Eurokrise hat die Schweiz erreicht

06. September 2012, 06:32 | Kategorien: Politik, Wirtschaft | Schlagworte: | von Redaktion
Foto: Joujou,pixelio
Redaktion

Die Euro-Krise und der starke Franken bereiten der Schweiz zunehmend Probleme. Im zweiten Quartal sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorquartal überraschend um 0,1 Prozent. Für Experten ist klar, dass die größte Gefahr für die Zukunft der Schweizer Wirtschaft aus der Eurozone droht: "Die Schweiz ist Europa – insbesondere Deutschland – auf Gedeih und Verderben ausgeliefert", so David Marmet von der Zürcher Kantonalbank. Besonders die Exporte sind massiv zurückgegangen.

“Die erwartete Abkühlung ist nun in der Schweiz angekommen”, sagt Eric Scheidegger, Leiter der Direktion für Wirtschaftspolitik bei Seco. Die Schweizer Nationalbank sieht in einer weiteren Aufwertung des Frankens und der damit verbundenen Deflationsgefahr eine große Bedrohung für die Wirtschaft des Landes.

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(GB)

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