Das Maybrit Illner Tribunal – mit Meerblick

Am Donnerstag war wieder einmal Illner Talkshow. Diesmal zum Thema „Neustart ohne Merkel – wer wird gewinnen?“ . Doch der Titel täuschte, darum ging es in der ganzen Sendung nicht. Es war ein AfD Tribunal, auch wegen deren Haltung zum Klimawandel. Ein Sakrileg.

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Aus der Ferne sieht eigentlich alles viel kleiner aus. Viel unwichtiger. Vieles auch unnötiger! Sollte man meinen, doch seit Einführung des Satellitenfensehens und noch mehr, seit Einführung des Internets, ist das Lokale all überall, gleich wuchtig und oft auch gleich wichtig, wie zuhause auch. So sitze ich in diesen Tagen im sonnigen Teneriffa – einer der Inseln des ewigen Frühlings von denen auch schon Homer schwärmte- und genieße die abendliche Wärme auf meinem Balkons mit Meerblick. Doch vom Meer ist jetzt nichts mehr zu sehen, denn auch hier geht gegen 18:30 Uhr die Sonne unter. Also – es wird langsam kühler- gehe ich rein, und schalte das Fernsehen ein. Es laufen die letzten Minuten eines Maybrit Illner Spezial mit dem interessanten Titel „Neustart ohne Merkel – wer wird gewinnen?“

Und noch interessanter; diesmal ist auch der AfD Vorsitzende Alexander Gauland mit von der Partie. Nanu, denke ich, was ist da schiefgelaufen? Die AfD in einer Talkshow des ÖR-Fernsehens? Nach gefühlt 100 Talkshows ohne jede AfD Beteiligung, aber fast immer über die AfD, ein echtes Novum.  Doch von einer Befassung mit dem eigentlich interessanten Thema höre und sehe ich nichts in den wenigen Minuten, die die Sendung hier (eine Stunde früher als in Deutschland) noch läuft. Stattdessen „ So viel Hass war selten öffentlich im Gebührenfernsehen, fein geschürt und eingeschenkt von der personifizierten süffisanten Harmlosigkeit, Maybrit Illner“ wie der schmerzerprobte, aber immer muntere Stefan Paetow bei Tichys Einblick vermutlich noch am selben Abend bemerkt und schreibt. Diesen Eindruck hatte ich auch, nachdem ich einige wenige späte Minuten lang der hasserfüllten evangelischen EKD Präsin Katrin Göhring-Eckardt zugehört und -gesehen hatte.   Ich beschließe also mich ins Bett zu begeben und von der Erholung des Tages zu erholen. Da wusste ich aber noch nicht, dass es in dieser Sendung auch um das Klima gegangen war.

Am nächsten Morgen weckt mich ein Klingelton meines Handys und mir wurde der link zu folgendem Videousschnitt zugespielt.

Da wusste ich, dass ich etwas versäumt hatte, die räumliche Distanz spielte plötzlich keine Rolle mehr. Ich war wieder mittenmang. Und sah mir das Video einige Male an. Hier mein Eindruck:

Politiker und Journalisten haben es schwer. Ständig müssen die einen über etwas reden, die anderen etwas berichten, wovon sie keine Ahnung haben. Und das soll möglichst keiner merken.

Talkshow Journalisten haben es besonders schwer, denn da müssen sie zwar auch so tun, als ob sie Ahnung haben, aber zusätzlich wird das, was sie da gerade von sich geben, ungefiltert in Millionen Wohnzimmer übertragen. Da gibt es kaum Möglichkeiten sich zu korrigieren.

Das gilt auch für Politiker in einer Talkshow. Denn nicht jeder ist darin so begabt wie die Merkel-Vielzweckwaffe, der aktuelle Wirtschaftsminister Peter Altmeier, der stundenlang reden kann, ohne irgendetwas zu sagen.  Die anderen müssen sich richtig mühen.

Da haben sie oft schon in der Schule die tollsten Aufsätze geschrieben, haben die Schülerzeitung betrieben, und natürlich Mathe und Physik und dieses ganze Gedöns entweder abgewählt, oder mit minimalsten Aufwand betrieben. Und dann doch noch das Abitur gemacht, und anschließend irgendwas mit Kirche oder besser noch  Medien studiert. Vielleicht reichte es auch noch zu einem Volontariat in einer Provinzredaktion oder an einem Kirchensprengel, bevor man zu höheren Weihen als Jungreporter zur TAZ ging, oder an die Henri-Nannen-Schule oder, wenn man in der DDR aufwuchs ans rote Kloster in Leipzig oder zu einer der dortigen Kirchen ging. Dort lernte man alles, was man in einem Politiker- oder Journalistenleben braucht, vor allem aber ohne Ahnung von irgendwas ständig mitzureden, wortgewaltig den Kampf gegen rechts zu führen und auch zu allem und jedem eine klare Meinung zu haben. Nämlich die, die alle anderen auch haben, seien es Journalistenkollegen oder Politiker.

Eva Hermann packt aus. „Wie funktionierte eine Talkshow!“ mit Dank an Leser Rainer Wehner für diesen Tip

Da fühlt man sich dann geborgen, da kann nichts schief gehen und dann wird man auch Talkmasterin oder von selbiger immer mal wieder zu einer Talkshow eingeladen. Und natürlich wird auch das Publikum vorher gecasted. Es soll je nichts schiefgehen. So auch im Maybrit Illner Spezial vom 15.11.8 – welches treffender Maybrit Illner Tribunal hätte heißen müssen.

Der Titel war fürsorglich gewählt: „Neustart ohne Merkel – wer wird gewinnen“ hieß er. Doch darum ging es aber überhaupt nicht. Es ging wieder einmal allein darum über der AfD zu Gericht zu sitzen. Diesmal – und das war der einzige Unterschied zu fast allen früheren Talkshow- im Beisein eines AfD-Vertreters.

Nach monatelanger Abstinenz in ansonsten von GrünInnen nur so überquellenden Talkshows war nämlich tatsächlich ein leibhaftiges AfD  Mitglied geladen, der Teufel persönlich, Dr. Alexander Gauland.

Er wurde sicherheitshalber von 5 ScharfrichterInnen flankiert, von denen eine – die Familienministerin Franziska Giffey-  noch am wenigsten scharf richtete, aber auch nur deshalb, weil sie ständig aus dem Mustopp kam. Der Rest – inklusive der Talkmasterin Maybrit Illner – fing sofort an auf den Leibhaftigen einzudreschen. Und sollte der irgendwann mal doch versuchen einen einzigen längeren Satz sagen zu wollen, dann fielen ihm entweder die Talkmasterin oder die Fast-Pfarrerin Katrin Göring-Eckhardt ungeniert ins Wort.

Auch und besonders als die Rede auf die kommende Klimakatastrophe kam. Da gab es kein Halten mehr.

Illner fing an, in dem sie einen AfD Slogan von Dirk Spaniel zitierte „Kein Diesel ist illegal“ und fragte dann ihre -auch schon angejahrte- Juvenilität betonend, Gauland, ob das nicht „..sehr achtziger Jahre (wäre), wenn Sie so auf die Welt schauen?“. Der war völlig überrascht, weil er diesen Spruch noch gar nicht kannte  fand ihn aber überhaupt nicht  „achtziger Jahre“ und leitete auf den Unsinn weiter, dass man die AfD Leute „Klimaleugner“ nenne. Das sei völlig falsch, den das Klima leugnete niemand bei der AfD, wohl aber, dass die Menschheit daran einen maßgeblichen Anteil hätte . Das hätte er besser nicht gesagt, denn nun folgte, angefangen von der Talkmasterin, munter unterstützt von Katrin Göring Eckard, Plattitüde auf Plattitüde. Und dann machte Gauland noch einen schweren Fehler. Er glaubte, dass er mit nackten Zahlen seine Argumente durchbringen könne, dabei völlig vergessend, dass Zahlen etwas mit Rechnen, und Rechnen etwas mit Mathematik zu tun haben, und das ist – siehe oben – besonders bei JournalistInnen und PolitikerInnen „sowas von achtziger Jahre“, dass niemand weiter darauf einging.

Gauland betonte nämlich zu Recht dass – auch wenn man an das Märchen (sagte er zwar anders, aber meinte es so) von der Klimawirksamkeit des anthropogenen CO2 glaube, Deutschland mit seinen 2 % Anteil an den weltweiten Emissionen doch wohl schwerlich etwas würde erreichen können. Dieser Zahl widersprach anfangs auch niemand, Prozentrechnen ist nun mal nicht die Stärke dieser Leute.

Frau Illner – überrascht, dass ihr das Dieselthema so schnell abhanden gekommen war- hakte dann noch mal nach, und fragte, ob Alexander Gauland nun zur Überzeugung gekommen wäre, dass die Menschen an der kommenden Klimakatastrophe, sich verbessernd, die „Klimaprobleme der Welt, menschengemacht sind“ . Gauland bekräftigte noch einmal die skeptische Haltung der AfD zur Behauptung, dass die Menschen einen „entscheidenden Anteil“ an der Klimaentwicklung hätten, weil natürliche Kräfte (er sagte Dinge) einen viel größeren Einfluss auf dasselbe hätten, und führte dann weiter aus, dass die früheren Klimaänderungen wesentlich dramatischer gewesen wären.

Das wiederum nahm Talkmasterin Illner zum Anlass – ihm mitten im Satz ins Wort fallend – den alten Kalauer zu präsentieren „dass 95 % der Wissenschaftler“ völlig gegenteiliger Meinung seien, um dann noch maliziös nachzuschieben, dass es auch Forscher gäbe, die die Evolutionstheorie anzweifelten.

Leider überging Gauland diese vielfach von den Medien verbreitete Fakenews mit den 95 % der Wissenschaftler, die wohl prominent erst Barack Obama in die Welt gesetzt hatte. Auch der hatte munter und ohne, dass es einem seiner vielen Nachplapperer aufgefallen wäre, Wissenschaftler mit wissenschaftlichen Studien verwechselnd, von denen bei genauerem Hinsehen auch nicht 95 % der Studien, auch keine 80, 70 oder 60 % sondern ganze 0,5 % der Studien die in der gemeinten Metastudie von Cook et al untersucht wurden, expressis verbis, den Menschen als Verursacher des Klimawandels vermuteten. Das alles muss man ja nicht wisssen, wenn man sich zum Klima äußert, weder als Talkmasterin, noch als Politikerin.

Doch auch als Gauland nochmals auf den äußerst geringen deutschen Anteil von nur 2 % der weltweiten Emissionen verwies, begriff Frau Illner immer noch nicht was in dieser Aussage steckte, sondern versuchte Gauland das Wort im Munde zu verdrehen, ob er damit meine, dass der Mensch einen „verschärfenden Anteil aller Klimaprobleme“ hätte. „Ob er dies nicht mehr bezweifle“ Doch auch in diese Falle ging Gauland nicht, sondern betonte erneut, dass die geringe Menge die Deutschland emittiere so minimal wäre, dass die Wirkung dieser Politik den Klimawandel nicht ändern könne.

Frau KGE verwies dann schneidend auf die Tatsache, dass in Deutschland vier von fünf Deutschen das Bedürfnis hätten (sagte sie wirklich) den Klimawandel in den Mittelpunkt zu stellen und betonte dann das alle Deutsche ein Recht auf saubere Luft, sauberes Essen, sauberes Trinkwasser und natürlich saubere Energie hätten, um daraus abzuleiten, dass „wir uns hier in Deutschland eben um saubere Luft kümmern, um sauberes Wasser, um eine anständige (sagte sie wirklich) Landwirtschaft, ist per se, wahnsinnig schlau“ und im Übrigen sei es totaler Quatsch sich hinzustellen und darauf zu beharren, dass wir nur 2 % wären („emittieren“ meinte sie), denn „nein wir sind ja eine Industrienation“– und vergaß ein „noch“ hinzuzufügen- und haben deshalb als Vorbild zu dienen.

Auf Gaulands Frage: Haben wir denn 2 % oder haben wir nicht 2 %? wusste Frau Göring Eckardt nur zu antworten:

„Das ist Quatsch Herr Gauland, das ist wieder eine typische Fakenews die Sie da durch die Gegend blasen“

und ratterte dann ihr Glaubensbekenntnis herunter :

„wenn wir es nicht machen, wenn wir es nicht vormachen, wie man aus der Kohle aussteigt, wenn wir nicht dafür sorgen, dass der Kohleaussteig zeigt wie man neue Arbeitsplätze schafft… ich sehne mich nach Zukunft, ich sehne mich nach sauberer Arbeit, ich sehne mich danach dass unsere Kinder auch noch einen Planeten haben, auf dem sie leben können, ….Sie rennen nämlich rum und sagen, wir wollen die Gesellschaft auseinander bringen, sie rennen nämlich rum und sagen Klimawandel gibt es eigentlich nicht, dann bleiben Sie bitte dabei, dann werden sich nämlich noch mehr Menschen den Grünen zuwenden!“

Das sorgfältig gecastete Publikum klatschte gehorsam Beifall, in der Kirche wäre noch ein Amen fällig.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Chris Plantin

Der Klimawandel ist ein Fakt, den wohl niemand leugnet, weil Klima und Wetter sich nun einmal ständig ändern. Der aktuelle Klimawandel führte z.B. zu den Waldbränden in Kalifornien. Wenn er aber menschengemacht sein sollte, dann eher durch das "weather-engineering" der Chinesen als durch ein paar private Pkws in Europa.
Die Chinesen verfolgen ganz egoistische Ziele, nämlich Trockengebiete ihres Landes fruchtbar zu machen, indem sie feuchte Luftmassen umleiten, zum Schaden anderer Länder. Dadurch werden die Luftströme weltweit aus dem Gleichgewicht gebracht und die Zyklen verändern sich. Es klingt nach science fiction, aber menschlicher Übermut wird die Kontrolle verlieren wie einst Goethes Zauberlehrling.

Gravatar: LuckyCruiser

Die Sendung komplett anzuschauen gelang mir auch nicht.
soviel Hass auf Gauland. Es geht nicht um die Sache,
es geht nur darum, die AfD zu exerzieren. Kathrin, die nie was hingekriegt hat ausser dem Reden, war nicht zu ertragen, aber sie macht es wie Habeck und Anna-Lenchen, sie spulen alle ihre Themen ab, antworten nebenbei auf die Frage, zwar ausweichend, aber sie bringen ihre Agenda unter. Egal wie wenig Gehalt in ihrer Rede enthalten ist.
Das nennt sich Rhetorik.

Nur,
das wissen wir schon lange.
Gauland ist in frei gehaltenen Reden wirklich gut,
aber er ist in einer Live-Diskussion mit Gegnern,
hier war es, oh Zufall mal wieder 4 gegen 1,
er eben nicht der Löwe. Ich verstehe seine Frustration,
aber dafür ist er nicht der Richtige.

Einer Petry wäre das nicht passiert. Auch Lucke hätte hier sachlich gekämpft.
Das ist der limitierende Faktor der AfD.
Es ist natürlich ein Zug unserer Zeit, der Poser gewinnt,
Inhalte sind zweitrangig, mediale Wirkung ist alles.
Für Menschen, die immer linear an ihrer Leistung gemessen bzw. honoriert wurden ist das eine nicht fassbare Situation.

Gravatar: Hans-Peter Klein

Diese ganzen Haarspaltereien ums Klima, völlig egal von welcher Seite, bringen uns überhaupt nicht weiter.

Die Klimadebatte wird völlig unangemessen in den alleinigen Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion gerückt.

Dabei gerät das übergeordnete Problem, der globale Raubbau an unseren begrenzten Ressourcen und in Folge die sich dadurch dramatisch verschlechternden globalen Umweltbedingungen, aus dem eigentlichen Fokus.

Letztendlich reitet auch die AfD auf dem Klimazug herum, nur in der anderen Richtung.

In den Fokus der öffentlichen Diskussion gehören
- Alternativen für Ressourcenschonung,
dafür sollte die AfD, die
- Alternative für Deutschland,
sich mal stark machen.

Als Befürworter der Energiewende hätte ich da so ein paar Lösungsvorschläge.

MfG, HPK

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ LuckyCruiser 20.11.2018 - 21:51

Guter Kommentar, mehr davon.
MfG, HPK

Gravatar: karlheinz gampe

Erderwärmung kann diese nicht durch Überbevölkerung kommen. Viele Bienen halten den Stock warm oder Kühe im Winter den Kuhstall. Da Menschen ihr Essen kochen erwärmt dieses auch,ebenso wie Reibung bei der Fortbewegung usw.
Nun gibt es viele Milliarden an Menschen! Man könnte die Erderwärmung in Relation zur Bevölkerungserhöhung auf der Erde setzen und ausrechnen ob ein Zusammenhang besteht. Mathe und Physik sind Journalisten und Politikern nicht gegeben. Man schaue auf eine angebliche CDU Physikerin Merkel, die mit diesen Fächern ersichtliche Probleme hat. Fake Studium bei der Stasi ?

Gravatar: mah

Den Sinn und Zweck solcher Sendungen hat LuckyCruiser richtig beschrieben.

Es mag sein, dass sich andere da besser behauptet hätten als Gauland.

Prinzipiell bleibt es aber ein Unding, bei 4:1 mit Leuten zu diskutieren, wenn die vier die vorhandene Fakten einfach vom Tisch wischen (zu Fake-News erklären) und stattdessen angeblich vorhandene Rechte (saubere Luft usw.) erfinden.

Eine Diskussion, die auf Fakten und Logik und Interpretation beruht, ist dann einfach nicht möglich.

Den Sendungsmachern ist's egal, solange die GEZ-Gebühren fließen. Die Politiker werden weiterhin teilnehmen, da sie die Selbstdarstellung brauchen.

Immerhin - solche Sendungen sind ein Beweis für die Notwendigkeit, dieses ÖR+GEZ-System radikal umzukrempeln. Eventuell auch ganz abzuschaffen.

Sowohl Regierung als auch Opposition müssen die Möglichkeit haben, Ansichten, Pläne, Meinungen und Bewertungen darzulegen. Ohne dass diese von Journalisten, Moderatoren oder Verlagen/Herausgebern/Eigentümern erst gefiltert, sortiert und verbogen werden dürfen. Von Unterdrücken mal ganz zu schweigen.

Trump versucht so etwas mit Hilfe von Twitter.
Na ja - für komplexe Zusammenhänge wohl kaum das geeignete Medium.

Als zuverlässige Informationsquelle betrachte ich die öffentlich-rechtlichen heute nur noch beim Wetterbericht und den Bundesliga-Ergebnissen.
Selbst staubtrockene Wahlabend-Reportagen sind zur Propaganda-Schleuder verkommen.

Gott sei Dank - es gibt Alternativen.

Gravatar: Günter Schlag

Für die ö/r Talkrunden ist doch jeder AfD Teilnehmer ein gefundenes fressen. Wer den Fernseher einschaltet, sollte wissen, das er in eine Scheinwelt geholt wird, wo es außer beim Sport, nichts ungeplantes gibt. Und die Planer sind z.Zt. die Globalisierer. Trump macht es ganz richtig. Er entlarvt sie und hat seine eigenen Kanäle. Wenn das bei uns nicht möglich ist, bleibt nur die Straße.

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Günter Schlag 21.11.2018 - 12:23

Das mit den Globalisierern haben Sie richtig durchschaut.

Die Klimadebatte ist die der Energiedebatte vorgeschobene "Scheindebatte", da kann sich jeder, wie bei den Religionen, die zu ihm passenden Glaubenssätze rauspicken und sich daran bedienen.

Aber wer sind denn bei der eigentlichen Diskussion, der Energiediskussion, oder noch eigentlicher, der Rohstoffdiskussion, die Globalisten?

Klingeling.
Das sind die Rohstoff-Globalisten alter Prägung:
Die Ölkartelle, Kohlekartelle, Gaskartelle, Urankartelle, usw.

In deren Abhängigkeit sind wir bereits und sollen möglichst auch darin bleiben.
Und ein möglicher Ausweg daraus ?
Klingeling.

Hat schon seinen Grund warum ich mich hier Für die Energiewende engagiere.

MfG, HPK

Gravatar: Klaus Elmar Müller

Herr Gauland war nur geladen, um ihn hinzurichten. Die Hass sprühenden Augen der Grünen-Politikerin erschreckten mich. Der Journalist Mascolo kam als Scharfrichter hinzu, das Thema zum Spenden-Skandälchen abändernd und warnte "sachlich recherchierend" honorige Wähler -solche gebe es, meinte er jovial- vor der AfD (er weiß, dass der 1968er-Staat umkippen könnte). Fast rührend, wie Mascolo da kämpfte, ein Sklave seiner Karriere.

Gravatar: candy

die schaue mir diese idioten sendung schon lange nicht mehr an das verlogene ausgesuchte volk mit ihren klatscher diese illner ist mir zuwieder die afd awird nur eingeladen um sie unglaübwürdig zu machen und runterzu putzen aber die können machen was sie wollen meine familie und ich werden weiter die afd wählen und hoffen das merkel und ihre arschkriecher parteien wie spd csu grüne und linke bald abgewählt werden

Gravatar: Sabine

Es war die letzte Illner-Talkshow, die ich mir angetan habe. Um die AfD bloßzustellen reicht es, die passenden Gäste einzuladen, die "leichtes Spiel" sind. Dass sie die Meinungen dieser Geladenen unterstützte und Gauland ebenso vorführte zeigt ihren Neutralitätsverlust und ist für Sendungen dieser Art völlig ungeeignet.

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