Schwedens Nationalkirche ist die werteliberalste der Welt

Schweden treten in Scharen aus ihrer Nationalkirche aus

Schwedens evangelisch-lutherische Nationalkirche ist äußerst werteliberal. Ihre Lehre unterscheidet sich kaum noch von der linksliberalen Zivilreligion der schwedischen Regierung. Immer mehr Schweden verlassen die Kirche, weil sie keinen Sinn mehr gibt.

Foto: Pixabay
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Lebenswelt, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Kirche, Kulturmarxismus, Schweden
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Immer mehr Schweden kommen zu der Ansicht, dass man auch ohne Mitglied der Kirche zu sein ein guter und spiritueller Mensch sein kann. Denn die Lehre der evangelisch-lutherischen Nationalkirche Schwedens unterscheidet sich sowiewo nicht von der Zivilreligion und Ideologie der schwedischen Regierung. Viele Schweden sind längst zu Agnostikern oder Atheisten geworden. Aber sie wollen ein guter Menschen sein. Und das können sie auch außerhalb der Kirchengemeinschaft sein.

Im Jahr 2016 sind 85.848 Schweden aus der Nationalkirche ausgetreten. 2017 folgten nochmal 93.093. Dies berichtete Sputnik-News mit Bezug auf Zahlen der »Svenska kyrkan«.

Die christliche Lehre ist in der schwedischen Kirche sowieso stark verwässert und dem feministischen, kulturmarxistischen und linksliberalen Zeitgeist angepasst. So sollen Begriffe wie »Herr« und »Vater« sollen im Zusammenhang mit Gott nicht mehr gebraucht werden. Damit will man der Gender-Grerechtigkeit genüge tun und Gott als geschlechtsloses beziehungsweise neutrales Wesen darstellen. Dies wurde so in einem neuen Handbuch der Kirche festgeschrieben. »Vater unser, der du bist im Himmel« - Solche Sätze soll es in Zukunft in der »Evangelisch-lutherischen Nationalkirche Schwedens« nicht mehr geben.

Bei so viel Gleichgültigkeit gegenüber den christlichen Traditionen ist es auch kein Wunder, dass die Schweden gleichgültig ihrer Kirche gegenüberstehen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: A. Pernath

»Jesus spricht zu ihm
Ich bin der Weg,
die Wahrheit
und das Leben.
Niemand kommt zum Vater
denn durch mich.«

Johannes 14,6

Wenn dieser Kernsatz des Christentums von den Kirchen modifiziert wird, haben sie ihre Daseinsberechtigung verloren.

Gravatar: egon samu

"Werteliberal" bedeutet wohl auf Deutsch: beliebig, wertelos, wirbellos...
Offenbar in der gleichen Liga mit den gottlosen deutschen "Staatskirchen"

Gravatar: Unmensch

Wenn alle gleich viel wert sind, kann man sich die Kirche auch sparen. Es ist dies nur ein weiterer Aspekt der Rückabwicklung unserer Kultur und Zivilisation, zugunsten der Vereinigung mit einem humanistischen Urzustand.
Allerdings wird angesichts des immer weiteren Verfalls irgendwann sogar der Islam als Rettungsanker erscheinen, und somit das Endziel der linken Auslöschungspolitik sein. Sofern wir nicht selbst etwas unternehmen...

Gravatar: Freigeist

Menschen, mehr und mehr erkennen, dass es Gott nicht gibt. Menschen haben Gott erfunden. Wozu dann die Pfaffen als Märchen-Tanten?

Gravatar: Gerd Schober

@ Freigeist

Wie erkennt man etwas, das es nicht gibt?

Gravatar: Athanasius Kirchner

Man muß blind, blöd oder beides sein, um die Existenz dessen, was manche "Gott" nennen, nicht zu erkennen.

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