Das Denunziantentum feiert fröhliche Urständ

SPD-Politiker schwärzt AfD-Wähler bei dessen Arbeitgeber an

Bereits August Heinrich Hoffmann von Fallersleben hatte vor vielen Jahren erkannt: »Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.« Dass diese Weisheit auch heute noch gilt, hat aktuell der SPD-Mann Christopher Lauer bewiesen.

Foto: Joachim S. Müller / flickr.com / CC BY-NC-SA 2.0
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Das ehemalige Berliner Mitglied der Piraten-Partei Christopher Lauer hat nach dem Schiffbruch seiner Partei dieser den Rücken gekehrt und seine Schäflein bei der örtlichen SPD ins Trockene gebracht. Dass er alles andere als beliebt in seiner neuen politischen Heimat ist, wusste schon der »Tagesspiegel« am 04. Oktober 2016 zu berichten. Ein anderes SPD-Mitglied, Tom Schreiber,  wird in dem Bericht mit folgenden Worten zitiert: »Lauer schadet der SPD.« Er, Schreiber, hätte Lauer nicht aufgenommen. Hintergrund dieses Streites waren haltlose, kritische Aussagen Lauers über die Arbeit der Polizei in Berlin.

In seinem persönlichen Feldzug gegen die Polizei attackierte Lauer aktuell das Vorgehen der Polizei in der Silvesternacht in Köln. Insbesondere die Verwendung des »Nafri«-Begriffs stieß im sauer auf. In einem Gespräch mit der dpa bezeichnete er den Begriff als »in hohem Maße entmenschlichend«; es sei »eine pauschale Verurteilung einer ganzen Bevölkerungsgruppe nur nach dem Aussehen«.

Für diese Äußerungen sah sich Lauer einer Welle der Empörung in den sozialen Netzwerken gegenüber. Doch anstatt nun ruhig und besonnen zu agieren, setzte Lauer auf Konfrontation. Er lasse sich »von der rechtsbraunversifften Sprachpolizei nicht vorschreiben, wie ich über Menschen spreche, die aus Nordafrika stammen!!!«, schrieb er auf Twitter.

Auch das brachte ihm zahlreiche wenig schmeichelhafte Antworten ein. Eine davon pickte sich Lauer dann heraus, um den Absender bei dessen Arbeitgeber zu denunzieren. Ein Sparkassen-Immobilienmakler hatte ihm geantwortet: »Vielen Dank für ihre Aussage gegenüber dem Verhalten unserer Polizei an Silvester in Köln und dem Begriff Nafri! Ich und mein Bekanntenkreis sind uns nun endgültig sicher bei der diesjährigen BW die einzig wahre Partei zu wählen, nämlich AfD. SPD war einmal und versinkt hoffentlich in der Bedeutungslosigkeit, es ist langsam unerträglich.«

Das war für Lauer Anlass genug, sowohl die Nachricht per Tweet zu veröffentlichen wie sich zudem an die Sparkasse zu wenden und den Absender anzuschwärzen; um zum Abschluss seiner Denunzation per Twitter zu verkünden: »Läuft!«

Kommentare zum Artikel

Gravatar: Karin Weber

Lest euch mal bei Wikipedia die Vita dieses gescheiterten Menschen durch. Das erklärt vieles.

https://de.wikipedia.org/wiki/Christopher_Lauer

Der Mann brauch eigentlich professionelle Hilfe. In seinem Leben hat er es noch zu nichts gebracht. Ein Abitur kann er als Abschluss vorweisen, sonst nix. Und wenn man etwas tiefgründiger liest, dann stellt man fest, dass ihn eigentlich jeder loswerden will. Der Mann ist einfach nur eine gescheiterte Existenz, der versucht, irgendwie durchs Leben zu kommen.

Gravatar: p.feldmann

Leute wie Lauer haben in ihrem Obrigkeitsdenken und ihrem totalitären Anspruch Demokratie und Zivilgesellschaft nie verstanden.
Ich hoffe mit jenem Banker, daß die Lauers der Linksgrünen inkl.ihrer Kanzlerin die Rechnung bekommen, die sie von allen Geldtöpfen der Demokratie ausschliesst!

Gravatar: KIM

Solche SPD-Mitglieder sind für die AFD prima - weiter so, Herr Lauer und Konsorten !

Gravatar: Frank Endres

So was ist einfach nur noch widerlich. Und ich Idiot habe mal die SPD gewählt. Deutschland ist wohl bald die neue DDR.

Gravatar: H.Roth

Solche Politiker sind die beste Werbung für die SPD (Sprach-Polizei Deutschlands)!
Diese Partei ist wohl das nächste Piratenschiff, das sich selbst versenkt. Erinnert mich irgendwie an die Piraten bei Asterix.

Gravatar: Max Latino

Herr Lauer,

selbst wenn man sich auf so einem niederen Level begeben sollte , wie Sie es tun und es Ihnen mit gleicher Münze heimzahlen zu wollen, würde man ins Leere stoßen.
Um jemanden bei seinem Arbeitgeber anzuschwärzen, müsste man erstmal eine Arbeit haben.
In Ihrem Fall denke ich sogar, dass Sie noch nicht einmal das Wort A R B E I T buchstabieren können.
Aber als Parasit des schwer schuftenden Steuerzahlers läßt es sich ja bekanntlich auch sehr gut leben.

In diesem Sinne
dürfte Ihre eh sehr bescheidene Karriere in der Politik
bald ein jähes Ende finden.

Auf Nimmerwiedersehen

Max Latino

Gravatar: Jochen Raimar

Anschwärzen statt Argumente. Herzlich Willkommen im infantilen Zeitalter!

Gravatar: Hans Georg

Den Begriff "Anschwärzen" halte ich für verharmlosend und fehl am Platz. Es ist ja nicht verboten die AfD zu wählen, da gibt es also nichts "anzuschwärzen", und zum anderen hat niemand das Recht das private Verhalten eine Menschen an die Öffentlichkeit zu zerren, um ihn zu diffamieren, also um ihm zu schaden.

Auch die Nazis und das will ich auch sehr bewusst sagen, haben erwartet, dass die Bürger sich gegenseitig Denunzieren. Das ist der Geist der in diesem Kerl steckt, der in all dem linken Gesindel steckt. Vernichtungswille allen Gegenüber, die nicht so denken wie man selber.

Das hat nichts mit "Anschwärzen" zu tun, sondern mit Feindseligkeit dem Menschen gegenüber.

Gravatar: Herbert

Man liebt den Verrat, aber hasst man auch den Verräter? Die SPD ( Sprach Polizei Deutschlands ) hat solche Kandidaten. Diese Frage sollte sich halt die AfD jetzt stellen- und auch so reagieren.

Gravatar: Gisela Glatz

Dieser Mann verkörpert voll und ganz die SPD in ihrer gesamten Schwachheit und Miesheit. Was sind das nur für Dummköpfe, die, um ihre eigene Haut zu retten, andere an den Pranger liefern? Derartige Denunziationen entstehen aus Angst vor anders denkenden Menschen und sind gemein gefährlich. Aber solches Tun rächt sich in jedem Falle, spätestens zu den nächsten Wahlen und da kann der Herr noch so laut gegen die AFD schreien, es wird ihm nicht nützen.

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