Clemens Arvay (1980-2023): Hintergründe des Freitodes

Vor drei Monaten (18. Februar 2023) nahm sich der von den Mainstream-Medien gemobbte, psychisch angeschlagene Biologe, Autor und Musiker Clemens G. Arvay durch einen Sprung in die Tiefe im Alter von 42 Jahren das Leben. Nachfolgend soll über aktuelle Analysen dieser tragischen Selbsttötung berichtet werden.

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Veröffentlicht: 17.05.2023

von Prof. Dr. Ulrich Kutschera

Am Samstag, den 18.2. -- vor einem viertelJahr -- packte der sanfte Naturforscher, begnadete Buchautor und begabte Musiker/ Komponist Clemens Arvay seinen Rucksack, um seine letzte Wald- und Wiesen-Wanderung in einem österreichischen Naturschutzgebiet zu beginnen -- Ziel: sich durch einen Klippensprung in den steinigen Abgrund das Leben zu nehmen.

 

Der ab dem 22. 02 2023 bekannt gewordene Selbstmord wurde in zahlreichen Kurz-Beiträgen dargestellt. Da ich die Leistungen von Clemens Arvay immer bewundert habe, und von seiner respektvoll-höflichen Art im Umgang mit seinen Gegnern tief beeindruckt war (eine positive Charaktereigenschaft, die mir leider nicht "im Blut liegt"), griff auch ich zur Feder.

Meine kompakte Würdigung des Verstorbenen ist in diesem F.W.-Blog am 24.2. unter dem Titel "Wikipedia und der Selbstmord von Clemens Arvay (1980--2023)" erschienen; er wurde vielfach verbreitet und zitiert. Wie dort erläutert, war wohl die mediale Hetze gegen den sanften Biologen, insbesondere verantwortet von den anonymen Autoren der "Online-Enzyklopädie Wikipedia", der entscheidende Auslöser für die anhaltende Gemütsverstimmung mit nachfolgendem Freitod. Insbesondere die wertvollen Beiträge des Wiener Psychiaters Dr. Raphael M. Bonelli sind hier zu nennen. Ich hatte die Gelegenheit, mit Herrn Dr. Bonelli am 20.3.2023 in Wien drei längere Fachgespräche zum "Fall Arvay" führen zu können. Eine Kurzfassung dieser "Bonelli-Kutschera-Gespräche" ist am 30.3. bei You Tube Online gestellt worden (Titel: "Aufklärung zu Clemens Arvay").

Nachfolgend soll auf zwei aktuelle Würdigungen von Arvay eingegangen werden, bevor dann das Hauptthema wieder aufgegriffen wird. Am 10.05 2023 publizierte "klagemauerTV" ein Video mit dem Titel "Der Fall Clemens Arvay -- Juden gegen Antisemitismus-Keule". Dort wird ein "Offener Brief" der Organisation "Juden für Aufklärung" vorgelesen, der den Titel trägt: "In Gedenken an Clemens Arvay: Einer von vielen -- einer zu viel. Juden gegen mediale Hetze". In diesem eindrucksvollen Schreiben wird dargelegt, dass Clemens Arvay nicht nur als "Corona-Leugner" und "Impfgegner", sondern auch als "Antisemit" bezeichnet und damit beleidigt worden ist. Keiner der Vorwürfe ist auch nur im Ansatz sachlich gerechtfertigt, -- es war eine unverschämt-infame Hetze gegen einen Unschuldigen!

Die folgende Passage ist besonders ergreifend: "Wir trauern um Clemens Arvay. Was hat diesen sanftmütigen Mann dazu getrieben, seinem Leben im Alter von 42 Jahren ein Ende zu setzen? Was hat einen liebenden Vater dazu gebracht, seinen Sohn zurückzulassen? Immer sachlich und auf eine konfliktfreie Debatte bedacht, der Natur und der Musik verbunden. Wie verzweifelt muss Clemens Arvay gewesen sein, um alles, was er liebte, aufzugeben und keinen Ausweg mehr zu sehen?"

Im nächsten Absatz kommen die Autoren ("Juden für Aufklärung") zu ihrer Analyse: "Wir werden ihn nicht mehr fragen können, was der endgültige Auslöser für seine Entscheidung war. Aber eine Frage an die Hetzer -- an die betreffenden Medien, darunter so manches Leitmedium.... darf und muss gestellt werden: Berührt Sie die Vorstellung, dass dieser Tod mit Ihrer Hetze zu tun haben könnte? Es ist nicht entscheidend, was der finale Auslöser war. Aber Sie haben die Möglichkeit einer finalen, irreversiblen Entscheidung billigend in Kauf genommen". Diese berechtigte Frage sollten die anonymen  Autoren der "Wikipedia", deren zweifelhafte fachliche Qualifikation zur Beurteilung komplexer Sachverhalte im Dunkeln liegt, beantworten!

Letztendlich kommen die "Juden für Aufklärung" zu der folgenden allgemeingültigen Schlussfolgerung: "Ein Antisemit ist ein Judenhasser... Nazis sind Eugeniker, Massenmörder... Diese Begriffe gegen Menschen zu verwenden, die lediglich die zur Religion gewordene Impfagenda hinterfragen, sich für Friedensverhandlungen aussprechen oder sich sonst gegen einen politischen oder medialen Trend stellen, ist eine inakzeptable Verharmlosung des Nationalsozialismus und des Holocaust".

Am 14.05.2023 ist dann eine weitere Würdigung von Clemens Arvay auf YouTube erschienen. In einem Beitrag "Warum musste Clemens Arvay sterben? (Impf-Kritiker plötzlich tot)" legte Martin Wehrle ("Deutschlands bekanntester Karriereberater" -- Focus-Zitat) seine Analyse dieses tragischen Todesfalles dar. Wehrle bezeichnet Clemens Arvay sehr treffend als "Meister der leisen Töne", der seinen Gegnern, in der Regel Befürworter der weitgehend wirkungslosen, aber toxischen mRNA-Pseudovakzine ("Corona-Impfstoffe") fair und respektvoll entgegen trat. Als Auslöser des Freitodes vermutet Wehrle neben der Hetz- Agenda auf Wikipedia usw. auch Arvays unglückliche private Beziehung zu seiner offensichtlich wenig toleranten, herrschsüchtigen Freundin, von der er sich vor dem Freitod getrennt hatte.

Martin Wehrle wünscht sich am Ende seiner Ausführungen eine humane Debattenkultur und "mehr Menschen, wie Clemens Arvay einer war". -- Diesem Wunsch schließe ich mich an!

Obwohl es somit eine Reihe kurzer Würdigungen und Kommentare zum Tod des Multitalents C. G. Arvay gibt, fehlte ein umfassender Nachruf, der alle Aspekte  zusammenfasst und tiefergehende Analysen zur psychischen Verfassung des  in den Tod gehetzten Vaters eines behinderten Jungen liefert. Ich habe daher in der gerade erschienenen 2. Auflage des Buchs "Der Corona-Wahn. Von der Virus-Angst zurück zur Klima-Hysterie"- 2023 zwanzig Druckseiten dem Leben, Werk, Wirken und Leiden von Clemens G. Arvay gewidmet (Nachruf--S. 377 bis 396). 

Dort erfährt der Leser, was "der von Hass und Neid erfüllte Mainstream" dem sensiblen Naturforscher, Selbst-Denker und Musiker angetan hat, und auch die toxische Beziehung des Verstorbenen zu seiner letzten Freundin, die nicht die Mutter von Sohn Jonas war, wird ausführlich thematisiert. Das Drama um das Schicksal dieses einmalig begabten, edlen Mannes wird somit für die Nachwelt festgehalten und, über dieses Buch, in Bibliotheken  usw., archiviert, siehe https://shop.tredition.com/booktitle/Der_Corona-Wahn/W-564-328-985

Die 2. Auflage des "Corona-Wahns-2023" ist Clemens G. Arvay gewidmet, der sein unerträglich gewordenes  Leben infolge einer beispiellosen Hetz-Agenda  aggressiver "Covid-Impf-Fanatiker im Mantel Links-Grüner Gutmenschen"  aufgeben musste, wobei  bei dieser Entscheidung auch seine unglücklichen Privat-Verhältnisse eine Rolle gespielt haben dürften.

 Auf dem Buchrücken ist  das Cover der in Kürze erscheinenden Musik-CD "U. Kutschera: Piano-Synth-Music Vol. 6: Clemens and Biophilia"  abgebildet. In acht auskomponierten, neu eingespielten neoklassisch orchestrierten Klavierwerken werden Szenen und Motive aus Clemens Arvays viel zu kurzem Leben nachgezeichnet, mit dem Ziel, auch den verstorbenen Musiker zu ehren. 

Clemens Arvay hat eine glänzende Karriere als Biologe, Autor und Musiker vor sich gehabt -- hätte man ihn einfach respektiert und geachtet, wie es eigentlich in einer humanen Gesellschaft selbstverständlich sein sollte. 

Weitere Info zum Thema, siehe https://twitter.com/kutschera_u 


Dr. Ulrich Kutschera

Professor of Biology                                                                 

Academic Advisor & Manager: Project W. R. Briggs/Stanford-019

I-Cultiver, Inc., San Francisco Bay Area, Tracy, CA 95376, USA

The Systems Biology Group, Inc., Palo Alto, CA 94306, USA

AK Evolutionsbiologie, 79104 Freiburg i. Br., Germany

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: G.

Ich sehe es sehr kritisch, dass nun wieder „von außen“ und von Leuten, die die letzte Partnerin von Clemens gar nicht kennen und nie getroffen haben, „gewusst wird“, welchen Charakter diese angeblich hatte. In einer Beziehung muss man Grenzen setzen und sich auseinander setzen, besonders wenn die Beziehung noch neu ist. Bei der Liebe zur Natur, die bei Beiden stark vorhanden war, verstehe ich nicht, wie die Beiden NICHT zusammenpassen konnten.

Gravatar: karlheinz gampe

Arvay lag richtig! Seine Angreifer haben gezeigt, dass sie bildungsferne Idioten sind. Ceo Burla von Biotech hat gestanden, dass die Impfung ein Schmarrn war. Auch der angeblich unnatürliche Klimawandel ist eine Lüge! Die Lügner und Betrüger müssen nun ergriffen und angeklagt werden.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

… „Dort erfährt der Leser, was "der von Hass und Neid erfüllte Mainstream" dem sensiblen Naturforscher, Selbst-Denker und Musiker angetan hat, und auch die toxische Beziehung des Verstorbenen zu seiner letzten Freundin, die nicht die Mutter von Sohn Jonas war, wird ausführlich thematisiert. Das Drama um das Schicksal dieses einmalig begabten, edlen Mannes wird somit für die Nachwelt festgehalten und, über dieses Buch, in Bibliotheken usw., archiviert,“ …

Wobei sich längst auch einem völlig ungebildeten, einstigen Holzfäller wie mir die Frage stellt:

Wurde/wird die Rolle einer psychischen(?) Erkrankung(?) beim Suizid auch diesem Fall sehr bewusst etwa sogar überbewertet?
https://link.springer.com/article/10.1007/s00103-021-03464-0

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