Zweck der Spende: Hilfe für die regionale Tafel

Kreisdiakoniestelle Sonneberg lehnt Spende für Bedürftige von AfD-Mann ab

Viele Menschen spenden gerade in dieser Zeit für die Tafel. Sie versorgt viele Bedürftige und arme Menschen mit Lebensmitteln und anderen wichtigen, lebensnotwendigen Dingen. Aber für das Diakoniewerk Sonneberg gibt es »gute« und »schlechte« Spenden.

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Immer wieder weisen die Betreiber der Tafeln daraufhin, dass sie von den Spenden und der Wohltätigkeit der Mitmenschen angewiesen sind, um ihren karitativen Aufgaben, der Versorgung der Armen und Bedürftigen mit Lebensmitteln und Produkten des täglichen Bedarfs, nachkommen zu können. Gerade in der jetzigen Jahreszeit ist diese Hilfe besonders erwünscht, um jenen, denen es anders als es Merkel so gerne und falsch propagiert (»den Menschen in Deutschland geht es so gut wie noch nie«) eben nicht so gut geht, zumindest ein nicht ganz ärmliches und trauriges Weihnachtsfest zu ermöglichen. Viele Menschen erreicht dieser Appell und sie spenden gerne.

Doch bei der Kreisdiakoniestelle in Sonneberg unterscheidet man offensichtlich in »gute« und in »schlechte« Spenden. Denn wie bundesweit so viele andere Menschen auch erreichte dieser Spendenappell auch das Mitglied des Bundestags Frank Pasemann. Er hatte vor wenigen Tagen die regionale Tafel in Sonneberg, die von der Kreisdiakoniestelle betrieben wird, besucht und eine Spende übergeben. Doch weil Frank Pasemann Mitglied der AfD ist, sendete man seitens dieser Kreisdiakoniestelle das Geld zurück.

In einem Begleitschreiben faseln die Verantwortliche der Kreisdiakoniestelle etwas von Unvereinbarkeit im Menschenbild. Ganz so, als würden diese Damen und Herren die Richtlinien für ein allgemeingültiges Menschenbild definieren und bestimmen. Ganz so, als hätten sie die Unfehlbarkeit für sich gepachtet. Sie nehmen sich das Recht aus, darüber zu entscheiden, welche Hilfe den Bedürftigen zukommen soll. Denn nicht für die Damen und Herren der Kreisdiakoniestelle war das Geld gedacht, sondern es sollte dazu dienen, Lebensmittel für die Tafel zu erwerben, um diese den Armen und Bedürftigen zukommen lassen zu können. Doch diese Leute erdreisten sich, diese Hilfe den Hilfebedürftigen vorzuenthalten. 

Es bleibt ein Fazit: wer für einen Tafel-Betreiber spenden will, sollte darauf achten, ob es sich um einen Verein oder eine kirchliche Institution handelt. Letztgenannte scheinen auf Spenden nicht unbedingt angewiesen zu sein. Die können es sich erlauben, nach »guten« und »schlechten« Spenden zu unterscheiden.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Werner Kurz

Da sich die Kirche immer mehr Politisch betätigt anstatt sie sich ihrer Seelsorgerischen Pflicht stellt
Bleibt nur der Kirchenaustritt.da die Herren über genügend Kapital verfügen.

MfG Kurz

Gravatar: Hannes

Dass die Pfaffen auf riesigen Haufen Schwarzgeldern sitzen sollte doch hinlänglich bekannt sein...

Ich spend aber ganz sicher keiner Tafel mehr was, da werden doch auch nur die Goldstücke, Raketenwissenschaftler und Atomphysiker bevorzugt behandelt und die schon immer hier lebende Oma darf die ausgelesenen Reste fressen...

Scheiß wiederliches Gutmenschenpack

Gravatar: Gerd Müller

Das sind eben echte Christen,
wie könnten die von solchen Nazis, die Deutschland wieder vom Kopf auf die Füße stellen, dafür sorgen daß Recht und Gesetz eingehalten, korrupte Politik beseitigt und Mißstände in Deutschland behoben werden, eine Spende annehmen ?

Oder kennt jemand noch einen anderen schlimmen Grund für die Spendenverweigerung, den ich hier noch nicht aufgelistet habe ??

Frohes Fest !

Gravatar: P.Feldmann

Der Diakonie spendet man auch nicht! -Wie im Übrigen ebensowenig der Caritas oder den übrigen Umvolkungsprofiteuren.
Austrocknen!

Gravatar: Karl Napp

Wir sind schon in 2015 ausgetreten, nachdem die Kardinäle einen jesuitischen Kommunisten aus Argentinien zum Papst gewählt hatten. Der wollte eine arme Kirche. Wir haben dazu beigetragen, daß sein Wunsch in Erfüllung geht. Aus der evangelischen Kirche war meine Frau schon vor 30 Jahren ausgetreten, als die Pfarrer/innen nur noch politische, grüne Predigten hielten.

Gravatar: Ede Wachsam

Früher sagte man zu einer bestimmten Krankheit, der hat die "galoppierende Schwindsucht". Heute kann man sagen, es gibt eine galoppierede Verblödung eines bestimmten Klientels in unserem Land.

Gravatar: JohnSheridan

Lieber Deutschen Obdachlosen direkt etwas in die Hand geben, machen wir seit mehreren Jahren so. Bei allen anderen (Diakonie, Caritas, etc.) versickern 50-75% in dunklen Kanälen.

Gravatar: Stephan Achner

Ganz einfach: Niemals mehr für die Diakonie spenden, ganz gleich, ob in Sonneberg oder anderswo. Das ist überall das gleiche unbarmherzige und politisierte "Wohlfahrts"-Pack.

Gravatar: SchlafKindleinSchlaf

Das passiert doch nicht das erste mal, das Spenden von "gewissen Personen" abgelehnt werden.

Die Neutralität der entsprechenden Stellen ist also sehr Demokratisch eingstellt, ganz im Sine der Bedürftigen,die einen grossen Spielraum haben sich aus zu suchen, von wem sie bespendet werden möchten.

Gravatar: Maximilian

... KLAR und DEUTLICH geht auch hier eine regierende Methode der Merkelpoliitik hervor. Die Kirche zeigt mal wieder ihr wahres Gesicht!?
Wie war das damals im Dritten Reich???
Wie war das mit den Sexualübergriffen an Kinder?
Ach, da gibt es ja auch noch die Eine und Andere Partei welche Gleichgesind sind. Dann ist es ja Klar dass die Kirche keine Spende von einem demokratischen, sozialen Bürger/Steuerzahler annimmt.
Pfui Deibl es ist sehr beschämend und unsozial wie die Kirche sich benimmt!
Es muss eine Alternative für Deutschland an die Macht!!!

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