Auch Albanien und Mazedonien winken ab

Niemand will die Auffanglager in seinem Land haben

Die Idee, afrikanische Migranten in Auffanglagern außerhalb der EU bis zum Abschluss ihres Asylverfahrens zu sammeln, entwickelt sich langsam aber sicher zum Rohrkrepierer. Kein Land will solche Lager auf seinem Boden errichtet wissen.

Quelle: aa.com.tr / keine Verfügungsbeschränkung
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Idee, Auffanglager, Asylanten, Nicht-EU-Staaten, Ablehnung
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Es klang schon in der Theorie nach purer Augenwischerei und glich einem Wunschdenken: schwarz- und zentralafrikanische Asyltouristen sollten in Auffanglagern außerhalb der EU gesammelt und erfasst werden und dort bis zum Abschluss ihres Verfahrens verbleiben. Danach sollten sie, bei einem positiven Bescheid, entsprechend weiter geleitet werden. So weit die Theorie. Praktisch aber geht der Schuss nach hinten los. Weder die nordafrikanischen Staaten noch die europäischen Nicht-EU-Staaten scheinen auch nur im Geringsten davon angetan, derlei Sammerlager auf ihrem Territorium zu errichten. Aktuell haben Albanien und Mazedonien abgewunken.

Zuvor hatten sämtliche nordafrikanische Staaten, die mit der Errichtung der »Rückkehrzentren« bisher in Verbindung gebracht wurden, ebenfalls abgelehnt. Die Begründung ist stet in etwa gleichlautend: man sei darauf nicht vorbereitet und könne und wolle nicht die Kohlen für die Fehler, die EU-Politiker gemacht haben, aus dem Feuer holen. Führende Politiker von wichtigen EU-Staaten haben nicht oder falsch gehandelt und falsche Zeichen gesetzt. Jetzt sollen auch diese Politiker die Verantwortung für ihr Handeln übernehmen.

Besonders bemerkenswert an dem Vorgehen ist, dass nicht etwa diese ins Gespräch gebrachten Staaten sich in irgend einer Form als potenzielle Errichtungsstätte solcher Lager bemerkbar gemacht hätten. Sie werden permanent von EU-Politikern anderer Länder vorgeschlagen, teilweise sogar fast schon genötigt. Doch je mehr und je aggressiver und intensiver die EU-Politiker bestimmte Länder immer wieder ins Gespräch bringen, um so deutlicher hagelt es die Absagen aus diesen Ländern.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Dirk S

Sollten die EU-Politiker potentielle Auffangländer ohne vorherige Konsultationen ins Gespräch gebracht haben, dann sollte sich niemand über die Reaktion wundern, auf die Kolonierolle in einem EU-Neo-Kolonialismus steht keiner.

Anders sähe es aus, wenn man schon vorher miteinander gesprochen hat und die Regierungen angedeutet haben, dass man sich so etwas vorstellen könnte. Dann geht es nur noch um den Preis und da wissen die möglichen Auffangländer, dass die EU-Politiker kaum eine andere Wahl haben als jede Summe zu zahlen, die gefordert wird. Weil denen die Bevölkerung im Nacken hängt, die von der ungeregelten Einwanderung die Nase gestrichen voll hat. Damit ist klar, wer welche Verhandlungsposition hat. Dann haben wir es mit den völlig normalen Verhandlungsstrategien zu tun.

Unverhandelbare Grüße,

Dirk S

Gravatar: Sigmund Westerwick

Rotwein für alle

Die Verhandlungen hat bestimmt der Juncker geführt, oder eben gerade auch nicht. Diese EU-Politiker pfeiffen im Wald und murmeln so vor sich hin, und dann einfach mal sehen was passiert.
Die Hoffnung ist, dass irgendeines der hingemurmelten Länder vielleicht nicht richtig reagiert und irgendetwas hängen bleibt, was als Zusage interpretiert werden kann, entweder von den Medien oder zumindest den Parteigenossen, das kann man dann als Erfolg verkaufen, schliesslich hat man sich ja Mühe gegeben.
So eine Verhandlungsführung mag im heimischen Sandkasten funktionieren, und scheinbar haben sich viele Politiker nicht wirklich weiter entwickelt, einem hochentwickelten Industriestaat oder der EU ist das aber unwürdig, und zuweilen frage ich mich, wofür die Politiker eigentlich glauben, dass sie ihr Gehalt bekommen.
Dem Herrn Juncker kann man nur zurufen es ist noch Rotwein da, eine Runde für alle, vielleicht kann er den einen oder anderen Staatspräsidenten ja unter den Tisch saufen und so die Verhandlungen gewinnen.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

… „Kein Land will solche Lager auf seinem Boden errichtet wissen.“...

Es scheint mir, dass sich nun selbst die afrikanischen Diktatoren gegen dieses Merkel wenden, die sie bisher doch mit allen Mitteln stützte. https://www.dw.com/de/h%C3%B6rt-auf-diktatoren-zu-unterst%C3%BCtzen-dw-nutzer-aus-afrika-zum-streit-um-deutschlands-fl%C3%BCchtlingspolitik/a-44353940

Ist das – nachdem schon mit Indien nicht funktionierte https://www.welt.de/politik/ausland/article124661961/Gauck-lockt-Inder-Wir-haben-Platz-in-Deutschland.html - was die Göttin(?) ihrem Freund Hans-Joachim sicherlich in Auftrag gegeben hatte http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkels-verhaeltnis-zum-neuen-bundespraesidenten-joachim-gauck-a-820883.html
nicht schon außergewöhnlich gemein?

Da Gaucks Nachfolger dieser Merkel scheinbar aber schon deshalb ebenfalls aus der Hand zu fressen scheint, weil er das in den Jahren der Gro Ko wohl längst verinnerlichte:

Sollte man da nicht verstehen, dass unsere(?)
göttliche(?) Kanzlerin nun unbedingt auch besonders Schutzbedürftige(?) aus Afrika aufnehmen will http://politikparadox.blogspot.com/2014/12/nordafrika-entledigt-sich-seiner.html
und dass diese Leute besonders Deutschland wegen ihrer heiligen(?) Mutti(?) bevorzugen, bei der etwa auch sie schon unter „Schwarz-Gelb“ einen entsprechenden Fieberschub feststellten, dessen Häufigkeit sich allem Anschein nach inzwischen potenzierte??? https://www.youtube.com/watch?v=3aC-nRVWqnY

Gravatar: D.Eppendorfer

Tja, dumm gelaufen, unsere Nachbarn wollen sich trotz aller Heile-Multikultiwelt-Propaganda den Sondermüll schrumpfgermanischen Willkommensirrsinns nicht aufs Auge drücken lassen.

Sowohl Albanien als auch Mazedonien werden als EU-Beitrittskandidaten gehandelt, um noch mehr Islam umarmen und durchfüttern zu können, aber humanitäre Zwischenlager für ihre überwiegend Glaubensbrüder wollen sie dann lieber nicht.

Darum muss unser aktuelles Führerhauptquartier in Börlün als Ersatz wohl die eigenen KZ-Gedenkstätten asylgerecht luxussanieren, in freundlichem Ponyhof-Rosarot überlackieren und auch einen Puff integrieren, damit die vielen überwiegend jungmännlichen Gäste unserer Gottkanzlerin sich all-inclusive wohl fühlen können.

Und falls ein phöser Rechter das ironisch belächelt, können unsere Gutmenschen ja viele neue Stolpersteine in die Gehwege pflastern, damit wir zur Erbschuld-Erinnerung auf den Opfernamen herum trampeln können.

Am deutschen Wesen soll die Welt schon wieder genesen.

Max Mustermann und seine Frau Erika lernen nix dazu.

Gravatar: karlheinz gampe

Wer klug ist, der will keine Merkelakademiker( Kriminelle, Terroristen usw.) in seinem Land haben ad vice versa.

Gravatar: Unmensch

Seltsam, dabei würden die doch Menschen geschenkt bekommen!
Nein, im Ernst: der mangelnde Respekt vor Grenzen ist das Grundproblem, die Lösung ist daher, die Grenzen klar und fest zu machen.

Gravatar: Dirk S

@ karlheinz gampe

Zitat:"Wer klug ist, der will keine Merkelakademiker( Kriminelle, Terroristen usw.) in seinem Land haben ad vice versa."

Ist vor allem eine Kostenfrage. Wenn ich ein altes vorgelagertes Fort (so in der Art: https://de.wikipedia.org/wiki/Fort_Boyard#/media/File:Fort_boyard_vue_a%C3%A9rienne.jpg ) im Meer habe und so gut bezahlt werde, dass nach Abzug der Unkosten noch ein ordentliches Sümmchen übrig bleibt, dann würde ich als Cheffboss zuschlagen. Und alles als guten Service verkaufen:

- Einzelzimmer mit Seeblick
- Persönliche Betreuung
- Halale Frischnahrungsversorgung 24/7
- Fließend Wasser
- Sonnige Liegeplätze am Meer
- Geschützte Sozial- und Begenungsbereiche
- Niemand wird eingesperrt, jeder kann die Unterbringung nach Belieben verlassen.

Klingt doch verlockend, nicht war? Da kann die EU doch nur zuschlagen, ohne Fragen zu stellen.

Kostenfreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: Old Shatterhand

Schade, dass man hier keine Bilder einstellen kann, denn es gibt schon lange in Mekka, Saudi Arabien ein riesiges und meist leer stehendes Lager (Nur wenn Hadsch ist nicht) mit sehr geräumigen klimatisierten großen Zelten indem man die armen Islambrüder aus Afrika, Syrien und wer weiß noch woher die alle flüchten müssen, locker aufnehmen und versorgen könnte. Da man wie gesagt keine Bilder davon einstellen kann, hier dazu die Koordinaten bei Google Earth, wenn man sich zuvor nach Mekka, Saudi- Arabien geklickt hat und dann soweit vergrößert dass man folgende Koordinaten unten ablesen kann. 21º24’43,14‘‘ N und 39º53’44,21‘‘ O
Jedes der weißen Rechtecke besteht aus 8 geräumigen Zelten mit eigener Klimaanlage. Ca. 3 Millionen Flüchtlinge könnten in dem Lager Platz finden, aber natürlich sind nur die dummen Europäer. Vor allem Merkelschland bereit jeden herzuholen ob mit oder ohne Papiere, ob bedrohter Flüchtling oder weil ihnen hier und durch die DW goldene Nasen versprochen werden.

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