Establishment hat hohe Erwartungen an die Kanzlerin:

Merkel soll Putins Einfluss in Osteuropa eindämmen

Mehr EU, weniger Putin – so soll der Kurs auch für Osteuropa aussehen. Angela Merkel soll hierzu den Einfluss Russlands zurückdrängen. Das Erwartet das EU-Establishment von ihr.

Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Angela Merkel, Emmanuel Macron, EU, Osteuropa, Polen, Russland, Slowakei, Teschiche Republik, Wladimir Putin
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Nicht die Bevölkerungen gibt die Erwartungen vor, die die Kanzlerin zu erfüllen hat. Es ist das finanzglobalistische Establishment, das über die Mainstream-Medien, »Think Tanks« und Lobbygruppen auf die Kanzlerin einwirkt. So viel zum Thema Basisdemokratie.


Was erwartet dieses Establishment von Merkel in Bezug auf Osteuropa und Russland? Das verrät zum Beispiel ein Artikel des »Antlantic Council«: Dort wird von Merkel gefordert, sie sollen Putins Einfluss auf Osteuropa eindämmen.


Die Visegrad-Staaten (Polen, Ungarn, Tschechien und Slowakien) werden von Deutschland im Westen und Russland im Osten beeinflusst. Während Wladimir Putin in Ungarn, Tschechien und in der Slowakei an Popularität gewinnt, nimmt Merkels Einfluss ab. Das ist den EU-Lobbyisten und Finanzglobalisten ein Dorn im Auge. Merkel solle hier mehr Einfluss gewinnen und Putins Einfluss-Sphäre zurückdrängen. Putin sei für nationalistische Töne in Osteuropa verantwortlich, während Angela Merkel und Emmanuel Macron für das EU-Establishment stünden.


Lediglich Polen wehrt sich gegen beide Seiten. Hier wirkt die traditionelle Skepsis gegen alles, was sowohl aus Deutschland als auch aus Russland kommt. Doch in Ungarn und der Slowakei ist Putin mittlerweile populärer als der dort ebenfalls sehr beliebte Donald Trump.


Was außerdem noch konstatiert wird: Putin werde in Osteuropa zunehmend mit den Werten Tradition, Familie, Heimat und Christentum in Verbindung gebracht. Das passt den EU-Lobbyisten und Finanzglobalisten gar nicht. Man fürchtet, dass Putins Einfluss die EU und somit auch die NATO in Europa spalten könnte.


Fragt sich nur, ob man Merkels Einfluss in Osteuropa nicht überschätzt und ob die Osteuropäer gewillt sind, sich von Merkel und Macron belehren zu lassen.


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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Tom

Ich bin mir sicher, daß Putin nun nicht mehr ruhig schlafen kann - vor lauter Lachen über Merkel.

Gravatar: Alfred

Erika Merkel ist dem Kapitalisten-Flüsterer, Soros, hörig. Soros will die Welt privatisieren zu seinem Nutzen. Weltherrschaft!!!! Weltherrschaft!!!! Weltherrschaft!!!!

Gravatar: Hand Meier

„Man fürchtet“ ist unrealistisch, denn „man ist gescheitert“ und die EU bricht auseinander, wie man feststellen kann.
Wo sind die Briten?
Was halten die Visegrad-Staaten von dem Zentral-Kommite welches neben der Nato-Zentrale angesiedelt ist?
Wer will den Euro als Schlinge nicht?
So und was ist aus der Ukraine geworden?
Welche Patriarchen wurden von Putin eingeschrumpft?
Wer hat Syrien wieder stabilisiert?

Und nun Merkel, was die mit ihren abgefressenen Fingernägeln signalisiert, ist a) keine überlegene Gelassenheit, b) eine hektische Zicken-Operette. c)nur in Deutschland werden die Leute auf ihre Kosten von den Nachfahren Göbbels täglich zugedröhnt.
Merkel ist „eine Schimäre“ ein politisches Gespenst einer Phase die vorübergeht, denn schon ein Achtel an un-versönhlichen politischen Gegnern haben sich als AfD positioniert, sie liegen auf dem Kurs der Briten, der Visegrad-Länder und sie suchen keine Konflikte, sie ziehen kluge Lösungen vor.
Dazu ist Merkel gar nicht fähig.

Gravatar: Jomenk

Bei ihrem letzten Treffen soll Frau Merkel Putin gefragt haben, in welcher russischen Stadt das Endspiel der Fussballweltmeisterschaft stattfinden würde.

Putin soll auf die Frage geantwortet haben mit dem Satz:
" In Berlin, wenn du so weitermachst ".

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

… „Man fürchtet, dass Putins Einfluss die EU und somit auch die NATO in Europa spalten könnte.“ …

Geben die USA & Co. Präsident Putin diese Möglichkeit in akribischer Vor- bzw. Kleinarbeit nicht schon allerspätestens seit anno 2014 mehr als ausreichend??? http://www.focus.de/politik/experten/vogel/viel-laerm-um-nichts-putin-spaltet-das-transatlantische-buendnis-oha_id_3607647.html

Haben Präsident Putin und die von ihm auch m. E. bestens vertretenen Russen Propaganda gegen den Westen überhaupt nötig?

Ich denke, für die Russen ist es völlig ausreichend, dass sich die CIA und die Lügenpresse permanent selbst entlarven!!! https://propagandaschau.wordpress.com/2017/01/07/putin-soll-cia-und-luegenpresse-entlarven-sich-selbst/

Wie aber will diese Angelina M. den auch m. E. ´nicht vorhandenen` Einfluss Putins auf die EU beeinflussen? Indem sie alle die unter ihrem Diktat beschlossenen Russland-Sanktionen sofort zurücknimmt?

Wer aber kümmert sich heute noch um den Willen einer deutschen Göttin(?)? Ist es nicht so, dass immer mehr deutschen Unternehmer auf die Merkel-Sanktionen gegen Russland pfeifen??? https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/07/03/mehr-investitionen-deutsche-unternehmen-entdecken-russland/

Auch für mich ist natürlich klar:

„Nach der Wahl ist vor der Wahl“!!! http://www.ostexperte.de/ost-ausschuss-bundestagswahl

Gravatar: Aufbruch

Nachdem die transatlantischen Strippenzieher Macron zu ihrem Favoriten gemacht haben, der Deutschland und die EU destabilisieren soll, wurde Merkel mit dem Posten der Russlandbeschwörerin betraut. Warum? Weil sie bei der Wahl so viel Kredit verloren hat und zu nix anderem mehr gebraucht wird? Oder weil sie russisch spricht und Putin versteht? Nein, sie mag seine Sprache verstehen, aber Putin selbst versteht sie nicht. Aber Putin versteht Merkel. Das wird er sie spüren lassen.

Sollte sie wirklich Einfluss gegen die osteuropäischen Länder bei Putin nehmen wollen, fliegt die EU ohnehin auseinander. Man hat Merkel in eine üble Zwickmühle hinein manövriert. Ihr Stern verblasst.

Gravatar: Manfred Reiners

Das muss man sich mal vorstellen,da rollen Amipanzer zur Grenze Russlands,die Nato mittendrinn ,Wirtschaftliche Zwangsmaßnahmen gegen Russland,die Aufnahme weiterer Ostländer in die EU,die Osterweiterung im Namen von Freiheit und Demokratie ???????Bin ich denn Irre oder habe ich da einiges falsch verstanden??Nein habe ich nicht, ich habe diese Aktionen verstanden nur viele Menschen hierzulande kapieren das nicht.Das gerade Deutschland gen Osten agiert ist eigendlich das grösste Desaster seid dem 2 WK.Mit Russland zusammen hätten wir das grösste Wirtschaftswachstum für die nächsten 100 Jahre,aber gerade das ist den USA ein Dorn im Auge,das wäre für die USA ein Desaster,und genau deshalb geht es gegen den Osten.Wie letztlich die Folgen aussehen bleibt abzuwarten.

Gravatar: Herr Bürstner

Die Folgen? Ein genervter V.Putin kann am Gashahn in Richtung der EUdSSR drehen. Dann wird es hier kalt und häßlich und wir können uns dafür bei der mächtigsten Frau der Erde bedanken. So viel dreckiges Frackinggas können uns die Amis gar nicht liefern um unseren Bedarf zu decken.

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