Leben des Papstes in Gefahr?

26. Juni 2012, 07:42 | Kategorien: Politik | Schlagworte: , | von Redaktion
Foto: Michael Kienzler/dapd
Redaktion

Dem Missbrauch von Geld und Sex hatte Papst Benedikt XVI. schon den Kampf angesagt, als er noch Kardinal Joseph Ratzinger hieß. Er drang schon damals darauf, Priestern das Handwerk zu legen, die sich an Kindern und Frauen vergingen, wollte, dass ihre Verbrechen bestraft werden. Als Pontifex maximus kam die Aufgabe hinzu, den Augiasstall der Vatikanbank auszumisten – und dieses Vorhaben droht nun zu scheitern.

Feststeht, dass er das Opfer einer Intrige ist, die Ihresgleichen sucht. Sogar in seinem engsten Umfeld gehen die Verräter ihrem schäbigen Handwerk nach und sammeln, so scheint es, systematisch persönliche und dienstliche Papiere, die dann ihren Weg in die Öffentlichkeit finden. Ganz offensichtlich hat Benedikt mit seinem Willen zur Aufklärung die Interessen mächtiger Kreise berührt, die nicht kampflos von ihren Pfründen lassen wollen. Angeblich sind sie sogar bereit, dem in nicht ferner Zeit zu erwartenden natürlichen Tod des Papstes nachzuhelfen.

 

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(oe)

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