Zweifel an Macrons »Unabhängigkeit« mehren sich

Ist Macron ein »Manchurian Candidate«?

Emmanuel Macron scheint zum Liebling des politischen Establishments zu mutieren. Sozialisten, Sozialdemokraten, Liberale, Konservative - für fast alle ist Macron DER Hoffnungsträger. Für Frankreich, für Europa, für den Weltfrieden. So scheint es.

Foto: Pablo Tupin-Noriega / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
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Vor ungefähr sechs Monaten war Emmanuel Macron politisch fast unbedeutend. Sicher, er war von August 2014 bis August 2016 französischer Wirtschaftsminister im Kabinett Ayrault. Aber nachhaltige Fußstapfen hat er kaum bis gar nicht hinterlassen. Sein Bekanntheitsgrad außerhalb Frankreichs war doch recht überschaubar. Doch nun, so scheint es, ist er der internationale Heilsbringer gegen den ominösen »Rechtsruck«, der Frankreich in Person von Marine LePen droht. In Deutschland wird er unisono vom gesamten Altparteienkartell als Hoffnungsträger gefeiert. Doch mehr und mehr Menschen fragen sich, wie es einem Rothschild-Banker in so kurzer Zeit gelungen ist, quasi aus dem Nichts, eine derart bedeutsame Rolle einzunehmen.

Vor ungefähr einem Jahr gründete Macron seine eigene Bewegung »En Marche!«. Die PS (sozialistische Partei Frankreich), der er bis zu diesem Zeitpunkt angehörte, warf ihm Verrat und fehlende Loyalität vor. Doch das focht Macron nicht an. Im November 2016 erklärte er, dass er für die Präsidentschaftswahl kandidieren werde und konnte innerhalb kürzester Zeit eine Summe von rund 2,7 Millionen Euro an Spendengeldern für diese Kandidatur sammeln. Wer die Spender sind, ist bis heute eines der best gehüteten Geheimnisse Macrons.

Nun werden Stimmen laut, die vermuten, dass Macron ein »Manchurian Candidate« sein könnte. So wird jemand bezeichnet, der ohne eigenes Wissen den Auftrag anderer Menschen, Gruppen, Institutionen oder Interessenverbänden ausführt. Und auch wenn man skeptisch gegenüber dem Portal »breitbart« ist, so lohnt sich ein Blick auf diesen Bericht: »Delingpole: Manchurian Candidate Macron Is France’s Obama«. Die Parallelen sind unverkennbar.

Kommentare zum Artikel

Gravatar: HDM

Einzigartiges Déjà-vu mit dem Wauwau in Wien.

Gravatar: Gerhard Berger

Als Werkzeug - gegen sich selbst und andere - muß in Frankreich niemand mehr gebraucht werden, der aus den "richtigen" Familien stammt, ein Elitegymnasium erfolgreich abschloß und die einzigartige, französische Kaderschmiede mit Auszeichnung bestanden hat.

Der weiß was er tut und will das auch.
Er handelt vorsätzlich.

Hintergrund der französischen Inszenierung ist die Realitätsbezogenheit bei den hauptsächlich "konkurrierenden" Alt-Parteien.

Hatten die Konservativen fertig, wie Flasche leer, - mit dem Ergebnis Doppelminus, - gab es nur noch einen Weg, Frankreich so richtig zu ruinieren. Ausgerechnet die Sozialisten unter Hollande haben diesen Weg gefunden - und beschritten.

Es mußte eine erfolgreich durch und durch erprobt, willfährig-hörige Person her, die herhalten kann, als unkonventioneller pseudorevolutionärer Identifikationsträger für möglichst parteiübergreifend viele FranzosenInnen.
Macron.

Dazu mußte er von den Sozialisten geschasst werden.
Erledigt.

Dazu mußte er eine eigene Partei gründen.
Erledigt.
Die falsa demonstratio als Bewegung schadet nicht.
Sie ist vielmehr im Gegenteil Ausdruck der psychologisch durchdachten "unkonventionellen" Vorgehensweise.

Parteiübergreifend mußte er Unterstützung durch eine Auswahl von deren Mandatsträgern erhalten.
Erledigt.

Schwiegermutters Liebling, der sogar die Schwiegermutter der Tochter vorzieht.
Erledigt.
Keiner sonst aus dieser Riege in Frankreich hat eine Oma zur Ehefrau.
Der Überalterung Frankreichs zu genügen, diese Stimmen einzufangen, konnte in einzigartiger Konstellation - konkurrenzlos - gelingen.
Hach, die alten, weiblichen (französischen) Volkssturmherzen werden wieder jung.
Als 15jähriger Pubertel was mit seiner Lehrerin - verheiratet, drei Kinder, Scheidung wegen ihm - gehabt zu haben, das bringt die Herzen der französischen Opis an den Rand des verzückungsbedingten Infarktes.

Modul Ödipuskomplex war vorinstalliert und vollumfänglich in Betrieb.
Ausnutzung psychischer Labilität, mithin Beeinflußbarkeit über die Konditionierungen der Kaderschmiede hinaus, gegeben.
Erledigt.

Maximale Eitelkeit bei sich und Oma, Präsident und "First Lady" werden - und um jeden Preis - bleiben zu wollen.
Erledigt.

Fertig ist der aus den politischen Genen der Versager-Parteien geklonte, junge Hoffnungsträger, die "unabhängige", männliche Jeanne d'Arc, als Alternative zu Le Pen.

Auf stete Mehrheitenspeisung, mithin Lebenserhaltung, durch die Versager-Parteien angewiesen, eine geradezu sagenhaft ideale Marionette.
Versagt er restlos, das wäre genetisch bedingt, war er es - natürlich - höchstselbst in Schuld.

Le Pen hat zwischenzeitlich vielleicht aufgegeben.
Wird sie als zu gefährlich erachtet, bieten sich Unfälle oder gar Attentate an.

Schiffe versenken können sie. Unterführung unter der Pont de l'Alma? Hat schon mal mit Ausländern geklappt.

Ein Tod durch Attentäter gewisser Herkünfte könnte - posthum - die amtierende, französische Regierung zum gnädig-gutmenschlichen Verzeihen bringen, oder - den Volkszorn entfesselnd - die von der FN seit je her propagierten Maßnahmen, als Volkes Wille, gegen die Herkünftler durchsetzen.

Das funktionierte selbstredend ebenso mit Macron als totem Präsidenten - vice versa.
Ein Macron oder eine Le Pen nutzen immer - tot oder lebendig.

Ist doch wundervoll, wie austauschbar Szenarien und Personen - überall - in der Politik sind.
Die gewünschten Ergebnisse setzen sonach andere um.
Pour eux, la vie va continuer comme d‘habitude.

Gravatar: K Becker

Habe zu Macron keinerlei Vertrauen.
Ich bezeichne solch einen Menschen als "Mann der 1000 Worte". Habe noch nie bei Solchen, etwas nachhaltiges, verläßliches oder tiefgründiges festgestellt.
Schall und Rauch!
Unsere Schergen, klatschen für Macron .
Aber, die Bürger von Frankreich wählen, und wir müssen sehen, daß wir mit dem Ergebnis klar kommen.
Im Gegensatz zu unseren "Elite"-Politikern, die bejubeln die eine Seite und verteufeln die Andere - weil sie die Intelligenz mit Schöpflöffel gefressen haben.

Gravatar: Andreas Berlin

Jetzt weiß ich wenigstens, dass mein schlechtes "Bauchgefühl" doch einen vernünftigen Ursprung hatte. Bisher vermutete ich als Ursache die Tatsache, dass mir ein Mensch ziemlich suspekt ist, der seine Oma heiratet.

Gravatar: M.B.H.

So scheint es, doch da hab ich so viele Zweifel. Die Wahlreden vor wenigen Wochen, haben so viel anderes erzählt. Wenn dieser Politiker schon wie ein Popstar gefeirt wird, erinnert mich das an Obama.
Sollte der gewählt werden, hat Europa erst recht ein Problem. Dem ist nicht sein Land wichtig, er will Macht und das um jeden Preis. Selbst wenn er den Teufel heiraten muss. -keine gute Grundlage ein Land in solch einer angespannten Zeit zu regieren- Wähler denkt nach.

Gravatar: Stella

Macron hat einen ausserordentlichen Hass auf die ärmsten der Gesellschaft, auf die Arbeitslosen. Auf die, die der Staat vorsätzlich demütigt, indem er ihnen keine Arbeit gibt.
Der unten stehende Satz stamm von ihm, als er noch Arbeitsminister war (Quelle:http://www.humanite.fr/nouvelle-offensive-demmanuel-macron-lattention-des-chomeurs-566259):

"Si j’étais chômeur, je n’attendrais pas tout de l’autre, j’essaierais de me battre d’abord"

"Wenn ich arbeitslos wäre würde ich nichts von den anderen erwarten, ich würde mich selbst durchschlagen".

Leider hat Macrönchen sich im Leben niemals durchschlagen müssen. Rothschild und Co. habe sich rührend um ihn gekümmert, solange er das tat, was sie wollten.

Ein A......., das ist Macron. Millionen von Menschen in der EU haben keine Arbeit obwohl diese hoch qualifiziert sind! Aber er wird von seinen Leuten unterstützt, die genauso wie er fleischgewordene Teufel sind.

Gravatar: Hans Georg

Ein Kerlchen, dass als 15-jaehriger altersgemaess seiner Mama beigeschlafen hat ( Oedipus laesst gruessen (!) die dann spaeter seine - nun ja, Ehefrau wurde) der sucht staendig Schutz und Halt bei anderen, der wird nie reif und erwachsen, wird nie Verantwortlich werden wollen, der guckt immer hoch: ist das richtig so Mama? Und so sieht er auch aus.

Und den wollen die Franzosen? Und sage mir keiner er haette sich ja in all den Jahren von der viel aelteren Dame emanzipieren koennen. Wie denn, wenn er es nie alleine in der Welt versuchte und sich nie von der Mama loeste? Und sage keiner,das sei privat. Das zeigt jede Menge ueber seine innere Verfassung. Und so einen soll man waehlen?

Im uebrigen, waere die Dame ein Mann gewesen, ein Lehrer, und das Juengelchen ein Maedchen, dann waere es Phaedophilie gewesen.

Aber man ist ja modern.....

Gravatar: HAJO

Allein die Tatsache, daß er mittlerweile aus fast allen Richtungen unterstützt wird ist Grund genug, die Sache mit äußester Vorsicht zu betrachten, denn der Gekürte selbst scheint mittlerweile durch die ungerechtfertigte Aufmerksamkeit seine eigene Wertigkeit zu überschätzen und wenn man noch seine private Biographie hinzuzieht, dann könnten viele Entscheidungen nicht nur triebgesteuert sein, sondern auch vieles andere durch merkwürdige Zufälligkeiten entstanden sein und wer dann in diesem Alter keinen festen inneren Kompaß besitzt, der könnte leicht zum willfährigem Opfer verschiedener Interessen werden und das wäre für den Betroffenen, aber noch viel mehr für ein ganzes Volk schädlich.

Gravatar: Lupo

Der Deutsche heilige Martin in Frankreich - viel gesagt aber doch nur hohle Phrasen.

Gravatar: H.Roth

Das ist also der Strohhalm des EU-Establishments! Und uns erklärt man, dass er eine solide Eiche ist, dem kein Sturm schaden kann!
Alle Franzosen die sich von solchen Vorgaben blenden lassen, werden in den nächsten Jahren die Verantwortung für ihre Wahl tragen. C'est la vie!

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