Publizistin kritisiert Trittins Ablenkungsmanöver

16. Oktober 2012, 10:24 | Kategorien: Politik, Wirtschaft | Schlagworte: , | von Redaktion
Foto: Timur Emek/dapd
Redaktion

Jürgen Trittin ist Bock, nicht Gärtner, schreibt Heike Göbel in der FAZ. Sein Vorwurf an Bundesumweltminister Altmaier, so die Wirtschaftsredakteurin, er unterlasse es, die Kosten für die EEG-Umlage zu dämpfen, geht fehl. Denn es war der Grüne Trittin selbst, der für die Strompreisexplosion verantwortlich ist, schließlich war er 2004 selbst Umweltminister.

Und als Umweltminister sorgte er dafür, dass Strom aus Sonne und Wind maßlos gefördert wurden, alle Warnungen vor der nun eingetretenen Kostenkatastrophe ignorierte er. Was also von dem Vorwurf, die Ausnahmen für einige Wirtschaftszweige von der EEG-Umlage seien schuld an der Misere, zu halten ist, sagt Göbel klar und deutlich: »Das Ganze ist ein billiges Ablenkungsmanöver.« Umgekehrt wird ein Schuh daraus. »Trittin hätte allen Grund, sich bei den Stromverbrauchern zu entschuldigen«, schreibt Göbel.

 

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(oe)

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