Kristina Schröder: Märchen »oft sexistisch«

19. Dezember 2012, 09:13 | Kategorien: Lebenswelt | Schlagworte: , , | von Redaktion
Foto: Ronny Hartmann/ddp
Redaktion/ks

Familienministerin Kristina Schröder legt bei der Erziehung ihrer kleinen Tochter offensichtlich großen Wert auf politisch korrekte Sprache und Geschichten. Grimms Märchen seien ihrer Ansicht nach „oft sexistisch“. Zudem gebe es „selten eine positive Frauenfigur“. Deshalb achte sie beim Vorlesen auf Geschichten mit „anderen Rollenbildern“. Den „Negerkönig“ in Pipi Langstrumpf und Jim Knopf als „Negerbaby“ übersetze sie kurzerhand „synchron …, um mein Kind davor zu bewahren, solche Ausdrücke zu übernehmen.“ 

Man müsse auch nicht „den lieben Gott“ anbeten, so Schröder. „Man könnte auch sagen: Das liebe Gott.“ Und neben die „biblische Geschichte“ von der Entstehung der Welt, wolle sie „zügig die Evolutionsgeschichte“ stellen. Ehrlichkeit sei der Ministerin sehr wichtig in der Erziehung. Deshalb wolle sie ihrer Tochter „sofort offen“ sagen, „das mit dem Weihnachtsmann ist eine schöne Geschichte“, wenn diese erste Zweifel hege.

Quelle: Zeit

 

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