Nigel Farage auf Einladung von AfD-Vize Beatrix von Storch in Berlin

»Merkels Grenzöffnung war größte Fehlentscheidung der Neuzeit«

Eingeladen von AfD-Vize Beatrix von Storch betonte Nigel Farage in einer Rede in Berlin die Wichtigkeit, mit der AfD wieder eine Stimme der Opposition im Bundestag zu haben. Die Grenzöffnung Merkels nannte er als größte Fehlentscheidung der Neuzeit.

Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: AfD, Angela Merkel, Beatrix von Storch, Berlin, Bundestagswahl, Brexit, Establishment, EU, Großbritannien, Martin Schulz, Migration, Nigel Farage, UKIP, Zuwanderung
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Der britische UKIP-Politiker Nigel Farage sprach am Wochenende auf Einladung von Beatrix von Storch bei einer AfD-Wahlkampfveranstaltung in Berlin. Die stellvertretende AfD-Vorsitzende begrüßte dabei den »Mr. Brexit« einleitend mit den Worten: »Er hat gezeigt, dass das Unmögliche möglich ist, wenn man kämpft und daran glaubt«.

Farage bedankte sich und betonte dann auch gleich die Wichtigkeit einer erfolgreichen AfD bei der kommenden Wahl: »Beatrix und ich sind Freunde. Uns verbinden viele gemeinsame Werte, und es wird etwas Großartiges sein, sie in wenigen Wochen im nächsten Bundestag zu sehen! Endlich wird es wieder eine Stimme der Opposition im Bundestag geben, und davor haben sie im Moment mächtig Angst. Es ist also ein großer, wichtiger Moment.«

In seiner Rede übte Farage deutliche Kritik an der Grenzöffnung Angela Merkels. Dabei ermunterte er die AfD, den Brexit zum Wahlkampfthema zu machen. Merkels Entscheidung in der Migrationskrise, »jeden aufzunehmen, der kommen wollte«, nannte er als »vermutlich die größte Fehlentscheidung eines westlichen Regierungschefs in der Neuzeit«.

Ebenso kritisierte Farage nach dem TV-Duell beider Kanzlerkandidaten den SPD-Herausforderer Martin Schulz scharf. Es sei Heuchelei, wenn er sich angeblich Sorgen um die Integration von über einer Million Einwanderer mache, wo er zur Zeit der Grenzöffnung noch jeden verurteilte, »der es wagte, Merkels Migrationspolitik zu kritisieren«.

Farage warnte vor dem früheren Präsidenten des EU-Parlaments: »Schulz ist ein Fanatiker. Ein völliger Fanatiker. Er findet, das europäische Projekt muss den Bürgern Europas aufgezwungen werden, ob sie es wollen oder nicht. Er ist in dieser Hinsicht ein sehr, sehr gefährlicher Mann«.

Auch hinsichtlich des anstehenden Brexit fand der UKIP-Politiker Worte: Großbritannien lehne nur die politische Einheit der EU ab, nicht aber die europäische Zusammenarbeit. Man wolle »Gegenseitigkeit, Studentenaustausch und gemeinsam gegen Menschenhandel, Terror und Umweltverschmutzung kämpfen«.

Farage bekräftigte: »Wir wollen eure besten Nachbarn und Freunde sein. Was wir nicht wollen ist, von einer Riege alter Männer regiert zu werden, die kein Mensch je gewählt hat, die in diesem Stahl-und-Glas-Türmen hausen, mit ihren fetten Gehältern und noch fetteren Renten.«

Er hielt es immer für sehr schwierig, die EU zu reformieren. Wenn überhaupt sei nur Deutschland aufgrund seine Größe und seines Einflusses dazu in der Lage, das »Primat der souveränen Nationalstaaten« herbeizuführen.

»Aber nichts davon wird passieren, wenn das Establishment nicht bedroht wird, herausgefordert wird, und Angst bekommt. Und das wird nur passieren, wenn normale Menschen aus allen Regionen und Schichten aufstehen und für das kämpfen, woran sie glauben. Ich habe für das gekämpft woran ich geglaubt habe, und ich hoffe Sie werden es auch«, sagte Farage abschließend.

Das Video der Rede unter youtube.com

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: KgU

Dass der Ansturm von Flüchtlingen nicht so überraschend war wie von Merkel und Co hingestellt , erkennt jeder, der sich mit den Ausführungen und kritischen Worten im Jahr 2013 und 2014 zum Kirchenasyl beschäftigt. Die damals drastisch gestiegene Zahl von Kirchenasylen wurde seinerzeit schon mit Sorge betrachtet und als Verletzung des Dublinabkommens selbst vom Innenminister bewertet. Unter der Frage "Kirchenasyl als Rechtsbruch" fanden von der Öffentlichkeit fast unbemerkt Diskussionen statt. Nachdem dieser "Rechtsbruch durch Kirchenasyl am Dublinabkommen vorbei" in immer größerer Zahl seinerzeit geglückt war, kam es zur gespielten Überraschung 2015 durch Merkel und die für die Öffentlichkeit inszenierten Alternativlosigkeit , obwohl politische Entscheidungen und politisches Handeln beim eigenmächtig ausgelegten "Kirchenasyl" 2013/2014 notwendig gewesen wäre!

Gravatar: freigeist

Es ist genau so, wie kommentiert - und doch war es keine Fehlentscheidung. Es war eine bewusste Entscheidung Merkels, unser Land zu fluten und Europas Grenzen offen zu halten wie Scheunentore, denn ihr Handler ist nun mal Soros. Es geht um Bevölkerungsaustausch - und wir sind nicht Merkels Volk. Sie folgt dem Befehl, Völker mit niedrigem IQ zu erschaffen und dazu benötigt sie die schwarzen Götter. Das gilt für das ganze "weiße" Europa und will andere Länder zwingen, es ihr gleich zu tun. Sie vollendet lediglich, was andere vor ihr seit langem begonnen haben.

Gravatar: Jörg Karkosch

Farage spricht aus, was alle Menschen denken, die ich persönlich kenne und was wiederum all deren Bekannte sagen.
Solche Gespanne wie Merkel + Zensur-Maas erinnern bitter an Honecker + Mielke. In jedem Fall: weit weg vom Volk und der Realität ...und kurz vor dem Mülleimer der Geschichte.

Gravatar: nunmalso

da ich am 24.09.1969 geboren wurde, wünsche ich mir von euch ALLEN etwas zu meinem Geburtstag:
GEHT WÄHLEN UND ZWAR DAS RICHTIGE :-)

Gravatar: Dopleb Horst

Die Worte, Willkommen, keine Obergrenze, wir schaffen das empfanden Mill als eine Einladung nach D.
Ohne Ungarn, Österreich wären es 1 Mill / Jahr geworden.
Mit der neuen sehr schwere Krise ist noch lange nicht vorbei.wurde D und die EU gespalten.
Eine grosse Zeitschrift schrieb, bis 2030 könnten es 200 Mill aus Afrika, Asien,... werden, angenommen, selbst nur 10% .davon nach D, ist nicht zu schaffen.
Fragt einmal alle sog. Volksvertreter, ob sie Arbeit, Wohnungen haben und woher sie bei 2,2 Bill Schulden das Geld nehmen wollen?

Gravatar: Manfred Reiners

Die Katastrophe kommt, die bisherigen Toten nicht mitgezählt, Deutschland verkommt zu einem Weltweitem Sozialamt, das hat sich mittlerweilen in der Welt rumgesprochen dank Handy,_____ Zur IM Erika Politik: Das ist so gewollt, die zerschlagung der Wirtschaftskraft Deutschlands unter der Fittiche der USA und Frankreich, der ehemalige Französische Präsident Mitterand hat die Bedingung einer Freundschaft mit Deutschland so formuliert: Eine freundschaftliche Beziehung zur BRD kann nur unter der Bedingung mit der Einführung eines Euro geben, denn die D-Mark ist zu mächtig und passt nicht in diese Beziehung. DH, die DM muss weg, eine EU mit einem Euro muss her. Damit war alles gesagt, das dumme is nur das der Brite den Braten gerochen hat und ausgestiegen ist, andere werden folgen. Die Folgen sehen wir heute.

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