Verlogene Vorwürfe aus China gegen Trump

Peking nutzt Proteste in den USA für Anti-US-Propaganda

Die chinesische Regierung in Peking und die Hongkonger Stadtregierung werfen den USA Doppelmoral vor, weil Trump nun auch gegen Demonstranten vorgeht. Doch sie verschweigen, dass die Proteste in Hongkong friedlich und diszipliniert waren, während Minneapolis durch die Randalierer in Flammen aufgeht.

Screenshot YouTube, CGTN
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Die Unruhen in einigen US-Städten werden nun von den Propaganda-Medien und Politikern Chinas ausgeschlachtet. Das ist für sie eine Gelegenheit, die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Ausland zu lenken.

Denn letztes Jahr hatte es erhebliche internationale Kritik am harten Vorgehen der Polizei gegen die Demokratiebewegung in Hongkong gegeben. Die Stadtregierung von Hongkong, die sich den Vorgaben Pekings unterworfen hatte, ließ die Demokratiebewegung brutal niederschlagen. Auch jetzt wurde die Corona-Krise dazu genutzt, Versammlungen teils gewaltsam aufzulösen.

Nun nutzten die Zentralregierung in Peking, die Hongkonger Stadtregierung und die chinesischen Staatsmedien die Vorfälle in den USA, um von der eigenen autoritären und totalitären Politik abzulenken [siehe Bericht »n-tv«].

Die Hongkonger Regierungschefin Carrie Lam warf der Trump-Administration Doppelmoral vor. Nun würde man sehen, wie die USA mit Randalierern umgehen würden. Daher sei die amerikanische Kritik an der Behandlung der Proteste in Hongkong ungerechtfertigt.

Und der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Zhao Lijian, kritisierte die »Polizeigewalt in den USA«. Das Vorgehen der US-Regierung sei ein »Lehrbuchbeispiel für ihre weltberühmte Doppelmoral«.

Doch was Carrie Lam und Zhao Lijian verschweigen, ist die Tatsache, dass es sich bei den betroffenen Demonstranten in den USA um viele gewalttätige Randalierer handelt, die ganze Straßenzüge in bürgerkriegsähnliche Zustände versetzen, währen die Demokratiebewegung in Hongkong diszipliniert und friedlich agierte.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Uwe

"Die Demonstranten in Hong Kong haben gar keine Wahl als friedlich zu demonstrieren. Alles andere wäre ein Vorwand für die Rotchinesen dort einzumarschieren."

FR: Demo in Hongkong: Wieder kommt es zu Gewalt - Brandsätze ...
WELT: Proteste: In Hongkong eskaliert die Gewalt
ZEIT: Hongkong: Gewalt bei Protesten an Heiligabend

Gravatar: Uwe

"Die Antifa drüben arbeitet logisch und natürlich NUR für die Rotchinesen, Sie verdammter Narr und Lügner."

Deswegen ist der Hongkonger "Aktivist" Ray Wong auch das liebste Kind der Systemmedien, z.B. des "Spiegel"? Herr Wong hat übrigens in Deutschland Asyl beantragt und bekommen und ist damit der erste Brite der in einem EU-Land Asyl bekommen hat? Warum hat er nicht Asyl in seiner Heimat GB (von der er einen Paß besitzt) beantragt?

Gravatar: Hartwig

@Uwe 02.06.2020 - 12:59

Die Antifa drüben arbeitet logisch und natürlich NUR für die Rotchinesen, Sie verdammter Narr und Lügner.

Die Demonstranten in Hong Kong haben gar keine Wahl als friedlich zu demonstrieren. Alles andere wäre ein Vorwand für die Rotchinesen dort einzumarschieren.

a) Entweder fallen Sie auf die Intrigen der Rotchinesen herein, oder

b) Sie sind ein gemeiner, bezahlter Lügner, der für die verkommenen Rotchinesen arbeitet, ******** ****** ******. Versklaven Sie sich selbst und behelligen Sie die anderen nicht.

Gravatar: Alfred

Der Uwe hat recht. Die Hong Konger Horden waren keineswegs friedlich.

Gravatar: Uwe

"Doch sie verschweigen, dass die Proteste in Hongkong friedlich und diszipliniert waren, während Minneapolis durch die Randalierer in Flammen aufgeht."

Wie bitte? Die Hongkonger Antifa hat "friedlich und diszipliniert" z.B. die U-Bahn verwüstet? Will sich die "Freie Welt" unbedingt lächerlich machen?

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Die chinesische Regierung in Peking und die Hongkonger Stadtregierung werfen den USA Doppelmoral vor, weil Trump nun auch gegen Demonstranten vorgeht. Doch sie verschweigen, dass die Proteste in Hongkong friedlich und diszipliniert waren, während Minneapolis durch die Randalierer in Flammen aufgeht.“ ...

Weil sich die Chinesen hier auf ein Ereignis beziehen, welches – schon relativ weit zurückliegend - ihnen vom Westen bis heute vorgeworfen wird???
https://www.nzz.ch/international/tiananmen-massaker-als-chinas-armee-auf-das-volk-schoss-ld.1484057?reduced=true

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