Bündnis zwischen Papst und Islam?

Verrät Franziskus die Katholische Kirche an den säkularen Humanismus?

Papst Franziskus unterzeichnete »Deklaration zur Geschwisterlichkeit aller Menschen« zusammen mit Moslems während seines Besuchs in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Foto: Katholisches.info
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Ein Staatsbesuch des Anstoßes: die schlimmsten Kritiker nannten es formale Häresie, im besten Fall ist es schnöder Humanismus – Papst Franziskus unterzeichnet „Deklaration zur Geschwisterlichkeit aller Menschen“ mit dem Großscheich der al-Azhar-Universität.

 

Am 4. Februar, während seiner Reise nach Abu Dhabi in den Vereinten Arabischen Emiraten unterzeichnete Papst Franziskus das Dokument zusammen mit dem Kairoer Großimam Ahmad Mohammad Al-Tayyeb.

 

„Der Glaube lässt den Gläubigen im anderen einen Bruder sehen, den man unterstützt und liebt“, beginnt der Text.

 

Der wohl streitbarste Absatz des Dokumentes liest sich: „Der Pluralismus und die Verschiedenheit in Bezug auf Religion, Hautfarbe, Geschlecht, Ethnie und Sprache entsprechen einem weisen göttlichen Willen, mit dem Gott die Menschen erschaffen hat. Diese göttliche Weisheit ist der Ursprung, aus dem sich das Recht auf Bekenntnisfreiheit und auf die Freiheit, anders zu sein, ableitet. Deshalb wird der Umstand verurteilt, Menschen zu zwingen, eine bestimmte Religion oder eine gewisse Kultur anzunehmen wie auch einen kulturellen Lebensstil aufzuerlegen, den die anderen nicht akzeptieren.“

 

Das Gott den Religionspluralismus wolle, wäre hier zwar konstruktiv gemeint – man wolle die Gemeinsamkeiten zwischen Christen und Muslimen hervorheben – aber der Text gibt ein denkbar schlechtes Zeugnis der katholischen Lehre: das der Mensch durch Gottes Gnade vermittelt allein durch die Kirche gerettet werde und das dazu die Taufe notwendig sei, wie es schon Christus seinen Jüngern bei ihrer Aussendung lehrte: „Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verurteilt werden.“(Mark 16,15)

 

Was verspricht sich Papst Franziskus von einem solchen Dokument? Werden Muslime sich bekehren? Wir der Terror gegen den Westen oder die Christenverfolgung in islamischen Ländern dadurch gemindert werden? Werden sich verfolgte Christen, die tagtäglich unter tyrannischen Regimen und einseitigen Auslegungen von muslimischen „heiligen“ Texten leiden müssen.

 

Fast schon lächerlich sind die Wiederholungen von längst überholten Meinungen, dass der Terrorismus aus der „Armut“ entsteht und „Pessimismus“ verbreitet: „Der verdammenswerte Terrorismus, der die Sicherheit der Personen im Osten als auch im Westen, im Norden als auch im Süden bedroht und Panik, Angst und Schrecken sowie Pessimismus verbreitet, ist nicht der Religion geschuldet – auch wenn die Terroristen sie instrumentalisieren –, sondern den angehäuften falschen Interpretationen der religiösen Texte, den politischen Handlungsweisen des Hungers, der Armut, der Ungerechtigkeit, der Unterdrückung, der Anmaßung.“

 

Nicht als „Abbild Gottes“ (das christliche Verständnis), sondern wegen der „Brüderlichkeit aller Menschen“, „die alle umfasst, vereint und gleich macht an Würde“ empfängt der Mensch seine Würde.

 

Mit Recht kommt einem die „Ode an die Freude“ in den Sinn: „Seid umschlungen Millionen!
Diesen Kuss der ganzen Welt! Brüder – überm Sternenzelt muss ein lieber Vater wohnen“, von Freimaurern und Humanisten gleich gemocht, die offizielle Hymne des Europarats.

 

Es war immer schon ein Bestreben der Freimaurer alle Religionen „gleichzumachen“ und eine ominöse allgemeine „Menschenfreude“ an Stelle der Nächstenliebe, der Opferbereitschaft und letzten Endes des geopferten Christus zu stellen.

 

(jb)

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Das Licht

Leute, es ist viel mehr, als ihr seht und versteht. Es ist "Das Böse" in der Welt. Lest diese Dame. Sie ist aber auch nur eine von Vielen, die es einfach nur genauer beschreibt.
Es ist doch zu sehen, was sie gesagt hat. Es ist doch nicht blöd, sondern der Kern ist der Teufel dieser Welt.

http://kath-zdw.ch/maria/vergleichb.offenbarungen.html#Emmerich

Gravatar: Thomas Waibel

Bergoglio handelt ganz im Sinne des "Konzils", das in den Dokumenten "Nostra aetate" und "Lumen gentium" behauptet, Christen und Muslime würden denselben Gott anbeten, womit der einzige wahre Gott mit dem Götzen Allah gleichgestellt wird, was eine Blasphemie ist.

Bergoglio versucht, den alten Traum der antichristlichen Freimaurerei der Welteinheitsreligion zu realisieren.
Damit haben schon seine beiden Vorgänger, Wojtyla und Ratzinger, begonnen, indem sie in Assisi zusammen mit Vertretern alle anderer Religionen gebetet haben.

Gravatar: Freigeist

Wieviel Religionen hat die Menschheit in den Jahrtausenden schon erfunden? Es wurden tausende von Religionen erfunden. Die derzeit herrschenden Religionen sind auch nichts anders als große Fake-News der Geschichte.

Gravatar: Thomas Waibel

Bergoglio hat schon die Kirche verraten als er im Alter von sechszehn Jahren, unter dem schlechten Einfluß einer Ausbilderin, den Glauben abgelegt hat und zum Marxismus übergetreten ist.

Gravatar: Freigeist

@Das Licht
Das Böse gibt es nicht. Es gibt böse Menschen oder böse Systeme. Bös sind Menschen, d.h. das Tierische im Menschen. Vor Millionen von Jahren hat sich der Stammbaum zwischen Menschen und Affen getrennt. Schimpanse und Mensch haben einen gemeinsamen Vorfahren. Böse Menschen sind ihren inneren tierischen Anteilen/Anlagen hoffnungslos ausgeliefert, da helfen auch Religionen nicht. ***************************

Gravatar: Klaus Bartholomay

Wenn Kommunisten, wie dieser Satansjünger Bergoglio, die Christen zum Islam verführen, schliessen sich die noch offenen Himmelstüren. Genau das ist die geistige Verführung in den 666 Totalitarismus = globaler Faschismus, des Antichristus.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Der Glaube lässt den Gläubigen im anderen einen Bruder sehen, den man unterstützt und liebt“, beginnt der Text.“ ...

Weil sich die Grundlagen der Ausbeutung bei den Gläubigen ´aller Religionen dieser Welt` auf diese Weise am besten stabilisieren, verfeinern und so letztlich auch durchsetzen lassen???
https://menschenplanet.de/destruktivitaet/ausbeutung/

Gravatar: Thomas Waibel

@Freigeist

Die Evolutionstheorie, die behauptet der Mensch würde vom Affen abstammen oder der Mensch und der Affe hätten einen gemeinsamen Stammbaum, ist ein Märchen, das von Atheisten erfunden wurde, um das Entstehen, Herausbildung und Ordnung des Universums ohne einen Schöpfer zu erklären. Ein glühender Anhänger dieses Märchen und Verehrer von Darwin war ein gewisser Karl Marx.

Das Böse wird von den Dämonen und den Menschen, die ihnen dienen, verkörpert.

Die menschliche Natur ist durch die Erbsünde verdorben und wir Menschen tendieren immer zum Bösen, eine Neigung, die wir, mit der Gnade Gottes, überwinden können.
Tun wir es nicht und verstoßen wir gegen den Willen Gottes und Seiner Kirche, werden wir es vor Gott verantworten müssen.

Deswegen möchte ich nicht in der Haut vom Bergoglio stecken, wenn Gott ihn in die Ewigkeit abberuft.

Gravatar: Unmensch

Vielleicht soll da eine Inter-Religion gegründet werden? Damit in Zukunft auch das Religionsbekenntnis "Inter" bzw. "Divers" möglich wird. Für jene, welche bei den religiösen Feiertagen nichts auslassen wollen. Für jene, die eigentlich an nichts glauben, aber überall dabei sein wollen.

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