Nach direkter Einladung des Berlinale-Chefs zu Film über Warschauer Ghetto

AfD-Mitglieder bei Berlinale-Kinobesuch gewaltsam attackiert

Berlinale-Chef Dieter Kosslick lud AfD-Mitglieder dazu ein, sich im Rahmen des Kino-Festivals einen Dokumentarfilm über das Warschauer Ghetto kostenlos anzusehen. Das taten einige und wurden vor dem Kino durch Linksextremisten attackiert und verletzt.

Foto: Jörg Zägel/ Wikimedia Commons/ CC BY-SA 3.0 (Ausschnitt)
Veröffentlicht: | von

Vier AfD-Mitglieder wurden in Berlin bei einem Besuch des Film-Festivals Berlinale von einer Gruppe angegriffen, geschlagen und zum Teil verletzt. Dabei wurden am Sonntagabend die Politiker durch fünf bis sieben Angreifer in der Nähe des Berlinale-Kinos »International« attackiert.

Zwei der vier Opfer erlitten durch Schläge mit der Faust beziehungsweise einem in einem Stoffbeutel versteckten Gegenstand Verletzungen. Die beiden 27 und 31 Jahre alten Geschlagenen verzichteten auf eine Behandlung im Krankenhaus und wurden vor Ort versorgt.

Sie waren gerade auf dem Weg ins Kino. Berlinale-Direktor Dieter Kosslick hatte im Vorfeld Anhänger der AfD zum kostenlosen Besuch des Dokumentarfilms »Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto« im Rahmen des Filmfestivals eingeladen.

Der Film handelt von einer Gruppe Überlebender, die nach 1945 die Erinnerung an das jüdische Leben in der Stadt und an das Schicksal der Ghettobewohner vor dem Vergessen zu bewahren versuchte.

Kosslick nahm den Film von Roberta Grossman noch kurzfristig ins Programm und erklärte dazu: »Alle AfD-Mitglieder, alle Abgeordneten im Bundestag der AfD, werden kostenlos ins Kino dürfen. Von mir persönlich eingeladen. Ich bezahle jedes Ticket.«

Dabei drückte er seine Hoffnung aus, dass möglichst viele den Film sehen werden mit der Bemerkung: »Und wenn sie dann noch sagen, das ist ein Fliegenschiss, dann muss ich sagen, sollte vielleicht jemand anderes einschreiten als die Filmemacher.«

Einer der Geschlagenen, der 27-jährige, bekam vor Ort einen Kopfverband. Mit diesem zeigte er sich später in Begleitung des Bundestagsabgeordnete Petr Bystron wieder am Kino und beklagte den Überfall von Antifa-Mitgliedern. Der Polizeiliche Staatsschutz fahndet nach den Tätern, hat aber noch keine Hinweise auf diese.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Tom der Erste

Die AfD sollte sich nicht auf den polizeilichen Staatsschutz verlassen, besonders nicht in Berlin. Ein paar handfeste Bauernburschen und ein kleines Trinkgeld im Erfolgsfalle wären da viel nachhaltiger.

Gravatar: Jürgen kurt wenzel

Schauen wir uns doch gemeinsam den Dokumentarfilm ,, Soviet Stoty " von Edvi'n S'nuore und vieleicht Katyn an und erinnern uns an die Weltweiten ungesühnten Verbrechen des Komunismus , Totalitarismus mit den die Seiten wechselnden Tätern , die immer nur Kreide gefressen haben , aber gemeinsam die Fettnäpfe defunden haben !!! Die Geldgeber waren meist , bis heute die selben !! Warschau , Auschwitz , ,, Helmut Kohl, wie alles begann ! ( Bernd Engelmann ) Heidrich , Reinefarth , Freisler und die Kariären und NS Ver -und Sonderversorgungen bis Heute !!!! auch an den Biographien und Ver -und Sonderversorgungen des SED und Stasiklünges bis Heute und in die ,, höchsten Macht , Führungs -und Wirtschaftsebenen zu sehen !! Wenn das nicht endlich instrumentalisiert wird hat alles keinen Zweck und als ,, Alternative " ist der Untergang!!!!Ich hatte in Schleswig -Holstein den selben Sachbearbeiter welcher der Witwe Heidrich eine Versorgungsrente zu gestehen musste !!! Die Opfer der SED- Diktater werden heute noch bis aufs Blut gademütigt wie die Opfer des Warschauer Gettos von den Tätern gedemütigt wurden !!!!!Ich bin wütend stelle mir vor dieser FDJ Stasimarionette IM Merkel im Blauhemd , eine ordendliche Ohrfeige zu geben , wie dem gersammtem Klüngel links neben der Afd !!!

Gravatar: Betrachter

Von diesem " Einzelfall " wird mit Sicherheit in den Main- Stream- Medien ein Wort erwähnt werden.
Sind doch nur Mitglieder der AfD gewesen.
Vielleicht gibt es noch eine Belohnung vom Verfassungsschutz, wegen " Verteidigung " der
" demokratischen Grundwerte ".
Hr. Haldenwang, nun sind Sie aber flugs am Zuge, um ein angemessenes Lob für so viel Mut gegen die schlimmen
" Verfassungsfeinde " auszusprechen.
Wird man vielleicht schon bei einem Kinobesuch zum
" Prüffall " ?

Gravatar: kim

Immer wieder träume ich davon, daß diese feigen Faschisten mal an den falschen geraten könnten -z.b Dirty Harry.

Gravatar: Erdö Rablok

Ja, mit einem Ochsenfiesel und einem Sauschneider!

Gravatar: Gerd Müller

Ist ja normal, in dem Land wo dank dieser Merkel und ihrer Sozis, linker Terror, linke Gewaltakte und linke Hetze stattlich gefördert und Vaterlandsliebe und Patriotismus als extrem kriminell bekämpft werden....

Gravatar: Manfred Hessel

Sieht wie eine Falle aus und ist auch eine. Woher wussten die Schläger, daß es sich bei den Besuchern um AfD - Mitglieder handelt ? Dieser sogenannte " polizeiliche Staatsschutz" sollte sich mal um den Kinofritzen kümmern und ihn befragen was genau mit den Worten " Und wenn sie dann noch sagen, das ist ein Fliegenschiss, dann muss ich sagen, sollte vielleicht jemand anderes einschreiten als die Filmemacher " gemeint ist.

Gravatar: Britta

Diesem ************ Berlinale Chef Kosslick sollte
man mal ein paar Beweise zukommen lassen, die auf-
zeigen wie sehr die AFD den Juden und auch Israel
zugetan ist. Wie zum Beispiel die Petition zur Verlegung
der Deutschen Botschaft von Tel Aviv nach der Hauptstadt
Israels, nach Jerusalem. Oder die Petition, mit der gefordert wird, keine Terrororganisationen die Israel
schaden, zu unterstützen.

Mehr als die meisten anderen Parteien steht die AFD
an der Seite der Juden. ********* Kosslick weiss es
noch nicht. ******************

Gravatar: Jürgen kurt wenzel

@Britta hier offenbart sich bei ihnen ein allgemeiner Denkfehler !! Die Verachtung der Juden bei den linken war schlimmer als allgemeiner Rassismus ! Die Feindschaft gegen die Juden hat bis auf den allgemein verwurzelten Antisemitismus ,den tiefen Hass gegen den Staat Israel ,als Hort und Speerspitze der Freien Welt und Garant der Freiheit der westlichen Welt gegen das Sowjetimperium seine Wurzeln in der Ideologie des Komunismus !! Für DIE war und ist jeder Feind egal welcher Rasse , Religion oder Hautfarbe !!! Klassenstandpunkt , bedingungsloser Hass auf den Klassenfeind und die nach ihrer Meinung überholten reaktionären Regime und Regierungen !! Längst hat die Stasipartei dieses Land im Griff und erwürgt mit der Raute dieses Land mit der Dummheit der blauäugigen und nützlichen Idioten (lenin )! Bei den 5.Kolonnen sehe ich schwarz ! Da denke ich doch mit Grausen an die Fluten im ,, Zauberllehrling "

Gravatar: Frank

Woher wußten die Linken Schlägertrupps von dem Kinobesuch? Woher wußten sie wer die AFD Leute sind? (Ironie: Waren ees etwa die einzigen Besucher?)

Trugen diese große blaue Fahnen bei sich mit dem AFD Logo? (Wohl kaum.)

Haben sie vor dem Kino gestanden und sich gedacht: "Ja, der da, die Frisur, der muß von der AFD sein! Schau dir den Seitenscheitel an!"

Woher wußten die Täter wann und wo sie sein müssen?
Steckt der Einlader und/oder einer seiner Mitarbeiter/Bekannten/Verwandten dahinter?

So wie es dargestellt wurde war es ein gezielter Angriff auf alle Menschen welche sich eher zur AFD hingezogen fühlen. Sie wurden versucht mit dieser Einladung als Angehörige der NSDAP, Mörder, Verbrecher zu stigmatisieren.

Warum sind die AFD Leute dem gefolgt? Die Provokation war unmißverständlich und das Resultat vorhersehbar. Ein Akt falscher Zivilcourage oder ehrliches Interesse?

Muß man überall hingehen wo der örtliche Straßenrowdy brüllt?

Ich habe einfach nur viele Fragen wenn ich das lese und eigentlich keine Antworten.

Dem Artikel nach wäre der Einladungsgeber mein Hauptverdächtiger. Aber wer weiß schon was wirklich genau abgelaufen ist.

Der Bericht ist unvollständig recherchiert.

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