenin im plombierten Waggon nach Russland, weil sie glaubte, das Land damit zu schwächen. Allerdings waren Bolschewisten und die *Sozialistische Internationale* (*Komintern*) ab 1919 in Deutschland aktiv. Hochrangige sowjetische Emissäre, zahlreiche gleich gesinnte Literaten und die starke *Kommunistische Partei* in der Weimarer Republik weisen darauf hin. Joachim Fest formulierte:

..“Die siegesgewisse Agitation des neuen (sowjetischen) Regimes machte darüber hinaus deutlich, dass die Eroberung Deutschlands durch die vereinte Kraft des internationalen Proletariats nicht nur der entscheidende Schritt auf dem Weg zur Weltrevolution sei, sondern unmittelbar bevorstehe. Die undurchsichtigen Aktivitäten sowjetischer Emissäre, die ständigen gelenkten Unruhen, die Räterevolution (…) gaben dem Abwehrwillen (Anm: der Nationalsozialisten) das starke Motiv“.. (*Hitler*, S.132).

Gravatar: Gerhard Fenner

@ karlheinz gampe

"Warum haben die Polen, denn den Deutschen einen kleinen Korridor als Zugang nach Danzig verweigert ? Dann hätte es den Krieg nicht gegeben." Diese Frage könnten Sie selber beantworten, wenn sie Hitlers "Mein Kampf" gelesen hätten.

Ich habe mir die These überlegt, ob Marschall Józef Piłsudski wie etwa der ungarische Reichsverweser István Horthy oder Rumänien und Benito Mussolini zusammen mit Wehrmacht und SS nach Stalingrad marschiert wäre, wenn er nicht schon 1935 verstorben wäre? Ich verwarf diese These jedoch aufgrund des unbedingten Willens von Hitler, den Lebensraum im Osten für das Deutsche Reich bedingungslos durchsetzen.

Und ja, die Briten hatten Polen verraten, obwohl polnische Piloten an der Seite der RAF zum Sieg in der Luftschlacht um England beitrugen, in Monte Cassino und bei Arnheim an der Seite der Alliierte kämpften. Die Umstände des Flugzeugabsturzes bei Gibraltar am 4. Juli 1943, als Władysław Sikorski, General und Ministerpräsident der polnischen Exilregierung in London zu Tode kam, blieben ungeklärt. Möglicherweise wollte Churchill General Sikorski beseitigen lassen, da er immer wieder auf der Aufklärung des Massakers von Katyn an polnischen Offizieren bestand, die Stalin ermorden lies.

Gravatar: Gerhard Fenner

@ karlheinz gampe

Polen hat auf dem Korridor und den Freihafen in Danzig bestanden, wie Litauen auf den Freihafen von Memel (heute Klaipėda). Beide Länder brauchten in der neuen Unabhängigkeit für den internationalen Handel einen freien Zugang zum Meer. Als Bürger eines Binnenlande kenne ich die Problematik, vor allem wenn die Nachbarn nicht kooperativ sind. Nach der polnische Unabhängigkeit zu Beginn der 20er Jahre war eine grausame Schlacht um Warschau (Wunder von Warschau), die von der kommunistischen Sowjetunion aufgezwungen wurde. In wieweit da Volksdeutsche mit den Sowjets kollaboriert hatten? Das polnische Volk wurde in der Zeit der Teilung sowohl vom Deutschen Reich unter Bismarck, als auch vom zaristischen Russland stark unterdrückt und gedemütigt. In der Donaumonarchie war das Leiden in Krakau und Galizien noch am geringsten.

Meine Grossmutter hatte es als elternlose, junge Frau versäumt, im Memelland für die deutsche Staatsbürgerschaft zu optieren und wurde dann als Memelländerin durch Litauen wie auch durch das deutsche Reich schikaniert wo es nur ging, obwohl die Memelländer bis 1918 kaisertreue Deutsche gewesen waren, im Übrigen nicht nur mit bürokratische Schikanen.

1934 liess sich Reichspropagandaminister Dr. Goebbels sogar in Warschau mit dem polnischen Militärdiktator Pilsudski für die internationale Presse ablichten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-polnischer_Nichtangriffspakt#/media/Datei:Bundesarchiv_Bild_183-B0527-0001-293,_Warschau,_Empfang_Goebbels_bei_Marschall_Pilsudski.jpg

Gravatar: Walter

@ Gerhard Fenner 19.7. 20 14:22

Sie haben ja selbst Polen als kriegslüsternen Schurkenstaat im Sprachgebrauch Londons bezeichnet, besser kann man es nicht ausdrücken. Allerdings sollte man Kritik an einem Land immer an die verantwortlichen Politiker dieses Landes festmachen, welche ihre Bürger zu solchen Schurkentaten animieren.

Nach der Neugründung des polnischen Nationalstaates hat Polen mit fast allen seinen Nachbarn kriegerische Auseinandersetzungen geführt. Das mit dem Völkerbund abgeschlossene Minderheiten - Schutzabkommen wurde von Polen gekündigt. Was dies für die Minderheiten in den neuen polnischen Gebieten bedeutete ist bekannt. Die äußerst nationalistische polnische Regierung wollte sie aus dem Land verdrängen. Da waren Totschlag und Mord an der Tagesordnung.

Das dies das wirtschaftlich wieder erstarkte Deutschland nicht auf ewig akzeptieren würde war doch zu erwarten. Vor allem gab es Probleme mit der Versorgung Ost - Preußens und der Stadt Danzig, welche überwiegend von Deutschen bewohnt war. Den USA und Großbritanien lag viel daran dieses Problem für eine Konfrontation mit Deutschland auszunutzen, zumal ja die Sudetengebiete schon zurück nach Deutschland mit Zustimmung der Briten geholt wurden. Die Kriegsdrohungen polnischer Politiker gegen Deutschland sind doch als wahre Tatsachen bekannt. Die haben sich dabei wohl allzusehr auf ihre Bündnispartner gestützt.

Der Hitler - Stalin - Pakt diente vermutlich nur dazu, die von Polen okkupierten Gebiete aus der Sowjetunion und die nach dem VERSAILLER -Vertrag von Deutschland an Polen widerrechtlich abgegebenen Gebiete zurückzuholen.
Durch diesen Pakt vermied man eine Konfrontation zwischen beiden Staaten bei der Besetzung Polens. Die deutsche Regierung war sogar bereit für einen Korridor nach Ostpreußen Land an Polen abzugeben. Aber durch das Lavieren der Polen mit Großbritannien führte dies zu keinem Erfolg.

Als dann das deutsche Militär in Polen einmarschierte erklärten Großbritannien und Frankreich Deutschland den Krieg. Als 14 Tage später die Sowjetunion in Polen einmarschierte bekam diese keine Kriegserklärung.
Das man glaubte, dass die Deutschen so dumm waren, dieses Spiel nicht zu durchschauen haben diese polnischen Bündnispartner wohl nicht bedacht. Dies führte schließlich zu einem Präventivkrieg Deutschlands gegen die Sowjetunion. Man wollte damit Stalins Plänen einen eventuellen Angriff auf Deutschland zuvorkommen. Als dann die Wende im Krieg eintrat und die Sowjetunion nach Richtung Deutschland marschierte hatten es die USA auf einmal sehr eilig, weil sie befürchteten das Stalin ganz Westeuropa unter seinem Einflußbereich bringen wollte. Da wurden ca 50000 Soldaten in kurzer Zeit geopfert um Stalin nicht das ganze Feld zu überlassen.

"Soldaten sind nur dumme Tiere, die als Schachbauern in der Außenpolitik benutzt werden."

Henry Kissinger ehem. US - Außenminister

Stalin selbst hat wohl dabei die Chance gesehen Westeuropa in seinem Einflußbereich zu bringen. Das Ergebnis kurze Zeit später war ein unversöhnlicher und von den Siegerparteien geführter "KALTER KRIEG" in Europa.

Obwohl das heutige Russland ganz andere Interessen hat, besteht immer noch die Angst der herrschenden Kreise in den USA vor wirtschaftlichen Verbindungen von Deutschland und Russland. Dies wurde doch auf einem Kongress in Chicago im Feb. 2015 vom damaligen Chef Stratfor "George Friedman" geäußert. Vermutlich kann auch nur damit das Säbelrasseln an der russischen Grenze erklärt werden.

Die EU hat keine Wahl. Die Nato - Staaten sind ein Teil des US - Imperiums. Sie haben ebensowenig Souveränität wie die damaligen Staaten des Warschauer Pakts gegenüber Moskau.

" Paul Craig Roberts" 2014 (ehemaliges Regierungsmitglied der "Reagan" - Regierung)

Aufgrund der geschichtlichen Ereignisse ist es nicht richtig Polen als vollkommen schultlos an den Ursachen die zum zweiten Weltkrieg führten darzustellen.

Gravatar: karlheinz gampe

@ Gerhard Fenner

Auf die Grausamkeiten an den Volksdeutschen gehen sie nicht ein ? In Fensterkreuzen gekreuzigt, Augen ausgestochen, mit Zunge an Tischen festgenagelt, ermordet. Warum steht das in keinem Geschichtsbuch, das weiß ich aber aus erster den Erzählungen der Alten und selbst Helmut Schmidt sagte, dass sie unsere Geschichte verfälscht haben. Die Engländer haben die Polen einfach reingelegt. Die haben z. Bsp, den Polen erzählt die Deutschen hätten nur Papppanzer und die polnischen Ulanenregimentter sind gegen diese Panzer geritten und wollten die aufspießen. Da sind die natürlich von ihren Pferden geflogen. Warum haben die Polen, denn den Deutschen einen kleinen Korridor als Zugang nach Danzig verweigert ?. Dann hätte es den Krieg nicht gegeben.Erklären sie !

Gravatar: Gerhard Fenner

@ karlheinz gampe

Das Sie mir mangelnde Geschichtskentnisse vorwerfen, ist Ihr gutes Recht. Mit ihrem Einwand von der "Schlacht am Annaberg" machen Sie die systematische Vernichtung der polnischen Inteligenzia sowie von 3 Mio. nichtjüdischer Polen während der deutschen Besetzung Polens nach dem Überfall vom 1. September 1939 moralisch auch nicht besser.

Nach dem Ende des 1. Weltkrieges 1918 und der spanischen Grippe fand in allen betroffenden Ländern eine allgemeine Verrohung statt. Sogar in der Schweiz lies die Armeeführung unter dem deutschfreundlichen Oberbefehlshaber General Ulrich Wille beim Landesstreik 1918 auf demonstrierende Arbeiter schiessen.

Gravatar: Gerhard Fenner

@ Werner N.

"Schließlich waren es Bolschewisten, Kommunisten und Sozialisten, die damals Berlin zur Zentrale der *Sozialistischen Internationale* machen wollten und meinten, Deutschland müsse dafür vorab kommunistisch sein."

Auch das gehört neben der "Dolchstosslegende" zur deutschen Geschichtslüge, dass Deutschland nach 1918 kommunistisch sein sollte. Dabei wird vergessen, dass es die Deutsche Generalität unter Hindenburg und Ludendorf war, die den Bolschewistenführer Lenin aus seinem Schweizer Exil, (wofür ich mich als Schweizer hier ausdrücklich schäme) aus kriegstaktischen Gründen in einem verplombten Eisenbahnzug nach Schweden fahren lies, wo er dann in St. Petersburg die Oktoberrevolution auslöste. Zudem wurden beim Separatfrieden von Brest-Litiowsk umfangreiche Zahlungen des Deutschen Reiches an das sich zur Sowjetunion entwickelten Regime der Bolschewisten unter Lenin geleistet. Ironie der Geschichte; so haben die Verantwortlichen des Deutsche Kaiserreich tatkräftig mitgeholfen, in Russland die rote Brut aufzuzüchten, um so militärische Kräfte für die Front in Frankreich freizuspielen.

Gravatar: karlheinz gampe

@ Gerhard Fenner

Geschichtskenntnisse vermisse ich bei Ihnen ! Was war mit der Schlacht am Annaberg als Polen in Schlesien einmarschierten,, was war mit Ermordung und Verstümmelung Volksdeutscher in Polen. .

Gravatar: lutz

Das gegenseitige Aufrechnen der Unmenschlichkeit entschuldigt nicht für die eigene Barbarei.
(Harold Nash, engl. Bomber-Pilot im 2. Weltkrieg, 1921-)

Die Geschichte wird falsch interpunktiert. Deshalb drehen wir uns im Kreis.

Ich denke, die Eliten wissen alle nicht, wohin sie wollen?

Die Paneuropa-Union ist 1922 in der Weimarer Republik geschmiedet worden. Er war populär - unter Politikern.

"Wir Menschen der westeuropäischen Kultur sind mit unserem historischen Sinn eine Ausnahme und nicht die Regel. "Weltgeschichte" ist unser Weltbild, nicht das "der Menschen". Für den indischen und den antiken Menschen gab es kein Bild der werdenden Welt und vielleicht wird es, wenn die Zivilisatione des Abendlandes einmal erloschen ist, nie wieder eine Kultur und also einen menschlichen Typus geben, für den "Weltgeschichte" eine so mächtige Form des Wachstums ist." Oswald Spengler

Ich habe einige "Zentnerwerke" mit dem Titel "Weltgschichte".

Denken wir zurück an die BRD, nicht zu weit, dann herrschte zwischen den europäischen Völkern Friede, Freude, Eierkuchen.
Gut, die Franzosen waren immer ein bißchen stinkig, aber sie waren keine "Gefahr".
Wir konnten Europa bereisen und brauchten keine Angst zu haben.
Die Iren galten als das Armenhaus. Hat die Iren das gestört, oder uns? Mit denen war immer ein Faß Guiness zu leeren, und nach dem Pub fiel man in den Graben.
Haben die Iren Geld verlangt?
Die Bereitschaft, sie zu unterstützen, wäre da gewesen und ich bin mir sicher, wir hätten es nicht zurück verlangt. Aber die wollten kein Geld. Das hätte ihren Stolz verletzt. Und unseren.

Oslwald Spengler hat den "Untergang des Abendlandes" für das Jahr 2000 vorhergesehen, den Untergang der europäischen Kultur, und zwar durch Grenzöffnung. Ursächlich dafür sollte der Überdruß werden.
Dem war nicht so, aber die Grenzen wurden trotzdem geöffnet.

Gewisse deutsche Kreise fühlten sich als Elite und im Recht, uns zu unserem Glück zu zwingen. Die haben Maastricht unterzeichnet.
Was ich nicht denke, daß der Einfluß der USA, Frankreichs, Englands so stark war, daß man nicht hätte Nein sagen konnte. Hätte Kohl Nein gesagt, es hätte keinen Krieg gegeben, keinen Zwang, keine Sanktionen. Deshalb hat uns das Parlament beschissen.
Wir lebten ja nicht alleine hier, es gab die anderen Völker, die auch keinen Bock auf Europa hatten. Das haben die "Referenden" gezeigt, die Nein sagten und als Ja mißverstanden worden sind.

Die Besietigung eines eigenständigen Deutschlands führt selbstverständlich auch zur Beseitigung der anderen eigentständigen europäischen Staaten.

"Ein Jahrhundert rein extensiver Wirksamkeit unter Auschluß hoher künstlerischer und metaphysischer Produktion - sagen wir kurz ein irregligiöses Zeitalter, was sich mit dem Begriff des Weltstädtischen durchaus deckt - ist eine Zeit des Niedergangs." Oswald Spengler

Spengler hat Ursache und Wirkung verkannt. Irreligiosität, Urbanität, Niedergang sind die Folgen der Globalisierung, das waren nicht die Ursachen.

Man kann Spengler auch als Plan lesen. Laut gesagt, wird das natürlich heftige Reaktionen hervorrufen. Aber so ist das mit den Falschspielern, die empören sich immer am lautesten, wenn man sie erwischt.

Na ja, der Laden wird keine 1000 Jahre halten. Wenn er morgen nicht untergeht, dann übermorgen.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Der Spaltpilz ist in Brüssel angekommen.“ ...

Grub er sich nicht schon mit der Ankündigung des teuflischen Plans
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/12360741-teuflische-plan-covid-19
anno 2012 aus der Erde, dem vor seiner Umsetzung
https://www.zm-online.de/news/politik/behoerde-warnte-2012-vor-pandemie-mit-mutiertem-sars-erreger/
die göttlich(?) inszenierte Flüchtlingskrise als weitere durchs Dorf getriebene Sau folgte?

Weil neben dem Roosevelt auch das Rockefeller forderte und klarstellte:

«Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs. Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig grosse Krise und die Nationen werden die «Neue Weltordnung» akzeptieren»?

Da uns die Geschichte aber zeigt, dass konventionelle Kriege im Zeitraum „von der Keule zur Rakete“ https://www.youtube.com/watch?v=q8UVXc-gf9k
Immer teurer wurden, die EU auch m. E. aber quasi schon Insolvenzverschleppung betreibt
https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus162549946/Die-EU-ist-reif-fuer-den-Konkursverwalter.html:

Ist die Zeit für Staatsinsolvenzen des sogenannten Westens nicht schon deshalb längst gekommen
https://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/euro-krise-die-zeit-ist-reif-fuer-staatsinsolvenzen_aid_509745.html,
weil nicht nur die USA scheinbar nicht mehr in der Lage sind, die dort gelagerten Goldreserven ihren Gläubigern zurückzugeben, sondern für mich klar ersichtlich auch die Briten???
https://deutsch.rt.com/international/104156-weckruf-nach-gerichtsentscheid-in-london-bye-bye-deutsches-gold/

Gravatar: Gretchen

Wertvoll, Herr Wimmer, wie immer!

Gravatar: Jürgen kurt wenzel

Wie immer lesenswert ! Aber warum zum Teufel diese starrsinnige Weigerung , die Rolle der Pharma / Flick Krake und das Wirken Walter Hallsteins auf zu rollen !!!

Gravatar: Werner N.

Nicht die Präsidenten Putin und Macron .."legen die Verantwortung für den 2. Weltkrieg in der Demütigung Deutschlands durch das Rachediktat der Sieger des 1. Weltkriegs fest".. Das habe dutzende nationale und internationale Historiker seit rd. 100 Jahren getan.

So richtig die Forderung Putins ist, endlich auch alle europäischen Archive vollständig zu öffnen, sie werden diesbezüglich nicht wesentlich Neues mehr bringen. Bei allem Respekt vor dem (etwas späten) Eingeständnis, Putin verharmloste die Mitschuld der Sowjetunion durch den Bolschewismus. Schließlich waren es Bolschewisten, Kommunisten und Sozialisten, die damals Berlin zur Zentrale der *Sozialistischen Internationale* machen wollten und meinten, Deutschland müsse dafür vorab kommunistisch sein. Der Historiker Ernst Nolte wies auf die zwei Hauptmotive Hitlers: den Bolschewismus und Versailles.

Gravatar: Gerhard Fenner

«Im Vorfeld des deutschen Angriffs auf Polen, das im Sprachgebrauch Londons ein kriegslüsterner Schurkenstaat zu jener Zeit war, kam es nach einer polnischen Mobilisierung seiner Truppen, zum Pakt zwischen Stalin und Hitler.» Lieber Herr Wimmer, man kann immer wieder die Geschichte verdrehen, wie es passt. Sie suggerieren dies mit indirekter Rede, manipulieren jedoch im Sinne von Herrn Putin. Sie machen Polen vom Opfer (Deutschlands) zum Täter. Das ist einfach nur «Geschichtsklitterung». So arbeitet Herr Putin, und so hat er es in seiner Ausbildung zum KGB-Offizier auch gelernt. Es ist die selbe Lüge, wie die «Berliner Mauer» über 28 Jahre der «Antifaschistische Schutzwall» gewesen sein soll. Herr Putin hat zwar vordergründig die kommunistische Ideologie durch den Schredder der Geschichte gelassen; seine Methodik bleibt aber die Selbe.

Das polnische Volk hat nicht nur unter der völkischen Ausrottungsstrategie der deutschen Naziverbrecher gelitten, sondern auch unter 40 Jahre stalinistischer Diktatur. Genau die Staaten wie Grossbritannien und Frankreich, die Polen angeblich als «kriegslüsternen Schurkenstaaten» bezeichneten, haben Polen mit der halbherzigen Kriegserklärung am 3. September 1939 (Drôle de guerre, Sitzkrieg) und der Westverschiebung an den Konferenzen von Jalta und Potsdam zusammen mit den naiven Amerikanern an das Ungeheuer Stalin schändlich verraten!

Und bitte vergessen Sie nie; das Ende der deutschen Teilung hat im Jahre 1980 durch den Mut der Arbeiter von «Solidarność» in Danzig begonnen.

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