Krieg gegen die klassische Familie geht in die nächste Runde

In Kanadas Provinz Ontario werden die Wörter »Mutter« und »Vater« aus dem Familiengesetz gestrichen

Die Begriffe »Mutter« und »Vater« im Familiengesetz diskriminieren gleichgeschlechtliche Elternpaare und die LGTBQ-Community, meint die Regierung von Ontario. Daher werden diese Worte im Gesetzestext durch genderneutrale Begriffe ersetzt. Außerdem soll der Staat Eltern das Sorgerecht entziehen können, wenn diese die Genderideologie nicht akzeptieren und sich einer Geschlechtsumwandlung ihres minderjährigen Kindes entgegenstellen.

Symbolbild. Foto: Pixabay
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Lebenswelt, Nachrichten - Politik, Startseite - Empfohlen, Nachrichten - Lebenswelt - Empfohlen | Schlagworte: Familie, Gender Studies, Gender-Ideologie, Islam, Kanada
von

Es ist weder ein spezifisch deutsches, noch ein globales Phänomen: Der Krieg gegen die Familie ist ein spezifisch westliches radikal-feministisches und linksideologisches Gedankenkonstrukt, dass besonders in den Regierungen Europas und Nordamerikas immer mehr zum Mainstream wird. In Asien und der islamischen Welt ist man davon unbeeindruckt.


In Kanada ist der Irrsinn mindestens ebenso weit fortgeschritten wie in Deutschland. Einerseits wird auf eine genderneutrale Gesellschaft hingearbeitet, andererseits wird der patriarchale Islam hofiert. Diese widersprüchliche Irrsinnspolitik zeigt sich in zwei Gesetzesvorstößen, die derzeit die kanadischen Gemüter bewegen.


Das eine ist die Gesetzesnovelle Bill 28 im kanadischen Bundesstaat Ontario, der die Wörter »Mutter« und »Vater« aus dem Gesetz streicht. Bei vielen konservativen Familien Kanadas löst diese Novelle Befremden aus. Obwohl Widerstand und Empörung in der Bevölkerung wachsen, feiert die linksliberale Mainstream-Presse die Novelle als wichtigen Schritt gegen die angebliche Diskriminierung der LGTBQ-(»Lesbian, Gay, Transgender, Bi-Sexual, and Queer«-)Community. In der Bevölkerung wächst die Sorge, dass die Rechte der transgeschlechtlichen Bürger und gleichgeschlechtlichen Beziehungen wichtiger seien als die Sorge um die Kinder, um die es am Ende geht. In dieses Horn bläst die linksliberale Regierung von Ontario außerdem mit der Gesetzes-Novelle Bill 89. Diese erlaubt es der Regierung, den Eltern das Sorgerecht zu entziehen, wenn die Eltern die Gender-Ideologie nicht akzeptieren. Wenn Kinder ihr Geschlecht ändern wollten, sollen Eltern das akzeptieren, unterstützen und gegebenenfalls auch die folgende Geschlechtsumwandlung fördern.


Im logischen Widerspruch dazu steht die kanadische Willkommenskultur gegenüber dem Islam, der patriarchalen Religion schlechthin. Auch hier gibt es neue Vorstöße der Legislative: Die umstrittene Gesetzesinitiative M 103, die vom kanadischen Parlament durchgewunken wurde, soll Islamophobie bekämpfen. Ziel sei es, anti-islamische »Hate Speech« zu verbieten und unter Strafe zu stellen. Kritiker befürchten, dass die Kritik am Islam mundtot gemacht werden solle. Eine rhetorisch meisterhafte Stellungnahme gegen M 103 stellte der berühmte Psychologie-Professor Jordan Peterson aus Toronto ins Internet, die auf einfache Art veranschaulicht, wie schlecht es um die Freiheit der Rede und Meinung bestellt ist, wenn der Islam nicht mehr kritisiert werden darf.


Man erkennt deutlich den Gegensatz: Hier die Zerstörung der Familienstrukturen und dort die kritiklose Akzeptanz des patriarchalen Islam. Widersprüchlicher geht es nicht mehr. Das ist Logik aus dem Irrenhaus.

 

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Ulli P.

Wenn's dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis ...

Welcher Irrsinn! Und das Volk schläft bzw. die Halbinformierten halten es für einen angesagten Fortschritt und skandieren "Rutschiputschi" (Aldous Huxley/Schöne Neue Welt)!

Gravatar: harald44

Und ich dachte, nur in der BRD sei der seit Jahren herrschende Irrsinn ausgebrochen......

Gravatar: karlheinz gampe

Die geistige Erkrankung bei den Menschen weitet sich aus !

Gravatar: H.von Bugenhagen

Na iss denn dass
Solange die Kinder wissen wer Vater und Mutter ist.....Meine Großeltern mussten ihre Eltern ja auch noch mit Sie ansprechen. Aber wahrscheinlich ist es moderner wenn die Kinder sagen ,, Eh alter und eh alte,,

Gravatar: FrankT

Hätte dort nicht Kanada gestanden, ich hätte gewettet, dass das ein Vorschlag der Grünen aus Deutschland wäre. Nun gut, jetzt, wird es nicht mehr lange dauern und der Deutsche Bundestag wird sich dann auch mit solch einem Mist auseinandersetzen! Es gibt doch nichts, was sonst bei uns wichtig ist. AfD und das wird nie ein Punkt der Tagesordnung!

Gravatar: WALT MAISTA

Ja, und es kommt noch schlimmer.
Ich habe mir vor einigen Monaten das Poster:

"Rapefugees not welcome"

https://www.pro-deutschland.net/maenner/18-t-shirt-rapefugees-not-welcome.html

innen an eine hintere, seitliche Fensterscheibe meines Pickup Trucks gehängt. Als ich dann auf dem Parkplatz bei `Tim Hortens´ in Winkler, Manitoba, Canada mein Auto parkte, ging ich hinein, um dort Kaffee zu trinken.

Nach einer viertel Stunde sah ich draußen, wie ein Hillbilly Cowboy aufgeregt um mein Auto herumtanzte und dabei mit dem Smartphone telefonierte. Noch einige Minuten später war ein Polizeiauto auf dem Parkplatz und blockierte meinen Wagen, so daß ich nicht hätte herausfahren können.
Ich ging zu dem Police officer und fragte, was für ein Problem es gäbe. Er zeigte auf mein Poster und meinte, das es verboten sei, in der Öffentlichkeit Hass zu verbreiten. Ich widersprach und meinte, das sei meine Meinung. Ich wollte keine Vergewaltiger in dem Land, in dem ich lebe. Und außerdem habe das nichts mit Hass zu tun, sondern sei eine Warnung an potentielle Gewalttäter, die dieses Poster lesen.
Der Polizist meinte noch, das ich das Auto in der Öffentlichkeit abgestellt hätte und somit, genau wie mit einem feststehenden Plakat, gegen die öffentliche Ordnung verstoßen hätte.
Von "freedom of speech" in Canada hatte dieser Officer offensichtlich noch nie gehört. Dazu muß gesagt werden, das die Ausbildung bei der Polizei in Kanada eher einem Crashcurs für Dummies entspricht, als einer seriösen Polizeiausbildung. Die Polizeiaspiranten werden nach 6-Monatiger Ausbildung auf die Öffentlichkeit losgelassen. Und so kommen tagtäglich in Kanada unmögliche Begegnungen zwischen Polizei und Bürgern vor, weil die Polizei in großen Teilen von Unwissenheit, Ignoranz, schlichter Dummheit, Unsicherheit und Machtgeilheit durch die Uniform besessen sind.

So habe ich das Poster entfernt. Ich habe es später wieder angebracht und mich argumentativ noch besser auf die nächste Begegnung mit der Polizei vorbereitet. Ich gebe nicht klein bei. Und wenn sie mich deswegen verhaften sollten, werde ich ganz großes TamTam veranstalten und das Öffentlich machen.

Gravatar: Mathias B.

Der vollkommene Irrsinn, aber politisch so gewollt, von Politikern, die in normalen Gesellschaften keine wären. Nun bleibt nur noch die Schlussfolgerung, dass die westlichen Gesellschaften eben keine normalen sind. Dass Kanada offenbar noch dekadenter ist, ahnte ich allerdings nicht. Lediglich in YouTube konnte man bisher Beiträge finden, nach denen dieser Premier Trudeau offenbar ein ganz linker Vogel ist. Nun ist es also bestätigt.
Nun an alle, die glauben, dass mit der AfD dieser ganze Irrsinn nicht möglich wäre. Ich halte diese AfD ganz und gar nicht mehr für eine wirkliche Alternative zu den anderen Blockparteien, nicht mit diesem Gespann Pretzell und Petry. Diese beiden bzw. der Flügel der AfD, den diese beiden vertreten, sind ja in ihren Forderungen derart an den Mainstream angepasst, um angeblich ihre Chancen bei den gemässigten Wählern für den Einzug in den Bundestag zu erhöhen, dass da von einer Alternative überhaupt nichts mehr geblieben ist und nur eine weitere systemkonforme Partei am Geldtopf der "grossen" Politik" hängen wird. Wirkliche Alternative wie Höcke, Ulbrich, Gedeon oder evt. Gauland, werden dagegen verleumdet und gar aus der Partei gedrängt. Das sind die Leute, die wirklich drängende und ungelöste historische und politische Traktanden ansprechen und lösen wollen. Ohne diese Personen und ohne diese Themen überhaupt zu erwähnen, kann eine AfD ihren angeblichen Auftrag nicht erfüllen, nicht ohne wahrhaftigen historischen Hintergrund, der dringend einer zeitgemässen Aufarbeitung ohne Diktion durch die Besatzungsmächte, die immer noch in diesem pseudosouveränen Staatsgebilde BRD mit oktroyiertem Grundgesetz das Sagen haben. Eine AfD mit diesem Pretzell-Petry-Gespann und ihrem weichgespühlten Gefolge würde diese Pseudosouveränität lediglich scheinbar aufzuheben bemüht sein, ein weiterer Betrug an den Wählern.

Gravatar: Klaus Zwo

Das ist fast nichts Neues und verwundert nicht, zumal es aus dem grünen Kanada kommt.
Vor ca. 10-15 Jahren gab es diesen Vorschlag aus der Schweiz - ja richtig gelesen !
Vater und Mutter sollen durch Elter I und Elter II ersetzt werden.
Der Irrsinn schreitet in großen Schritten voran.

Gravatar: Ein unbequemer Geist

Indem diese natürlichen Begriffe aus dem Familiengesetz (!) gestrichen werden, zugunsten von zweifelhaften Minderheiten, werden nicht nur die in einer überwältigen Mehrheit befindlichen Heterosexuellen Eltern extrem diskriminiert, sondern geht es ganz zentral um einen Angriff auf die traditionelle Familie.
Dieser Angriff erfolgt von innen her des Staates und ist häufig als ein schleichender Prozess bemerkbar.

Gender ist eine gegen die Natur des Menschen gerichtete linksextreme, linksfeministische Ideologie der Gleichmacherei und dem Leugnen biologischer, d.h. naturgegbener Geschlechter.
Vielmehr wird hierbei eine gesellschaftszerstörende Illusion genährt, das Geschlecht sei beliebig wählbar und unterliege sozialpsychologischen Überlegungen.

Damit geht es im Kern um zwei Dinge für die Initiatoren:
Die bestehende Gesellschaftsordnung soll zerstört werden und damit die bürgerliche Elementarzelle, die Familie.

Ein weiterer Grund liegt in der Ohnmacht oder Hilflosigkeit vieler linker Gesellschaftsdesigner, Erklärungen für sexuell abweichende Neigungen und Verhaltensweisen zu finden, ohne hierin eine mögliche Persönlichkeitsstörung feststellen zu müssen.

Genetisch gibt es für ein abweichendes sexuelles Verhalten keine Begründung und daher keine Nachweisbarkeit wie ein genetischer Defekt.

Somit hängt das abweichende Verhalten eines Menschen mit den Einwirkungen durch die Außenwelt zusammen.
Selbstverständlich spielt hierbei auch die wechselseitige Kommunikation eine Rolle.

Doch linke Sozialpsychologen ziehen hieraus bewusst den falschen Schluss.

Das Naheliegendste wird einerseits aus linksideologischen Motiven heraus ignoriert und ein weiterer, nicht zu unterschätzender Aspekt ist die materielle Seite dieser sich wie ein schleichendes Gift ausbreitende Gender Ideologie in der westlichen Welt.
Gerade Linke gieren nach dem Geld anderer Leute und diese Pseudowissenschaft verspricht ganz nebenbei, bei keinem nennenswerten Widerstand, gutdotierte Pöstchen u.a. an Universitäten und in der Politik.

Außerdem werden bei dieser linken Geschäftsidee weitere Milliardenbeträge aus dem Staatshaushalt für Gender freigestellt, wodurch linke Vertreter noch stärker in allen Bereichen unserer Gesellschaft präsent sind und sich hier als "Moralisten", tatsächlich als Wächter, aufspielen können.

Der Gender Irrsinn lebt von der "Staatsknete". Entsprechend einfach lässt sich diese gefährliche, gesellschaftszerstörende Ideologie bekämpfen.

Die finanzielle Trockenlegung von Gender Institutionen sollte bei einem politischen Prardigmenwechsel oberste Priorität haben.

Die Parteien, die diesen Irrsinn unterstützen, sind links und daher für mündige Bürger nicht wählbar!

Schreibe einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang