Streit über Völkermord-Resolution

18. März 2010, 10:49 | Kategorien: Lebenswelt, Politik | Schlagworte: | von
Redaktion

Das BBC-Interview des türkischen Premiers Recep Tayyip Erdogan während seines London-Besuches am späten Dienstagabend sorgt für Mißstimmung. E geht dabei um die Debatte um die Armenier und die türkische Nicht-Anerkennung der Bezeichnung Völkermord für die Auseinandersetzungen mit den Armeniern im Ersten Weltkrieg. Ein US-Kongressausschuss und das schwedische Parlament hatten Resolutionen zum Genozid angenommen.

Erdogan erklärte, in der Türkei lebten an die 170.000 Armenier, 70.000 von ihnen wären türkische Staatsbürger. Die übrigen 100.000 würden toleriert: “Aber wenn es morgen nötig wäre, ihnen zu sagen: Geht in eure Heimat, würde ich es machen”, erklärte der Premier, denn: “Sie sind nicht meine Bürger, ich muss sie nicht in meinem Land behalten.”

Mehr unter: Deutschland Radio und Spiegel Online

Foto: Roland Magunia/ddp

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