Leserschwund: “Washington Post” stellt Ausgabe ein

11. August 2009, 11:52 | Kategorien: Wirtschaft | Schlagworte: | von
Redaktion

Der andauernde Leserschwund auf dem Zeitungsmarkt fordert ein prominentes Opfer. Die traditionsreiche "Washington Post" wird ihre nationale Ausgabe zum Jahresende einstellen. Die Zahl der Leser war in der letzten Dekade von 150.000 auf lediglich 20.000 zurückgegangen.

Die nationale Ausgabe der Zeitung war ein Vierteljahrhundert lang einmal in der Woche erschienen. Inwieweit auch die tägliche Ausgabe wirtschaftlichen Problemen unterliegt wurde nicht bekannt. Das Renommee der Washington Post gründet sich vor allem auf die Aufdeckung der “Watergate-Affäre”. Sie gilt als Vorbild für kritischen und fundierten Journalismus. Mit der Einstellung der nationalen Ausgabe stirbt ein weiteres Flaggschiff des amerikanischen Print-Journalismus.

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Foto: tommy s/pixelio

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