Brauchen wir eine neue Entspannungspolitik gegenüber Rußland?

Der Herausgeber der "Nachdenkseiten", Albrecht Müller, wirft sich seit langem in die Bresche, wenn es darum geht, gegenüber der Russischen Föderation eine andere als die auf durchgehende Konfrontation setzende, kriegsbezogene Politik des Westens zu entwickeln.

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Der Herausgeber der "Nachdenkseiten", Albrecht Müller, wirft sich seit langem in die Bresche, wenn es darum geht, gegenüber der Russischen Föderation eine andere als die auf durchgehende Konfrontation setzende, kriegsbezogene Politik des Westens zu entwickeln. Im Vordergrund stehen dabei selbstverständlich Sachargumente, wie es bei Albrecht Müller auch nicht anders geht. Das Besondere bei Albrecht Müller ist allerdings, daß er als einer der engsten Mitarbeiter des Architekten der deutschen Ostpolitik, des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt im Bonner Kanzleramt gewesen ist. Es war eine politische Herkules-Aufgabe, seitens Willy Brandts die Beziehungen zur Sowjetunion aus den Gräbern der Kriege des vergangenen Jahrhunderts herauszuholen und ihnen eine derartige Zukunft zu verschaffen, daß auf den politischen Wegen über Helmut Schmidt und Helmut Kohl das Ende der europäischen Spaltung und die Wiedervereinigung Deutschlands zwischen Rhein und Oder
ermöglicht werden konnte. Das ging nicht ohne andere Partner, sei es in Washington oder Warschau und Budapest, aber es ging eben. Wenn Albrecht Müller sich landauf-und landab für das einzig rationale in der deutschen Politik gegenüber Rußland einsetzt, dann hat er mehrfach die politische Glaubwürdigkeit als Mitgestalter der Ostpolitik und erfolgreicher Politiker an seiner Seite.
 
Das Petitum von Albrecht Müller ist für Deutschland eigentlich ein ehernes Gesetz, denn wir müssen uns immer die Frage vorlegen, ob wir Lehren aus der Geschichte des vergangenen Jahrhunderts ziehen oder unsere Rolle als die eines Rammbocks im Auftrag fremder Mächte in deren Politik gegenüber der Russischen Föderation sehen wollen oder müssen? In diesen Tagen wird gleichzeitig in Moskau und St. Peterburg eine Publikation des bekannten russischen Publizisten und Historikers, Nikolaj Starikov, über den amerikanischen Einfluß auf andere Staaten erscheinen. Dazu habe ich einen Beitrag über den amerikanischen Einfluß auf Deutschland seit dem Beginn des Ersten Weltkrieges geschrieben und die Rolle, die Deutschland über zwei Kriege hinweg, aus amerikanischer Sicht auf die Russische Föderation haben soll: Rammbock eben. Diese Dimension muß man sich vor Augen führen, wenn man Albrecht Müller und seinen Appell zugunsten einer Rückkehr zur "politischen Vernunft" richtig einzuordnen vermag. Er drängt sich der politische Eindruck nachdrücklich auf, daß die amerikanische Haltung gegenüber Deutschland und der Beseitigung als eigenständiger staatlicher Faktor in der internationalen Ordnung die Blaupause für das amerikanischen Verhalten gegenüber der Russischen Föderation darstellt, inklusive aller innenpolitischen Verwerfungen, die eine derartieg Politik gegenüber Rußland zur Folge haben müßte und gewiß haben wird. Für Deutschland kann man die politische Formel: "ohne Versailles kein Hitler und ohne Hitler kein Zweiter Weltkrieg" aufstellen. Der amerikanische Präsident Trump hat uns wohl allen eine gewisse Form von "Atempause" verschafft, obwohl das nur bedingt der Fall sein dürfte. Die amerikanischen Militärbefehlshaber in und für Europa machen in Europa und dem Aufmarschgebiet gegenüber der Russischen Föderation ohnehin ihre eigene Politik, die in Washington durch die parteiübergreifende Kriegskoalition aus Republikanern und Demokraten abgesichert ist. Es würde bedeuten, sich blind in die Zukunft zu begeben, wenn mann die Konsequenzen dieser amerikanischen Politik mit deutschen Hilfswilligen ignorieren würde. Bis hin zu den dämlichen Kriegsspielen des Ersten Kalten Krieges wird alles wieder so aufgelegt, eine Politik gegenüber der Russischen Föderation unter dem Aspekt aufzulegen, ihr die Verantwortung für den ersten scharfen Schuß in die Schuhe schieben zu können.
 
Alleine dieses Bild macht schon deutlich, worin der Unterschied zu Willy Brandts Entspannungs-und Ostpolitik im Vergleich zur heutigen Lage zu sehen ist. Im Kalten Krieg standen sich antagonistische Lager gegenüber, die über den Rapacki-Plan Anfang der fünfziger Jahre und anderer Optionen versuchten, den Frieden -auch hart am Rande eines Krieges-aufrecht zu erhalten. Diese Politik war erfolgreich. Sie mündete allerdings in der amerikanischen Haltung, nach der der Kalte Krieg beendet sein, man diesen aber gewonnen habe. Es war der Startschuß zur amerikanischen Hybris mit dem Ansturm auf die Weltherrschaft. Das hatte man ein Jahrhundert lang anderen in die Schuhe geschoben, um es selbst umsetzen zu können. Jetzt kam es überhaupt nicht mehr auf die Russische Föderation unter dem gefügigen Präsidenten Boris Jelzin an. Der NATO-Oberbefehlshaber Wesley Clark nahm während des Jugoslawien-Krieges 1999 billigend den Dritten Weltkrieg in Kauf, wenn im an dem Flugfeld im Kosovo nicht ein britischer General in die Quere gekommen wäre. Nicht auszudenken, wenn das ein deutscher General gewesen wäre. Die Charta von Paris hatte im November 1990 den Frieden in Europa postuliert und gute Nachbarschaft dazu. Auf alles das haben die USA und ihre europäischen Zwangsverbündeten seither regelrecht gepfiffen. Die Dimension der Unfähigkeit zur gut-nachbarschaftlichen Zusammenarbeit wurde seither nicht von der Russischen Föderation in einem bestehenden antagonistischem System bestimmt, weil es aus der Moskauer Sicht diesen Antagonismus erst gar nicht geben sollte. Zusammenarbeit war aus russischer Sicht seit 1990 das Gebot der Stunde. Die westliche Antwort war eindeutig: unter keinen Umständen sollte Moskau am gemeinsamen Tisch platznehmen können. Der neue Antagonismus wurde vom Westen dekretiert und durch globale Einschnürung der Russischen Föderation herbeizuführen versucht. Es kommt deshalb nicht darauf an, die alten Vorstellungen von Entspannungspolitik aus den siebziger Jahren auf die heutige Lage zu übertragen. Der Westen muß die von ihm auf Grund eigener Entscheidungen herbeigeführten Spannungselement eigenständig reduzieren. Das geht, wie die amerikanisch-südkoreanische Entscheidung in Sachen Kriegsmanöver zeigt. Die kriegsnahem Provokationen des Westens
im Schwarzen Meer müssen aufhören und es muß die Gelegenheit gesichtwahrender Verhaltensweisen für alle Seiten gegeben werden. Die Eskanlationsschraube liegt in amerikanischen Händen. Das ist keinesfalls die Politik, die sich diejenigen vorstellen, die seit 1990 darauf warten, die erfolgreiche Entspannungspolitik von Willy Brandt, für die Albrecht Müller sich so vehement einsetzt, weiter zu entwickeln. Europa und die Welt muß friedensfähig gemacht werden.
 
Willy Wimmer, 30. März 2019

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Gerstenmeyer

Ich habe in Russland und seinen Präsidenten Putin große Hoffnungen gesetzt. Durch die Haltung Russlands in der Venezuela-Frage sind mir große Zweifel gekommen. Wofür steht Russland? Wofür steht des russische Präsident Putin? Er unterstützt in Venezuela ein sozialistisches Regime. Steht Putin immer noch für sowjet-Kommunismus? Für uns Patrioten ist diese Frage eine Gewissens- und Glaubensfrage. Sozialistische Experimente sind ein Sündenfall. Der Feind steht Links! Der Feind ist Sozialist. Wer Sozialisten und linke Regime unterstützt, kann nicht der Freund von Patrioten sein.

Gravatar: karlheinz gampe

Es gibt 2 Kanzler in der Neuzeit, die von deutschem Boden aus Angriffskriege führten, der Eine hat zurück geschossen, die andere hat den Islam am Hindukusch angegriffen um dort angeblich unsere Freiheit zu verteidigen. Nicht umsonst wurde die rote CDU Stasi(Nazi) Kriegstreiberin Merkel in der griechischen Presse als Frau Hitler abgebildet. Dabei soll der Islam, welchen CDU Merkel am Hindukusch angegriffen hat, sogar laut ihrer Presse friedfertig sein. Inzwischen behauptet die rote CDU Stasi Kanzlerin sogar, dass dieser unsere Freiheit bedrohende Islam zu Deutschland gehört. Wenn dem so ist muss die CDU Merkel und ebenso ihre Helfer in CDU+SPD vor das Kriegsverbrecher Tribunal in Den Haag gestellt werden. Bei dem Einsatz der Bundeswehr wurden sogar unbeteiligte, unschuldige Zivilisten abgeschlachtet. Keine Freiheit für Kriegsverbrecher, die willkürlich Krieg führen ! Keine Freiheit für CDU Merkel und ihre Helfer.

Gravatar: germanix

Wenn es einen dritten Weltkrieg geben sollte, den ich natürlich auch nicht will, dann muss er in Amerika stattfinden!
Daher sind wir gut beraten, dass wir mit China und Russland engere Beziehungen eingehen.
Was die Amis überhaupt nicht gerne hätten - einen Krieg auf ihrem Territorium!

Riskieren die Amerikaner einen Krieg auf ihrem Gebiet, werden sie sich hüten, demnächst Interventionskriege in aller Herren Länder auszutragen.

Daher nochmals zum mitschreiben - Flugzeugträger der Chinesen und Russen vor den Küsten der USA - mit verdeckter Unterstützung Deutschlands und Gleichgesinnter, werden die USA im Ausland freundlicher stimmen und ihre Aggressionen selbst eindämmen.

Wenn man weiß, dass das Kapital (Rockefeller u. Co) in der USA im 1. u. 2. Weltkrieg die größten Dollar-Billionäre geworden sind, dann muss man davon ausgehen, dass die USA - sprich Rockefeller u. Co mit aller Macht den 3. Weltkrieg außerhalb von Amerika entfachen wollen.

Diese Hegemonie der USA ist nur damit zu stoppen, dass wir und andere Gleichgesinnte mit China und Russland ein Bollwerk konstruieren, was den Hegemonisten ein für allemal die Lust nimmt, Völkermorde zu begehen!

@ Willy Wimmer

Entspannungspolitik ist dann gut, wenn dem Gegner die Lust zum Angriff oder eine Intervention genommen wird, Herr Wimmer!

Brandt mag seine Friedensmission erfüllt haben, das heißt aber noch lange nicht, dass die Hegemonie der USA damit gestillt wurde - das Gegenteil war und ist der Fall!

Möchte es bildlich erklären: Ist jemand mir nicht wohl gesonnen und ich schließe mit ihm vermeintlich Frieden, indem ich ihm die Hand reiche, so muss ich dennoch gewärtigt sein, dass er mir mit der zweiten Hand das Messer in den Rücken rammt!

Die Amerikaner haben seit 1949 bis heute bei Interventionskriegen über 25 Millionen Zivilisten ermordet. Regt sich irgend ein westliches Land auf oder regen sich irgendwelche Stiftungen, Interessensgruppen oder zum Beispiel jüdische Verbände oder Kirchen auf? Nein - mit Nichten - daher - es ist Vorsicht geboten - insbesondere gegenüber den Amerikanern - dafür haben sie in "Friedenszeiten" zu viel Blut vergossen!

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Brauchen wir eine neue Entspannungspolitik gegenüber Rußland?“ ...

Auch ich bin mir sicher:

Unbedingt!!! Denn:

„Europäische Politik bedeutet in diesen Tagen, permanent Fehler zu machen und nichts aus ihnen zu lernen. Da wurde Russland durch die Osterweiterung der NATO bedrängt, wurde osteuropäischen Scharfmachern die Meinungsführerschaft im Umgang mit dem Nachfolgestaat der Sowjetunion zugestanden, wurde stur das Narrativ von der „völkerrechtswidrigen Annexion der Krim“ gepflegt. Durch Wortschöpfungen wie „Putinversteher“ wurde Misstrauen gegen jedes Bemühen um Verständnis geschürt. Dabei ist nichts wichtiger als die Fähigkeit, sich in die Perspektive des jeweils anderen hineinzuversetzen. Wo sich zwei hochgerüstete Machtblöcke gegenüberstehen, ist dies nicht nur eine Frage des diplomatischen Handwerks, sondern schlicht überlebenswichtig. Westeuropa muss im Sinne seines ureigenen Interesses zu handeln beginnen und mit dem großen Nachbarn im Osten auf Augenhöhe reden“!!!

Dabei stellt sich zumindest mir die Frage:

Bestünde dieses Problem auch, wenn die Nato dem Antrag der Sowjetunion in die Nato aufgenommen zu werden, vor 65 Jahren nachgekommen wäre???
https://deutsch.rt.com/international/86617-heute-vor-65-jahren-sowjetunion/

Gravatar: Werner

Deutschland muss mit Russland freundschaftliche Beziehungen aufbauen. Mit den unermesslichen Bodenschätzen Russlands und dem technischen Know How Deutschlands, sind wir zusammen eine uneinnehmbare Burg.

Gravatar: Alain Umbacher

Berlin - Halt die Fresse

Die Bundesländer brauchen keinen Nationalstaat.

Wenn Deutschland verschwindet haben wir die Bundesländer ohne Diktatur aus Berlin.

Gravatar: Willi Winzig

Brauchen wir eine neue Entspannungspolitik gegenüber Rußland?

Ja die brauchen wir dringend, leider aber sieht es eher nach dem Gegenteil aus.

Hier einige Auszüge aus der Strategie welche das Gegenteil von Entspannungspolitik ist.

Vorwort: Willi Winzig
Seit 1870 haben die USA 85 Angriffskriege geführt, aber wir Deutschen sind natürlich die größten Kriegstreiber weltweit, allerdings nur in deren Propaganda.
Die Amis wurden nur noch durch die Briten getoppt, denn die haben in nahezu allen Ländern der Welt Angriffskriege geführt. Hier sind die Gründe der USA dafür in einer Zusammenfassung, um ansatzweise zu verstehen, warum Deutschland keine guten Nachbarn zu Russland sein durften und auch heute nicht sein dürfen. Es passt nicht in die Aggressionspläne der sog. NWO Clique der Freimaurer inkl. der UNO in den USA. Egal was unter Hitler, der ebenfalls eine Marionette dieser Satansbraten war, im deutschen Namen und durch Nazideutschland zwischen 1938 und 1945 angerichtet hat, dafür mussten wir schon gleich einen sehr hohen Preis zahlen. Wenn aber die große Endabrechnung kommt, wird eine höhere Macht dieses boshafte Pack, welches die Fäden im Geheimen gezogen hat und es immer noch tut, und damit an der Vernichtung von vielen Millionen Menschen mitgewirkt haben, so zusammen geschlagen, dass nichts mehr von denen übrig bleiben wird.


Die folgenden Auszüge aus diversen Veröffentlichungen und einem Vortrag von
George Friedman, Chef der US-Denkfabrik Stratfor in einem Youtube Film.


STRATFOR: US-Hauptziel war es immer, Bündnis Deutschland + Russland zu verhindern. Russland hingegen sollte und soll noch immer von diesen Leuten zerstört werden. Diesmal wird aber die Rechnung nicht aufgehen. Lesen Sie also die Auszüge und schauen Sie sich den Videoclip an.

https://www.youtube.com/watch?v=gcj8xN2UDKc


Friedman:
Wer glaubt, dass derartige Geschehnisse "schicksalhaft" und alternativlos seien, der übersieht vielleicht, dass vieles von dem, was sich um uns herum ereignet, akribisch geplant wurde und umgesetzt wird. Die USA haben nun angekündigt, schon "sehr bald" F-22-Raptor-Kampfjets nach Europa zu verlegen, als Zeichen gegen die zunehmende russische Aggression.


Anmerkung Winzig:
Ja, klar doch. Die Russen haben mit ihren Militärbasen Europa regelrecht eingekesselt und fahren rund um den Kontinent immer mehr an schwerem Kriegsgerät auf. Oder war es doch irgendwie anders? Ja es war anders!


Friedman:
Und so redet und schreibt sich Mr. Friedman ja auch völlig unbedarft von der Seele, dass die Vorgänge rund um den Maidan ein von den USA inszenierter Putsch gewesen ist, den er sogar als den offensichtlichsten der Geschichte bezeichnet. Und in seinem Bestseller "The Next Decade" tut er auch kund, dass man die Krise mit Russland behutsam eskalieren müsse, um Deutschland und Frankreich nicht misstrauisch werden zu lassen. "Einlullen", so schreibt er, muss man die Europäer.


Thomas P.M Barnett:
Nicht minder freimütig wie Friedman kommt auch Thomas P. M. Barnett zur Sache. In seinen Büchern "The Pentagon’s New Map" und "Blueprint for Action", die in den USA ebenfalls zu Bestellern wurden, erklärt der General u. Militärstratege, der früher für Ex-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld im Pentagon tätig war, wie die Vormachstellung der USA gefestigt und die Neue Weltordnung umgesetzt werden soll. In Blueprint for Action schreibt er: "Das Endziel ist die Gleichschaltung aller Länder […] durch die Vermischung der Rassen, mit dem Ziel einer hellbraunen Rasse in Europa, dazu sollen in Europa jährlich 1,5 Millionen Einwanderer aus der dritten Welt aufgenommen werden. Das Ergebnis ist eine Bevölkerung mit einem durchschnittlichen IQ von 90, zu dumm zum Begreifen, aber intelligent genug um zu arbeiten." Für alle, die sich der neuen Weltordnung widersetzen, hat Herr Barnett auch gleich eine pragmatische Lösung zu Papier gebracht, nachzulesen auf Seite 282 des Buches: "And when they threaten violence against gobal order, I say: Kill them." (Und wenn sie die „Neue Welt Ordnung“ mit Gewalt bedrohen, sage ich: „Tötet sie“


Friedman:
Es wird Konflikte in Europa geben, es gab schon Konflikte in Jugoslawien wie jetzt auch in der Ukraine. Europas Beziehungen zu den USA? Wir haben keine Beziehungen mit Europa. Wir haben Beziehungen mit Rumänien, wir haben Beziehungen mit Frankreich, aber es gibt kein Europa mit dem die USA Beziehungen hat.


Friedman:
Das Hauptinteresse der US Außenpolitik im letzten Jahrhundert im
WW I, WWII und im Kalten Krieg, waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland! Weil vereint sind sie die einzige Macht die uns bedrohen kann!
Unser Hauptinteresse galt sicher zu stellen, dass dieser Fall nicht eintritt. Wenn Sie ein Ukrainer sind, werden Sie danach Ausschau halten, wer Ihnen als Einziger helfen kann und dass sind die USA. Letzte Woche, oder etwa vor 10 Tagen war der Oberbefehlshaber der amerikanischen Bodentruppen in Europa, General Ben Hodges zu Besuch in der Ukraine.
Er kündigte dort an, dass die US Militärberater demnächst offiziell in die Ukraine kommen werden. Eigentlich hat er dort die Medaillen an die ukrainischen Kämpfer verteilt, was das militärische US Protokoll verbietet, dass die Medaillen an Ausländer verliehen werden. Doch er tat dass, will der damit zeigen wollte, dass die ukrainische Armee, seine Armee ist. Dann ging er weg und die USA liefern baltischen Staaten Waffen, Artillerie und andere militärische Rüstung, die baltischen Staaten, Rumänien, Polen und Bulgarien. Das ist ein sehr interessanter Punkt. Und gestern haben die USA angekündigt, dass sie vorhaben auch Waffen in die Ukraine zu liefern.Das wurde zwar dementiert, aber sie tun dass, die Waffen werden geliefert. Und bei allen diesen Handlungen, agieren die USA außerhalb der NATO.Weil in der NATO alle Entscheidungen von allen Mitglieder einstimmig getroffen werden müssen. Der Punkt bei der ganzen Sache ist, dass die USA einen „Cordon sanitaire“, einen Sicherheitsgürtel um Russland herum aufbauen und Russland weiß das.


Anmerkung Winzig:
Daher wird ja auch Russland der Aggression beschuldigt und nicht etwa die USA und die NATO, also die wahren Kriegstreiber-lol.


Friedman:
Russland glaubt, die USA beabsichtigen die russische Föderation zu zerschlagen. Ich denke wir wollen sie nicht töten, sondern nur etwas verletzen, bzw. ihnen Schaden zufügen.


Anmerkung Winzig:
Was ist wen die sich aber nicht einfach „verletzen lassen wollen“ und sich massiv mit ihren Atomwaffen und anderen Superwaffen zur Wehr setzen? Was glaubt dieser Friedman denn, wie naiv ist der eigentlich, um einen solche Schwachsinn ernsthaft in Erwägung zu ziehen? Solche Leute sind gemeingefährlich und provozieren evtl. eine globale Katastrophe.


Friedman:
Jedenfalls sind wir jetzt zurück zum alten Spiel. Und wenn Sie einen Polen, Ungarn oder Rumänen fragen, sie leben in einer ganz anderen Welt als die Deutschen. Die Deutschen leben in einer ganz anderen Welt als die Spanier. Es herrscht Uneinigkeit in Europa. Aber was die Ukrainer bevorzugen werden, das werde ich Ihnen genau sagen. Sie werden versuchen das Zischen seitens der USA zu vermeiden. Die USA aus ihrem fundamentalen Interesse kontrollieren alle Ozeane der Welt. Keine andere Macht hat das jemals getan. Aus diesem Grunde intervenieren wir weltweit bei den Völkern, aber sie können uns nicht angreifen. Das ist eine schöne Sache. Die Aufrechterhaltung der Kontrolle über die Ozeane und dem Weltall begründet unsere Macht.


Anmerkung Winzig:
Ja solche irren Spinner bringt die Welt offenbar immer wieder hervor, die über die Menschheit und die Welt herrschen wollen wie dieser folgende Typ aus den 1960er Jahren:


O-Ton Lyndon B. Johnson:
US Präsident von 1963 bis 1969. Der könnte am Mordkomplott gegen John F. Kennedy beteiligt gewesen sein, denn Kennedy hasste jede Art von geheimer Verschwörung.


„Den Weltraum zu kontrollieren bedeutet die Welt zu kontrollieren. Vom Weltraum aus besitzen wir die Herrschaft über das Wetter, können Dürren und Überschwemmungen herbeiführen, die Gezeiten verändern und den Meeresspiegel erhöhen, den Golfstrom umleiten und das Klima abkühlen. Es gibt etwas Wichtigeres als die ultimative Waffe, die ultimative Macht, die totale Kontrolle über die Erde vom Weltraum aus.


Anmerkung Winzig:
Es gibt also gar keine Klimaerwärmung die die USA z.B. nicht stoppen könnten? Ja das sog. HAARP Projekt beeinflusst das Wetter und stört die Ionosphäre, also wurde hier schon zugegeben, dass man das Wetter beeinflussen kann, jedoch die Kosten dafür soll den sog. „Leibeigenen“ durch die CO2 Legende abgepresst werden. Solche Irren gehörten daher allesamt in geschlossene Anstalten.


Friedman:
Gewöhnlich dauert es eine Weile wenn die Kinder im Unterricht lernen. Aber sie haben absolut Recht, wir als ein Imperium können das (überall intervenieren) nicht tun. Die Briten haben damals Indien nicht okkupiert, sie haben einfach die einzelnen Staaten Indiens genommen und ließen sie gegeneinander kämpfen.
Die Briten haben britische Offiziere bei der indischen Armee installiert. Die alten Römer haben auch keine Truppen in entlegene Regionen außerhalb des römischen Imperiums entsandt, sondern sie haben pro römische Könige dort eingesetzt. Diese Könige wurden durch Rom eingesetzt, die im Dienste für das römische Imperium in anderen Ländern regierten und diese Könige waren verantwortlich für die Aufrechterhaltung des pro-römischen Friedens an den Grenzen des Imperiums. So war es z.B. bei dem Parther Reich


Anmerkung Winzig:
Und seit 2005 ist in der BRD Frau Merkel, auch so eine Marionette dieser NWO Clique. Auch Frankreichs Macron gehört zu diesem Marionettentheater.


Friedman:
Die Frage die jetzt für die Russen auf dem Tisch ist, ist ob man die Ukraine als eine Pufferzone zwischen Russland und dem Westen (Deutschland ist gemeint) haben will, die wenigstens neutral bleiben wird. Oder wird der Westen soweit in die Ukraine vordringen, dass der Westen, die NATO, nur 100 km von Stalingrad und 500 km von Moskau entfernt sein wird. Für Russland stellt der Status der Ukraine eine existentielle Frage dar.


Friedman:
Die Russen können bei dieser Frage nicht einfach so weggehen, also loslassen. Für die USA gilt, wenn Russland sich weiterhin an die Ukraine hängt, dann werden wir Russland stoppen. Deswegen starten die USA solche Maßnahmen über die General Hodges, der für Blamagen bekannt ist, gesprochen hat, und zwar über Eingreiftruppen (Gladio genannt) in Rumänien, Bulgarien, Polen und den baltischen Staaten. Damit begründet man das Intermarum (Zwischenmeerland) Das Territorium zwischen dem Schwarzen Meer und der Ostsee, dieses Konzept arbeitete Pilsudski aus. (Ein Pole) Und das ist die von den USA bevorzugte Lösung.


Friedman:
Die Deutschen wissen selbst nicht, was sie tun sollen. Sie müssen ihre Waren exportieren und die Russen können ihnen die Waren abnehmen. Andererseits verlieren sie Freihandelszonen die sie brauchen um andere Sachen aufzubauen. Für die USA ist das Hauptziel, dass russisches Kapital, russische Technologien, sowie deutsches Kapital und deutsche Technologien und die russischen Rohstoff Ressourcen und die russische Arbeitskraft sich zu einer einzigartigen Kombination verbinden, zu verhindern. Dies suchen die USA sei einem Jahrhundert zu verhindern. Also, wie kann man das erreichen, dass diese deutsch/russische Kombination verhindert wird? Die USA sind bereit mit Ihrer Trumpfkarte diese Kombination zu schlagen. Diese ist die Linie zwischen dem Baltikum und dem Schwarzen Meer.


Anmerkung Winzig:
Wie gut, dass Polen, Slowakai, Ungarn, Rumänien und Bulgarien immer mehr Wind von den wahren NWO-Zielen bekommen und zunehmend eine Abwehrhaltung an den Tag legen.


George Friedman, der Chef von Strategic Forecasting Inc. (abgekürzt STRATFOR) ist ein führender privater US amerikanischer Think Tank, der die Analysen, Berichte und Zukunftsprojektionen zur Geopolitik, zu Sicherheitsfragen und Konflikten in aller Welt anbietet.

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