Der diskrete Antiziganismus der Bourgeoisie

Die Aachener Zeitung AZ ist ausnahmsweise zu Recht empört! Das „Café Zuflucht“, welches in Aachen seit Jahrzehnten Flüchtlinge aller Herren und Damen Länder betreut und berät, muss schließen, weil das Land NRW und die Stadt Aachen ihren 70%-gen Anteil an Fördergeldern verweigern, die insgesamt 400.000 € im Jahr betragen.

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Dabei verbürgen sich die Mitarbeiter des „Café Zuflucht“, dass Flüchtlinge, die Aachen von überall her erreichen, fair behandelt und bestmöglich integriert werden. Diese ureigene politische und kommunale Aufgabe können Land und Stadt nicht zusichern, schon gar nicht zu den o.g. Preisen.

Land und Stadt fühlen sich verpflichtet, die geldwerte Förderung einzustellen, da sich ein Gericht in die Angelegenheiten von „Café Zuflucht“ einmischt. Vor einem Jahr fällt dem Ausländeramt der Städteregion Aachen auf, dass aus Kumanovo in Mazedonien ständig Roma-Familien in Aachen stranden, um einen Asylantrag zu stellen. Innerhalb eines Jahres werden in Aachen Hunderte Roma aus Kumanovo registriert. Das bemerken die fleißigen unkündbaren Beamten des Ausländeramts der Städteregion Aachen! Staats-, selbst- und pflichtbewusst informiert das Amt nach einer Denkpause unbekannter Länge die Staatsanwaltschaft. Ermittlungen ergeben, dass die meisten Roma aus Kumanovo voneinander kaum abweichende Anträge beim Ausländeramt abgeben und dass sie von einem Roma des „Café Zuflucht“ beraten und betreut werden, der selbst aus Kumanovo stammt. Unter den Roma in Kumanovo soll das Aachener „Café Zuflucht“ bekannt sein.

Unabhängig vom noch zu beweisenden Tatbestand wird die Geschichte nur die einfachen Gemüter erregen, die Ressentiments gegen Roma und Sinti, gegen Ausländer und Flüchtlinge und somit auch gegen Juden hegen. Der Leser, der keine Ressentiments gegen Roma, Sinti, Ausländer und Flüchtlinge verspürt – Ressentiments gegen Juden und vor allem Israel mögen zugelassen sein, weil sie nicht kurierbar sind – wird sich fragen, worin die Straftat des Roma vom „Café Zuflucht“ besteht. Ist es etwa verboten, als Roma aus Kumanovo in Aachen um Asyl zu bitten? Gibt es in Aachen eine Obergrenze für Asylantragsteller aus Kumanovo, wenn sie Roma sind, wo selbst in CSU-Land Bayern eine solche rassistische Roma-Obergrenze unbekannt ist? Wären die Beamten des Ausländeramt der Städteregion Aachen zufrieden, wenn die Zahl der Roma aus Kumanovo in Aachen sinken und stattdessen die Zahl der Bürger aus dem (ehemaligen?) Islamischen Staat steigen würde? Wir kennen die Antworten auf diese Fragen nicht.

Zum besseren Verständnis: Juden und Roma hegen untereinander (üblicherweise) keine Ressentiments. Die Ressentiments der Deutschen basiert auf die Geschehnisse des 3. Reiches, unter denen Juden und Roma gleichermaßen gelitten haben. Der überzeugte deutsche Antihitlerist kennt deshalb keine Ressentiments gegen Roma oder unterdrückt sie. Die Wurzeln des Judenhasses liegen theologisch und historisch weitaus tiefer und können deshalb nicht so einfach wie der Antiziganismus wegdrückt werden. Deshalb ist es nicht selten, dass ein Roma-Freund gleichzeitig ein Juden- und Israelkritiker ist, was sich in Leserbriefen der AZ niederschlägt.

Der Grund für die Einmischung des Gerichts liegt wohl im politischen Paradigmenwechsel: Die Parteien, die bisher die unregulierte (früher: illegale) Zuwanderung warum auch immer bejaht haben, fürchten um ihre Macht. Subjektiv und zuweilen objektivierbar missfallen dem Wahlvolk die Konsequenzen der unregulierten Zuwanderung. In unserer freiheitlichen Demokratie ist das Volk der Souverän, der einen gewissen Einfluss auf die Zusammensetzung des höchsten Parlaments (in Deutschland) ausübt. Zudem muss sich die Demokratie an vereinbarte Gesetze halten, die sie nicht je nach Gemütslage brechen darf. Nicht nur der Islamismus, auch die christliche Ethik hat sich dem staatlichen Gesetz unterzuordnen!

Wir können deshalb davon ausgehen, dass das Aachener Gericht einer viel größeren Schweinerei auf der Spur ist, als es die AZ zu verbreiten wagt. Falls sie überhaupt weiß, worum es geht.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Angela G.Richt

Triumph des Willens und überhaupt nicht diskret sind Antiziganismus, Antisemitismus, Antizionismus,Sexualrassismus und Misandrie eingepreist in der Denunziation und im alternativlosen Kampf der Feminazis gegen die Wurzel allen Übels, gegen das sogenannte Patriarchat und gegen die jüdisch - christlichen Wurzeln der eigenen Kultur.

http://www.menschundrecht.de/Reichsgesetzblatt.pdf

Gravatar: Toni Williams

Herr Warszawski,
was Sie schreiben, wenn ich mir Ihre letzten Beiträge durchlese, erinnert mich zwischen den Zeilen stark an jüdischen Bolschewismus.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

… „Das „Café Zuflucht“, welches in Aachen seit Jahrzehnten Flüchtlinge aller Herren und Damen Länder betreut und berät, muss schließen, weil das Land NRW und die Stadt Aachen ihren 70%-gen Anteil an Fördergeldern verweigern, die insgesamt 400.000 € im Jahr betragen.“ …

Will der Laschet Armin(CDU) - als NRW-MP und ´bisher` treuer Merkel-Vasall http://www.aachener-nachrichten.de/news/politik/laschet-stuetzt-merkel-im-asylstreit-mit-seehofer-1.1917643 -
damit etwa zeigen, dass auch er nun strickt gegen den Kurs seiner Göttin(?) ist???

„Wir können deshalb davon ausgehen, dass das Aachener Gericht einer viel größeren Schweinerei auf der Spur ist, als es die AZ zu verbreiten wagt. Falls sie überhaupt weiß, worum es geht“!!!

Gravatar: Rolf Teneberg

Sehr geehrter Herr Warszawski,

irgendwie schreiben Sie für mich immer in Hieroglyphen, unlogisch, und geben für ihre pauschalen Behauptungen keinerlei Fakten.
Das habe ich schon in anderen Artikeln von Ihnen so bemerkt.
Abgesehen, dass ich den Ausdruck „Antiziganismus“ noch garnicht kannte, soll er wohl Ablehnung gegenüber Zigeunern bedeuten?
Das war doch in der breiten Öffentlichkeit in letzter Zeit überhaupt kein Thema. Es gibt viel drängendere Probleme, dennoch sprechen sie es an und heissen im Prinzip diese Einwanderungspraxis der Roma (auf Sozialkosten, versteht sich) gut.
Auch den Schleuser im Cafe Zuflucht können Sie offenbar bestens verstehen.
Auch sprechen Sie diffamierend über die „unkündbaren deutschen Beamten“, die sich Gedanken gemacht hätten.
Ein Beamter der nicht „staatsbewusst“ (also seinem Arbeitgeber loyal ist), wäre das ein guter Beamter?
Und dann sprechen Sie von den „einfachen Gemütern, die Ressentiments gegen Roma und Sinti, gegen Ausländer und Flüchtlinge und somit auch gegen Juden hegen.“
Wie begründen Sie das? Sind alle (oder die meisten) Roma Juden?
Warum verstehen sich Juden und Roma so gut?
Oder warum sollten Personen, die gegen Ausländer eingestellt sind, pauschal gegen Juden sein?
Ich kenne übrigends niemanden, der pauschal gegen „Ausländer“ wäre! Die Frage ist immer unter welchen Umständen und warum!
Oder wäre es nicht besser, den Begriff „Ausländer“ etwas genauer zu definieren, um klar zu machen, wogegen man eigentlich ist?
Sie werden mir doch Recht geben, dass ein Österreicher, der ja auch Ausländer in Deutschland ist, im Allgemeinen anders zu bewerten ist und andere Eigenschaften hat als ein kulturferner und bildungsferner Angehöriger aus weit entfernten Ländern?
Wer wird mehr Schwierigkeiten haben in Deutschland? Wer wird sich leichter integrieren können?
Oder andere Menschen sind in Deutschland geboren und aufgewachsen, haben einen deutschen Pass, sind aber doch in weiten Teilen Ausländer geblieben – und verhalten sich auch so.
Also: Ausländer ist nicht gleich Ausländer.
Und dann sagen Sie noch, „na wenn schon keine Ablehnung gegen Ausländer da ist (die Romaablehnung wurde auch noch unterdrückt!), dann muss und wird doch in jedem Falle eine Judenablehnung da sein müssen!“
Wo bitte nehmen Sie das denn her?!
Auch in früheren Artikeln haben Sie ihre Behauptungen mit nichts untermauert!
Und wieder belegen Sie nicht, warum und wo Sie in der heutigen deutschen Gesellschaft
1. eine so grosse Ablehnung gegen Juden sehen, und
2. warum die angebliche Judenablehnung auf den „Geschehnissen während des 3. Reiches“ aufbaut.
Das Gegenteil ist doch der Fall: Die Geschehnisse aus dem 3. Reich, wie sie überliefert wurden, erfüllen doch die meisten Deutschen mit Trauer, Schuld und Scham.
Und Sie sagen, „ein Antihitlerist“ hasst dennoch Juden, wennschon keine Roma. Diese Roma-Abneigung habe er zwar, habe sie aber bewusst oder unbewusst unterdrückt.
Wie kommen Sie dazu? Sie liefern wieder keine nachvollziehbare Argumentationskette!
Darf ich dann kein Antihitlerist mehr sein? Was soll ich sein?
Hitlerist darf ich nicht sein, Anti-Hitlerist auch nicht!
Bitte helfen Sie mir, mich zu positionieren und Ihre wirren Aussagen zu verstehen.
Ausserdem kommt mir in den Sinn, dass Sie im Prinzip die Masseneinwanderung nach Deutschland und sekundär nach Europa befürworten, die nun Deutschland zu zerreissen droht (siehe aktuelle Regierungskrise CDU/CSU), und auch Europa droht deswegen auseinanderzufallen.
Das Erstarken rechter Kräfte ist zum Grossteil dieser unkontrollierten und illegalen Masseneinwanderung zu verdanken.

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