Wirtschaft und Bevölkerungsentwicklung: Nirgendwo sonst sind die Zahlen so alarmierend

Afrika – Die demographische Zeitbombe

Europa darf sich in den nächsten Jahrzehnten auf gewaltige Migrationsbewegungen aus Afrika einstellen. Alle nüchternen Prognosen sehen düster aus. Nirgendwo sonst auf der Welt klaffen Wirtschaftskraft und Bevölkerungswachstum so weit auseinander. Gewaltige Konflikte sind vorprogrammiert. Der Wirtschaftsboom in einigen rohstoffreichen Staaten kommt nur wenigen Eliten zugute.

Al-Shabaab-Milizen. Foto: Public Domain, Wikimedia Commons
Veröffentlicht: | Kategorien: Reportagen, Reportagen - Empfohlen, Sidebar - Empfohlene Beiräge, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Afrika, Angola, Bevölkerungsexplosion, Europa, Kongo, Migration, Somalia, Südafrika, Überbevölkerung, Zuwanderung
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Afrika wird der Kontinent mit den schlechtesten Zukunftsaussichten bleiben. Bevölkerungsexplosion, schwache Infrastruktur, niedrige Bildung, klimatische Beeinträchtigungen und Dürreperioden, ausbreitende Wüsten, Binnenmigrationen, Bürgerkriege und die ungleiche Verteilung der Deviseneinnahmen aus Rohstoffexporten werden dazu beitragen, dass in Afrika keine blühenden Landschaften entstehen werden. Wohlstand wird auch in 50 oder 100 Jahren nur einem Bruchteil der Bevölkerung zugänglich sein. Wenn man sich anschaut, was die meisten afrikanischen Staaten seit dem Ende der Kolonialzeit (die meisten Staaten wurden in den 1950er bis 1970er Jahren unabhängig) auf die Beine gestellt haben, dann fällt das Ergebnis nüchtern aus. Kein einziges Land hat annähernd die mittelfristige Chance auf westlichen Lebensstandard.


Das mediale Gerede um das Wirtschaftswachstum in Afrika bezieht sich bei genauerem Hinsehen fast immer nur auf die Rohstoffexporte nach Europa und Asien, deren Gewinne lediglich einer kleinen Elite zugute kommen. Doch industriell hat Afrika nahezu nichts zu bieten. Der innerafrikanische Handel hat in den letzten Jahrzehnten kaum zugenommen. Auch die digitale Revolution und die Verbreitung von Smartphones scheint an der Gesamtperspektive wenig zu ändern.


Lediglich Südafrika wird dank seiner europäischen und indischen Minderheiten das Niveau heben können. Doch auch dort gibt es viele Probleme, weil unter der derzeitigen Regierung die Korruption wächst und die Europäer außer Landes gedrängt werden. Rund 70.000 europäisch-stämmige Südafrikaner, meistens Buren, wurden seit 1994 ermordet. Die meisten auf ihren Farmen. Man hofft, dass es nicht soweit kommt wie in Simbabwe (ehemaliges Rhodesien), wo es nach Vertreibung der europäischen Siedler und Farmer zu einer wirtschaftlichen Katastrophe gekommen war. Doch wie immer sich die »Regenbogen-Nation« Südafrika entwickeln wird, das Schicksal des restlichen Kontinents wird es nicht aufhalten können.


Asien ist NICHT der Problemkontinent der Bevölkerungsexplosion – Afrika ist der Problemkontinent!


Das größte Problem Afrikas ist das ungebremste Bevölkerungswachstum. Das mag zunächst befremdlich erscheinen. Denn mit mehr als 30 Millionen Quadratkilometern Fläche und einer Bevölkerung von 1,1 Milliarden Menschen scheint es zunächst keine Hinweise auf Überbevölkerung zu geben. Das Verhältnis von Bevölkerung und Fläche sieht aktuell im Süden und Osten Asiens ungünstiger aus. Doch die Prognosen sprechen eine andere Sprache.


Indien hat mit einer Fläche von 3,25 Millionen Quadratkilometern und mehr als 1,3 Milliarden Menschen eine rund zehnmal größere Bevölkerungsdichte. Doch in Indien ist ein Ende der Fahnenstange in Sicht. Der Bevölkerungszuwachs hat an Wucht verloren. Immer mehr Inder ziehen in die Städte und bekommen dort weniger Kinder. Außerdem gibt es in verschiedenen Regionen Indiens immer wieder boomende Wirtschaftszweige (wie zum Beispiel die Softwarebranche in Bangalore), die die Not auffangen. Die Prognosen für Indiens Bevölkerung ergeben nach Angaben der UN ein Wachstum von aktuell 1,32 Milliarden auf 1,7 Milliarden Menschen im Jahre 2050 und dann zurück auf 1,65 Milliarden im Jahre 2100.


Auch in China hat die Bevölkerungsexplosion längst ihre Wirkung verloren. Von heute bis 2050 wird die Bevölkerung zwischen 1,3 und 1,4 Milliarden Menschen stabil bleiben und dann bis zum Jahre 2100 auf rund 1 Milliarde schrumpfen.


In Afrika dagegen scheint die Bevölkerungsexplosion erst richtig an Fahrt aufzunehmen. Trotz einer Kindersterblichkeitsrate von durchschnittlich 15 Prozent für Kinder unter 5 Jahren wird die Bevölkerung Afrikas nach Schätzungen der Vereinten Nationen bis 2050 auf 2,5 Milliarden, und bis 2100 auf 4,4 Milliarden Menschen ansteigen!


Die Entwicklungshilfe aus Europa und Nordamerika hat ihren Teil dazu beigetragen, indem sie die medizinische Versorgung zu verbessern half und in Dürrezeiten mit Lebensmittellieferungen aushalf. Die Hilfe zur Selbsthilfe beim Aufbau einer tragfähigen Wirtschaft und Infrastruktur kam in vielen afrikanischen Staaten zu kurz. Viele Staaten profitieren heute noch von der Infrastruktur der Kolonialzeit. Neuerdings helfen die Chinesen bei Infrastrukturprojekten. Doch aus eigener Kraft hat bis jetzt kein einziges Land südlich der Sahara seine Infrastruktur für die Zukunft ausrichten können – ausgenommen Südafrika.


Dabei darf man nicht vergessen, dass der schwarze Kontinent seit jeher dünn besiedelt war. Das liegt an der Geographie. Viele Gebiete sind unwirtlich. Allein die Sahara umfasst als größte Wüste der Erde eine Fläche von mehr als 9 Millionen Quadratkilometern. Hinzu kommen die Wüsten und Trockengebiete im Süden des Kontinents wie die Namib und die Halbwüste Kalahari. Wasser wird in vielen Teilen Afrikas auf lange Sicht Mangelware sein. Doch Wasser ist lebensnotwendig. Viele Völker haben seit Jahrtausenden als nomadische Viehhirten (siehe die Dinka und Nuer im Südsudan, die Massai in Kenia, aber generell auch ein Großteil der Bantu-Völker) oder als Jäger und Sammler (siehe die San-Buschleute in der Kalahari oder die Pygmäen im Kongobecken) gelebt.


Ungeachtet des Wassermangels und der Dürreperioden nimmt gerade in kritischen Regionen wie der Sahelzone die Bevölkerung massiv zu, und zwar um mehr als 3 Prozent pro Jahr. Der Niger beispielsweise hat eine Fertilitätsrate von fast 7 Kindern pro Frau. Die Bevölkerung könnte nach UN-Schätzungen von derzeit 20 Millionen bis auf 70 Millionen im Jahr 2050 ansteigen. Wer sich die Geographie und Landschaft des Landes genauer anschaut, weiß, dass das zu Problemen führen muss.


Burkina Faso hat eine Fertilitätsrate fast 6 Kindern Pro Frau. Von heute rund 18 Millionen wird die Bevölkerung bis 2050 auf über 40 Millionen ansteigen. Ähnlich sind die Zahlen in Mali, das fast nur aus Wüste besteht. Der Tschad hat eine Geburtenrate von 6,4 Geburten pro Frau. Auch hier wird die Bevölkerung massiv zunehmen, obwohl der Staat arm an landwirtschaftlich nutzbarer Fläche und Bodenschätzen ist. Infrastruktur und Bildung sind auf niedrigstem Niveau. Wo die Menschen dort eine Zukunft finden sollen, bleibt in den Sternen geschrieben.


Die Entwicklungen der Sahelzone wirken wie ein Widerspruch in sich. Wie kann es sein, dass in den unwirtlichsten Gegenden ohne Infrastruktur und ausreichende Landwirtschaft die Bevölkerung so schnell wächst? Hier spielt wieder die Hilfe und Versorgung von außen eine Rolle. Zwar wächst die Bevölkerung schneller als die landwirtschaftliche Anbaufläche, doch die medizinische Versorgung und Entwicklungshilfe helfen den Menschen trotzdem zu überleben. Was zu kurz kommt, ist die Hilfe zur Selbsthilfe und Selbständigkeit.


Selbst Chaos und Bürgerkrieg bremsen nicht das Bevölkerungswachstum


Es klingt wie ein Paradoxon: Je ärmer und chaotischer ein Land ist, desto schneller wächst die Bevölkerung. Wenn also durch die wachsende Differenz zwischen Wirtschaftlichkeit und Bevölkerungsgröße die Zahl der Ressourcen-Kriege zunehmen wird, bedeutet das noch lange nicht, dass dann die Bevölkerung wieder abnimmt. Im Gegenteil: Immer wieder erstaunlich ist, dass gerade in Kriegsländern die Geburtenrate extrem hoch ist (außerhalb Afrikas zeigt sich das insbesondere im Irak und in Afghanistan).


Somalia ist ein perfektes Beispiel für dieses Paradoxon. Kaum ein Land der Erde steht mehr für den Begriff »failed staate« als Somalia. Piraterie an der Küste, zerfallene Infrastruktur, kaum Landwirtschaft, viel Wüste, Dürreperioden, lokale Gangsterfürsten, brutale islamistische Terrororganisationen (wie die Al-Schabaab-Milizen, die ebenso grausam sind wie Boko Haram, der Islamische Staat oder Al-Qaida) – kein Staat ist in einer vergleichbaren Dystopie gelandet. Dennoch steigt die Bevölkerung massiv an.


1950 hatte Somalia eine Bevölkerung von nur 2,2 Millionen Einwohnern. Heute hat das Land 11 Millionen Einwohner. Mit einer Fertilitätsrate von 6,4 Geburten pro Frau wird das Land gegen 2050 rund 27 Millionen Einwohner haben.


Terror, Armut, Krankheiten und Hungersnöte werden in Zukunft das Bevölkerungswachstum Afrikas nicht bremsen. Denn in der Not greift immer wieder die internationale Gemeinschaft mit ihrer Krisen- und Entwicklungshilfe ein. Nur bei wachsendem Wohlstand und Zuzug in die Städte sowie bei gleichzeitigem Bildungswachstum wird die Geburtenrate sinken. Doch wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man ganz Afrika auf diesen Weg bringt?


Problemstaat Nigeria – bald die drittgrößte Nation der Erde


Das bevölkerungsreichste Land Afrikas ist Nigeria. Es hat eine Fertilitätsrate von 5,65 Geburten pro Frau. Von 1997 bis 2006 wuchs die Bevölkerung von 89 Millionen auf über 140 Millionen. Eine Schätzung aus dem letzten Jahr ergab eine Bevölkerung von 186 Millionen. Bis zum Jahre 2050 wird Nigerias Bevölkerung auf 398 Millionen angestiegen sein und somit die USA überholt haben. Um das 2100 herum dürfte Nigeria nach UN-Schätzungen eine Bevölkerung von 700-800 Millionen haben und somit der drittbevölkerungsreichste Staat der Erde sein.


Nigeria hat in absoluten Zahlen die größte Volkswirtschaft in Afrika. Das liegt vor allem an den Ressourcen wie Erdöl und Erdgas. Doch wie in fast allen Staaten der Erde kommt gerade der Gewinn solcher Wirtschaftszweige selten der Gesamtheit einer Bevölkerung zugute. Die Unterschiede zwischen Arm und Reich sind erschütternd, die Kriminalität und Korruption extrem hoch.


Zudem tobt in einigen Regionen die radikal-islamistische Gruppe der Boko Haram, die wie der IS in Syrien für Mord und Schrecken verantwortlich ist. Die ethnische und religiöse Vielfalt des Landes birgt großes Konfliktpotential. Nicht vergessen ist der grausamen Krieg in Biafra (1967-1970), der weltweit als Symbol für das Elend und den Hunger Afrikas stand.


Rund 70 Prozent der Bevölkerung sind immer noch in der Landwirtschaft tätig. Die meisten betreiben Subsistenzwirtschaft. Sie sorgen für sich und ihre Familienclans. Von einer großen Exportindustrie wird die nigerianische Landwirtschaft nur träumen können. Die Ertragsfähigkeit wird kaum mit der wachsenden Bevölkerung Schritt halten können.


Die zunehmende Verstädterung Nigerias hat zu unbeschreiblichen Slums geführt, die an der Küste und rund um die Hauptstadt Lagos zu beobachten sind. Schon jetzt ist Lagos mit etwa 18 Millionen Bewohnern die bevölkerungsreichste Stadt Afrikas (je nachdem wie man die Außengrenzen der Stadt Kairo definiert). Am Rande von Lagos leben rund 100.000 Menschen in einem Slum namens Makoko, wo die Einwohner ihre Hütten auf Pfahlbauten im Wasser einer Lagune errichtet haben.


Angola: Beispiel für Armut trotz Reichtum


Selbst wenn die Bedingungen optimal sind, weil es viele Bodenschätze und viele landwirtschaftlich nutzbare Flächen gibt, wie es in Angola der Fall ist, kommt es zu keiner nachhaltigen Entwicklung, an der die Mehrzahl der Bevölkerung partizipieren kann.


Die Hauptstadt von Angola heißt Luanda. Sie hat inklusive der Vororte rund 7 Millionen Einwohner. Wegen der Erdölexportes und chinesischen Infrastruktur-Investitionen ist Luanda zur »Boom Town« Afrikas geworden. Die Preise für die Mieten und die Lebenshaltung sind so exorbitant hoch, dass die Stadt für Expats die teuerste der Welt geworden ist. Damit ist Luanda teurer als Bern (Platz 10), New York (Platz 9), Shanghai (Platz 8), Genf (Platz 7), Seoul (Platz 6), Singapur (Platz 5), Zürich (Platz 4), Tokio (Platz 3) und Hongkong auf Platz 2 (siehe Berichte auf Spiegel-Online und Focus-Online).


Wie kommt es, dass die Stadt eines afrikanischen Staates so teuer geworden ist? Nun, die Preise richten sich vor allen an die Ausländer, die Expats, die als Touristen oder beruflich nach Luanda kommen. Die Antwort für die Frage, warum die Preise so nach oben getrieben worden sind, ist einfach zu beantworten: Man muss sich dazu den globalen Korruptionsindex (CPI) anschauen. 2016 war Angola in der Rangliste auf Platz 164. Damit ist Angola korrupter als die meisten anderen afrikanischen Staaten und gehört zu den korruptesten Ländern der Erde. Selbst im Kongo gibt es weniger Korruption. Unterhalb Angolas rangieren nur noch Bürgerkriegsländer wie Eritrea, Irak, Afghanistan, Libyen, Sudan, Syrien und Somalia sowie berüchtigte Sonderfälle wie Nordkorea. Neben der Korruption haben sinnfreie chinesische Immobilienprojekte die Preise steigen lassen. Um Luanda herum gibt neu gebaute Geisterstädte, leere Wohngebiete, die wie aus China importiert wirken. Doch wenige Angolaner können es sich leisten, dorthin zu ziehen.


Welche Entwicklungschance hat also Angola? Was die korrupte Elite angeht, wird es weiterhin prächtig bergauf gehen. Das Erdöl wird exportiert. Der Rest wird importiert. Was die gewöhnliche Bevölkerung angeht, hat Angola keine Chance auf eine bessere Zukunft. Denn das Problem der Korruption gibt es dort seit vielen Jahren, und es nicht besser geworden. Angola wird ein armes Land eines armen Kontinents bleiben – trotz seiner Bodenschätze.


Europa wird sich auf den Wandel in Afrika einstellen – oder untergehen


Europa hat nur zwei Möglichkeiten mit der Bevölkerungsexplosion in Afrika umzugehen. Entweder man investiert in die Selbsthilfefähigkeit Afrikas und schützt sich gleichzeitig vor Massenmigration über das Mittelmeer. Oder Europa öffnet sich einer Masseneinwanderung aus Afrika. Dann dürfte man sich auf den größten Exodus der Menschheitsgeschichte einstellen. Für internationale Konzerne, die beständig ihre Lohnkosten drücken wollen, wäre die Öffnung für afrikanische Einwanderer ein Gewinn. Denn dann müsste die europäische Industrie ihre Produktion nicht mehr in Billiglohnländer verlagern. Die Billiglohnwelt käme zu uns. Europa würde auf das Niveau eines Schwellenlandes fallen.


Wenn man sich die UN-Bevölkerungspläne, die Ideologie der multinationalen Konzerne, die Politik der internationalen NGOs und die Agenda der Mainstream-Medien anschaut, dann wird offensichtlich, in welche Richtung Europa gedrängt wird. Noch scheint man sich in Deutschland und Europa der Gefahren dieser Entwicklung nicht bewusst zu sein.

 

 

[ Schlagwort: GeoAußenPolitik ]

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Mündiger Staatsbürger

Die Zahlen und Fakten sprechen eine deutliche Sprache. Danke für die Auflistung. Wenn man sich alles in Ruhe durchliest, bekommt man Gänsehaut. Das kann gar nicht gut gehen. 4-5 Milliarden Afrikaner bis 2100?

Gravatar: H.von Bugenhagen

Eine Heuschrecken Plage....wo sie sich niederlassen wächst hinterher nichts mehr.
Aber in Afrika werden die Frauen täglich befruchtet und haben die höchste Geburtenrate Weltweit,dabei können sich sie Befruchter nicht einmal selber ernähren Kein Tier auf dieser Welt kümmert sich so wenig um seine Nachkommen wie diese ***************. Sie Glauben ein Europa dass lange dafür gearbeitet hat ein beschauliches Leben zu führen kann weitere 500 Millionen Deckhengste ernähren,wo bleibt hier das Hirn ??? Ich weiß nicht wie der Koran das sieht, aber in unserer Bibel steht ,,Hilf dir selbst dann hilft die Gott,, Ein Boot das für 3 Personen zugelassen ist wird nur schwer 30 Personen über Wasser halten können.Sie denken eben nur unter der Gürtellinie im Kopf fehlt es...Aber das Jüngste Gericht kommt.

Gravatar: Dietrich

Das kann nicht gut gehen. Das mit Afrika wird uns noch um die Ohren fliegen.

Gravatar: Franz Horste

Seit ich denken kann, gibt es in Afrika Hungersnöte. Man denke nur an die aufgeblähten Bäuche der Biafra-Kinder. Solange ich denken kann, hilft und unterstützt die westliche Welt mit Geld und anderer Unterstützung. Solange man sich erinnern kann, verschwindet in Afrika gespendetes Geld in dunklen Kanälen. Man denke nur an Haile Selassi, der sich jeden Luxus leistete und sein Volk hungern ließ. Solange man sich erinnern kann, vermehrt sich die afrikanische Bevölkerung schneller, als man sich umdrehen kann. Wenn die Menschen dort erst endlich mal verstehen würden, dass sie ihre Kinder auch ernähren könnten, wenn sie nicht Dutzende davon in die Welt setzen, kann das Problem des Hungers gelöst werden. Es nutzt nichts, uns einreden zu wollen, dass in Afrika ein Hühnchen aus Europa angeblich für die afrikanische Bevölkerung billiger sei als ein in Afrika erzeugtes, und wir somit die afrikanische Wirtschaft ruinierten. Schaut man sich die Preise in Afrika an, weiß man dass dies eine Lüge von eben solchen Helfern ist, die auch meinen, sie täten Gutes, wenn sie noch mehr Afrikaner nach Europa schleppen. Das ist lediglich moderne Sklaverei.
http://wort-woche.blogspot.de/2017/04/bettelei-wird-immer-aggressiver.html

Gravatar: Straßenfeger

Um 1900 gab es in Afrika rund 100 Millionen.
Um 2100 werden es mehr als 4 Milliarden sein.
Alles klar. Kein Problem. Alles wird gut.

Gravatar: R. Avis

Warum sollte sich auf dem Kontinent etwas ändern? Die Strategie funktioniert seit Jahrtausenden! Wir sind es doch, sie so langsam unter Artenschutz gestellt werden sollten!

Gravatar: Jomenk

Es gibt nur eine realistische Möglichkeit. Das ist ein konsequenter, militärischer Einsatz. Für viele ist dies noch undenkbar, aber wir werden einen Zeitpunkt erreichen, an dem diese Karte gezogen werden muss. Ansonsten droht Europa die Apokalypse. Bei diesem extremen Bevölkerungswachstum werden alle Massnahmen, die den Politikern so in den Köpfen umherschwirren, zur Makulatur.
In den meisten afrikanischen Staaten existieren nicht einmal die primitivsten Vorraussetzungen, um stabile Strukturen aufzubauen. Seit 1960 sind fast 1000Mrd. Euro in diesen Kontinent geflossen, ohne das es nennenswerte Verbesserungen gab. Und vielleicht liegt darin der entscheidende Fehler. Afrika kann sich nur selber helfen. Sie müssen lernen, ihre Probleme selbstständig zu lösen. Dies wird ein sehr schmerzhafter Prozess sein.

Das schreibe ich aber unter Vorbehalt. Ich bin kein Unmensch. Verhungernde Kinder will auch niemand. Wie sollen sich die Industriestaaten bei so einer humanitären Katastrophe verhalten. Verhungern lassen oder Nahrungsmittel schicken. Als Mensch ist das zunächst keine Frage für mich. Natürlich müssen wir helfen. Ich weiss aber auch, das die Probleme dadurch nicht gelöst werden. Im Gegenteil, sie werden noch grösser.

Ich danke Gott auf Knien, das ich das niemals entscheiden muss.

Gravatar: Stephan Achner

Zu dieser Problematik passt ein Lied von "Geier Sturzflug" aus dem Jahre 1983 (Neue deutsche Welle):
"Besuchen Sie Europa, solange es noch steht".

Wenn sich die afrikanische Überbevölkerung mit ihrem archaischen und gewalttätigen Welt- und Menschenbild zig-millionenfach auf den Weg nach Europa macht, dann wird dies Europa mit seinem Menschenrechtsfimmel nicht überleben.

Nur die Staaten in Europa, denen eine Abschottung gelingt (aus welchen Gründen auch immer), werden eine Überlebenschance haben. Offene Gesellschaften dagegen werden keine Überlebenschance haben und in Gewalt und Zerstörung untergehen.

Die Einzigen, die diesen Zusammenhang sehen und auch verstehen, sind die osteuropäischen Staatenlenker und Donald Trump aus den USA.

Gravatar: Tenno

In den Jahren 1871 bis 1872 entsandte das bis dahin rückständige und isolierte Japan eine Gruppe von Gelehrten und Diplomaten nach Europa. Dort sammelten sie alle Informationen, die zum Aufbau einer modernen Industriegesellschaft nötig sind. 1904 konnte es das japanische Militär bereits mit Russland in der Mandschurei aufnehmen. In den 1940er Jahren trat Japan den USA entgegen. Heute ist Japan eines der modernsten Länder der Welt.

Wäre solch ein Aufstieg für irgendein afrikanisches Land denkbar? Die Europäer kamen und brachten ihnen die Technik, die Infrastruktur, die Organisation. Doch sobald sie weg waren, war auch das Knowhow verschwunden. Keine einzige schwarzafrikanische Kultur oder Gesellschaft hat es in irgendeiner Form geschafft, von Europa, Amerika oder Asien zu lernen. Es müssen immer erst die Europäer kommen oder die Chinesen und den Afrikanern die Infrastruktur vor die Füße setzen. Sobald sie weg sind, verwahrlost alles wieder. Nicht einmal die Farmen konnten erfolgreich fortgeführt werden.

Siehe Namibia. Dort profitiert die Bevölkerung noch heute von den Bauten aus der deutschen Kolonialzeit. In Angola und Mosambik müssen die Chinesen alles bauen. Warum gibt es kein afrikanisches Korea, Japan, Hongkong oder Singapur?

Ich bin der festen Überzeugung, dass es nicht an der angeblichen Ausbeutung durch den Westen oder am Klima liegt. Es liegt an der Mentalität, an der Kultur und - mit Verlaub - auch an der durchschnittlichen Intelligenz. Abertausende IQ-Tests weltweit belegen das. Es ist bitter und sicherlich nicht politisch korrekt. Aber es ist die Wahrheit. Am Ende muss man die Realität akzeptieren.

Gravatar: Unmensch

Hilfe zur Selbsthilfe... sollten wir uns selbst zugestehen. Aber in der Geiselhaft der Helfer-Moral gibt es nun einmal nichts anderes als, nach armen unschuldigen Opfern ausschau zu halten um diesen dann zu "helfen", sie also mit der eigenen Machtfülle zu überschwemmen und damit jegliche Eigeninitiative zu ersticken.
Dieses an sich zuverlässige und überaus hinterlistige Konzept zur Unterwerfung hat leider den bislang wenig relevanten Nachteil, dass daraus eine Übermacht an Menschen entstehen kann, welche in weiterer Folge die Machtverhältnisse umkehren kann. Es ist an der Zeit, diese "selbstlose" Hilfe zu beenden, sie war ohnehin immer nur Täuschung.

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