»Die krummste Wahl der Landesgeschichte«

Rudy Giuliani: In Pennsylvania mindestens 650.000 illegale Wahlzettel gefunden

Trumps Anwalt fährt schweres Geschütz auf: über 50 Zeugen in Pennsylvania, plus zahllose Eidesstattliche Erklärungen; morgen geht es vor Gericht

Gage Skidmore, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
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»In Pennsylvania haben wir unsere Anklage gestern eingereicht. Wir hoffen, dass wir bald einen Gerichtstermin bekommen, bei dem alle oder einige unserer 50 Zeugen aussagen können. Wir haben zahllose Eidesstattliche Erklärungen, um das, was wir sagen zu beweisen.« erklärte US-Präsident Trumps Anwalt Rudy Giuliani in einem Interview mit Fox News Business Insider Lou Dobbs.

»Was die Massenmedien berichten, dass wir keine Beweise haben, ist eine absolute Lüge.« fügte Giuliani hinzu.

»Wir sind auf den Gerichtsprozess vorbereitet, wir können morgen vor Gericht ziehen. […] Wir haben über 650.000 Wahlzettel gefunden, die illegaler Herkunft sind.« erklärte er.

Giuliani wies auf mehrere Unstimmigkeiten hin: Republikaner seien bei der Wahlzettel-Auszählung willentlich ferngehalten worden; etwas, das an sich gegen das Gesetz verstößt und außerdem sehr unglaubwürdig aussieht.

Giuliani brachte auch die Klagen in Michigan als Beispiel an, wo über 130.000 falsche Wahlzettel vorlägen. Trumps Anwalt erklärte, dass dort ganz besondere Zeugen an den Tag getreten seien, wie eine Wahl-Helferin, die erklärte, dass sie seit Herbst trainiert wurde, systematisch zu schummeln.

»Sie haben sie trainiert, Unterschriften zu fälschen und zu verändern, die nicht ‚gut aussahen‘, ununterschriebene Wahlzettel auszufüllen, Menschen zu finden, die nicht für die Wahl registriert waren und ihre Personalien zu finden. Während der Vorwahlzeit wurden viele Personen, von Demokraten an die Maschinen gebracht, um ihnen zu zeigen, wie man für Biden wählt [nicht aber für Trump].«

»Diese Zeugin nannte die Stimmauszählung eine ‚Gräueltat‘. Republikaner wurden rausgeworfen, Stimmzettel wurden nicht gezählt, Stimmzettel wurden gezählt ohne darauf zu achten, ob die Briefumschläge korrekt registriert waren oder nicht. Es gab eine Vielzahl von Stimmzetteln, die exakt gleich aussahen und alle für Biden, Biden, Biden…waren .«

Die Demokraten nannte Giuliani kriminell: »Ich glaube wir sollten mit Kriminellen das machen, was wir in Amerika immer mit ihnen gemacht haben: sie ins Gefängnis stecken. Das ist vermutlich die krummste Wahl, die jemals vonstattengegangen ist.«

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Dr. Christoph Friedrichs

Giuliani, Der charismatische frühere Bürgermeister von New York, besitzt doch einen Ruf wie Donnerhall. Er müsste gar nichts tun und könnte sich auf seinem exzellenten Ruf ausruhen.

Dass er sich hier so eindeutig öffentlich äußert, so weit aus dem Fenster hängt, für einen Präsidenten, der ja ohne weiteres auch als abgeschlossenes Kapitel der US Geschichte angesehen werden könnte, hat für mich einen sehr hohen Stellenwert in Richtung seiner Glaubwürdigkeit, Mit anderen Worten: an der Sache wird wohl sehr viel mehr dran sein, als uns unsere Hetz-und Hass- Medien, unsere Lücken- Presse und der Staatsfunk glauben machen will.

Gravatar: asisi1

Hier in Deutschland ersparen wir uns langwierige Gerichtsprozesse. Hier reicht ein Anruf und Wahlen werden durch die SED Führerin rückgängig gemacht.
Außerdem kann man von Recht, welches man vor Gericht erstreiten will, in Deutschland nicht reden, da wir kein Rechtsstaat sind!

Gravatar: bruno

Das wird eine sehr lange Karawane geben in Orangen Anzügen. Da nützt es auch nichts die halbe Weltbevölkerung wegzusperren und Maulkorb
zu verpassen. Die Wahrheit kommt immer Raus, es dauert halt etwas Länger. Die Existenz kann bald niemand mehr Leugnen.
Das wäre doch mal was!!!!
Wir haben 4 lange Jahre gewartet, Beteten, hofften das der Tag kommen wird.Jetzt hau endlich mal dazwischen, das ausbluten kann doch nicht ewig gehen.

Gravatar: Osterschid Elke

Wenn man in der Politik betrügen will ist es sehr gut, wenn man sich als Demokrat bezeichnet. Es ist eine perfekte Tarnung. Und es impliziert, dass alle, die nicht für die Demokraten sind, undemokratisch sind.

Gravatar: Aufbruch

Hoffentlich stellt sich das alles nicht nur als ein Pfeifen im Walde heraus. Das Gericht muss diese "Beweise", die hauptsächlich auf eidesstatlichen Erklärungen beruhen, erst einmal glauben. Natürlich müsste ein Staat wie die USA peinlichst darauf achten, dass sein Staatsoberhaupt rechtlich einwandfrei gewählt wurde. Jeder nachgewiesene Betrug muss geahndet werden. Die Betonung liegt auf "nachgewiesen". Man kann für Amerika und auch für die übrige westliche Welt nur hoffen, dass es dem Trump-Team gelingt, diesen Nachweis zu erbringen. Die Absonderheiten dieser Wahl sind jedoch derart augenfällig, dass eine genaue Überprüfung unumgänglich ist. Wenn das nicht geschieht, können die Amis ihre Freiheitsstatue ins Meer werfen. Dann sind die USA kein freies Land mehr.

Gravatar: Hajo

Das kommt doch nicht von ungefähr, wenn ausgerechnet in demokratisch geführten Staaten diese Betrügereien stattgefunden haben, wo man merkwürdigerweise auch noch etwas länger brauchte und die Briefwahlfristen kurz vorher noch abgeändert wurden und das alles ist doch mehr als verdächtig, denn man versuchte damit noch ein Wahlergebnis zugunsten Trumps zu verändern und diese Schweinerei sollte unbedingt aufgedeckt werden, wenn man nicht in einen Zustand verfallen will, wo sich Politik und Reichtum gegen die Massen verbündet hat und damit alles aushebelt was einem noch an Rechtsstaatlichkeit heilig ist.

Im übrigen kann man bei der Einsetzung dieser Wahlzählungssysteme durchaus auch davon ausgehen, daß sie auch, wenn installiert, bei uns zum Tragen kamen, denn auch hier gibt es schon lange große Merkwürdigkeiten, man denke nur an den kometenhaften Aufstieg von Macron und die einseitigen Ergebnisse der AFD zwischen Ost und West, was sich zumindest in der eigenen Wahrnehmung so nicht wiederspiegelt, denn gerade bei der mittleren Altersgruppe und großen Teilen älterer Semester, vorwiegend Männer, ist die Abneigung nicht so groß wie es immer geschildert wird.

Auch da könnte man einiges vermuten und was nun gerade wieder als Zumutung für die AFD aufgetischt wird, mit dem vermeintlichen Einschleusen von Provokateuren in den Bundestag wird ja immer abenteuerlicher und kann man denen nicht das Mundwerk stopfen, während die SED-Tante zur Zeit einen auf volksnah macht und eine Bürgerstunde eingerichtet hat um die Leute einzulullen, weil sie merken, daß nicht mehr alles so rund läuft und sie hat ja nur noch zwei Themen bis zu ihrem Abgang, Corona und das Klima.

Bei anderen Vorgängen kann sie sich ja derzeit außerhalb Europas kaum noch blicken lassen, mit Ausnahme Chinas, wo sie dann kriechen muß, damit die Chinesen nicht böse werden und ihr den Marsch blasen, wie es eben mit Abhängigen so allgemein gemacht wird.

Gravatar: Peter Lüdin

Wenn die Demokraten die Mehrheit im Senat bekommen sollten (entscheidet sich Anfang 2021), wird der linksradikale Teil der eigenen Partei den neuen Präsidenten und dessen Regierung vor sich her treiben. Für den künftigen Präsidenten wäre eine knappe republikanische Senatsmehrheit am günstigsten. In diesem Falle könnte er sowohl den linksradikalen Teil der eigenen Partei disziplinieren, als auch die Schuld an politischen Misserfolgen der Obstruktion durch die republikanische Senatsmehrheit zuschreiben. Bekommen die Demokraten die Mehrheit im Senat, werden die Wähler bei der Zwischenwahl in zwei Jahren der Präsidentenpartei die Schuld an Fehlleistungen der Regierung geben.

Gravatar: Müller

Ich wünsche Herrn Rechtsanwalt Giuliani viel Glück vor Gericht. Hoffentlich kriegt er einen guten Richter und möge der Spruch "Auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand" einmal nicht so zutreffen wie er gemeint ist. Wobei das "in Gottes Hand" ja nicht so verkehrt ist.

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