Krise zwischen Saudi-Arabien, dem Jemen und Iran ist Auslöser

Es droht ein dramatischer Ölpreisanstieg

Obwohl die USA ihre Produktion erhöht haben, steigen die Rohölpreise massiv an. Grund sind die wachsenden Spannungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran. Der Iran soll jemenitische Rebellen mit Raketen bewaffnet haben.

Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Wirtschaft, Nachrichten - Wirtschaft - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Iran, Jemen, Ölpreis, Saudi-Arabien, USA
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Drohen uns zum Winter steigende Öl- und Benzinpreise? In der letzten Zeit ist der Ölpreis massiv angestiegen. Wie das Handelsblatt berichtete, stiegen die Preisel pro Barrel seit 2015 wieder zum ersten Mal auf über 62 US-Dollar.

Wichtigste Gründe für diese Entwicklung sind zum einen die wachsenden Spannungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran. Saudi-Arabien beschuldigt den Iran die dortigen schiitischen Rebellen mit Raketen bewaffent zu haben.

Andere Gründe sind die massiven Reformen und Säuberungen in Saudi-Arabien, die auf das Konto des neuen Kronprinzen gehen. Saudi-Arabien scheint somit aus mehrfacher Sicht für die Analysten zu einem Risikofaktor auf dem Ölmarkt geworden zu sein.

Schließlich ist auch der Bedarf in der Weltwirtschaft wieder angestiegen. Selbst das wachsende Öl-Angebot aus den USA kann der Nachfrage kaum folgen. Somit ist auch weiterhin in den nächsten Wochen und Monaten mit einem Preisanstieg zu rechnen.

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Marc Hofmann

Oel gibt es genug auf dieser Welt und Saudi Arabien ist nur ein kleine Teil des gesamten Oelvorkommen auf dieser Welt. In Russland und den USA, in China und Afrika liegen noch rieißig Mengen an unerschlossenen Oellagerstätten. Es ist eine reine spekulative Oelpreis Treiberei mit den die Oelspekulanten den Oelpreis und damit ihre Gewinne in die Höhe schrauben.

Man sollte sich auch immer vor Augen halten...Oel/Gas ist nicht nur biologischen Ursprungs sondern auch abiogenen Ursprungs...also kommt somit auf der Tiefer der Erde an die Erdoberfläche.
Einfach mal das Buch "Heiße Biosphäre der Tiefe" von Thomas Gold lesen. Danke!

Gravatar: Heinz Becker

Was sollen solche reißerischen Titel? Muss ich als nächstes lesen "Es droht ein dramatischer Anstieg des Meeresspiegels" oder "Es droht ein dramatischer Anstieg der Temperatur"? Auch eine Vervierfachung des Rohölpreises hätte nicht notwendigerweise dramatische Folgen in Deutschland, wenn man sich die Steuerlast ansieht, die den Preis für Kraftstoffe dominiert.

Vielmehr widert mich an, wie die Schmierenpresse über die Professorin in Würzburg herzieht. Hier kann man den grün-links-muslimischen Gesinnungsjournalismus, fatalerweise auch noch von einer Frau, nachlesen:

http://www.focus.de/politik/deutschland/an-wuerzburger-uni-nach-dem-kopftuch-eklat-professorin-entschuldigt-sich-und-reagiert-jetzt-trotzig_id_7821264.html

Die "Freie Welt" könnte sich einmal die Situation an den deutschen Universitäten vornehmen, denn die sind alle ideologisch unterwandert. "Freiheit der Forschung"? Gibt es nicht mehr! "Freiheit der Lehre"? Aus und vorbei. "Respekt durch "Studierende""? Man wird ja noch träumen dürfen. Die Grünen und alle ihre NGO-Erfüllungsgehilf(inn)en wollen nun auch eine "Forschungswende" durchsetzen.

So gesehen ist mir der Ölpreis so was von egal, wenn ich jeden Tag hilflos mit ansehen muss, wie das Land, in dem ich "gut und gerne" groß geworden bin, vernichtet wird und alle noch laut "Hurra!" schreien.

Gravatar: Lutz Schnelle

In Kanada wird Ölsand abgebaut, dessen Umwandlung in Öl mehr Energie verschlingt als das Öl nachher liefert. Das ist Bergbau. Sowas macht man nur, wenn die leicht zugänglichen Quellen versiegen: 2020 wird England Öl einkaufen müssen, weil das Nordseeöl versiegt, Syrien wird demnächst zum Nettoeinkäufer, und die USA fracken. Die Frackingindustrie ist mit 500 Milliarden Dollar verschuldet und ein Bohrloch liefert nur wenige Jahre. Dan muß der Zirkus weiter ziehen und Grund und Boden mit Chemikalien vergiften. Der ganze globalisierte Transportverkehr ist vom Öl abhängig und die US-Stützpunkte verbrauchen genauso viel Öl wie Schweden. Öl ist ein Universalrohstoff. Würde alles Öl aus dem Supermarkt abgezogen, dann wäre der leer.

Wenn genügend Öl da wäre, hätten die USA den Irak nicht überfallen, sie hätten Libyien nicht überfallen und sie hätten Rußland nicht zum Feindstaat erklärt und den Iran.
Immer da, wo Quellen verstaatlicht werden sollen, gibt's Zoff mit den USA und sie marschieren.

Das Öl ist alle. China und Indien kommen auf eine Partie, die vorbei ist. Die Kriege, die geführt werden, sind Kriege um die letzten Tropfen.
Die Vorräte in Saudi Arabien sind immer gleich geblieben und die Förderquote läßt sich nicht erhöhen. Die Inflation wird explodieren und schon diese Krise könnte der Auslöser sein.

Jemand sagte mal: hier glaubt man nicht an Jesus, Mohammed oder Jahwe - in Wirklichkeit beten alle das Öl an.

Gravatar: Heinz Becker

@Lutz Schnelle 09.11.2017 - 12:01

"Das Öl ist alle" - sagt ein Ökofanatiker.

Gravatar: H.von Bugenhagen

Alles nur Preistreiberei...die Förderung wird zurück gefahren um die Preise steigen zu lassen...
Frage mich immer wozu brauchen die noch ein paar Milliarden mehr ???Haben die keine Butter mehr auf ihrem Brot ??

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