Nach Milliardenflut läßt EZB Leitzins auf Rekordtief

09. März 2012, 08:07 | Kategorien: Politik, Wirtschaft | Schlagworte: | von Redaktion
Foto: T.Lohnes/ddp
Redaktion

Nach der kürzlichen Milliardenflut für Geldhäuser bleiben Europas Währungshüter in Lauerposition: «Wir sehen viele Anzeichen dafür, dass das Vertrauen in den Euroraum zurückkehrt», versucht der Präsident der EZB, Mario Draghi, zu überzeugen. Für die Euro-Zone erwartet die Notenbank eine leichte Rezession, die Währungshüter mussten ihre Prognose senken.
Mit Spannung wird der Streit zwischen Draghi und Bundesbankpräsident Jens Weidmann beäugt. Weidmann hatte sich letzte Woche in einem Brandbrief kritisch zu Draghis Politik geäußert und eine Rückkehr zum alten Sicherheitsrahmen gefordert.

Denn momentan akzeptiert die EZB von Kreditinstituten auch drittklassige Sicherheiten und Schrottpapiere. Für 2013 gehen die Analysten von einem Plus von 1,1 Prozent aus. Wegen steigender Energiepreise erwartet die EZB eine Inflationsrate von 2,4 Prozent.

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