Hohe Strompreise bringen Stahlproduzenten in Gefahr

17. September 2012, 08:56 | Kategorien: Politik, Wirtschaft | Schlagworte: | von Redaktion
Foto: Michael Kappeler/ddp
Redaktion

Zusätzliche Kosten von 1,5 Milliarden Euro kommen ab 2013 durch die »Energiewende« auf die deutschen Stahlproduzenten zu, schätzt die Wirtschaftsvereinigung Stahl. Dadurch gerät der Standort Deutschland in Gefahr: Unternehmen wie ArcelorMittal, das in Deutschland vier und weltweit 61 Werke betreibt, könnten abwandern, weil dieser Werkstoff überall produziert werden kann.

»Wir können diese Kostennachteile nicht mehr wegsparen,« zitiert die Welt einen Manager von ArcelorMittal Hamburg. »Es gibt keinen Markt für Energiewende-Stahl.«

Sollte es bei den erwarteten Belastungen bleiben, werde man auch über eine Werksschließung nachdenken müssen. Zu den Belastungen durch die »Energiewende« kommt ein weiteres Problem für die Branche: Durch die Eurokrise ist die Nachfrage nach Stahl aus Europa ohnehin rückläufig.

 

Mehr dazu auf welt.de

(oe)

Schlagworte:
Anzeige

1 Kommentar auf "Hohe Strompreise bringen Stahlproduzenten in Gefahr"

Schreibe einen Kommentar

Anzeige