Koalition uneins über Griechenland

27. August 2012, 06:10 | Kategorien: Politik, Wirtschaft | Schlagworte: | von Redaktion
Foto: Philipp Guelland/ddp
Redaktion

Die Koalition aus CDU, CSU und FDP hat immer größere Mühe, zur Causa Griechenland eine einheitliche Meinung herzustellen. Die CDU plädiert eher für einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone, die CSU zeigt sich skeptisch, die FDP ist zerrissen. FDP-Chef Philipp Rösler war nach diesbezüglichen kritischen Bemerkungen von seinem Parteifreund Westerwelle heftig kritisiert worden.

Dann ruderte er zurück, meinte dann aber doch, man müsse jetzt ein bisschen härter sein. CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt fuhr gegen EZB-Chef Mario Draghi schweres Geschütz auf. Er sei wegen seiner Politik der monetären Staatsfinanzierung »auf den besten Weg, in das Geschichtsbuch als der Falschmünzer Europas einzugehen«.

Die Kanzlerin gab sich diplomatisch wie immer. Das Drama geht weiter.

 

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(oe)

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