US-Geostrategie

George Friedman: USA gegen deutsch-russische Kooperation

Nach Stratfor-Chef George Friedman ist es Strategie der US-Politik, ein kooperatives Zusammenwachsen von Deutschland und Russland zu verhindern, um keine eurasische Konkurrenz entstehen zu lassen.

Foto: Luc Van Braekel/flickr.com/CC BY 2.0 (Ausschnitt)
Veröffentlicht: | Kategorien: Reportagen, Reportagen - Empfohlen | Schlagworte: Barack Obama, Britisches Empire, Chicago, China, Deutschland, EU, Europa, Flotte, Geopolitik, George Friedman, Geostrategie, Großbritannien, Halford Mackinder, Handel, Henry Kissinger, Hillary Clinton, John Kerry, John McCain, Russland, Stratfor, USA, Ukraine, Washington, Zbigniew Brzezinski
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Die Verwunderung über so viel Offenheit ist groß. Bei einem aktuellen Vortrag am „The Chicago Council on Global Affairs“ in Boston hat der Chef des renommierten US-amerikanischen „Think Tanks“ für Geostrategie „Stratfor – (Global Intelligence firm for strategic analysis and forecasting)“, der Politologe George Friedman, offen und frei zugegeben, dass es seit langem traditionelle amerikanische Außenpolitik sei, ein Zusammenwachsen europäischer Kontinentalmächte, wie beispielsweise Russland und Deutschland, unter allen Umständen zu verhindern.

Deutschland habe die Technologien und Finanzen, Russland habe die Ressourcen. Eine allzu enge Kooperation Deutschlands mit Russland würde von den Vereinigten Staaten von Amerika als Konkurrenz oder gar als Gefahr eingestuft werden. Nach George Friedman galt schon während der beiden Weltkriege und des Kalten Krieges das Hauptinteresse der USA, das Zusammenwachsen der Potentiale Russlands und Deutschlands zu verhindern.

Wie einst Großbritannien, so genießt seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs Amerika den Vorzug, die Ozeane und Wirtschaftsrouten zu kontrollieren. Alles was die USA tun müssen, um diese Weltmachtposition aufrecht zu erhalten, sei dem alten britischen Vorbild der Politik der „Balance of Power“ zu folgen und das Entstehen einer eurasisch-kontinentalen Konkurrenzmacht zu verhindern, indem potentielle Gegner der Zukunft rechtzeitig gegeneinander ausgespielt werden.

Kriegsgefahr in Europa

Nach George Friedman gibt es weltweit keine Region, die völlig frei von Kriegsgefahr sei. Europa habe zwar nach zwei grausamen Weltkriegen eine lange Friedenszeit genossen. Doch heute sei auch Europa nicht völlig frei von der Gefahr eines neuen Krieges. Das habe man am Jugoslawienkonflikt gesehen, und das erlebe man nun in der Ukraine. In diesem Zusammenhang betonte Friedman, dass die USA keine Beziehungen zu einem zusammenhängenden Gebilde namens „Europa“ haben. Stattdessen würden die USA Beziehungen zu den einzelnen Staaten Europas pflegen, aber nicht zu einer „europäischen“ Entität.

Was die Ukraine angehe, so Friedman, sei es normal, dass das Land nach einem starken Partner suche. Und das seien nun mal die USA. Friedman erwähnte, dass bereits der oberste Kommandeur der US-amerikanischen Bodentruppen in Europa, General Ben Hodges, in der Ukraine gewesen sei und die Ankunft von US-Militärberatern dort ankündigt habe.

Außerdem würden die USA planen, Waffen an die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie nach Rumänien, Polen und Bulgarien zu liefern. In allen diesen Kontexten agieren die USA außerhalb der Institutionen der NATO, um nicht auf die Zustimmung der anderen NATO-Staaten angewiesen zu sein.

Ziel sei es, einen Sicherheitsgürtel um Russland herum aufzubauen. Das sei den Russen vollkommen bewusst. Russland befürchte, so Friedman, dass die USA Russland zerstören wollen. Doch nach Aussage Friedmans liegt das Ziel der USA lediglich darin, Russland zu schwächen. Für die Länder Osteuropas sei klar, dass man wieder im „alten Spiel“ sei – damit ist der „Kalte Krieg“ gemeint. In Deutschland, so Friedman, würde man dies nicht erkennen. Daher sei Deutschland ein undurchsichtiger Bündnispartner.

Totale globale Kontrolle

Georg Friedman betonte, dass die USA alle Ozeane der Welt beherrschen würden. Aus diesem Grunde können die USA jederzeit überall auf der Welt intervenieren, ohne dass andere Staaten im Gegenzug die USA direkt angreifen könnten.

Das Fundament der US-amerikanischen Militärmacht und Außenpolitik sei die Kontrolle der Meere und des Weltalls. Daher sei es im US-Interesse, dass keine andere Nation eine vergleichbare Flotte aufbaue. Die USA verwirklichen heutzutage global das, was früher Großbritannien tat, nämlich als es die europäischen Kontinentalmächte daran hinderte, konkurrierende Flotten aufzubauen – (Man erinnere sich in diesem Kontext an das deutsch-britische Flottenwettrüsten vor dem Ersten Weltkrieg). Großbritannien habe dabei stets verschiedene europäische Staaten gegeneinander ausgespielt. An dieser Politik würden sich die USA orientieren. Man könne zwar nicht Eurasien erobern, aber man könne die Staaten gegeneinander aufbringen und vor Ort selektiv mit Präventivschlägen intervenieren, um mögliche Gegner aus der Balance zu bringen.

Angelsächsische Tradition: USA sind geostrategische Erben des Britischen Empire

Die Ausführungen von George Friedman sind nicht überraschend. Sie sind nur überraschend offen. Tatsächlich decken sie sich mit zahlreichen Aussagen US-amerikanischer Politiker, Strategen, Regierungsberater und Politikwissenschaftler, die sich mit den langfristigen strategischen Ausrichtungen der einzig verbliebenen Supermacht beschäftigen. George Friedman fasst letztlich in anderen Worten zusammen, was bereits die Geostrategen und US-Präsidentenberater Zbigniew Brzezinski und Henry Kissinger ausgeführt haben.

Die USA sind die geostrategischen Erben des Britischen Empire. Als solche haben sie von den historischen Erfahrungen Großbritanniens gelernt. Für die Briten war es mehr als dreihundert Jahre lang essentiell, das Erstarken von europäischen Kontinentalmächten zu verhindern und diese nach dem Motto der „Balance of Power“ gegeneinander auszuspielen.

Die starken Gegner Großbritanniens waren damals zunächst Spanien, dann Frankreich. Eine prägende Erfahrung für die Briten war die Kontinentalsperre Napoleons. Frankreich hatte zu Beginn des 19. Jahrhunderts große Teile Kontinentaleuropas unter Kontrolle gebracht und die britischen Schiffe von europäischen Häfen abgehalten. Für eine Seehandelsmacht wie Großbritannien war dies ein Schock. Der Krieg gegen Napoleon Bonaparte wurde umso entschlossener geführt, je mehr Großbritannien sich vom Kontinent isoliert sah. Die Lehre, die man in London damals zog: Nie wieder!

Nachdem 1871 das Frankreich Napoleons III. durch die deutschen Staaten besiegt und das Bismarcksche Deutsche Reich gegründet war, galt nicht mehr Frankreich, sondern Deutschland als Hauptgefahr für die Britische Vorherrschaft in der Welt. Die britische Diplomatie war darauf ausgerichtet, Deutschland auf dem Kontinent zu isolieren und mit Bündnissystemen einzukreisen. Auch ein Erstarken des deutschen Handels, der Aufbau einer deutschen Kriegsflotte und die kolonialen Ambitionen Deutschlands galten in Großbritannien als potentielle Gefahr. Ebenso beobachtete man in London mit Sorge die russischen Machterweiterungen in Osteuropa und Asien.

Der britische Geostratege Halford Mackinder verwies in seiner 1904 erschienenen, denkwürdigen Abhandlung „The Geographical Pivot of History“ auf die Gefahr hin, dass das Entstehen einer eurasischen Landmacht Großbritannien isolieren könnte. Auch ein wirtschaftliches Zusammenwachsen Eurasiens würde die britische Rolle als Seehandelsmacht gefährden.

Für die USA stehen US-amerikanische Interessen im Zentrum

Zusammenfassend lässt sich also feststellen, dass die USA – wie die meisten Staaten – eigene langfristige Interessen verfolgen und die Interessen ihrer Bündnispartner erst an zweiter Stelle stehen.

Eine starke Europäische Union unter deutscher Führung, die eng mit der Russischen Föderation und der Eurasischen Union kooperiert, mag zwar für Deutschland von Vorteil sein. Doch für die USA stellt eine solche Entwicklung eine langfristige Bedrohung und Konkurrenz dar. Ein Zusammenwachsen Eurasiens – womöglich inklusive Chinas und der Ölgebiete im Nahen und Mittleren Osten – würde die USA in eine ökonomische und geostrategische Randposition drängen. Das ist in Washington nicht gewollt.

Washingtons Ziel ist es, die Interessen der Vereinigten Staaten von Amerika ins Zentrum zu rücken. Das geschieht durch die Bindung Europas an Amerika mittels NATO und TTIP.  Auch die ostasiatischen Staaten wie Südkorea und Japan sowie die ozeanischen Staaten wie Australien und Neuseeland werden an die USA strategisch und wirtschaftlich (via TPP – Trans-Pacific Partnership) gebunden. Ziel ist es, auf beiden Seiten der Ozeane die Kontrolle auszuüben und das Wachsen kontinentaler Mächte wie China und Russland einzudämmen.

Eigentlich ist die US-Politik durchschaubar wie ein Glas Wasser. US-Politiker wie Hillary Clinton, Barack Obama, John Kerry, John McCain und viele andere machen keinen Hehl daraus und sprechen alle wichtigen Aspekte offen an. Noch direkter in ihrer Wortwahl sind die Geostrategen wie Henry Kissinger, Zbigniew Brzezinski oder George Friedman. Man muss ihnen nur zuhören. Dennoch wird ein medialer Schleier darüber geworfen. Die Menschen sollen glauben, es ginge um westliche Werte wie Freiheit und Demokratie.

Stichwort: GeoAußenPolitik

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: harald44

Eion ausgezeichneter Artikel, der jedem die Augen öffnen würde, der diese im Kopf und Verstand im Gehirn hat. Außer dem deutschen Michel, der sich lieber um Flaschenpfand, Windmühlenflügel und angebliche Frauenrechte meint kümmern zu müssen.

Gravatar: H.Roth

Bevor wir nun allzusehr über die USA schimpfen, die Deutschland an der kurzen Leine halten möchten, ein Gedanke: ein starkes Deutschland braucht auch eine starke und fähige Regierung. Haben wir das? Wir haben mit deutscher Stärke und Unfähigkeit schon genug Kriege angezettelt.

Gravatar: P.Feldmann

Das ist doch mal eine freie Sicht auf unsere amerikanischen "Freunde"- und dann auch noch geliefert von jenen selbst! Die Amerika-Versteher müssen sich, wenn sie die thinktanks der US ernst nehmen, fragen lassen, WER den Krieg in der Ukraine angestiftet hat, WER weiter in Osteuropa Zwietracht mit Russland stiftet- natürlich ist Russland eine Gefahr, wenn man es reizt!
Ich sehe die USA inzwischen für EUropa als die größere Gefahr als bspw. Russland. Bezeichnender Weise spricht Friedman von "Kriegsgefahr überall auf der Welt- auch in Europa"- die USA sind im Text implizit ausgenommen. Amerika benimmt sich als herrschte es von einer uneinnehmbaren Insel. Scheinbar hat man dort nicht verstanden, dass Kriege auch dorthin kommen, wo sie permanent geschürt werden. Es bedarf heute keines Krieges über Land oder Wasser mehr. Auch für die USA gibt es keine 100% Sicherheit.

Deutschland muss (ebenso wie Europa!) seine Interessen unabhängig von den USA u. der NAto formulieren. Dabei kann es sinnvoll sein, aktiver auf Russland zuzugehen und mehr auf Versöhnung zu setzen. Keine der US Aktionen im Nahen Osten seit 20 HJahren ist durch irgendein Völkerrecht gedeckt- alle Völker wurden überfallen!
Genaugenommen machen die USA also perse das, was man Russland jetzt in der Ukraine vorwirft.

Gravatar: d.

Liebe Redaktion,

ich war schon extrem enttäuscht, dass dieses Thema trotz Hinweis von Euch nicht aufgenommen wurde - jetzt mit einiger Verzögerung ist es erschienen.

Ich bin wieder versöhnt mit Euch.

Ich hoffe, dass dieses Thema weite Verbreitung findet, weil ich nur so eine Chance sehe, dass wir nicht in einen Krieggezogen werden.

Hoffentlich!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Gravatar: Jürgen Althoff

Das sind doch gemäß FAZ und Welt und wie die "Qualitätsblätter" alle heißen - und natürlich auch für den öffentlich-rechtlichen Staatsfunk - lauter "Verschwörungstheorien....
Was lassen die sich den wohl als nächstes einfallen, damit wir die transatlantischen Scheuklappen nicht ablegen?

Gravatar: Danton

Endlich eine Stelle, an der dieses dramatische Video Erwähnung findet.
Die Tragweite von Friedmanns Aussagen stellt alle Tagespolitik in den Schatten und zeigt sehr deutlich dass die sogenannten Verschwörungstheorien durchaus auf festen Fundamenten ruhen, auch wenn natürlich einige Spinnereien darunter zu finden sind. Friedmann gibt sogar unumwunden zu, dass Staaten bewust destabilisiert werden, mit dem Hinweis, dass der einzige Fehler die anschließenden Demokratisierungsversuche sind!!!
Die entscheidende Tatsache aber ist, dass durch diese Rede unumstößlich deutlich wird, dass die USA nicht der Freund Deutschlands sind sondern im besten Falle ein Partner, den man wie einen Tieger stets im Auge behalten sollte.

Game on....

Gravatar: Einzelkaempfer

Die Sichtweise der USA ist nachvollziehbar und verständlich. Niemand kann garantieren, dass die Deutschen nicht noch einmal einem kollektiven islamähnlichen Welteroberungswahn verfallen. Zum Glück hat die faschistisch-kriminelle Dumpfbacke Putin erst einmal dieses deutsch-russische Vereinigungsszenario für die nächsten 20 Jahre verhindert. Da kann auch unser Gas-Gerd seinem lupenreinen Demokratenfreund nicht mehr weiterhelfen.

Gravatar: George Rabaza

vorher werde ich entschuldige mich, mein Deutsch ist schlecht. Ich habe dies mit folgenden große Faszination in der Deutsch-Medien (ich bin Amerikaner übrigens). ein paar Dinge, die ich erwähnen möchte: Erstens Amerika befürchtet die Entstehung einer europäischen Hegemonialmacht, die gehen kann auf zwei Arten sei es die Sowjetunion oder die Europäische Union. Zweitens wird Amerika Sucht keine Kontrolle über Europa in einer Gesamt Weg, sondern es Negativkontrolle (die Fähigkeit, sie von Ressourcen und Arbeitskraft zu entziehen sucht, das ist, was die Ukraine zu schaffen, einen Keil Problem zwischen Russland und Deutschland, und verhindern, dass die von amalgamtion . ihr gemeinsamer Ressourcen) dritten und letzten Punkt, bedeutet dies, meine Damen und Herren kann eine Regierung, die gehen können wählen, eine von zwei Arten: 1) Bismarcks und Hitlers Strategie, eine strategische Partnerschaft mit Russland, Hitlers mit der sowjetischen Invasion gescheitert Bessarabien Bismarcks, wenn die mit England und Frankreich ausgerichtet, wenn die Deutschen mit dem Bau einer Marine zu fordern den Englisch Russen. 2) Ändern Sie die Wirtschaft in grundlegender Weise die Industrie in die ärmeren weniger industrialisierten Regionen Europas statt Russland exportieren und ändern Sie die dynmaic Ihrer Unternehmensstruktur, die nicht zulässt, dass amerikanische Firmen (wie Google) zu konkurrieren. Das ist schwer da die Hälfte Ihres Landes nicht bereit war, zu einer postindustriellen Wirtschaft nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu bewegen. Diese Option verhindert auch Krieg. Sie wollen die Amerikaner, um Sie zu untergraben, damit sie haben ein Interesse an dem System nicht. goodluck, ich bin ein germaniphile und würde es hassen, Sie feinen Leute in einem anderen Krieg zerstört sehen. auch etwas zu prüfen, beim nächsten Mal die Amerikaner zurückkommen werden sie ihre eigene Ordnung aufzuzwingen, weit strenger als die letzten beiden Male, und oh, hütet euch vor dem französisch, sie wollen Europa über Ihre Leiche regieren.

Gravatar: Mathias B.

Irgendwie verständlich, dass die allermeisten Deutschen keinen Krieg wollen.
Ich erlaube mir, anderer Meinung zu sein, auch wenn ich dafür geprügelt, oder gar nicht veröffentlicht werde.
Für mich und andere steht der wirkliche Welt-und Menschenfeind ganz eindeutig fest. Es ist nicht Russland.
Die Deutschen wollen, dürfen oder sollen die Chancen, die sich aus einer engen Kooperation mit Russland ergäben, nicht erkennen. Dafür haben die West-Alliierten nach dem WK II massiv gesorgt.
Die für mich unerträgliche US-Dominanz mit ihrer unverschämten Arroganz und Aggressivität, gepaart mit einer ekelerregenden Heuchelei und einem geradezu religiösen Sendungsbewusstsein, muss gebrochen werden. Sie muss gebrochen werden, damit sich Deutschland in erster Linie, aber auch alle anderen europäischen Staaten, wie auch wirtschaftlich und politisch US-abhängige Staaten weltweit, endlich frei entwickeln können, unabhängig von einem ökonomischen, politischen und militärischen Monster, namens USA.
Das kann und wird nicht ohne Kriege möglich sein, möglicherweise nicht ohne einen weiteren grossen Krieg unter Anwendung aller denkbaren Waffentechnologie. Nur diese unnachsichtige und rücksichtslose Anwendung auch der wirksamsten Waffen, können die USA, dieser blutsaugende Weltverderber, nicht wirksam geschwächt und auf normales Mass zurückgestutzt werden. Ja, es wird furchtbare Opfer geben. Angesichts der ausufernden Probleme weltweit, auch durch ein ungebremstes Bevölkerungswachstum, die nicht mehr zu lösenden religiösen Probleme, verursacht wesentlich durch eine faschistische Ideologie im Gewande einer Religion, muss eine Reduktion der Weltbevölkerung geradezu wünschenswert erscheinen, um nachher mit viel weniger Menschen völlig neu zu beginnen. Dass in diesem Sinne darüber nachgedacht wird, weltweit vor allem innerhalb politischer und wirtschaftlicher Eliten, ist kein Geheimnis. Man muss nur entsprechend im Internet recherchieren, um Bestätigungen für diese Denkart zu finden.
An alle, die mir nun Misanthropie, Faschismus oder gar wahnsinnige Ideen unterstellen, sei bemerkt: das ist mir persönlich völlig gleich. Ich persönlich, auch mit Todesgefahr, würde jedenfalls diese angedachte Variante vorziehen. Die andere Variante, das weitere Zusehen zu einer weltweiten Entwicklung, die notwendigerweise sowieso ins Chaos führen muss, allerdings mit quälend langsamem Ertragen von Zuständen, wie sie uns täglich immer mehr bewusst werden, ich zähle dazu auch die rasant stattfindende Umvolkung Deutschlands durch eine erzwungene, äusserst problematische, weil kulturfremde Zuwanderung, ist die wesentlich schlechtere.

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