Misstrauen der Anleger gegenüber Italien wächst

14. August 2012, 06:26 | Kategorien: Politik, Wirtschaft | Schlagworte: | von Redaktion
Foto: Volker Hartmann/dapd
Redaktion

Wenig Wirkung zeigt die Strategie der EZB zur Stützung einzelner Euro-Länder. So stieg der Zins, den Italien für 12-monatige Anleihen aufnehmen muss, von 2,697 Prozent im Juli auf 2,767 Prozent. Zurückzuführen ist diese Entwicklung unter anderem auf den Rückzug namhafter Investoren wie Goldman Sachs aus Italien, aber auch aus dem gesamten Euroraum.

Dass die Ankündigung von EZB-Chef Draghi, eben jene kurzfristigen Anleihen aufzukaufen, keine Wirkung hatte, ist somit erwiesen. Der Schuldenstand Italiens steigt weiter an – unaufhörlich. 1,97 Billionen Euro betrug die Zahl der Verbindlichkeiten im Juni, im Mai waren es noch 1,96 Billionen Euro gewesen. Und die Rezession, in der das Land steckt, macht die Lage nicht besser.

Ob es da weiterhilft, wenn italienische Banken die Papiere der eigenen Regierung kaufen? Wohl kaum.

 

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(oe)

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