Sahra Wagenknecht mit scharfer Kritik

Merkel mitverantwortlich für den Berliner Terroranschlag

Sahra Wagenknecht, Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, hat Merkel mitverantwortlich für die Opfer des Terroranschlags in Berlin gemacht: »Es gibt eine Mitverantwortung, aber sie ist vielschichtiger.«

Foto: dielinke_nrw / flickr.com / CC BY-SA 2.0 (Ausschnitt)
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Sahra Wagenknecht, Interview, Merkel, Mitverantwortung, Terroranschlag, Berlin
von

In einem Gespräch mit dem »Stern« geht die Chefin der Linksfraktion im Bundestag, Sahra Wagenknecht, mit Merkel hart ins Gericht. Diese trage eine Mitverantwortung für den Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz, dem kurz vor dem Weihnachtsfest zwölf Menschen zum Opfer fielen: »Es gibt eine Mitverantwortung, aber sie ist vielschichtiger. Neben der unkontrollierten Grenzöffnung ist da die kaputtgesparte Polizei, die weder personell noch technisch so ausgestattet ist, wie es der Gefahrenlage angemessen ist.«

Darüber hinaus sei die von Merkel zu verantwortende Außenpolitik in ihrer Auswirkung nicht minder fatal gewesen. Schließlich, so Wagenknecht, waren es »die von Merkel unterstützten Ölkriege der USA und ihrer Verbündeten, denen der 'Islamische Staat' erst seine Existenz und Stärke verdankt«.

Sie hoffe darauf, dass sich nach der kommenden Bundestagswahl etwas Grundlegendes in der Politik ändert. Ihr Ziel sei es, dass Merkels Amtszeit im kommenden Herbst beendet sein wird, sagte Wagenknecht heute im »Morgenmagazin«. Allerdings bremste sie selbst die Hoffnungen auf eine R²G-Koalition auf Bundesebene. Sie sprach sich im Gespräch mit dem Stern zwar nicht explizit gegen ein solches Bündnis aus, äußerte aber vehemente Zweifel an einem SPD-Kanzlerkandidaten Sigmar Gabriel. Dieser habe in seinem Leben »schon so viele Pirouetten gedreht, woher soll der Wähler noch wissen, wofür er steht?«

Kommentare zum Artikel

Gravatar: Gittel

Ich versuche zu verstehen, was Frau Wagenknecht mit ihrer Kritik an der Bundeskanzlerin bewirken will. Waren es nicht die Linken , die am lautesten gebrüllt haben, kein Mensch ist illegal. Der linksversiffte Haufen ist somit auch verantwortlich, dass eben nicht nur echte Flüchtlinge gekommen sind. Also jetzt nicht beschweren, wenn auch Terroristen dabei waren.

Gravatar: Anton

Frau Dr.Wagenknecht hat recht, aber so lange nichts
dagegen unternommen wird, nützt die Klage nicht, vor
allem nützt es den Betroffenen überhaupt nichts!!!
Nur eine politische Veränderung, die mehr als notwendig
erscheint, kann hier Abhilfe schaffen!
Wer stürzt Frau Merkel? Seehofer, AfD, der Souverän,
oder Frau Merkel sich selbst?! Eher unwahrscheinlich,
denn die "Etablierten" werden alles daran setzen, die
Macht zu erhalten, auch mit Koalition-Varianten, die man
sich früher nicht vorgestellt hätte!!!

Gravatar: Rietz

Tolle Erkenntnis von Frau Wagenknecht.....und warum stellt sie und ihre Partei die Linke, dann nicht endlich die Vertrauensfrage gegen die Merkel im Bundestag ???.....dann wären wir dieses unsägliche Merkelweib vielleicht schon vor dem Herbst für immer los !

Gravatar: H.Roth

Ist Frau Wagenkencht denn die einzige Opposition im Bundestag? Eine Schande, dass alle anderen dazu schweigen, anstatt die Tatsachen ebenso beim Namen zu nennen. Wenn man sich die klugen, leidenschaftlichen und treffenden Reden dieser Politikerin im Bundestag anhört, bzw. ansieht, fällt immer wieder auf, dass Frau Merkel irgendwo herumblättert, oder auf dem Handy herumtippt und NICHT zuhören will.
Ebenso wird diese berechtigte Kritik an "ihrer Hoheit" abprallen!

Gravatar: Antonio

Sehr geehrte Frau Dr. Wagenknecht
Ich muss gestehen, dass ich sie als konservativer Bürger bisher zwar noch nie gewählt habe, aber ihre klaren Aussagen zu der bisherigen Politik und deren Auswirkungen auf unser Land haben mich und sicher auch eine große Anzahl von Bürgern dieses Landes überzeugt. Auch wenn unsere von Merkel gesteuerte Presse ihnen unterstellt, mit ihren überzeugenden Argumenten nur auf unzufriedene CDU-Wähler zu spekulieren, ist ihre klare Aussage an einer Mitschuld von Frau Merkel an den Terroropfern von Berlin in dieser Form von keinem Vertreter unseres politischen Establishments zu hören, die hat Frau Dr. Merkel schon in ihre Abhängigkeit, ebenso wie Herrn Juncker und Konsorten, gebracht.
Die seit Jahren in unserer Politik angewandten Mauscheleien und Gaunereien vieler Politiker sind inzwischen sogar in ihren Gesichtern nicht spurlos vorüber gegangen und haben unübersehbare Spuren hinterlassen. Jeder weiss welche gemeint sind, Sie und Frau Petry haben damit kein Problem. (Die Wahl des Bundespräsidenten ist reinste Mauschelei zum eigenem Machterhalt.) Machen Sie weiter so, mich haben Sie insoweit überzeugt, dass ich Frau Merkel nicht mehr wählen werde. (und sicher auch viele Andere )

Gravatar: Erbschuldiger

Frau Dr. Wagenknecht ist zwar der intellektuelle Leuchtturm der " Linken ", prägt aber keineswegs den Charakter dieser Partei. Sie wäre mit ihrer analytischen Sachkenntnis und ihrer überzeugenden Vernunft eine selbstbewußte und erfreuliche Bereicherung für jede seriöse Partei. So auch für die AfD. Sahra Wagenknecht kann " Die Linke " interessant machen, Katja Kipping wirkt, trotz des angenehmen Äußeren, wie eine eifernde "Grüne " und vermag niemanden sonderlich zu mobilisieren, aber Anne Helms ( Harris-Fan ) Mandatsträgerschaft in dieser Partei ist abstoßend und wäre allein schon für sich ein triftiger Grund, den "Linken " Sympathie und Wählbarkeit zu versagen. Zudem sollte " Die Linke " sich der Worte ihres Stammvaters und Basisweisen Karl Marx erinnern; auch er sprach von einer Unverträglichkeit, ja zwangsläufigen Feindschaft zwischen dem Christentum und der aggressiven mittelalterlichen Ideologie des Islam. Frau Wagenknecht weiß das, aber will es ihre angegrünte Partei wissen ? Kipping oder Wagenknecht - Zutreiberschaft billiger Lohnsklaven und Sozialhilfeempfänger im Konzerninteresse oder überzeugende Interessenvertretung der einheimischen Lohnabhängigen - das ist hier die Frage !

Gravatar: Alfred

Diese intelligente Frau ist eine reine Vergeudung für Merkel-Rot-Grün-Politik.

Gravatar: verschwoerungstheoretiker

Warum so vorsichtig, Frau Wagenknecht? Die Kanzlerin ist nicht nur mitverantwortlich, nein, sie ist es, die die Hauptschuld für die Berliner Vorkommnisse trägt. Und das, Frau Wagenknecht, sollten Sie auch unverblümt sagen. Oder verlässt Sie dabei dann doch Ihr Mut?

Gravatar: FrankT

Frau Merkel kann schon mal 12 Kerben in ihr Holz schnitzen. Berlin ist ihre Schuld! Man hört jetzt täglich und das sogar in unserer Lügenpresse Meldungen von Straftaten oder von vor Gericht stehenden "Flüchtlingen". Wen wundert's. Viel schlimmer ist aber, dass dieses Verbrecherpack entweder schon lange unter Beobachtung stand oder sogar schon Straftaten begangen hat. Jetzt klagen auch noch zig Tausende für ein Bleiberecht. Große Lager in Flughafennähe, kein Asylrecht für Flüchtlinge aus Kriegsgebieten, bei der geringsten Auffälligkeit ab nach Hause und ganz wichtig, kein Recht auf Widerspruch bei Abschiebung. Wir sind Deutschland und nicht Mufti oder gar schwarz. Wer hier Gast ist hat unser Lied zu singen und sich anzupassen! Wir sind Gastgeber und müssen nicht tolerant sen.

Gravatar: siggi

Es war Merkels persönliches Dekret, an De Maiziere vorbei, an die Grenztruppen die Illegalen in die Auffanglager zu eskortieren. Damit trägt sie persönliche Schuld an der jetzt unübersichtlichen Lage, wer was in unserm Land treibt. Nicht Länder, Städte, Ehrenamtliche sind es hier, sondern die Kanzlerin persönlich. De Maiziere ahnte die Überforderung der Behörden, wollte mit Grenzabweisungen den Zustrom kanalisieren; Merkel fiel ihm in die Hand. Somit hat Merkel Blut an den Händen. Sie muss sofort zurücktreten.

Schreibe einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang