Kundgebung wurde massiv behindert

Frauenmarsch. Sieg für die Antifa. Niederlage für die Demokratie

Mutige und aufrechte Demonstranten verhindern eine rechte Demo. So der Tenor der Berichterstattung. Die Frauen konnten ihren Marsch nicht durchführen und kamen kaum zu Wort. Hier ein Überblick über die Geschehnisse.

Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: AfD-Nähe, Antifa, Christian Ströbele, Frauenmarsch, Frauenrechtsdemo, Leyla Bilge, Lutz Bachmann
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Alexander Wendt war mit seinem Presseausweis als Berichterstatter vor Ort: »Es geht schon mal leicht weißrussisch los«, schreibt er auf Publico: »Wer mit der U 1 zum Startpunkt der Frauendemonstration zum Halleschen Tor in Berlin will, die 15 Uhr starten soll, der hat ab 14.45 Uhr Pech. ‚Wegen einer Demonstration hält der Zug nicht an der Station Hallesches Tor, sondern fährt durch‘, verkündet der Fahrer einen Bahnhof vorher per Mikro. Dabei hat die Demonstration zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht begonnen, die Teilnehmer sammeln sich erst.«

Die Sperrung der U-Bahn war unnötig. Damit wurde es allerdings den Teilnehmern schwer gemacht, überhaupt anzureisen. Es war nicht die einzige Behinderung.

Wendt berichtet weiter: » ... versuche ich zu der eigentlichen Frauenrechtsdemo durchzukommen, was sich als schwierig erweist. Erst muss ich durch einen Kordon junger Leute mit schwarzen Kapuzen, dann mit Presseausweis durch eine Polizeiabsperrung und ein Gitter. ‚Schäm dich, schäm dich‘, skandieren die Schwarzkapuzen, als sich das Gitter für mich öffnet.«

Die Demonstration fand unter Polizeischutz statt. Im Hintergrund waren ständig »Nazis Raus!«-Rufe zu hören. Die Gegendemonstrationen sorgten von Anfang an für eine latent aggressive Stimmung.

Wer sich im Netz orientieren wollte, fand mehr Treffer zu den Gegendemonstrationen als zum Frauenmarsch selber. Wendt hatte gleich bemerkt, dass schon bei den Ankündigungen eine deutliche Tendenz zu erkennen war: »Alle Berichte betonen, es habe sich um einen ‚rechten Frauenmarsch‘ gehandelt, das Wort Frauenmarsch wird auch fast durchgängig in Anführungszeichen gesetzt.«

Wendt bemerkt: »Die Berliner Zeitung nennt Leyla Bilge eine ‚selbsternannte Frauenrechtlerin‘, beantwortet aber leider nicht die Frage, welches Amt in Deutschland Frauenrechtlerinnen ernennt. Womöglich das gleiche Amt, das Qualitätsjournalisten zertifiziert?« So sind halt die Standardformulierungen.

Auch Hadmut Danisch sieht sich die Formulierungen, die von der Presse und von den Linksextremen verwendet werden, genauer an und nimmt sich dazu den Text auf Indymedia vor.

Eine gute Analyse, die ebenfalls an der Sprache ansetzt, findet sich auf Faktum unter dem bescheidenen Titel »Notizen zum Frauenmarsch von Berlin«, das über die Sprachbetrachtungen hinaus auch den Verlauf der Demonstration und ihr Scheitern zusammenfasst. »Es ist erschreckend, dass aufgrund von linker Präsenz – Grüne, Linke, Antifa – Grundrechte von Menschen eingeschränkt werden«, heißt es da. 

Ein Blick auf die Art der Darstellung und Ankündigungen bei Indymedia oder taz – »Das ist Fake-Feminismus« – lohnt sich schon deshalb, weil man da ersehen kann, wie sich der Sprachgebrauch aus der extrem linken Ecke mit all den offensichtlichen Verdrehungen und falschen Benennungen bis in die Mainstream-Medien durchgesetzt hat.

Die stellen es durchgehend so dar, als wäre die Blockade des Frauenmarsches ein Sieg für die Demokratie gewesen. Typisch ist die Meldung von rbb. Man beachte dabei das Wort »Allerdings«. Es heißt da: »Sie wollten für Frauenrechte demonstrieren. Allerdings ist der sogenannte Frauenmarsch aus dem AfD-Umfeld organisiert worden und richtete sich vor allem gegen die ‚fatale Flüchtlingspolitik der Altparteien‘. Daher formierte sich am Samstag massiver Protest gegen die Demo.«

Auch in anderen Darstellungen reicht schon eine AfD-Nähe, um den ganzen Marsch als »rechten Marsch« zu diskreditieren.

Wendt macht dazu eine kleine Fußnote: »Während die eigentliche Organisatorin Bilge in den meisten Berichten nur kurz gestreift wurde, verzichtete kaum ein Medium auf den Hinweis, der Pegida-Gründer Lutz Bachmann aus Dresden sei bei der Demonstration dabei gewesen. Dabei  fehlt der Hinweis regelmäßig, dass er weder zu den Anmeldern noch zum Organisationsteam gehörte.«

Kaum waren die Demonstranten losgezogen, war der Zug ins Stocken geraten. Die Polizei sperrte die Straße, um ein Aufeinandertreffen mit der Gegendemonstration zu verhindern. Die Blockade war zwar nicht rechtmäßig. So wurde sie aber dargestellt. 

Vera Lengsfeld schreibt dazu: »‘Die Gegendemonstrationen seien zwar inzwischen als solche anerkannt und somit prinzipiell legal‘, zitiert die Welt zustimmend einen Sprecher.«

Vera Lengsfeld fragt: »Wer hat ‚Gegendemonstrationen‘, bei denen die linksradikale Antifa, auch mit Gewalt Andersdenkende an der Ausübung ihrer verfassungsmäßigen Rechte hindert, für ‚prinzipiell legal‘ erklärt? Sollte ein Medium, das seine Aufgabe als Hüter der Demokratie ernst nimmt, nicht diese kritische Frage stellen?«

»Statt dessen unterstützt die Welt schon in der Überschrift die Sache der Feinde des Grundgesetzes. ‚Gegendemonstranten versperren rechtem „Frauenmarsch“ den Weg‘ lautet die Überschrift ihrer Tendenzberichterstattung.«

Warum ließ die Polizei nicht räumen? Warum machte sie den Weg nicht frei, wie es ihre Aufgabe gewesen wäre? Als Grund wird vermutet, dass die Polizei deshalb nicht gegen die Gegendemonstranten vorging, weil unter ihnen prominente Politiker der Grünen wie etwa Christian Ströbele waren.

Die Epochtimes schreibt: »Fakt ist, dass an diesem Samstagabend in Berlin die Demokratie und die Meinungsfreiheit durch illegale linke Blockierer in die Knie gezwungen wurden. Ob die Berliner Polizei Order von oben für ihre Passivität erhielt, werden die nächsten Tage ergeben müssen, die sicherlich eine politische Aufarbeitung mit sich bringen werden.

Aus dieser Sicht ist der ‚Marsch der Frauen‘ von Frauenrechtlerin, Ex-Muslimin und AfD-Politikerin Leyla Bilge vielleicht doch noch erfolgreich gewesen.«

Hier kann man sich selbst ein Bild machen. In diesem Video ist die Stimmung eingefangen. Man kann auch in etwa abschätzen, wie viele es waren. Die Angaben schwanken zwischen 450 und 3000.

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: karlheinz gampe

Die Antifa auch Merkel SA hat wieder einmal die freie Meinungsäußerung verhindert. Hat der rote SPD Zensurminister Maas wieder die Antifa dafür geliked ? Weg mit der Tyrannei . Weg mit den antidemokratischen Parteien SPD und CDU !

Gravatar: Rasio Brelugi

Der Name "Antifa" dürfte diesem Pack nicht mehr gehören (war auch geschichtlich gesehen stets nur der Fall im Sinne von: antidemokratischer "Antifa"). Bei dem Frauenmarsch vom 17.2. waren die Teilnehmer die wahre Antifa.

Gravatar: Tom

Und ich sage es zum x Mal: Traut NICHT und NIEMALS der Polizei über den Weg ! Das sind ferngesteuerte Roboter die nur an ihre Pension und das auf Pump genbaute Haus denken. Aus eigener Erfahrung weiß ich daß die Polizei sogar ihre eigenen Polizeigesetze ignorieren wenn es einen Vorteil verschaffen könnte. Dazu ein ehemaliger Richter : ( http://www.hans-joachim-selenz.de/kommentare/2008/justiz-sumpf-deutschland.html )

Gravatar: meier

Die Polizei war nicht in der Lage, den angemeldeten und daher bekannten Weg der Demonstration VON ANFANG an FREI zu halten. Das ist die Aufgabe der Polizei. Auf die Polizei ist also kein Verlass, sie hat sich eindeutig auf EINE SEITE geschlagen. Die Verantwortlichen müssen sofort zur Rechenschaft gezogen werden. Ich würde sie in den Streifendienst versetzen. So etwas darf nicht geduldet werden. Das wird den Widerstand der Bürger NIEMALS, mit der Betonung auf NIEMALS brechen, ganz im Gegenteil noch mehr anheizen. Eigentlich DÜMMER ALS DIE POLIZEI ERLAUBT. Die Rechnung dafür werdet ihr noch bekommen. Die Gegendemonstranten haben nur eine Agenda:
DAGEGEN SEIN. Sie haben keine Argumente, Inhalte oder sonst etwas Verwertbares. Das ist mehr als schwach und wird langfristig ins Leere gehen. Immer nur leere, primitive und untergriffige Parolen auszukotzen, ist auf die Dauer zu wenig. Im Prinzip ist berechtigte Kritik immer gut und auszuhalten, aber das ist einfach nur Schwachsinn und wird langfristig keinen weiterbringen. Am Schlimmsten ist das unprofessionelle Verhalten der Polizei, das war wirklich schwach, aber sie können es ja in Zukunft besser machen, wenn sie es denn wollen und das ist eigentlich die Schlüsselfrage: Welche Agenda hat die Polizei, die ja ein ganz wichtiger Teil des Systems ist. Ich würde ihr zu Rechtsstaatlichkeit raten, sonst ist sie sehr schnell selber im Visier und ihre Reputation los. Das ist ein guter Rat, denn sollte sie befolgen, wenn sie Ärgeres vermeiden will.

Gravatar: Charles Eduard

Hallo ihr lieben und mutigen Frauen sowie AFD und Pegida Anhänger.
Das war der Hammer.Ich habe mir das Video angeschaut
Ganz grosse Klasse -Bei den Teilnehmern handelt es sich eher um die Vier-Tausend.Der Schmierblätter bach nur
500.So etwas Hinterhältiges und verlogenes kann es nur
bei den Altparteien geben.
Veranstaltet bitte weitere Märsche -Macht der Frau Dr.
Angela Merkel das Leben zur Hölle.WEG MIT DIESEM WEIBSBILD -Ihr könnt es schaffen.
Alle Frauen -AFD und Pegida Anhänger jede Woche einmal zusammen auf die Strasse -Ohne Gewalt.-
Frauenverbände können mehr schaffen als Männer -Was sich in den USA erwiesen hat. DARUM WEITER SO -
HIER MUSS ICH ES NOCH EINMAL BETONEN.
DAS PROBLEM ALLER PROBLEME IN DEUTSCHLAND IST FRAU DOKTOR ANGELA MERKEL--WEG MIT DIESEM GESPENST.
Hoch lebe Pegida die AFD- Sämmtliche Frauenverbände
S.Kurz V.Orban et V.Putin.
FUER EIN FREIES DEUTSCHLAND OHNE DAS MERKEL.
A bon entendeur et Salutations Charles

Gravatar: Incamas SRL

Wer in der Absicht, nicht verbotene Versammlungen oder Aufzüge zu verhindern oder zu sprengen oder sonst ihre Durchführung zu vereiteln, Gewalttätigkeiten vornimmt oder androht oder grobe Störungen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“ (Versammlungsgesetz, § 21:)

Gravatar: Werner

Die Berliner Polizeiführung ist die fünfte Kolonne der Merkel-Regierung, mit anderen Worten nicht deutsch. Gegen die Libanesen gehen sie nicht vor, da geht ihnen der Arsch, Eins zu Tausend. Ein ganz ein trauriger Laden. Aber die Frauen hindern sie an einer Demonstration, da brauchen sie keine Angst haben, dass ihnen was passiert.

Gravatar: B.A.S

Eines wird hier ganz deutlich und wird in der Zukunft immer deutlicher werden. Man erkennt wer die wirklichen Feinde in diesem Land sind. Vermummte schreiende Horden oft mit arbeitsscheuer Gesinnung randalieren gegen alles was nicht in ihr linksversifftes Gedankengut paßt. Hier in diesem Fall scheint es als gebe die Polizei denen noch Schützenhilfe. In welcher Bananenrepublik
leben wir mittlerweile?

Gravatar: Jürgen kurt Wenzel

Wenn der Faschismus wieder kommt wird er nicht sagen :,,Ich bin der Faschismus"Er wird sagen :,, Ich bin derAntifaschist"!!(lgnazius Silone ) Nun wir leben ja auch in einem Land indem endgegen der Propaganda Täter Kreide fressen konnten und immer wieder an die Macht kamen !!NS -Pensionen und Stasirenten !! Die Schlägert waren seit 1917 immer dabei !!Aufgeputschte kriegsgeile junge (meist) junge männer .-siehe Gunnar Heinsohn-

Gravatar: Propheteus

Solange die Schwarzkappen, Schal- & Sonnenbrillenträger für Ihr Erscheinen zu "Gegendemonstrationen" von der SPD bezahlt werden - und diese Terrorgruppe zugleich noch unter dem persönlichen Schutz des Propaganaministers MAAS steht - werden Sie auch kommen.... wie die sprichwörtlichen Schmeißfliegen.

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