Grundlos wird Bischofs Athanasius Schneider international »mundtot« gemacht

Papst Franziskus verhängt Reiseverbot für konservativen Bischof

Der konservative Bischof Athanasius Schneider von Astana, Kasachstan, hat vom Vatikan Reiseverbot bekommen.

Foto: Katholisches.info
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Bischof Athanasius Schneider von Astana, Kasachstan, hat vom Vatikan Reiseverbot bekommen.

 

„[Bischof Schneider] erhielt eine mündliche Anordnung vom Vatikan, seine Reisen über die Landesgrenzen hinweg einzuschränken“, berichtete der Vatikanexperte Marco Tosatti.

 

Die Anordnung geschah mündlich, somit ist nach Rechtslage ein Einspruch von Bischof Schneider unmöglich.

 

Bereits im vergangenen Frühling machte der Nuntius von Kasachstan, Francis Assisi Chullikatt, dem Bischof gegenüber Andeutungen bezüglich eines Reiseverbots.

 

Die Nachricht von Kard. Pietro Parolin aus dem Staatssekretariat kam aber nur mündlich, was verwundern sollte. Weder der Vatikan noch der Nuntius gab das Verbot schriftlich aus, womit rechtliche Schritte für den Bischof ausgeschlossen sind.

 

Bis Papst Franziskus an die Macht kam, gab es immer die Möglichkeit für Priester oder Bischöfe an das Tribunal oder die Segnatura Apostolica – die zwei Vatikangerichte – zu appellieren, sollte die Entscheidung eines Oberen ungerecht erscheinen.

 

Gründe für das Verbot wurden nicht genannt, nach eigenen Aussagen des Bischofs.

 

Nun wird Bischof Schneider jede Reise ins Ausland dem Nuntius melden müssen, vermutlich unter dessen Vorbehalt die Anfrage zu genehmigen oder nicht.

 

Bischofs Athanasius Schneider ist einer der mutigsten Stimmen gegen die Konfusion der aktuellen Kirchenlage – immer im Respekt für seine Oberen. In einem Artikel wurde er „eine der führenden Stimmen der Treue, der Kontinuität und der Tradition in der Kirche heute“ genannt und gilt weltweit als einer der überzeugtesten und überzeugendsten Verfechter der Wahrheit.

 

Astana, Kasachstan, ist eine der flächendenkendsten Diözesen der Welt, wobei nur 150.000 Katholiken dort ihre Heimat finden.

 

Beindruckend ist, dass der deutschstämmige Bischof, trotz der relativen Abgeschiedenheit seiner Diözese und seiner marginalen Rolle als Weihbischof, weltweit zu Vorträgen, Konferenzen und Messen eingeladen wird, was für den Anklang seiner Botschaft bei den Gläubigen spricht.

 

In einer Kirchenregierung, die von „Dialog“ spricht, überrascht es, dass jede „freie“ Stimme verfolgt und unterdrückt wird – auch ohne akute Not. Kritiker werden vom „Diktator Papst“ nicht geduldet; Nachfragen und Kritik, sowie den Missbrauchsskandalen begegnet der Papst öffentlich nur mit „Schweigen“.

 

(jb)

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Die Anordnung geschah mündlich, somit ist nach Rechtslage ein Einspruch von Bischof Schneider unmöglich.“ ...

... „Gründe für das Verbot wurden nicht genannt, nach eigenen Aussagen des Bischofs.“ ...

Weil etwa ´Jesus` der Gründer des verbrecherischen Bankensystems war??
http://www.gottesbotschaft.de/?pg=2553
und dies nicht publik werden darf???

Wie aber erkannte auch Bertold Brecht?

„Bankraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank“!!!

Gravatar: Gerd Müller

Jetzt kommt das blanke Mittelalter zum Vorschein !
Man belegt seine „abtrünnigen“ mit der Bannbulle...

Gravatar: Karl Biehler

Als Stellvertreter der falsche Prophet. Der Teufel hat sich mitten im Lateran eingenistet.

Gravatar: Thomas Waibel

In den "Kirchen" ist es wie in der Politik: Jeder darf denken, sagen und schreiben was er will, vorausgesetzt, daß seine Ideen politisch korrekt sind.

Das Reiseverbot, daß Bergoglio gegen Scheider verhängt hat, sollte für alle Konservativen ein Grund sein, diese "Kirche", die in Wirklichkeit eine rot-grüne Polit-Sekte ist, so schnell wie möglich zu verlassen und keine Steuern mehr zu zahlen.

Gravatar: P.Feldmann

Bergoglio ist nie über das Niveau des argentinischen Erbsenzählens hinausgekommen!

Die wirkliche Katholische Kirche muß sich überlegen, wie sie einen Despoten, der nicht-katholisch und vermutlich nicht wirklich christlich ist, vom Stuhl Petri wischen kann!

Das wird jetzt zu einer Frage des Überlebens von Europa und der Katholischen Kirche!

Soll er doch nach Argentinien zurückgehen und dort seine Tramites machen! Zu mehr reichts bei dem nicht!

Gravatar: P.Feldmann

@Thomas Waibel 08.11.2018 - 11:13

Kirchensteuer verweigern? D`accord!

Aus der Wirklichen Katholischen Kirche austreten, wegen eines teuflischen Farz auf dem Stuhl Petri und allerlei feisten Liebedienern und Häretikern...? Nein! Im Gegenteil:
Es gilt diese Leute ausserhalb der Kirche zu demarkieren!
Sollen sie doch zur sharia-Partei spd oder zur Halbmond-Partei Cdu!

Gravatar: Werner Olles

Franze kann eigentlich erzählen, was er will, als Häretiker gilt er nach dem Kirchenrecht automatisch als abgesetzt: "Papa haereticus depositus est!" Als echter Katholik kann man heute eigentlich nur Sedisvakantist sein, das heißt ohne wenn und aber diesen sogenannten "Papst" nicht anerkennen, oder aber der Priesterbruderschaft St. Pius X. folgen, die zwar den "Papst" anerkennt, aber wenn er liberalen, modernistischen Unfug von sich gibt, diesen Quatsch einfach ignorieren, und ihm nur gehorchen, wenn er glaubens- und lehramtstreu römisch-katholisch argumentiert, was leider kaum vorkommt. Das ist etwas kompliziert, deshalb habe ich mich für den Sedisvakantismus entschieden und warte auf einen richtigen Papst.

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