Ganz besondere Bildrecherche bei der »Zeit«

Polen will angeblich Reparationszahlungen von Deutschland

Die Meldung an sich ist gar nicht so neu und spektakulär: angeblich prüfe der Sejm, das polnische Parlament, ob und in welcher Höhe das Land Reparationszahlungen von Deutschland für den Zweiten Weltkrieg fördern könne. Besonders interessant ist dagegen das eingebundene Bild im Bericht der »Zeit«.

Screenshot Youtube
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Die PIS-Partei in Polen prüft, ob Polen wieder einmal Reparationszahlungen von Deutschland für den Zweiten Weltkrieg fordern könne. Der wissenschaftliche Dienst des polnischen Parlaments prüfe derzeit, ob und in welcher Form es für diese immer wieder einmal erhobene Forderung rechtliche Möglichkeiten gibt, heißt es in einem Bericht der »Zeit«. So weit, so unspektakulär; denn Polen fordert fast schon regelmäßig Reparationszahlungen.

Allerdings hatte Polen bereits 1953 auf Reparationszahlungen verzichtet und betrachtete sich mit der nur bedingt im Einklang mit dem Völkerrecht stehenden Eingliederung der sogenannten »Deutschen Ostgebiete« in das polnische Territorium als ausreichend entschädigt. Auch 2004 wurde dieser Verzicht Polens bei einem Treffen zwischen dem damaligen polnischen Kabinett unter Ministerpräsident Belka und der damaligen deutschen Schröder-Regierung nachdrücklich betont. Belka selbst sagte: »Die Regierung ist der Meinung, dass die Angelegenheit der gegenseitigen Ansprüche zwischen Polen und Deutschland ein für alle Mal abgeschlossen ist«. Daher sind die jetzt aus Warschau vernehmbaren leicht schrillen Töne auch entsprechend entspannt einzuordnen.

Ganz besonders interessant bei dem Bericht der »Zeit« aber ist das eingebundene Bild, dass angeblich zwei Soldaten der Wehrmacht im zerstörten Warschau zeigen soll. Uns liegen leider die Rechte an dem Bild nicht vor, sodass wir es hier nicht publizieren werden. Doch das von Henry Griffin geschossene Foto, dessen Rechte bei den Presseagenturen AP und dpa liegen, zeigt unzweifelhaft zwei Rotarmisten.

Solche Mängel zeigen einmal mehr, mit welcher »Qualität« in einem Medium wie der »Zeit« heute gearbeitet wird. Wer nicht in der Lage ist, die Uniformen der Wehrmacht und der Roten Armee auseinander zu halten, sollte sich möglicherweise dringend Gedanken um eine berufliche Neuorientierung machen.

Kommentare zum Artikel

Gravatar: Tom

Kein Problem, wir bekommen unsere ehemaligen Gebiete wieder ( aber bitte in Bestzustand ) und die bisher geklauten Autos und Wohnungseinrichtungen. Dann können wir gegeneinander aufrechnen. In der Zwischenzeit wird Schweden wegen dem dreißigjährigen Krieg verklagt.

Gravatar: die Vernunft

Da wir eine absolut deutschfeindliche Regierung haben, die auf Teufel kommt raus, mißwirtschaftet, (wenn alles in Scherben fällt), ist es nur natürlich, das jeder, der kann, Ansprüche anmeldet!

In Wirklichkeit konnte Polen sein Territorium nach dem 2. Weltkrieg, an dem Polen eine Mitschuld nicht abzusprechen ist, auf Kosten Deutschlands auf völkerrechtswidriger Weise mehr als verdoppeln! Dabei ist der deutschen Zivilbevölkerung allergrößtes Unrecht angetan worden. Leider sind die letzten Augenzeugen dieser "Heldentaten” gegen schutzloser Frauen und Kinder beim wegsterben. Mein Vater war Danziger, er hat uns genug erzählt!

Gravatar: Karin Weber

Ja, als erstes fordern wir unsere Gebiete wieder und dann unterhalten wir uns über den Schuldanteil der Polen am 2. Weltkrieg. Wird Zeit, dass diese Diskussion mal in die Puschen kommt ....

https://www.welt.de/politik/ausland/article146898163/Russland-gibt-Polen-Mitschuld-am-Zweiten-Weltkrieg.html

Mein Geschichtsbild habe ich auf Grund der selbst erarbeiteten Informationen mittlerweile geändert. Das was man uns über Jahrzehnte erzählt hat, stimmt so nur minimal. Der Schuldkult donnert auf sein Ende zu.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Polen will angeblich Reparationszahlungen von Deutschland“

… „Allerdings hatte Polen bereits 1953 auf Reparationszahlungen verzichtet und betrachtete sich mit der nur bedingt im Einklang mit dem Völkerrecht stehenden Eingliederung der sogenannten »Deutschen Ostgebiete« in das polnische Territorium als ausreichend entschädigt.“ …

Sollte man sich deshalb nicht ganz besonders auch die Vorschichte dieses Krieges etwas genauer bertachten?

https://juergenelsaesser.wordpress.com/2010/09/15/trieb-grosbritannien-polen-in-den-krieg/

„53 Kriegserklärungen gegen alleinschuldiges Deutschland?“
https://www.youtube.com/watch?v=Ugy6hfvF5qU

http://www.deutschlandfunkkultur.de/aufmarschplaene-ohne-hitlers-anweisung.1270.de.html?dram:article_id=191625

Gravatar: Klingler

Ich reibe mir gerade die Augen, könnte vom Sandmann sein, ist es aber nicht. Es ist die Verwunderung über die Frechheit gewisser Leute. Ich bin gerade fertig geworden mit dem Buch "Der Krieg, der viele Väter hatte" von Gerd Schultze-Rhonhof. - Zitat aus dem Buch "Polen, obwohl es nach dem äußeren Anschein als das erste Opfer des Zweiten Weltkrieges dasteht, gehört bei genaueren Betrachten auch zu den ersten Tätern. Wie heißt es doch so schön - "Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben". Das trifft über den 1. und 2. Weltkrieg genau den Punkt, jeder sollte sich kundig machen. Aber man will nur das sehen, was man sehen will.

Gravatar: Dirk S

Ach die PIS mal wieder. Die kommt ganz gerne mal mit solchen Kalibern rüber, mal die Deutschen, mal die Russen.
Machen die ganz gerne, wenn sie sich mal wieder in irgendeine Ecke verrannt haben und kapieren, dass das blöd war, das aber nicht zugeben wollen. Also mal schnell die polnischen Ressentiments gegen Deutschland oder Russland herausgekramt, irgendwelchen Unsinn in die polnische Presse posaunt und für Aufregung gesorgt. Schon verschwindet der eigene Mist unter der Wahrnehmungsschwelle. Ist bei denen (wie bei eigentlich allen Parteien) nichts neues.

Unüberraschte Grüße,

Dirk S

Gravatar: Tömmchen

Wie wird eine Kuh zum Goldesel? Der einzige Grund, warum man eine Kuh nicht schlachtet, ist sie zu melken. Damit die Kuh auch fleißig gibt, schreibt man zunächst einmal die Geschichte um, sodass die Kuh auch gleich zum schwarzen Schaf wird und für alles die Schuld bekommt, und voilà - man hat einen Goldesel.

Gravatar: Gerd Müller

Daß Polen solche Töne von sich gibt, ist einzig der unverschämten Art der EU und hier besonders Merkeldeutschland geschuldet.
Polen wird derzeit wegen seiner völkerrechtlich und innenpolitisch korrekten Haltung zur Wirtschafteinwanderung von sogenannten "Flüchtlingen" in übelster Art beschimpft.
Wem wundert da ein solcher "Seitenhieb" ?

Was das Bild in der Zeitung "Zeit" angeht, so kann ich diesem Beitrag hier nicht folgen.
Es steht dort in der Bildunterschrift nichts von Wehrmachts-Soldaten geschrieben, sondern ausdrücklich:

Ich zitiere:
"Zwei Soldaten in den Trümmern von Warschau © Henry Griffin/AP/dpa "

Es können also sonst welche Soldaten damit gemeint sein .........

Gravatar: Erbschuldiger

Die von Ihnen "sogenannten" deutschen Ostgebiete sind das historische Ostdeutschland, ein über viele Jahrhunderte von Deutschen kultiviertes und besiedeltes riesiges Territorium, das in einem beispiellos rechtswidrigen und verbrecherischen Prozeß polonisiert wurde. Wie bei der Russifizierung des Nordens von Ostpreußen und der Tchechisierung des Sudetenlandes war diese Annexion deutschen Reichsgebietes mit Diebstahl und Enteignung, exzessivem Mord und Totschlag und letztendlich mit der Vertreibung unserer von der "Befreiung" besonders betroffenen Landsleute verbunden. Bundesdeutsche Politiker haben diesem Großverbrechen, wie auch dem totalen Bombenkrieg gegen die deutsche Zivilbevölkerung, schon frühzeitig Absolution erteilt und versuchen sich, ähnlich dem
DDR-Politpersonal, unter die "Sieger der Geschichte" zu mogeln. In Merkel-Deutschland gefallen sich die aktuellen Politprotagonisten zwar im ständigen Verweis auf Menschen-und Völkerrecht; ihre Geschichtslosigkeit aber geht einher mit absoluter Gleichgültigkeit und kalter Herzlosigkeit gegenüber den Verbrechen an Deutschen und ihrem Leiden - damals wie heute! Für die Merkelschen Politbanausen beginnt die Festlegung der Deutschen auf die Täterschaft schon bei Arminius, und Opfer können immer nur die anderen sein.
"Chefdiplomat" Gabriel, hinsichtlich seiner Qualifikation und Fähigkeiten ebenso für das Amt "geeignet" wie einer seiner Vorgänger, der als linksgrüner Politrüpel ein Karrierebeispiel für heutige schwarzgekleidete linke Straßenschläger und Terrorristen darstellt, konnte es gar nicht verstehen, daß ihn die Briten anläßlich der Ehrung ihrer Gefallenen der Flandernschlachten einluden, gehört er doch, nach seinem Verständnis, dem Tätervolk an. So viel Großmut verdient Dankbarkeit und wiederholtes Schuldbekenntnis. Schließlich waren es die "Hunnen", die den Tod des britischen Kanonenfutters in menschenverachtender Weise verursacht hatten. Deutsche Opfer der von verantwortungslosen Politikern provozierten Kriege hingegen verdienen keine Ehrung - weder für ihren Patriotismus noch für ihren Opfermut oder ihre militärischen Fähigkeiten. Bei solchen Politikern verwundert es schon, daß es immer noch junge Leute gibt, die bereit sind, ihr Leben und ihre Gesundheit dem vermeintlichen Dienst am Vaterland zu widmen !

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