Italien: Bischöfe gegen Homo-Ehe

30. Januar 2013, 08:25 | Kategorien: Lebenswelt, Politik | Schlagworte: , , | von Redaktion
Redaktion (oe)

Die Grundlage für eine Familie war, ist und bleibt die Verbindung eines Mannes mit einer Frau – diese Einsicht hat der Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz, Angelo Kardinal Bagnasco, seinen Landsleuten eingeschärft. Dieses Prinzip bezeichnete er als »nicht verhandelbar«. Gesetze anderer Länder, die das negierten, solle man in Italien nicht übernehmen.

Der Homo-Ehe und Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare Bagnasco kann nichts abgewinnen. »Das Recht des Kindes, nicht das Recht auf ein Kind, kommt vor jedem individuellen Wunsch«, sagte er. Verwundert zeigte er sich über die Vorstellung, dass eine Fortentwicklung Europas mit dem Verlust menschlicher Werte erreicht werden soll – eine »bemerkenswerte Konfusion«, wie er sagte.

Es handele sich beim Ziel, die Homo-Ehe einzuführen, um den Versuch, »die Familie und Ehe neu zu definieren, das natürliche Alphabet zu ändern und Alternativmodelle einzuführen, die die Familie schwächen würden, indem sie die Desorientierung in der Erziehung mehren.«

 

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