Hilfsdienste und Journalisten widersprechen deutschen Meldungen

Keine Hinweise auf Gräueltaten in Aleppo

Deutsche »Qualitätsmedien« verbreiten nach der Vertreibung der islamistischen Terrorsoldaten aus Aleppo Meldungen über angeblich von Soldaten der syrischen Armee an Zivilisten begangenen Gräueltaten. Hilfsdienste und Journalisten widersprechen.

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Über vier Jahre hielten islamistische Terroristen der ehemaligen Al-Nusra-Front die Millionenstadt Aleppo in ihren Klauen. Sie drangsalierten, vertrieben und mordeten die Zivilbevölkerung der Stadt und setzten die blutige Rechtsprechung der Scharia in der Stadt durch. Wie viele Menschen diesem Terror zum Opfer fielen, ist aktuell noch nicht bekannt. 

Für deutsche Qualitätsmedien scheinen diese Opfer auch nicht von größerer Bedeutung zu sein. Sie stürzen sich mit Eifer auf die Meldung, wonach angeblich Soldaten der syrischen Armee Gräueltaten an 82 Zivilisten nach Befreiung der letzten von den Terroristen gehaltenen Stadtteilen verübt haben sollen.

Ban Ki Moon, Noch-UN-Generalsekretär, zeigte sich beunruhigt über die Lage in Aleppo und gab an, dass es nicht verifizierte Berichte über Gräueltaten gegen Zivilisten, darunter auch Frauen und Kinder, aus Aleppo gebe. Eine unabhängige Prüfung dieser Berichte sei allerdings nicht möglich, musste ein Sprecher des UN-Hochkommissariats einräumen.

Das hinderte die deutschen »Qualitätsmedien« jedoch nicht daran, diese relativ wenig belastbaren Aussagen als Fakt darzustellen und umfangreich von den Gräueltaten zu berichten. Nun stellt sich aber heraus, dass die unabhängigen Hilfsorganisationen keine Kenntnisse über derartige Vorfälle haben. Und auch eine in Syrien tätige türkische Journalistin widerspricht den Meldungen über diese Taten.

Hediye Levent berichtet seit mehreren Jahren aus Syrien und ist mit den Gegebenheiten und Gepflogenheiten des Landes bestens vertraut. Meldungen über Gräueltaten liegen ihr nicht vor. Sie erhält eigenen Angaben zufolge täglich Meldungen, Aufnahmen, Berichte und Erzählungen aus Aleppo. Die Stadtbewohner dort fühlten eine »große Erleichterung im Zusammenhang mit der Befreiung.«

Auch der Sprecher des Versöhnungsministeriums Syriens, Fadi Ismail, hat keine Anhaltspunkte über derlei Taten vorliegen. Er bezeichnet derartige Meldungen westlicher Medien als haltlos. Wäre es zu solchen Vorfällen gekommen, so lägen auch entsprechende Beweise vor, so Ismail. Fakt ist aber, dass die syrische Armee von den Zivilisten wie Befreier begrüßt werden.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Gerd Müller

Vielleicht haben die "Medien" hierzulande ja Aleppo mit Mosul verwechselt ?

Von dort wird ja sicherheitshalber zur Zeit erst gar nichts berichtet.
Na ja, die Amerikaner führen ja dort souverän, bombardieren sauber und haben die kämpfenden Truppen voll im Griff .......

Zudem soll ja gezielt das Feindbild des menschenverachtenden Russland aufgebaut und nicht etwa das Ansehen Amerikas geschädigt werden !

Nur schlimm, daß sich diese Clique ihre gezielten Falschmeldungen durch Zugriff auf unsere Konten noch bezahlen lassen darf !!

Gravatar: Sepp Kneip

Das alles zeigt mir immer deutlicher, dass Udo Ulfkotte mit seinem Buch "Gekaufte Journalisten" Recht hat. Diese Berichterstattung hat zweifache Methode. Sie bringt den Journalisten Geld und führt die Bürger in die Irre. Wie es die Auftraggeber wollen.

Gravatar: karlheinz gampe

Lügen Merkel mit ihrer Lügenpresse halt. Merkel steht für viele Falschmeldungen (Enten) z. Bsp. die Zuwanderer seien alle hochbegabte Akademiker ! Diese sogenannten Merkelakademiker sind zum größten Teil Analphabeten und haben Deutschland kulturell mit Mord, Vergewaltigung und anderen Straftaten bereichert.

[Gekürzt. Die Red.]

Gravatar: Daniela

Aus welcher Zeit stammt das Foto?
Leider gab es schon mal Zeiten da alles geleugnet wurde....
Aber das alles zum Besten steht, in dem Land und Aleppo ist ja wohl schönmalerei!
Wieso sind denn so viele Syrier in den Libanon in die Bekka Ebene geflüchtet?
Ich bin Dankbar, dass ich in einem freien Land leben darf wo vor allem Frauen nicht unterdrückt sind!

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